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Montag, 1. Juli 2024

MMM im Juli mit Sommer-Essentiels

Diese Jahr hatte ich noch keine Nähzeitschrift gekauft, aber als die Fibre Mood Spezial No 3 erschien, konnte ich nicht widerstehen. 

Diese Sonderausgabe bietet viele Essentials mit Variationsmöglichkeiten, mit denen sich die vorhandene Garderobe ergänzen lässt.


Als erstes habe ich das Tanktop Elza genäht.


Quelle:Sonderausgabe Fibre Mood No3/2024-Tanktop Elza


Entschieden habe ich mich für Größe S und einen gestreiften Rippjersey verwendet.







Als nächstes habe ich das Shirt Erica umgesetzt, ein simpler Schnitt mit rundem Halsausschnitt und kurzen Ärmeln.


Quelle:Sonderausgabe Fibre mood No 3/2024-Shirt Erica


Hier habe ich die Größe M gewählt, weil ich mein Shirt schön locker haben wollte.

Stoff ist ein leichter Baumwolljersey in knallrot, den ich, als ich ihn erhielt, zunächst gar nicht erst vernähen wollte, weil mir die Farbe zu intensiv war.

Da ich aber keinen anderen Stoff zum Testen des Schnittes zur Verfügung hatte, blieb für einen Versuch nur dieser Jersey. 

Und was soll ich sagen?

Wieder erwarten liebe ich das Shirt. 

Die Stoffqualität ist so schön; dünner, als die herkömmliche Ware der einschlägigen Onlineshops und damit schön leicht und angenehm an warmen Tagen. Und mit der Farbe bin ich auch versöhnt.




Zum Nähvorgang selbst gibt es nicht viel zu sagen.

Das Tanktop funktionierte ohne Änderungen am Schnitt einwandfrei und ich habe an der Passform nichts auszusetzen. 

Beim T -Shirt musste ich lediglich die Länge des Halsbündchens verkürzen.

Insgesamt habe ich es dreimal neu angenäht, bis es schön anlag, was wohl an der Beschaffenheit meines Stoffes liegt. Jerseystoffe sind eben unterschiedlich fest und dehnbar.

Die etwas übergroße Passform meiner Erica ist von mir gewollt und gefällt mir.


Bei der Frage, welche Größe die passende ist, sind im Heft, neben der Maßtabelle die Maße der Models und die Größe des Modells, das sie tragen angegeben, was ich für mich zur Orientierung hilfreich fand.


Als letztes Basic habe ich mir eine neue Leinenbermuda genäht, da ich das vielgetragene Vorgängermodell wegen Verschleiß ausmustern musste.

Schnitt ist derselbe, wie schon bei der alten Bermuda, hier gezeigt, weil er mir einfach gut passt und gefällt.


Quelle: Burda Style 08/2012#138


Für die Rückseite gefiel mir diesmal eine Fake-Klappe auf der einen, sowie eine Paspeltasche auf der anderen Seite.






Zwei weitere Sommer-Basics habe ich noch in Planung .

Sofern das Sommerwetter mitspielt werde ich sie bestimmt zügig umsetzen. 

Meine Motivation hängt sehr stark davon ab, ob ich die geplanten Stücke nach Fertigstellung auch gleich tragen kann.


Aber jetzt sehe ich mich erst mal bei den anderen Näherinnen auf dem MMM-Blog um, womit diese in den Juli starten.

Gastgeberin heute ist Jeanette vom Blog kurz-genäht in einem sommerlich luftigen, fröhlich bunten Shirt.


Lieben Gruß an das MMM-Team, sowie die anderen Teilnehmer/-innen

von Susanne


Tanktop: Schnitt Elza, Sonderausgabe No 3 Fibre Mood; 

                Rippjersey von Koenigreich der Stoffe

Shirt: Schnitt Erica, Sonderausgabe No 3 Fibre Mood

         Baumwolljersey von The Fabric Sales

Bermuda: Schnitt aus Burda Style 08/2012#138,

               ich habe keinen blassen Schimmer mehr,  wo ich den hellgrauen Leinenstoff erstanden habe


Bilder vom Mann


Hinweis in Sachen Werbung:

Unbeauftragte Werbung durch Markennennung; es besteht keine Kooperation; Schnittmuster und Stoffe sind selbstgekauft







Mittwoch, 4. Mai 2022

MMM im Mai mit Outfit aus Lieblingsschnittmustern oder Ringelshirt und Hose

Mein saisonaler Favorit in diesem Frühling scheint das Ringelshirt zu sein;

gerade erst habe ich mir im Rahmen des Frühlingsjäckchen -Knit-Alongs ein Shirt im Streifenmuster gestrickt.

und heute trage ich ein selbstgenähtes Ringelshirt.


Für das Ringelshirt habe ich eines meiner Lieblingsschnittmuster verwendet, das Ruska-Shirt von Named .


Quelle:Ruska Shirt von Named aus Breaking The Pattern

Normalerweise geht mir die Fertigung eines Shirts nach diesem bewährten Schnittmuster leicht von der Hand; zuschneiden, die Schnittteile zusammenstecken, nähen, anziehen.

Diesmal hat mir aber der Stoff, ein feiner Strickjersey, den ich für mein heutiges Shirt verwendet habe, einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Die Stoffkanten rollten sich ganz fürchterlich ein; weder glatt streichen, noch bügeln half und Nahtband, das sicherlich hilfreich gewesen wäre, hatte ich keines im Haus.

Aber mit viel Geduld und ganzganz vielen Stecknadeln ist es mir dann doch gelungen, das Shirt passgenau zusammenzufügen.







Die Hose, die ich zum Shirt kombiniert habe, habe ich bereits beim MMM im Februar vorgestellt und sie ist wirklich in ständigem Gebrauch.

Das liegt sicher auch daran, dass ich für die Hose ebenfalls ein Lieblingsschnittmuster verwendet habe, auf das ich mich einfach verlassen kann, Burda Style F/S # 6658.




Mein Outfit zeige ich heute auf dem MMM-Blog, auf dem an jedem ersten Mittwoch des Monats selbstgenähte Kleidung gezeigt werden kann.

Und da mein heutiges Outfit so schnell zusammengestellt war, bleibt mir viel Zeit, zu schauen, was die anderen Teilnehmer/-innen zu präsentieren haben.

Gastgeberin Ina von Fitzladen fragt diesmal um Rat, ob sie ihrer neu angefertigten Hemdjacke aus sehr coolem Stoff noch Taschen aufsetzen soll, oder lieber nicht.


LG an das MMM-Team und die anderen Teilnehmerinnen 

von Susanne


Fotos von mir


Shirt:Strickjersey von Annemie Verbeke über The Fabric Sales



Hinweis in Sachen Werbung:Unbeauftragte Werbung durch Markennennung; es besteht keine Kooperation; Stoffe und Schnittmuster habe ich selbst gekauft.





Sonntag, 4. April 2021

FJKA 2021:Finale

Heute, am Ostersonntag, begrüßt uns Monika zur Abschlußpräsentation unserer gestrickten Werke auf dem MMM-Blog.


Mein Raglanjäckchen im Halbpatent


Quelle:Raglankurzjacke 35 aus Filati No 49


war bereits beim 3.Treffen unserer Strickrunde fertig.

Anlässlich dieses Termins habe ich es auch schon an der Puppe gezeigt und näher beschrieben, sowie ausgeführt, was ich an der Anleitung  geändert habe.

Daher gibt es zum Jäckchen nicht viel mehr zu sagen, als dass ich mit der Passform zufrieden bin und es sich angenehm trägt.




 








 


Auch mein Zweitjäckchen, die Longjacke, ist fertig.

Allerdings gibt es von dieser Jacke noch keine Tragebilder, daher melde ich mich mit der Jacke schon mal für das Finale der Herzen an, : ).


Es war mir eine Freude, gemeinsam mit Monika (monimonikate) und Sandra (Frau Sonnenburg) , Gastgeberin des diesjährigen 

Frühlingsjäckchen-Knit-Alongs 

gewesen zu sein  und in so netter, kreativer Runde virtuell zu stricken.


Ganz liebe Grüße an meine Mitgastgeberinnen, sowie an Elke vom MMM-Team, die unsere Posts vorab entgegengenommen und auf dem MMM-Blog eingestellt hat 

und natürlich an alle Teilnehmerinnen des Knit-Alongs.

Euch allen ein schönes Osterfest

und bleibt gesund, munter und zuversichtlich,

Susanne


Bilder vom Sohn


Shirt:selbstgenäht

Cargohose:selbstgenäht



 


Mittwoch, 6. Januar 2021

Erster MMM im Neuen Jahr mit gestricktem Longtop

Zuerst einmal wünsche ich allen ein gesundes und hoffentlich im Verlauf besseres Neues Jahr:

ich hoffe, ihr seid gut hineingerutscht.

Mein Jahreswechsel war ruhig, aber trotzdem nett; der Gatte und ich hatten ein Candle-Light-Dinner nur für uns Zwei, mit Käsefondue, Salaten und reichlich Wein.

Kurz vor 12 sind wir zusammen mit unserem Labi in den verschneiten Garten hinausgegangen, haben Wunderkerzen angezündet und mit einem Gläschen Sekt zuversichtlich aufs Neue Jahr angestoßen.


Pünktlich zum Jahreswechsel ist auch mein neues Oversize-Stricktop fertig geworden, welches ich heute trage.

Entdeckt habe ich das Modell in der Zeitschrift About Berlin von Lana Grossa.


Quelle:About Berlin, Ausgabe 8 von Lana Grossa, Top 33 Left &Right 


Irgendwie hat mich das Top angesprochen und ich dachte mir, so ein simples Shirt mit überschnittenen Schultern werde ich schnell fertig haben. Nun-so einfach war es dann doch nicht.

Der Schnitt ist unkompliziert;

Rück- und Vorderteil werden identisch von unten nach oben gearbeitet und durch regelmäßige Zunahmen und hernach schräge Schulterabnahmen entstehen überschnittene Schultern und ein U-Boot-Ausschnitt.

Gestrickt wird durchgängig zweifädig, wobei für die Hinreihen eine 12er Nadel verwendet und für die Rückreihen zu einer 6er Nadel gewechselt wird.

Aufgehalten hat mich, dass in den Hinreihen die Maschen nicht glatt-rechts, sondern rechts verschränkt und entsprechend in den Rückreihen links verschränkt abgestrickt werden.

Durch die Verschränkungen und auch durch die verschiedenen Nadelstärken war ich gezwungen, ständig auf das Strickstück zu schauen und kam gefühlt nur im Schneckentempo voran.

Ich war richtig erleichtert, dass keine separaten Ärmel gestrickt werden mussten.


Nach der Fertigstellung mussten nur die Schulternähte geschlossen werden, wobei die unteren 8 cm der Seitennähte für Schlitze offengelassen werden.

Zusätzlich habe ich meinen Ausschnitt mit einer Reihe fester Maschen umhäkelt, da er für meinen Geschmack zu weit war.


Für das Top habe ich nicht die Originalwolle verwendet, da mich die Farben im Sortiment nicht begeistert haben, sondern habe mich stattdessen für Brushed Alpaka Silk im Farbton Rosa Sand entschieden

Nebenbei bemerkt war das Drops-Design Garn auch günstiger, als die Originalwolle.


So ganz überzeugt bin ich vom Gesamtergebnis nicht; 

ich finde, dass die Länge zusammen mit der Breite des Shirts die Figur insgesamt staucht, was nicht gerade der Effekt ist, den ich mir wünsche.

Ich überlege, es eventuell ein Stück zu kürzen. Mal schauen....


Da mir in der Zeitschrift das Stylingbeispiel sehr gefallen hat,


Quelle:About Berlin von Lana Grossa


habe ich mich bei meiner heutigen Zusammenstellung davon inspirieren lassen.

Unterm Stricktop trage ich ein langes Poloshirt mit Kapuze, das ich bereits 2014 genäht und hier vorgestellt hatte, 

sowie meine dunkelgraue Wollhose mit weitem Bein, die ebenfalls schon etwas länger in meinem Bestand ist und die ich hier gezeigt hatte.












Nun bin ich gespannt, welche selbstgefertigten Kleidungsstücke beim monatlichen MMM-Treffen im Januar gezeigt werden.

Gastgeberin Sylvia zeigt ihre wunderbare selbstdesignte und -gestrickte Lieblingsjacke, denn das Januartreffen steht unter dem Motto "Lieblinge des vergangenen Jahres"

Das habe ich völlig vergessen, wobei es mir sowieso immer schwerfällt, ein Lieblingsstück aus der vergangenen Nähsaison zu bestimmen.

LG an das MMM-Team, sowie die anderen Teilnehmerinnen

von Susanne


Fotos vom Mann


Longtop:selbstgestrickt nach Top 33 aus About Berlin, Ausgabe 8 von Lana Grossa; 

              verwendete Wolle:Brushed Alpaka Silk in Rosa Sand von Drops-Design

Poloshirt:selbstgenäht nach BurdaStyle 1/2009#120 aus Viskosejersey

Wollhose:selbstgenäht nach BurdaStyle 12/2013#103 aus Woll-Gabardine


Hinweis in Sachen Werbung:Unbeauftragte Werbung durch Markennennung; es besteht keine Kooperation, Schnitte und Material habe ich selbst gekauft

Samstag, 25. Juli 2020

Sommerliches Blusenshirt mit Streifen oder sichtbare Resteverwertung

Wenn es im Sommer richtig heiß ist, trage ich gern ein Blusenshirt, also ein Shirt aus Webware.
Es ist noch luftiger, als ein Jerseyshirt und sieht auch etwas schicker aus.

Bestellt hatte ich mir einen zarten, aber blickdichten Tencel in Hellgrau.
Und obwohl ich liebend gerne unifarbene Kleidungsstücke trage, erschien mir, als ich den Stoff vor mir liegen hatte, die Vorstellung eines schlicht grauen Shirts doch irgendwie zu trist und langweilig..

Auf der Suche nach einem möglichen Kombistoff für das geplante Shirt in meinem Stoffschrank,  fiel mir ein kleiner Rest weißer Viskose ins Auge, der übrig geblieben war von der Oversize-Bluse, die ich mir im letzten Jahr genäht und hier vorgestellt hatte.

Reste meiner Nähprojekte hebe ich immer auf und verwerte sie gern unsichtbar, etwa als Innentaschen oder Belege.

Sichtbare Resteverwertung ist dagegen neu für mich.
Der Viskoserest war jedenfalls gerade groß genug, um ein paar Streifen herauszuschneiden.
Bei Mustern bin ich mittlerweile sehr zurückhaltend, aber Streifen gehen bei mir immer.

Ich habe ein bißchen am Schnittmuster herumgeschnippelt, das ich verwenden wollte und entstanden ist dieses Shirt:



Mittig in Vorder- und Rückteil, sowie an den Ärmeln habe ich jeweils einen 4 cm breiten weißen Stoffstreifen eingefügt.





Als Schnittmuster habe ich dieses Kleiderschnittmuster verwendet:

Quelle:Burda Style 7/2013#112

und auf Shirtlänge gekürzt, sowie den V-Ausschnitt zu einem Rundhalsausschnitt geändert.
Das habe ich schon einmal für dieses Shirt ebenso gemacht

Zusätzlich hinzugefügt habe ich diesmal den gerundeten Saum von diesem Shirtschnitt:

Quelle:Burda Style 8/2015#120



Ein schönes Wochenende und lG von
Susanne


Hellgrauer Tencel über juni-design
Weißer Viskoserest über 1000stoff


Bilder von mir


Hinweis in Sachen Werbung:
Unbeauftragte Werbung durch Markennennung; es besteht keine Kooperation; Stoffe und Schnittmuster habe ich selbst gekauft

Mittwoch, 3. Juni 2020

MMM im Juni mit neuen Basics

Mit den steigenden Temperaturen klettern bei mir die Hosensäume nach oben, da ich mir einbilde,  dass es mit bloßen Knöcheln gleich viel luftiger ist.

Meist krempele ich meine Hosenbeine einfach ein Stückchen auf, aber mittlerweile habe ich sogar zwei 7/8 Hosen, die die Knöchelfreiheit schon mitbringen.
Einmal eine Leinenhose, gezeigt und vorgestellt hier und noch eine Jeans, gezeigt hier.

Und ganz neu ist eine weitere Hose in Hochwasserlänge entstanden, nach einem anderen Schnitt, als die genannten Vorgängermodelle.
Die beiden vorhandenen 7/8 Modelle haben keinen Hosenreißverschluß, sondern werden zu beiden Seiten geknöpft.
Zugegebenermaßen eine nette Alternativlösung, aber für meine neue Hose wollte ich lieber wieder den klassischen Zipper

Ausprobiert habe ich daher Variante B dieses  Schnittes:

Quelle:Burda Style 12/2011#111B

Der Schnitt hat eine lockere Passform, vorn und hinten formgebende Abnäher und ist nach unten schmal geschnitten, hat Hüftpassentaschen und bringt, was ich immer sehr schätze, einen Formbund mit.
Als netten Zusatz sieht er im Vorderteil eine Bügelfalte vor, die ich nach dem Einbügeln mit dem Reißverschlußfüßchen eingesteppt habe.

Ein wenig habe ich den Schnitt für mich angepasst.
Die Bundkante der Hose liegt, laut Anleitung, 1 cm unterhalb der Taille.
Ich habe die Bundkante für mich noch 1 cm weiter heruntergesetzt, da ich mittlerweile weiß, daß mir dann die Burdahosenschnitte besser passen.
Außerdem habe ich meine Hose um Fake-Taschenklappen und Gürtelschlaufen ergänzt.

Der Stoff, den ich vernäht habe, ist ein leichter, aber nicht zu dünner Hosenstretch in Camel, der sich angenehm kühl anfühlt, glatt fällt und wenig knittert.

Gestern habe ich zur neuen Hose eines meiner T-shirts nach unten genanntem Schnitt getragen.


Quelle: T-Shirt von Named-Clothing aus dem Buch Breaking The Pattern

Dieser Schnitt ist einer meiner Lieblings-Basic-Shirtschnitte und ich habe mittlerweile davon eine kleine Shirt-Kollektion aus unterschiedlichen Stoffen.

Das gestern getragene Shirt war, glaube ich, mein erstes nach dem Named-T-shirt-Schnitt;
genäht habe ich es irgendwann im letzten Jahr, aus feinem Modaljesey in Oliv und zwar viel getragen, aber nicht im Blog gezeigt.







Heute trage ich zwar wieder die neue 7/8 Hose, habe aber ein anderes Shirt dazu kombiniert.
Neu genäht, wieder nach dem Named-T-shirt-Schnitt, aber, anders als das olivfarbene Shirt, nicht mit Halsbündchen, sondern mit einer Belegverarbeitung am Ausschnitt.
Mit solch kleinen Änderungen lässt sich auch ein Basic-Schnitt schön variiren.
Der Stoff des Shirts ist ein Viskosejersey in Rost.











Mein Outfit zeige ich heute beim monatlichen Treffen auf dem MMM-Blog
Gastgeberin im Juni ist Elke vom Blog grueneblume in einem superschönen Sommerkleid.

LG an das MMM-Team, sowie die anderen Teilehmerinnen,
von Susanne
Und nicht vergessen; bleibt gesund und munter


Bilder von mir bzw dem Ehemann

Hosentretch von stoffe-autfizz
Shirtstoffe von 1000stoff

Hinweis in Sachen Werbung: Unbeauftragte Werbung durch Markennennung; es besteht keine Kooperation; sowohl Stoffe, als auch Schnitte habe ich selbst gekauft



Sonntag, 5. April 2020

FJKA:Finale

Heute, eine Woche vor Ostern, können die Teinehmerinnen des diesjährigen Frühlingsjäckchen-Knit-Alongs ihre fertigen Jäckchen auf dem MMM-Blog präsentieren.

Die Aussicht auf das kommende Osterfest hat mich dieses Jahr kalt erwischt.
Durch das heruntergefahrene Alltagsleben, das wir wegen der Corona-Krise alle gezwungen sind zu führen, plätschern die Tage seltsam gleichförmig vor sich hin und ich habe manchmal Schwierigkeiten zu sagen, welchen Wochentag wir gerade haben.
Da wir im Haus auch keine schulpflichtigen Kinder mehr haben, wäre mir der kommende Ostertermin fast durchgerutscht.

Aber zurück zur Jacke:

Bis auf den hinteren Halsausschnitt war meine Jacke schon beim letzten Treffen fertig.
Die wenigen fehlenden Reihen waren schnell ergänzt, so dass ich meine Jacke heute angezogen zeigen kann.

Es ist eine richtig gemütliche und recht geräumige Longjacke geworden.
Wahrscheinlich hätte es eine Nummer kleiner auch getan, aber ich bin mit der Weite nicht unzufrieden-ist quasi eine Jacke im Boyfriend-Style mit Platz für alles, was man untendrunter tragen möchte.

Besonders die Ballonärmel ermöglichen es, Oberteile mit weit geschnittenen Ärmeln oder Volants unterzuziehen, ohne jegliches Gewurschtel und Zurechtgezuppel; nichts hakt beim Überstreifen.
Das ist nett und wirklich praktisch, wenn man, wie ich heute, ein Shirt mit leicht ausgestellten Ärmeln anhat.



Von meinen Strickjacken mit engen Ärmeln bin ich es dagegen gewohnt, nach dem Überstreifen alles an den rechten Platz zurechtrücken zu müssen.

Ich muss sagen, dass mir volumige Ballonärmel an Pullover oder Jacken lange nicht gefallen haben.
Aber, wie das so ist, wenn einem spezielle Details an Kleidungsstücken stetig hier und dort präsentiert werden, gewöhnt sich das Auge an den neuen Look und findet langsam Gefallen daran.

Das glatt-rechts gestrickte Muster hat eine schön dicht gestrickte Jacke ergeben, die wohltuend warm hält; genau richtig für die derzeit zwar sonnigen, aber doch noch empfindlich kalten Frühlingstage.

Schön finde ich auch, dass die in einem Stück gestrickte Jacke keinerlei störende Nähte hat und so von innen genauso gut aussieht, wie von außen.

Wie ihr heraushört bin ich also mit meiner fertigen Jacke rundum zufrieden und lasse jetzt mal die Bilder sprechen.














Zum Schluß möchte ich mich beim MMM-Team für die Organisation des Knit-Alongs bedanken.
Es war mir eine Freude, in so netter Runde virtuell zu stricken.

LG an die heutige Gastgeberin Carola von Nähkatze und die anderen Teilnehmerinnen, bei denen ich gleich vorbeischauen werde,
von Susanne

und bleibt gesund und munter



Bilder von mir bzw dem Gatten


Weißes Shirt: selbstgenäht nach Burda Style 8/2015#120 aus schwerem Jersey
Jeans im Boyfriend-Style:Armed Angels
Boots:Dr Martens


Hinweis in Sachen Werbung: Unbeauftragte Werbung durch Markennennung:es besteht keine Kooperation, Schnitt und Material, sowie gekaufte Kleidung habe ich selbst erstanden

Mittwoch, 4. September 2019

MMM im September:gestreiftes Blusenhirt

Mittlerweile kaufe ich Stoffe gezielt ein, das heißt, ich möchte ein Projekt umsetzen und kaufe dafür den entsprechenden Stoff.

...Eigentlich..., denn manchmal rutscht auf der Suche nach dem Projektstoff noch ein weiteres Stöffchen mit in den Einkaufskorb, das darin gar nichts zu suchen hat
.
Wie der Stoff des heutigen Blusenshirts.
Streifenstoffe erregen immer meine Aufmerksamkeit, denn das ist eines der wenigen Muster, das bei mir immer geht. Außerdem gefiel mir die Farbgebung sehr und dann war der Stoff auch noch reduziert.
Also bestellte ich ein Meterchen mit, gedacht für ein Kurzarmshirt aus Webware.

Die Farben fand ich auch noch beim Auspacken des Stoffes schön, aber dann stellte ich fest, dass die Streifen nicht quer verlaufen, wie ich gedacht hatte, sondern längs und der Stoff zudem längst nicht so weichfallend war, wie ich gehofft hatte.

Die Stoffgegebenheiten machten mir die Schnittsuche nicht einfach;
für eine klassische Bluse hatte ich zu wenig Stoff, ebenso für Details wie Volants oder Fältelungen und außerdem wäre dafür der Stoff sowieso zu fest gewesen. Und ein Schnitt mit Abnähern hätte den Streifenverlauf gestört.

Genäht habe ich schließlich dieses Blusenshirt:



Quelle:Burda Style 5/2016#101

, in abgespeckter Verrsion.

Die Falten im Vorderteil habe ich weggelassen, wegen Stoffmangel bzw ungeeigneter Stoffqualität.

Auch auf den Knopfverschluß im Rücken habe ich verzichtet.
Dieser ist zwar ein nettes Detail, aber ich finde diesen Verschluß auch immer etwas unpraktisch und der Ausschnitt ist bei diesem Schnitt groß genug, um darauf zu verzichten.

Dafür ist zumindest der letzte kleine Hingucker des Schnittes, die kurzen, weiten Ärmel mit Aufschlag, übriggeblieben.

Mit dem Ergebnis bin ich ganz zufrieden;
ist halt ein schlichtes Shirt geworden, aber das sind eben auch die Stücke, die ich am liebsten und häufigsten trage.
Und da es schön luftig ist und weniger knittert, als gedacht, kommt es in den Urlaubskoffer; der Gatte und ich hatten noch gar keinen Sommerurlaub und starten demnächst nach Frankreich in die Provence.

Heute stelle ich das Shirt aber erst einmal auf dem MMM-Blog vor, auf dem gezeigt werden kann, was Frau sich im September genäht hat.
Gastgeberin ist diesmal Ina, von Blog Fitzladen, in einem ganz auf sich zugeschnittenen, wunderbar gelungenen Sommerkleid.














LG an das MMM-Team, sowie die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne


Bilder vom Gatten

Blusenshirt:selbstgenäht, Stoff:Oglio bordeaux-weiß gestreift über junidesign
Leinenhose:gekauft

Hinweis in Sachen Werbung:
Unbeauftragte Werbung durch Markennennung; es besteht keine Kooperation; Stoff und Schnitt habe ich selbst gekauft




Mittwoch, 1. Mai 2019

MMM im Mai:Boyfriend-Style

Dieses Jahr zeigt sich der Mai deutlich kühler, als im letzten Jahr und daher ist bei mir gerade Schichtkleidung angesagt.

Gut also, dass in meinen Schrank ein neues Jäckchen eingezogen ist.

Gedacht war es als Frühlingsjäckchen, wobei es optisch, allein schon wegen der grauen Farbe und des hohen Kragens, wohl eher als Herbstjäckchen einzuordnen ist.







Aber ich wollte gern ein graues Jäckchen, weil diese Farbe in meiner Jackensammlung fehlt.
Jahrelang habe ich gar kein Grau getragen, aber mittlerweile weiß ich den neutralen Ton und das damit einhergehende unkomplizierte Kombinieren zu schätzen.

Auf der Suche nach Inspiration für den Look des Jäckchens stieß ich auf Aileas von Isabell Kraemer.
Gekauft habe ich die Anleitung dann allerdings nicht, sondern ich habe als Grundlage Rachel (141/36) von Drops-Design verwendet und mit einem Kragen und dem Aileas-Kaffeeböhnchenmuster ergänzt.








Rachel habe ich schon einmal für meine Streifenjacke verwendet und ich mag die Passform gerne, wenn auch die Armkugel ein wenig ausgeformter sein könnte.
Gestrickt habe ich die Größe M mit Lima von Drops-Design; dieses Garn wollte ich schon immer einmal ausprobieren.

Das neue Jäckchen hat sich definitiv schon bezahlt gemacht, da ich es die letzten Wochen quasi dauergetragen habe.




Unterm Jäckchen trage ich mein neues Streifenshirt nach dem T-shirt-Schnitt aus dem Named Book "Breaking The Pattern".

Quelle:Breaking The Pattern-Named


Quelle:Breaking The Pattern-Named


Ich mag diesen Schnitt; er erinnert mit dem halsnahen Ausschnitt und der schlichten Optik an ein Herrenshirt, aber durch den leicht A-förmigen Schnitt umspielt er die Figur schön feminin.

Ich habe einen Streifenjersey aus schön fließendem Modal genommen und wegen der Streifen auf die eigentlich vorgesehene vordere Mittelnaht verzichtet.
Auch habe ich kein Halsbündchen genäht, sondern den Ausschnitt mit einem Beleg versäubert, da mir Streifenshirts mit zusätzlichem Ringelbündchen nicht gefallen.
Genäht habe ich die Größe 38, die genau so ausgefallen ist, wie es die Maaßtabelle im Buch verspricht.

Diesen Schnitt werde ich ganz sicher noch öfter verwenden, weil ich finde, dass er prima sitzt und sich, etwa durch einen anderen Halsauschnitt, nach Belieben abändern lässt.








Komplett wird mein Outfit mit meiner neuen Jeans im Boyfriend-Style.

Quelle:Kaufschnitt 6798 von Burda 

Ich weiß gar nicht mehr, wie oft ich diesen Schnitt schon genäht habe.
Immer, wenn ich eine Hose nach diesem Schnitt ausmustern muss, wird umgehend eine neue genäht.

Diesmal habe ich eine Nummer größer gewählt, da ich festgestellt habe, dass die genähten Hosen nach und nach durch das Waschen eingehen und irgendwann macht sich das unangenehm bemerkbar, zumal der Schnitthersteller Jeansstoff ohne Elastananteil vorgibt.

Diese Jeans sitzt jetzt komfortabel  lässig-locker und am zweiten Tragetag noch legerer, was ich am Boyfriend-Style schätze.

Auch die Beine der Jeans habe ich, wegen der schleichenden Schrumpfung, extra großzügig verlängert; ich mag gekrempelte Hosenbeine ganz gerne, jedenfalls lieber, als Hosen, die irgendwann zu kurz sind.







Verarbeitungsdetails


Meinen Beitrag schicke ich hinüber auf den MMM-Blog, wo sich heute Hobbynäherinnen treffen, um ihre handgefertigte Kleidung für den Mai vorzustellen.
Gastgeberin ist diesmal Ina von Fitzladen, die den Mai in einem wunderbaren Frühlingskleid begrüßt.


LG an das MMM-Team, sowie die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne

Bilder vom Ehemann


Strickjacke:Anleitung Rachel von Drops Design, Lima von Drops-Design über Lanade
Streifenshirt:T-shirt aus Breaking The Pattern-Named; Modaljersey von 1000stoff
Boyfriendjeans:6798 von BurdaStyle, Jeansstoff (100% Baumwolle) von Stoff&Stil


Hinweis:Dieser Post enthält unbeauftragte Werbung durch Markennennung; es besteht keine Kooperation, Schnittmuster, Garn und Stoffe habe ich selbst gekauft.