Sonntag, 22. März 2020

FJKA:Viertes Treffen

Für das heutige virtuelle Treffen der Frühlingsjäckchenstrickerinnen habe ich ein schnelles Zwischenstandsbild.




Eigentlich könnte ich fertig sein, denn es fehlen nur noch wenige Reihen für den hinteren Halsausschnitt, aber irgendwie habe ich dazu gerade keine Lust.




Ich brauche eine kleine Pause  und erzähle daher lieber, was ich an der Anleitung für mich geändert habe:
- den unteren Rand habe ich nicht kraus-rechts gestrickt, sondern mit Rippenmuster gearbeitet
- die Ärmelbündchen sind bei mir 2cm länger
- die eingestrickten Taschen habe ich nicht doppelt, sondern einfach gearbeitet           
- vorgesehen waren nur drei Knopflöcher; ich möchte meine Jacke aber auch ganz schließen können,  wenn mir danach ist und habe daher entsprechend Knopflöcher ergänzt.
   
Insgesamt habe ich 14 Knäuel Karisma verstrickt, statt der angegebenen 9 Knäuel Sky,  was an der unterschiedlichen Lauflänge der Garne liegt.

Nun schaue ich mal hinüber auf den MMM-Blog, auf dem Gastgeberin Elke die Zwischenstände der Frühlingsjäckchenstrickerinnen sammelt.

LG an die Gastgeberin und die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne  und bleibt gesund und munter


Bilder von mir


Hinweis in Sachen Werbung: Unbeauftragte Werbung durch Markennennung; es besteht keine Kooperation; das Material habe ich selbst gekauft; die Anleitung ist frei verfügbar

Sonntag, 8. März 2020

FJKA:Drittes Treffen

Auf dem MMM-Blog treffen sich heute die Teilnehmerinnen des Frühlingsjäckchen-Knit-Alongs und berichten über den Stand der Dinge.

Ich habe dann auch mal angefangen und kann ein Stück Jacke zeigen.

Zur Erinnerung:Ich stricke "Meet the Sun" von Drops-Design, eine lange Raglanjacke, die in einem Stück von oben nach unten gearbeitet wird.

Puh, ich muss sagen, wenn man die Jacke in einem Stück auf den Nadeln hat, hat man wegen der  großen Maschenmenge das Gefühl, nur im Schneckentempo voranzukommen.

Und ich weiß jetzt schon, dass die bestellte Garnmenge nicht ausreichen wird-mäh!

Das liegt daran, dass ich nicht mit der in der Anleitung vorgegebenen Wolle Sky stricke, sondern mit Karisma, das zwar die gleiche Maschenprobe wie die vorgeschlagene Wolle, aber eine geringere Lauflänge hat.
Freilich habe ich aufgrund dessen schon zwei Knäuel mehr bestellt gehabt, aber wie es sich gezeigt hat, war das längst nicht ausreichend.

Bis jetzt hat die Jacke 10 Wollknäuel verschlungen und ein Ende ist nicht abzusehen.
Es fehlen noch die Taschen, der Halsabschluß  und die Ballonärmel und das letzte Stück vom rechten Vorderteil.
Ich kann nur hoffen, dass ich die dafür benötigte Menge für die Nachbestellung richtig abschätzen kann.









Jetzt bin ich aber gespannt, wie weit die anderen Teilnehmerinnen gekommen sind.

Einen schönen Sonntag und lG an die heutige Gastgeberin Carola und die anderen Teilnehmerinnen von Susanne


Bilder von mir


Hinweis:Unbeauftragte Werbung durch Markennennung;es besteht keine Kooperation; das Material habe ich selbst gekauft, die Anleitung ist kostenlos

Dienstag, 25. Februar 2020

Siberia oder warmer Winterpullover in Wunschfarbe

Den ganzen Januar habe ich damit verbracht, den Männerpullover Siberia für den Sohn zu stricken.

Auf das Model bin ich gekommen, weil der Sohn bei einem vorweihnahtlichen Shoppingbummel Ausschau nach einem weißen Sweater hielt, aber nichts gefunden hat, was ihm gefiel oder was er bezahlbar gefunden hätte.

Nach dem Weihnachtstrubel habe ich dann Anfang Januar die Maschen für den Pullover angeschlagen.

Der Pullover wird bis zu den Armausschnitten rund gestrickt und hat vorn und hinten ein schönes, durchaus anspruchsvolles Zopfmuster.

Auch die Ärmel werden rund gestrickt, aber haben zum Glück nur ein einfaches Strukturmuster.
Mir hat das Stricken des Zopfmusters zwar Spaß gemacht, aber ich war nach Fertigstellen von Vorder- und Rückteil doch froh, dass die Ärmel simpler zu stricken waren.

Die Ärmellänge habe ich direkt am Sohn angepasst, was gut war, denn ich musste die Vorgabe in der Anleitung tatsächlich um ganze 6 cm verlängern.

Durch das Rundstricken der Enzelteile hielt sich das Zusammennähen in Grenzen und es ist ja doch schön, ein nahezu nathtloses Strickstück zu erhalten, sofern die Passform stimmt.
Gestrickt habe ich, nach einem Blick auf die Maaßtabelle, die Größe L und der Sohn ist mit der Passform dieser Größe zufrieden.

Da der Sohn über Karneval Urlaub hat, habe ich ihn mir gleich mal für Fotos geschnappt ( und darüber hinweggesehen, dass er den hellen Pulli über ein schwarzes Shirt gestreift hat, : ) ).













Verwendet habe ich Lima von Drops-Design in Natur.
Ich mag dieses Garn; es lässt sich problemlos verstricken und das Muster kommt bei dieser Garnmischung gut heraus.

Euch eine schöne Woche und lG von Susanne


Bilder von mir


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Unbeauftragte Werbung durch Markennennung; es besteht keine kooperation; die Wolle habe ich selbst gekauft

Sonntag, 23. Februar 2020

Frühlingsjäckchen-Knit-Along-2020:Ich steige ein

Letzten Sonntag startete der Frühlingsjäckchen-Knit-Along 2020 auf dem MMM-Blog mit der Ideensammlung.

Da habe ich natürlich mal vorbeigeschaut, denn die Vorschläge der Teilnehmerinnen sind immer eine schöne Inspiration.

Und als ich bei der Gastgeberin Elke gelesen habe, dass sie sich einen Sweater  am liebsten in Olivgrün stricken möchte, hat es bei mir "klick" gemacht
-ich wußte plötzlich ganz genau, dass ich beim Knit-Along einsteigen und eine Frühlingsjacke in Olivgrün stricken möchte.
Merci für die Inspiration, Elke.

Das heutige Motto des Knit-Alongs lautet:

Hurra, es geht richtig los!

Ich habe einen Plan

Ja, den habe ich.
Stricken möchte ich eine lange Raglanjacke mit V-Ausschnitt und eingearbeiteten Taschen auf der Vorderseite, ganz schlicht in glatt-rechts, die den modischen Touch durch Ballonärmel bekommt.


Quelle:"Meet the Sun" von Drops-Design


Die Arbeit wird von oben nach unten gestrickt und ist ein Modell von Drops-Design mit dem schönen Namen "Meet the Sun", wohl, weil die Beispieljacke sich in sonnigem Gelb zeigt.

Bei mir wird die Jacke dann eher "Meet the Spring Gras" heißen, denn ich habe mir als Garn für die Jacke Karisma von Drops in Helloliv ausgesucht.



Bei der Auswahl habe ich geschwankt, ob es das dunklere oder hellere Oliv sein soll, da mir beide Farbvarianten gut gefallen.
Aber mit Beginn des Frühlings trage ich gerne hellere Töne und dementsprechend habe ich mich für die Light-Variante entschieden.

Plan und Wolle sind also vorhanden
Erfolgreich angefangen habe ich allerdings noch nicht.
Die Wolle traf erst gestern hier ein und ich habe es noch nicht geschafft, anzustricken.
Aber beim nächsten Treffen kann ich sicher etwas zeigen.

Jetzt bin ich gespannt, für welchen Plan sich die anderen Knit-Along-Teilnehmerinnen entschieden haben.

LG an die heutige Gastgeberin Doreen, sowie die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne

Bilder von mir

Wolle;Karisma von Drops-Design über Wollplatz
Kostenlose Anleitung auf der Garnstudio-Seite


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Montag, 17. Februar 2020

Grau von Kopf bis Fuß

Mein anthrazit-melierter Strickpulli in Boxy-Shape, den ich hier vorgestellt habe,  gehört eindeutig zu meinen Lieblingspullis; er ist so schön kuschelig weich und warm, ohne zu dick zu sein und ich mag die lässige Passform und die Details des Modells.

Gestrickt habe ich ihn schon 2018 und obwohl ich ihn wirklich häufig trage, hat der Pulli sich gut gehalten.
Trotz häufigem Einsatz und auch einiger Waschgänge ist die Wolle nach wie vor flauschig und der Pulli hat seine Form behalten.

Daher habe ich, als ich beim Surfen im Netz die Fluffy lala Berlin-Wolle im Sale entdeckt habe, sofort zugeschlagen und einen zweiten Pulli für mich angeschlagen, diesmal in grege-meliert.

Die Anleitung für das Modell (näher beschrieben hier ) ist absolut anfängertauglich und der Pulli strickt sich blitzschnell;
ich habe bis zum fertigen Pulli keine zwei Wochen gebraucht.
Wie schon beim ersten Pulli habe ich auch diesmal Vorder- und Rückteil ein Stück verlängert.





Da ich Ton-in-Ton Looks sehr gerne mag, gibt es passend zum Pullover auch eine neue Hose aus dunkelgrauem Popeline-Stretch.

verwendet habe ich wieder den Hosenschnitt im Herrenstil aus der November-Burda von 2012, den ich hier für mich entdeckt und getestet habe.

Bei der Stoffbestellung habe ich wohl übersehen, dass der Stoff nicht sonderlich breit liegt, jedenfalls konnte ich beim Zuschnitt keinen Bund mehr aus der vorhandenen Stoffmenge herausschneiden und musste improvisieren.

Glücklicherweise hatte ich kürzlich die Serie Next-in-Fashion auf Netflix gesehen, in der junge Designer gegeneinander antreten und sich in Sachen Schneiderkunst und Kreativität messen.
In einer Folge fertigte einer der Teilnehmer eine Bermuda aus Webware, an die er einen Bund aus Strickstoff im Sporthosenstil nähte.
Diese Idee habe ich für meine Hose übernommen.




Damit das ganze nicht zu trist daherkommt und um die sportliche Note zu betonen, habe ich die Hose zusätzlich mit einem farbigen Seitenstreifen aus Ripsband versehen.














Eine schöne Woche für euch
und lG von Susanne


Bilder vom Mann

Wolle:Lala Fluffy Berlin von Lana Grossa von Filati
Hosenstoff:Popeline-Stretch in dunkelgrau von 1000 Stoff


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Material und Schnitt bzw Anleitung habe ich selbst erworben


Samstag, 4. Januar 2020

Ein klitzekleines Outfit

Eine ehemalige Schulfreundin der Tochter wird bald zum ersten Mal Mutter und die Tochter ist zu einer Überraschungs-Babyparty eingeladen, die die Schwestern der Schulfreundin organisieren.

Da die werdende Mutter schon zu Schulzeiten immer sehr die selbstgenähten Kleidungsstücke der Tochter bewundert hat, fragte mich die Tochter, ob ich nicht Lust hätte, etwas fürs Baby zu nähen.

Ich habe gerne losgelegt und

einen Body aus Bio-Baumwolljersey genäht,


Quelle:Ottobre-Kids-Fashion 01/2011





dazu eine kleine, weite Schlupfhose aus Bio-Baumwollsweat



Quelle:Ottobre-Kids-Fashion 01/2011







und, um das Outfit komplett zu machen, das Raglanjäckchen Baby Duck aus Babymerinowolle von Drops-Design in petrol gestrickt.






Alles genäht und gestrickt in Größe 56.

Da ich noch nie so kleine Babysachen genäht habe, habe ich mich auf die Verarbeitungstipps der Anleitung verlassen, was gut funktioniert hat.

Das Raglanjäckchen wurde, laut Anleitung, in einem Stück bis zu den Armausschnitten gestrickt, dann beiseite gelegt und erst einmal die Ärmel auf dem Nadelspiel rund gestrickt.
Sodann wurden Jackenteil und Ärmel auf eine Nadel genommen und bis zum Halsausschnitt fertig gestrickt.
Schließlich wurden noch die Blenden aus den Seitenteilen aufgefasst und gearbeitet, sowie die Halsblende gefertigt.
Damit hat das Jäckchen keine störenden Innennähte und sieht auch innen schön sauber aus.

Ich hatte viel Spaß dabei, die kleinen Sächelchen herzustellen und hoffe nun, dass sie der Schulfreundin der Tochter gefallen werden.

Liebe Grüße von Susanne


Bilder von mir

Stoffe: Bio-Baumwolljersey, Biosweat und Biobündchen von Stoffonkel über stoffbiotop
Wolle:Baby-Merino von Drops-Design über Lanade
Knöpfe für die Jacke aus meinem Bestand


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Mittwoch, 1. Januar 2020

Ailakki Jumpsuit

Bei ihrem virtuellen Shopping im Named-Clothing-Webshop legte die Tochter sich den Ailakki-Jumpsuit in den Warenkorb.

Die raffinierten Details des Oberteils hatten es ihr besonders angetan.
Das vordere Oberteil ist zweigeteilt, so dass sich beim Anbringen am Bund ein Cut-Out in Taillenhöhe ergibt , über der Brust werden die Träger des ärmellosen Oberteils überkreuzt und das hintere Oberteil öffnet sich zu einem tiefen, v-förmigen Rückenausschnitt.

Da das Oberteil eng anliegend sitzen soll, muss es an die Figur angepasst werden, was gut über die Brustabnäher, Seitennähte und die hintere Mittelnaht funktioniert.
Die Tochter benötigte in der hinteren Mittelnaht etwas mehr Luft, was wegen der im Schnitt enthaltenen Nahtzugabe von nur 1cm nicht ganz einfach war.

Das Oberteil ist, da es ärmellos ist, gefüttert.

Insbesondere für die Ausarbeitung des Oberteils waren die gut gemachte Nähanleitung und der Vorschlag, die Einzelteile vor dem Zusammennähen auf der Puppe zu drapieren wirklich hilfreich.

Die Hosenbeine haben eine Karottenform, sind also im oberen Bereich locker geschnitten und laufen nach unten hin schmaler zu; im vorderen Hosenteil sind zwei kleine Falten, im Rückteil gibt es formende Taillenabnäher.
In der Seitennaht hat die Hose Taschen.

Geöffnet und geschlossen wird der Jumpsuit über einen nahtverdeckten Reißverschluß im Rückteil.

Die Tochter konnte es kaum erwarten, dass ich ihr den Jumpsuit nähe; in den Tagen zwischen den Jahren hatte ich Zeit, so dass der Anzug zum Jahreswechsel fertig geworden ist.

Da die Tochter mit dem Stoff ihres zuletzt genähten Jumpers sehr zufrieden ist, hat sie sich wieder für diese Qualität entschieden, diesmal aber dunkelgrau als Farbe gewählt.























Ein frohes Neues Jahr und herzliche Grüße
von Susanne


Bilder von mir

Stoff:Viskose stone washed, dunkelgrau über 1000stoff

Hinweis ind Sachen Werbung:
Unbeauftragte Werbung durch Markennennung; es besteht keine Kooperation; Stoff und Schnittmuster habe ich selbst gekauft