Dienstag, 3. Dezember 2019

MMM im Dezember mit Zopfpulli und Hose

Wie schon erwähnt, hatte ich noch einen zweiten Strickpullover für mich in Planung.
Diesmal ein Modell aus Brigitte-KREATIV.

Quelle:Brigitte-KREATIV 3/2017

Der Pullover in dezenter Farbe und mit sparsamem Muster sieht auf den ersten Blick sehr schlicht aus, hat aber ein paar nette Details:
- das Bündchen ist geschlitzt
- der Saum verläuft geschwungen, so dass das Rückteil länger ist, als das Vorderteil
- mittig auf Vorder- und Rückteil wird ein Zopf gearbeitet
   ebenso an den Ärmeln, aber dort verkürzt

Das Saumbündchen wird, wegen des Schlitzes, in zwei Teilen gestrickt, dann beide Teile auf eine Rundnadel überführt und sodann wird bis zu den Arnausschnitten in Runden gearbeitet.

Um den geschwungenen Saum zu erhalten, werden verkürzte Reihen gestrickt.
Verkürzte Reihen habe ich zuvor noch nie gearbeitet und musste mich daher erst einmal schlau machen, wie das funktioniert.
Aber you tube sei dank, habe ich etliche Tutorials zu diesem Thema gefunden.

Die in der Anleitung vorgegebene Wolle wird zweifädig mit Nadelstärke 6 verstrickt und man kann sich vorstellen und auch auf dem Modellbild erkennen, dass dies einen dicht gestrickten, kompakten Pullover ergibt.
Das wollte ich für meine Version nicht, denn mir wird mit solch dicken Strickpullovern in geheizten Räumen schnell zu warm.
Gestrickt habe ich daher mit einem Faden Alpaca in camel von Drops-Design sowie einem Faden des dünnen Kidsilk in hellbeige, ebenfalls von Drops-Design.
Gearbeitet mit Nadelstärke 5 kam ich auf die vorgegebene Maschenprobe und habe ein leichtes, aber trotzdem kuschelig warmes Strickstück erhalten.

Auch die Ärmel werden mit kleinem Schlitz im Bündchen zweigeteilt und dann in Runden gearbeitet, wofür ich eine kurze Rundstricknadel genutzt habe.
Dadurch, dass ich schon so lange stricke, bin ich mit verschiedenen Nadelstärken und Rundnadellängen gut bevorratet.
Diesmal sind die Ärmel auch ausreichend lang ausgefallen, fast schon zu lang, aber es lässt sich immer schlecht abschätzen, wieviel länger ein Strickstück noch beim dämpfen wird.

Gestrickt habe ich die Größe M, aber insgesamt 4 cm länger gestrickt, als vorgegeben.
Im Original ist das Vorderteil 51cm lang und hätte damit an mir bauchfrei gesessen.

Auch auf den Rollkragen habe ich verzichtet.
Grundsätzlich bin ich nicht empfindlich beim Tragen von Wollsachen, aber der Hals ist bei mir doch eine sensible Stelle und ich wollte nicht riskieren, dass mich der Rollkragen juckt.
Daher habe ich nur einen kleinen Turtleneckkragen gestrickt.





Zum Pulli habe ich meine neue Hose kombiniert.

Ich hatte einen feinen, wirkich schönen, schlammgrünen Gabardine mit etwas Stretchanteil für eine neue Hose erstanden, laut Stoffshop ein Ralph Lauren Stöffchen, aber irgendwie keine Lust, einen meiner üblichen Hosenschnitte zu nähen.

Daher blätterte ich in meiner Burdasammlung, auf der Suche nach einem leicht hüftig sitzenden Schnitt, da ich festgestellt habe, dass mir diese Schnitte grundsätzlich gut passen.

Entschieden habe ich mich für ein Modell aus der November-Burda von 2012, das als Hose im Herrenstil bezeichnet wird.

Quelle:Burda Style 11/2012 #107

Es handel sich um eine gerade geschnittene, leicht hüftig sitzende, knöchellange Hose, mit Hüftpassentaschen.

Wie erhofft, passt mir der Schnitt sehr gut und durch den Elastananteil meines Stoffes sitzt die Hose schön bequem.

Zugefügt habe ich dem Schnitt noch Taschen für die Rückseite .
Statt des geraden Bundes, den man zuschneiden sollte, habe ich einen Formbund erstellt; ich nähe Hosen für mich schon lange nur noch mit Formbund .
Gürtelschlaufen mussten auch sein, da ich Hosen meist mit Gürtel trage.
Außerdem habe ich an den Hosenbeinen einige Zentimeter zugegeben, um eine normallange Hose zu erhalten.



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Mein Outfit schicke ich hinüber auf den MMM-Blog, auf dem heute selbstgefertigte Kleidung an der Frau gezeigt werden kann.
Gastgeberin ist diesmal Doreen von Wolleliese, in einer klassisch schönen Jeans-Hemdblusen-Kombination.

Ich freue mich jetzt auf die Kreationen der anderen Teilnehmer und schicke liebe Grüße an das MMM-Team, sowie die anderen Teilnehmerinnen,
Susanne



Bilder vom Ehemann

Gabardine "Verutina" über naturstoff

Hinweis in Sachen Werbung:
Unbeaufragte Webung durch Markennnennung; Schnittmuster, sowie Stoff und Wolle habe ich selbst gekauft und es besteht auch keine Kooperation

Sonntag, 10. November 2019

Helmi Tunic Dress....

... von Named Clothing ist in Nähkreisen wohlbekannt und schon oft vernäht worden.

Bewundert habe ich das lockere Blusenkleid an anderen immer, aber den Schnitt für mich selbst nicht in Betracht gezogen.

Warum ich Helmi nun doch genäht habe?
Weil das Kleid nicht für mich, sondern für die Tochter ist, : ).

Diese blätterte neulich beim Wochenendbesuch wieder einmal im Breaking-The-Pattern-Buch von Named, auf der Suche nach einem Schnitt für ihr diesjähriges Weihnachtskleid.

Daraufhin habe ich ihr den Tipp gegeben, sich einmal auf der Webseite von Named umzuschauen, da dort noch viel mehr Schnittmuster zu finden sind, als im Buch enthalten sind.

Sofort vertiefte die Tochter sich in den Online-Shop und tätigte einen kleinen Hamsterkauf.

Erste Wahl war Helmi; " so ein hübsches Blusenkleid und das kann ich auch gut in die Uni anziehen."

Also wurde auch gleich Kleiderstoff bestellt.
Ausgesucht hat sie sich eine zartblaue Viskose.

Genäht habe ich das Kleid, wie vorgegeben, mit kleinem Stehkragen, verdeckter Knopfleiste, 3/4 Ärmeln und geschwungenem Saum.

Das Nähen der Named-Schnitte ist für mich immer ein Vergnügen;
die bebilderte Anleitung ist sorgfältig erstellt und gut nachzuvollziehen, die enthaltene Nahtzugabe von 1 cm entspricht meiner Gewohnheit und die Schnittteile fügen sich wunderbar zusammen.

Ich musste nichts ändern; die Named-Größe 38 passt der Tochter perfekt und sogar die vorgegebene Länge war genau richtig.

Einzig auf  das Knopfloch und den Knopf im Stehkragen habe ich verzichtet;
es war mir einfach zu heikel, dort ein Knopfloch zu versuchen, da auf meine Nähmaschine diesbezüglich nicht immer Verlaß ist und die Tochter versicherte, auf  ein Knopfloch im Kragen verzichten zu können.

Der Tochter gefällt ihr Helmi so gut, dass sie auch fleißig für mich gemodelt hat





















Einen schönen Sonntag und lG
von Susanne


Bilder von mir

Stoff: Viskose stone washed light taubenmint über 1000Stoff


Hinweis in Sachen Werbung:
Unbeauftragte Werbung durch Markennennnung; es besteht keine Kooperation; Stoff und Schnitt habe ich gekauft

Dienstag, 5. November 2019

MMM im November mit Blenny

Blenny heißt mein neuer Raglanstrickpullover, mit dem ich heute beim monatlichen
Me MadeMittwoch-Treffen 
teilnehme, an dem handgefertigte Kleidung an der Frau gezeigt werden kann.

Quelle:"Blenny" aus Rowan-Themenheft Summerlite Horizons


Die Anleitung für den Pullover ist im Rowan-Themenheft Summerlite Horizons enthalten und das Modell ein Design von Martin Storey.



Quelle:Rowan-Themenheft Summerlite Horizons


Der Raglanschnitt wird in Einzelteilen von unten nach oben gestrickt und ist ganz schlicht, bis auf das farblich abgesetzte Hebemaschenmuster.




Mir hat das Beispiel im Heft so gut gefallen, dass ich im gleichen Farbschema geblieben bin; hellgrau als Grundfarbe und gelb und dunkelblau für das Muster.




Im Original ist der Pulli mit feinem Baumwollgarn in Nadelstärke 2 1/2 bzw. 3 gestrickt.

Baumwollgarn ist nicht so meins, daher habe ich nach einem Alternativgarn gesucht und mit Lovley von Stoff&Stil gefunden.
Die Maschenprobe, die zu verwendende Nadelsstärke und die Lauflänge stimmten perfekt überein und ich finde, ein Merinogarn trägt sch in der beginnenden kalten Jahreszeit sehr viel angenehmer, als kühles Baumwollgarn.

Das Merinogarn ließ sich gut verstricken und das Maschenbild ist sehr schön gleichmäßig.

Gestrickt habe ich die Größe M und mit der Passform bin ich an sich sehr zufrieden; nur die Ärmellänge fällt bei mir ein wenig zu knapp aus.
Auf den Bildern ist es nicht zu sehen, aber in Bewegung wären 2-3 cm länger für mich besser gewesen.

Zwei Dinge habe ich geändert:
Der Pullover wird glatt rechts gestrickt und nach Beendigung des Hebemaschenmusters soll im Perlmuster weitergearbeitet werden.
Das hat mir nicht gefallen, so dass ich oberhalb des Hebemaschenmusters weiter glatt rechts gestrickt habe.

Der Halsausschnitt sollte glatt rechts gestrickt werden, wohingegen ich den Ausschnitt im Rippenmuster gearbeitet habe.








Nun freue ich mich auf  die Beiträge der anderen MMM-Teilehmerinnen.
Gastgeberin ist diesmal Elke vom Blog grueneblume, die ihre sportlich-schicke herbstliche Urlaubsgarderobe vorstellt.

LG an das MMM-Team, sowie die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne


Bilder vom Ehemann

Hose:selbstgenäht, vorgestellt unter anderem hier


Hinweis in Sachen Werbung:
Unbeauftragte Markennennung; Wolle und Anleitungsheft habe ich selbst gekauft; es besteht keine Kooperation.

Samstag, 19. Oktober 2019

Autumn Trials

Seit ich aus dem Urlaub zurück bin, bin ich im Strickfieber, denn es fröstelt mich.
Es ist aber auch unangenehm, 30 Grad und Sonnenschein gegen kühles, regnerisches Herbstwetter einzutauschen.
Also sitze ich gerade allabendlich auf dem Sofa und lasse die Nadeln klappern und freue mich auf wärmende Stricksachen zum Einkuscheln.

Eingestrickt habe ich mich mit einem Pullover für die Tochter.
Die Anleitung kommt von Drops-Design und nennt sich passenderweise Autumn Trials.

Das Pullöverchen wird mit Mohairgarn in Runden bis zum Armausschnitt gestrickt, wobei im Vorderteil 3 Zöpfe eingearbeitet werden, die vom Saum bis zum Halsausschnitt verlaufen.




Durch das zarte Mohairgarn fällt das kastig geschnittene Modell mit überschnittenen Schultern schön weich und ist insgesamt ein Leichtgewicht.
Gestrickt habe ich den Pullover mit Brushed Alpaca Silk von Drops-Design in beige.





Auch die langen Ärmel werden in Runden gearbeitet, was mit einer kurzen Rundnadel gut funktioniert hat, da sie weit geschnitten sind;
in die Ärmelmitte wird ebenfalls ein Zopfmuster eingestrickt




Nach Fertigstellen der Strickteile blieb nicht viel zusammenzunähen; es mussten nur die Schulternähte geschlossen und die Ärmel in die Armlöcher eingenäht werden.

Ich habe den Pulli anprobiert und  mag die lockere Passform -gestrickt habe ich den Pullover in Größe M, mit Nadelstärke 5.
Sollte er der Tochter nicht gefallen, darf er gerne in meinen Schrank wandern, : ).






Im Anschluß daran habe ich gleich das nächste Projekt angefangen, denn ich habe noch zwei weitere Pullover in Planung.
Diesmal wird es ein Pullover für mich, aus feinem Merinogarn, gestrickt mit Nadelstärke 3.
Zum ersten Mal teste ich die Wolle von Stoff&Stil-ich werde berichten.




LG und ein schönes Wochenende,
Susanne

Fotos von mir

Hinweis in Sachen Werbung:
Unbeauftragte Markennennung; es besteht keine Kooperation; die Wolle habe ich selbst gekauft



Mittwoch, 4. September 2019

MMM im September:gestreiftes Blusenhirt

Mittlerweile kaufe ich Stoffe gezielt ein, das heißt, ich möchte ein Projekt umsetzen und kaufe dafür den entsprechenden Stoff.

...Eigentlich..., denn manchmal rutscht auf der Suche nach dem Projektstoff noch ein weiteres Stöffchen mit in den Einkaufskorb, das darin gar nichts zu suchen hat
.
Wie der Stoff des heutigen Blusenshirts.
Streifenstoffe erregen immer meine Aufmerksamkeit, denn das ist eines der wenigen Muster, das bei mir immer geht. Außerdem gefiel mir die Farbgebung sehr und dann war der Stoff auch noch reduziert.
Also bestellte ich ein Meterchen mit, gedacht für ein Kurzarmshirt aus Webware.

Die Farben fand ich auch noch beim Auspacken des Stoffes schön, aber dann stellte ich fest, dass die Streifen nicht quer verlaufen, wie ich gedacht hatte, sondern längs und der Stoff zudem längst nicht so weichfallend war, wie ich gehofft hatte.

Die Stoffgegebenheiten machten mir die Schnittsuche nicht einfach;
für eine klassische Bluse hatte ich zu wenig Stoff, ebenso für Details wie Volants oder Fältelungen und außerdem wäre dafür der Stoff sowieso zu fest gewesen. Und ein Schnitt mit Abnähern hätte den Streifenverlauf gestört.

Genäht habe ich schließlich dieses Blusenshirt:



Quelle:Burda Style 5/2016#101

, in abgespeckter Verrsion.

Die Falten im Vorderteil habe ich weggelassen, wegen Stoffmangel bzw ungeeigneter Stoffqualität.

Auch auf den Knopfverschluß im Rücken habe ich verzichtet.
Dieser ist zwar ein nettes Detail, aber ich finde diesen Verschluß auch immer etwas unpraktisch und der Ausschnitt ist bei diesem Schnitt groß genug, um darauf zu verzichten.

Dafür ist zumindest der letzte kleine Hingucker des Schnittes, die kurzen, weiten Ärmel mit Aufschlag, übriggeblieben.

Mit dem Ergebnis bin ich ganz zufrieden;
ist halt ein schlichtes Shirt geworden, aber das sind eben auch die Stücke, die ich am liebsten und häufigsten trage.
Und da es schön luftig ist und weniger knittert, als gedacht, kommt es in den Urlaubskoffer; der Gatte und ich hatten noch gar keinen Sommerurlaub und starten demnächst nach Frankreich in die Provence.

Heute stelle ich das Shirt aber erst einmal auf dem MMM-Blog vor, auf dem gezeigt werden kann, was Frau sich im September genäht hat.
Gastgeberin ist diesmal Ina, von Blog Fitzladen, in einem ganz auf sich zugeschnittenen, wunderbar gelungenen Sommerkleid.














LG an das MMM-Team, sowie die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne


Bilder vom Gatten

Blusenshirt:selbstgenäht, Stoff:Oglio bordeaux-weiß gestreift über junidesign
Leinenhose:gekauft

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Sonntag, 25. August 2019

Ruska Knot-Dress oder ein kleines Sommerjerseykleid für den Urlaubskoffer

Die Tochter hat ihren Sommerurlaub an Portugals Küste und ein paar Tage Sightseeing in Lissabon noch vor sich und bat mich, für ihre Urlaubsgarderobe ein weiters Kleid zu nähen.

Auch diesmal wußte sie genau, welchen Schnitt sie haben wollte- natürlich wieder von Named aus dem "Breaking the Pattern" Buch. Es sollte das Ruska Knot Dress sein.


Quelle:Ruska-Knot-Dress aus "Breaking The Pattern" von Named


So langsam nähe ich mich im Auftrag der Tochter durchs Buch, : ).

Auf der Suche nach einem passenden Jersey für den Schnitt zeigte ich der Tochter einen hellblauen Bio-Baumwolljersey mit Blättermuster.
Normalerweise bevorzugt die Tochter unifarbenen Stoff, aber das Muster des Jerseys gefiel ihr auf Anhieb und die Bioqualität war ein zusätzliches Argument für den Stoff.

Der Jersey stellte sich bei seiner Ankunft als sehr schön weichfallend heraus; perfekt für das gedoppelte Vorderteil mit Knotendetail.

Ich schnitt die bisher übliche Größe 3 zu, die der Tochter auch bei diesem Kleid einwandfrei passt.

Der Schnitt hat verschiedene Ärmellängen zur Wahl und ich habe für den sommerlichen Look die ganz kurze Variante genommen und mit einem Rollsaum gesäumt.



Den Halsausschnitt habe ich nicht, wie vorgesehen, mit einem Bündchen versäubert, sondern Formband auf den Ausschnitt gebügelt, 1cm nach innen umgeklappt und festgesteppt.

Die Länge des Kleides habe ich wieder, nach einer Anprobe, dem Wunsch der Tochter angepasst.




















Einen schönen Sonntag und lG von Susanne


Bilder von mir

Stoff:Bio-Baumwolljersey Ginko von Stof fabrics aus Dänemark über 1000stoff


Hinweis in Sachen Werbung:
Unbeauftragte Werbung durch Markennnennung; es besteht keine Kooperation, Schnitt und Stoff habe ich selbst gekauft










Dienstag, 6. August 2019

MMM im August:Sommerliche Jeans mit weitem Bein

Heute trage ich eine Jeans, die ich mir zur Ergänzung meiner Sommergarderobe genäht habe.

Jeans gehören sicher zu den am häufigsten getragenen Kleidungsstücken in meinem Schrank,
wohl, weil sie sowohl lässig, als auch schick gestylt werden können, immer im Trend liegen und nie aus der Mode kommen.

Bei der Färbung bevorzuge ich normalerweise sehr dunkelblaue Töne, aber für den sommerlichen Look suchte ich nach einem Stoff in hellem Blau und fand bei einem Merchant-and-Mills-Jeansstoff genau die Denim-Waschung, die ich gesucht hatte.

Bei der Überlegung, welchen Hosenschnitt ich nähen möchte, erinnerte ich mich an den Bermudaschnitt, den ich schon zweimal umgesetzt habe. (Hier und hier)
Dieser Schnitt mit weitem Bein gefällt mir nicht nur optisch, sondern auch deshalb, weil er ohne Änderungen gut passt.
Und glücklicherweise gibt es den Schnitt im entsprechenden Burda-Heft auch in einer langen Hosenversion-yes!


Quelle:Burda-Style 8/2012#139


Mit der fertigen Jeans bin ich sehr zufrieden.
Der Stoff ist mit 10 OZ zwar kein Leichtgewicht und die Hose somit nicht für die ganz heißen Sommertage geeignet, aber dafür fallen durch den schweren Stoff die weiten Beine schön und der lockere Schnitt ist einfach herrlich komfortabel.

Die Hosenbeine habe ich beim Zuschnitt noch etwas verlängert, um einen breiten Saumabschluß nähen zu können und um die Möglichkeit zu haben, den Saum noch ein Stück herauszulassen, falls die Jeans durch Waschen Länge einbüßen sollte.










Bei meinen selbstgenähten Jeans mache ich auch immer die jeanstypischen Ziernähte und schlage ein paar Nieten ein.



Gerne trenne ich von abgenutzter Kaufkleidung Knöpfe ab und verwende sie beim Nähen wieder, wenn es passt.
So auch diese Schmuckelemente von einer alten Kinderjeans




Und noch ein letztes Bild, das die tatsächliche Jeansfarbe am besten wiedergibt.




Meinen Beitrag schicke ich hinüber auf den MMM-Blog, auf dem sich heute Hobbynäherinnen treffen, um die selbstgenähte Kleidung zu zeigen, die sie im August tragen.

Gastgeberin ist heute "Naehkatze" Carola in einem ganz zauberhaften, luftigen Rüschenkleid.

LG an das MMM-Team, sowie die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne


Fotos vom Ehemann

Jeans: Denim von Merchant and Mills über Juni-Design
Bluse:Hess Natur

Hinweis in Sachen Werbung:
Unbeauftrage Werbung durch Markennennung; es besteht keine Kooperation, Stoff, Schnittmuster und Kaufkleidung habe ich selbst erworben.