Mittwoch, 3. November 2021

MMM im November mit olivgrüner Herbstjacke

Zum monatlichen Me-Made-Mittwoch-Treffen im November, bei dem selbstgefertigte Kleidung gezeigt werden kann, nehme ich mit einem Jackenschnitt aus der Burda Style teil.


Quelle:Burda Style 8/2021#111

Für meine Version habe ich einen olivgrünen Mantelflausch aus 80% Wolle und 20% Polyamid verwendet, den ich beim Surfen im Netz gefunden habe.




Auch den anthrazitfarbenen Futterstoff mit helleren grauen Pünktchen, sowie die orangefarbene japanische Paspel und die schwarzen Druckknöpfe habe ich online bestellt.





 
Die Jacke ist gerade geschnitten, hat einen Kragen mit Steg und das Rückteil hat eine Kellerfalte, an die eine Passe gesetzt wird.



 

Das Besondere, bei diesem ansonsten recht schlicht geschnittenen Modell, sind die Ärmel, die aus jeweils drei Schnittteilen zusammengesetzt werden, wodurch sie eine Boule-Form erhalten.

Zusätzlich können die Quernähte der Ärmel mit einer Paspel betont werden.


Der Schnitt ließ sich ohne Schwierigkeiten zusammenfügen, sogar die Ärmel konnte ich beim ersten Versuch problemlos faltenfrei einsetzen.

Auch Nähanfänger können den Schnitt gut bewältigen, denn im Heft gibt es eine Step-By-Step-Anleitung; die ist zwar nicht für die Jacke, aber für den fast baugleichen Mantelschnitt.

Ebenso beinhaltet der Schnitt die Futterteile.


Die Jacke sitzt bequem, ohne zu weit zu sein und trotz der Boule-Form fallen die Ärmel nicht sehr breit aus; als ich nach dem Nähen eines Ärmels zur ersten Anprobe hineingeschlüpft bin, fand ich die Weite sogar eher knapp bemessen.

Aber jetzt, wo die Jacke komplett fertig ist, finde ich die Ärmelweite absolut in Ordnung für mich; auch ein dickerer Pulli sollte noch drunter passen.


Da ich meine Jacke nicht, wie vorgesehen, doppelreihig mit Knöpfen schließen wollte, habe ich die Vorderseiten, sowie entsprechend die Belege, um 3 cm zurückgeschnitten, so dass aus dem Zweireiher ein Einreiher entstanden ist.


Statt der angedachten seitlichen Nahttaschen habe ich bei meinem Modell einseitige Paspeltaschen gearbeitet.

Im nachhinein hat sich herausgestellt, dass ich die Paspeltaschen besser etwas weiter nach vorn plaziert hätte; ich muss mir beim Hineingreifen zwar nicht den Arm verrenken, aber ganz optimal sitzen die Taschen nicht.

Sonderlich störend finde ich das aber nicht, zumal mir die Taschen optisch gut gelungen sind.



 
Außerdem habe ich die Jacke um 3 cm verlängert, da mir die Originallänge bei meiner Körpergröße von 1,72 m arg knapp gewesen wäre.




 



 
Es hat Spaß gemacht, mal wieder ein etwas aufwändigeres Projekt zu nähen, wobei ich die einzelnen Arbeitschritte gemütlich in Etappen abgearbeitet habe.

In den letzten zwei Wochen habe ich die Jacke schon oft und sehr gerne getragen, denn bei dem herrlich sonnigen Herbstwetter war sie ein idealer Begleiter.

Jetzt bin ich aber gespannt, welche Herbstlooks von den anderen Teilnehmern gezeigt werden.
Heute eröffnet Gastbloggerin Jeanette vom Blog kurz _genaeht die Runde mit einer schönen Bluse.


LG an das MMM-Team, sowie die anderen Teilnehmerinnen,
von Susanne



Bilder vom Mann; merci dafür


Material:

Olivgrüner Mantelstoff von Koenigreich der Stoffe

Futterstoff, japanische Paspel sowie die schwarzen Druckknöpfe von 1000stoff


Kombination:

Hose:meine selbsgenähte "Laufsteghose", die ich nach wie vor sehr liebe

Kapuzenstrickpulli:gekauft und schon lange in meinem Kleiderschrank

T-shirt:selbstgenäht aus Modaljersey nach dem Shirt-Schnitt aus dem Buch Breaking The Pattern von Named

Mohairmütze:Umschlagmütze nach einer Anleitung von Petiteknit; gestrickt von der Tochter für mich, : )


Hinweis in Sachen Werbung:Unbeauftragte Werbung durch Markennennung; es  besteht keine Kooperation; Material und Schnitt habe ich selbst gekauft



Dienstag, 5. Oktober 2021

MMM im Oktober : Start in den Herbst mit Pullunder überm Hemd

Zum Saisonwechsel schaue ich gern die die neuen Schnittmuster und Strickanleitungen durch und frage mich, mit was ich meine vorhandene Garderobe ergänzen möchte.

Bei den Strickanleitungen ist mir besonders das Pullunder Revival aufgefallen;

ob kurz, lang, schmal oder oversized, mit Rollkragen, Rundhals- oder V-Ausschnitt, für jeden Geschmack findet sich das passende Modell und an Farben und Mustern wird auch nicht gespart. 

Hängengeblieben bin ich bei der Skyscraper Vest  von Drops-Design, wohlwissend, dass ich mir einen ähnlichen, graufarbigen Überzieher schon letztes Jahr im November, hier, gestrickt hatte.

Dennoch, das neue Modell hat ein paar andere Details; 

es ist länger, als der bereits vorhandene Pullunder, 

hat Seitenschlitze, 

ist leicht oversized geschnitten 

und als besonderes Detail werden die Bündchen nicht im Rippenmuster gearbeitet, sondern im Wechsel mit verschränkten und normal gestrickten Maschen, wodurch die Bündchen sehr schön plastisch werden.

Zugegeben, die augenscheinliche Ähnlichkeit hätte ich umgehen können, wenn ich einfach mit einer anderen Farbe gestrickt hätte.

Aber bei einem ärmellosen Pullover muss man immer bedenken, was man drunter tragen möchte und für mich war klar, dass ich mit einem neutralen Grau am vielfältigsten kombinieren könnte. 

Zumindest ist der Grauton des neuen Pullunders einen Ton dunkler-same same but different.

Für den Überzieher werden Vorder- und Rückteil zunächst einzeln bis zum Ende der Seitenschlitze gestrickt, danach werden beide Teile zusammen auf die Nadel gelegt und bis zu den Armausschnitten in Runden gearbeitet. 

Dann werden Vorder- und Rückteil wieder geteilt und einzeln beendet.

Ich habe die Schultermaschen von Vorder- und Rückteil nicht, wie vorgeschlagen, abgekettet, sondern stillgelegt und nach Beendigung der Teile die Maschen in einem Arbeitsschritt gemeinsam abgestrickt und abgekettet, so dass ich keine einzige Naht zusammennähen musste.

Gearbeitet habe ich den Überzieher, wie vorgesehen, mit Nadelstärke 3,5 für die Bündchen und 4,5 für den Rest.

Als Garn habe ich nicht Karisma von Drops Design verwendet, sondern Lima, da mir diese Garnmischung besser gefällt.





Den Pullunder trage ich heute in der klassischen Variante über einer Bluse, wobei meine Bluse eigentlich ein Hemd ist, das dem Gatten gehört hat und das er mir überlassen hat, weil es ihm, aus welchen Gründen auch immer, zu klein geworden ist.

Da der Gatte seine Hemden in 3XL trägt, war es mir, auch wenn man den Oversizelook gerne mag, vielviel zu weit und lang, um als Boyfriendshirt durchzugehen.

Es war klar, dass ich es an meine Figur anpassen musste. 

Änderungsarbeiten sind bei mir wenig beliebt und ich bin auch nicht sonderlich geübt darin, so dass das Hemd einige Wochen unberührt im Nähzimmer hing.

Ich brauchte Zeit, um mir zu überlegen,  wie ich das Hemd für mich umgestalten wollte.

Schließlich entschied ich, dass die typischen Details, wie Manschetten, Ärmelschlitze, Kragen und Knopfleiste des Hemdes erhalten bleiben sollten, weil sie einwandfrei gefertigt waren und das Hemd insgesamt keinerlei Abnutzungserscheinungen zeigte.

Daher habe ich die Seitennähte aufgeschnitten und die Ärmel herausgetrennt und durch Auflegen einer meiner Blusenschnittmuster die Weite und Schulterbreite reduziert, sowie die Ärmel von oben her eingekürzt.

Den ersten, erneut eingesetzten Ärmel musste ich zweimal wieder heraustrennen und hier und da nachschnippeln, bis es zufriedenstellend gepasst hat.

Dann musste nur noch der Saum gekürzt und neu genäht werden, sowie die Knöpfe an den Manschetten und am Kragensteg versetzt werden und fertig war mein neues Hemd.

Durch das Versetzen des obersten Knopfes neigt sich der Kragensteg zwar etwas nach unten, aber ich finde dieses kleine, schräge Detail ganz charmant.







Zum Pullunder mit Hemd habe ich meine graue Jeans kombiniert, die ich nach dem Burda-Kaufschnitt 6658 genäht habe. 

Da ich die Hose bereits im November 2017 gefertigt hatte, ist ihre Farbe mittlerweile ganz schön ausgeblichen und insgesamt ist sie ziemlich abgenutzt, so dass sie wohl demnächst ersetzt werden wird.




Mein Outfit schicke ich hinüber auf den MMM-Blogauf dem an jedem ersten Mittwoch des Monats selbstgefertigte Kleidung gezeigt werden kann.

Gastgeberin ist heute Carola vom Blog Nähkatze in einem schicken, grünen Jäckchen-perfekt für den Start in den Herbst.


LG an das MMM-Team, sowie die anderen Teilnehmerinnen

von Susanne


Fotos vom Gatten

Hinweis:Unbeauftragte Werbung durch Markennennung; es besteht keine Kooperation; Schnitte und Materialien habe ich selbst gekauft 

Dienstag, 31. August 2021

MMM im September mit Strickshirt Kamille

Für mich hat der Sommer in diesem Jahr nur im Kalender stattgefunden, so dass ich die letzten MMM-Termine habe verstreichen lassen, ohne daran teilzunehmen.


Wegen des vorwiegend nassen und kühlen Wetters hatte ich auch keine Lust, luftige Sommerkleidung zu nähen, zumal ich an den wenigen warmen Tagen gut mit meiner vorhandenen Sommerkleidung ausgekommen bin.

Dafür habe ich gestrickt.

Normalerweise mache ich in den Sommermonaten eine Strickpause, denn ich finde es bei Wärme weder angenehm Wolle zu verstricken, noch mag ich sie auf der Haut tragen.

Aber irgendwie sind mir in den letzten Wochen verstärkt Anleitungen für sommerliche Tops und Shirts aus leichter Wolle aufgefallen und prompt habe ich mich in das Design des Kamille T-Shirts von Sandnes Garn verliebt.


Quelle:Kamille T-Skorte, Sandnes Garn


Quelle:Kamille T-Skorte, Sandnes Garn

Das weit geschnittene Raglanshirt mit Kragen und Poloblende ist ganz mein Ding.


Das Shirt wird aus Tynn Linne von Sandnes Garn, einer dünnen Baumwoll- ,Viskose-,   Leinenmischung,  gearbeitet.

Die Wollqualität, sowie die zarten Farben der Garnauswahl haben mir gleich gefallen, so dass ich mir die benötigte Wollmenge in der Farbe "Pudder", einem zarten Rosaton, zusammen mit der Anleitung, bestellt habe.


Das Shirt wird auf der Rundnadel in einem Stück, von unten nach oben gearbeitet.

Die Schlitzkanten und die Ausschnittblende werden am Schluss angestrickt.


Zwei Sachen habe ich geändert; 

zum einen habe ich die Ärmelblenden mit wesentlich weniger Maschen angeschlagen, als vorgegeben, weil ich meine Ärmel nicht ganz so flatterig weit haben wollte, wie im Beispiel

und zum anderen habe ich in die rechte Seite der Poloblende Knopflöcher gearbeitet, um die Möglichkeit zu haben, den tiefen Ausschnitt bei Bedarf zuzuknöpfen.

Nicht immer möchte man das Untendrunter zeigen.


Die Anleitung war leicht verständlich und fehlerfrei.

Anhand der Fertigmaßtabelle habe ich mich für Größe M entschieden.

Ein schnelles Projekt ist das Modell nicht, denn es wird mit Nadelstärke 2,5 bzw. 3 gestrickt und durch das Arbeiten in der Runde hat man sehrsehr viele Maschen gleichzeitig auf den Nadeln und kommt gefühlt in der Höhe nur im Schneckentempo voran.

Aber natürlich wächst das Strickstück nach und nach doch und spätestens mit den Raglanabnahmen reduziert sich die Maschenzahl.

Und da nur glatt-rechts gestrickt werden muss, wird man zumindest nicht durch ein kompliziertes Muster ausgebremst.


Das fertige Shirt ist wirklich sommertauglich; es ist ganz fein, leicht und wunderbar weich und sicher nicht wärmer, als ein Baumwoll-T-Shirt.

Da mir das Gesamtergebnis so gut gefällt, habe ich überlegt, ein zweites Modell anzustricken.

Abgehalten hat mich das Garnverhalten;

während des Strickens lösten sich kleine Wollfussel ab und nach einer Strickeinheit hingen an meiner Kleidung und auf dem Platz, an dem ich gesessen hatte, lauter Wollfussel.


Nach der Fertigstellung habe ich das Shirt gewaschen und letzte Fussel entfernt und vorerst ist alles gut.

Aber bevor ich mir die Arbeit mache, ein neues Shirt zu stricken, möchte ich erst sicher sein, dass das Pilling dauerhaft ausbleibt.


Zum Shirt trage ich meine hellblaue Boyfriend-Jeans, die ich, nachdem ich sie, wie hier berichtet, nachbearbeitet habe, in den Sommermonaten sehr häufig getragen habe.










Mit meinem Outfit reihe ich mich bei den anderen Hobbyschneiderinnen auf dem 

MMM-Blog ein, die dort an jedem ersten Mittwoch des Monats ihre selbstgefertigten Kreationen zeigen.

Gastgeberin ist heute Ina vom Blog Fitzladen, die eine Hose, die sie eigentlich für ihre Tochter genäht hat, diese Saison in ihren Kleiderschrank einsortieren durfte und ganz wunderbar im Mustermix präsentiert.

LG an das MMM-Team, sowie die anderen Teilnehmerinnen von 

Susanne


Bilder vom Mann


Anleitung Kamille T-Skorte und  Tynn Linne Garn von Sandnes Garn über Maschenfein

Rosafarbene Knöpfe über 1000stoff


Hinweis in Sachen Werbung:Unbeauftragte Werbung durch Markennennung; es besteht keine Kooperation; die Materialien habe ich selbst gekauft

Dienstag, 4. Mai 2021

MMM im Mai:Ich mach mal halblang....

.....mit wadenlangem Hosenrock und Pullunder im Streifendesign

Bisher war ich der Ansicht, dass ein Hosenrock, oder wie es schicker heißt, eine Culottes nichts für mich ist. Denn als ich vor zwei Jahren eine für die Tochter genäht hatte und diese zur Kontrolle selbst anprobierte, wusste ich nicht so recht, was ich von meinem Anblick halten sollte. Nicht, dass die Culottes nicht gepasst hätte, aber irgendwie gefiel sie mir nicht an mir, was ja nicht weiter schlimm war, denn sie sollte ja für die Tochter sein.

Aber in der warmen Jahreszeit trage ich gerne verkürzte Hosen oder Bermudas, da sie schön luftig sind und außerdem finde ich sie einfach praktischer, als einen Rock.

Daher wollte ich es noch einmal mit einem Hosenrock für mich versuchen.

Ausgesucht habe ich mir diesen Schnitt:


Quelle:Burda Style 12/2011#127

Da der Schnitt taillenhoch geschnitten ist, musste ich die Leibhöhe um 2,5 cm kürzen, sowie die Abnäher hinten und die Bundfalten vorn entsprechend anpassen, damit der Schnitt bei mir auch tatsächlich in der Taille sitzt.

Genäht habe ich die Culottes aus einem 10 OZ schweren, hellen Jeansstoff ohne Elasthan.

Ein schöner Jeansstoff kann mich immer begeistern; ich liebe das robuste Material einfach und bei diesem Stoff finde ich den Farbton, ein gedämpftes Hellblau, der sich worn blue nennt, sehr gelungen.

Die vorgesehenen Bügelfalten habe ich mit Hilfe des Reißverschlußfüßchens eingesteppt.

Die Hosenaufschläge sind von Hand mit einigen Stichen fixiert.

Das war nötig, denn unbefestigt schlackerten die weiten Hosenbeine beim Gehen gegeneinander und die Aufschläge rutschten herunter.

Auf der Rückseite habe ich aufgesetzte Taschen hinzugefügt und statt des vorgesehenen geraden Bundstreifens, einen Formbund erstellt, sowie Gürtelschlaufen ergänzt.






Der Bund, der bei der Anprobe schön fest saß, hat nach zwei Tagen Tragens leider noch nachgegeben, obwohl ich ihn natürlich mit Einlage verstärkt hatte und sitzt jetzt zu locker. 

Da muss ich wohl noch einmal nachbessern, aber einstweilen behelfe ich mir mit einem Gürtel.

Wobei,..., vielleicht lass ich es auch einfach so. Ich mag es gar nicht, wenn ich das Gefühl habe, meine Körpermitte ist eingeschnürt, weil der Bund mich beengt, was im Verlauf des Tages, etwa nach einer üppigen Mahlzeit oder beim abendlichen Lümmeln auf dem Sofa schnell der Fall ist. Dann ist es einfacher, den Gürtel ein Loch weiter zu schnallen, als den Bund öffnen zu müssen


Zum Hosenrock trage ich einen Strickpullunder im Streifenmuster, denn der Frühling ist dieses Jahr zwar wunderbar sonnig, gleichzeitig aber noch eisig kalt, so dass ein ärmelloser Leibwärmer gerade recht kommt.

Für den Pullunder konnte ich einige meiner angehäuften Wollreste verwerten.

Nach einem Strickprojekt habe ich immer ein angefangenes oder zumindest noch ein halbes Wollknäuel übrig, so dass sich über die Zeit einige Reste angesammelt haben.

Ich stellte mir ein paar Knäuel mit ungefähr gleicher Maschenprobe in verschiedenen Farben zusammen und machte mir eine Skizze für das Streifenmuster.

Ein passendes Modell war schnell gefunden, da hier und dort viele neue Anleitungen für Pullunder bzw. Slipover erschienen sind.

Ausgesucht habe ich mir "Audrey Vest" von Drops-Design, ein klassisches, einfach glatt-rechts gestricktes Modell mit V-Ausschnitt und Blenden im Rippenmuster, das zu meiner Maschenprobe passte.


Quelle Audrey Vest von Drops-Design über Garnstudio


Vorder- und Rückenteil werden einzeln gearbeitet, von unten nach oben.

Das habe ich abgeändert; ich habe beide Teile bis zu den Armausschnitten in Runden gestrickt.

Das hatte den Vorteil, dass es keine Seitennähte gibt und außerdem konnte ich das entstehende Muster und den Farbverlauf meiner begrenzten Wollmenge besser kontrollieren.

Die Blenden für die Armausschnitte und den V-Ausschnitt hätte ich gerne weiß gehalten, aber dafür war die vorhandene Wolle zu dick und ergab kein schönes, gleichmäßiges Maschenbild. Daher bin ich auf Grau ausgewichen, konnte die Blenden aber, da der Vorrat zur Neige ging, nicht ganz so breit stricken, wie in der Anleitung angegeben.










Mein Frühlingsoutfit zeige ich heute auf dem MMM-Blog, auf dem an jedem ersten Mittwoch des Monats selbstgefertigte Kleidung gezeigt werden kann.

Gastgeberin im Mai ist Elke, von elma.de, die sich mit ihrem wunderbaren Frühlingskleid trotz der frostigen Temperaturen heldenhaft nach Draußen gewagt hat, um es zu präsentieren. 


LG an dasMMM-Team, sowie die anderen Teilnehmerinen 

von Susanne


Bilder vom Ehemann


Stoff:Jeansstoff worn blue von Mind the Maker über Lotti Klein


Hinweis in Sachen Werbung:Unbeauftragte Werbung durch Markennennung; es besteht keine Kooperation; Schnitt und Material habe ich selbst erstanden




Sonntag, 2. Mai 2021

Longjacke zum Finale der Herzen

Sandra (Frau Sonnenburg) begrüßt heute alle Teilnehmerinnen des 

Frühlingsjäckchen-Knit-Alongs,

die für die Fertigstellung ihrer Werke noch etwas Zeit benötigt haben, 

zum Finale der Herzen 

auf dem 

MMM-Blog.

Auch ich bin dabei, mit meiner zweiten Strickjacke, der Longjacke im Halbpatent.


Quelle:Modell 24 aus Filati Classici No 12


Fertig war die Jacke schon länger, aber wegen des verwendeten Garns, einer Mischung aus Viskose, Baumwolle und Leinen, ist sie nur für wärmere Tage geeignet.

Und da die Temperaturen bisher noch frostig waren, hing sie ungenutzt an der Puppe.


Am Ergebnis habe ich nichts auszusetzen;

der Khaki-Ton ist einer meiner Lieblingsfarben, die schmale Passform finde ich gut, die Ärmel sind schön lang und mir gefällt auch die Gesamtlänge der Jacke, so dass ich das gute Stück in den kommenden warmen Monaten sicher oft tragen werde.






 





Jetzt bin ich gespannt, wer noch den allerletzten Termin wahrnimmt.

Einen schönen Sonntag und liebe Grüße an Sandra und Monika, sowie die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne


Bilder vom Ehemann


Material für die Longjacke:Linarte von Lana Grossa über Filati

Printshirt:M.Kors
Skinnyjeans:one green elephant, uralt, von der Tochter übernommen


Hinweis in Sachen Werbung:Unbeauftragte Werbung durch Markennennung; es besteht keine Kooperation; Material, Anleitung sowie die übrige Kleidung habe ich selbst gekauft


Samstag, 3. April 2021

FJKA 2021:Finale

Heute, am Ostersonntag, begrüßt uns Monika zur Abschlußpräsentation unserer gestrickten Werke auf dem MMM-Blog.


Mein Raglanjäckchen im Halbpatent


Quelle:Raglankurzjacke 35 aus Filati No 49


war bereits beim 3.Treffen unserer Strickrunde fertig.

Anlässlich dieses Termins habe ich es auch schon an der Puppe gezeigt und näher beschrieben, sowie ausgeführt, was ich an der Anleitung  geändert habe.

Daher gibt es zum Jäckchen nicht viel mehr zu sagen, als dass ich mit der Passform zufrieden bin und es sich angenehm trägt.




 








 


Auch mein Zweitjäckchen, die Longjacke, ist fertig.

Allerdings gibt es von dieser Jacke noch keine Tragebilder, daher melde ich mich mit der Jacke schon mal für das Finale der Herzen an, : ).


Es war mir eine Freude, gemeinsam mit Monika (monimonikate) und Sandra (Frau Sonnenburg) , Gastgeberin des diesjährigen 

Frühlingsjäckchen-Knit-Alongs 

gewesen zu sein  und in so netter, kreativer Runde virtuell zu stricken.


Ganz liebe Grüße an meine Mitgastgeberinnen, sowie an Elke vom MMM-Team, die unsere Posts vorab entgegengenommen und auf dem MMM-Blog eingestellt hat 

und natürlich an alle Teilnehmerinnen des Knit-Alongs.

Euch allen ein schönes Osterfest

und bleibt gesund, munter und zuversichtlich,

Susanne


Bilder vom Sohn


Shirt:selbstgenäht

Cargohose:selbstgenäht



 


Sonntag, 21. März 2021

FJKA:2.Zwischenstand

 Heute bin ich wieder Gastbloggerin auf dem MMM-Blog;

der Vollständigkeit halber erscheint der Post auch hier:


Hallo und guten Morgen,


ich bin Susanne (sujuti) und begrüße euch ganz herzlich zum 4. Treffen im Rahmen des

Frühlingsjäckchen-Knit-Along


Ich kann kaum glauben, dass wir schon beim letzten Zwischenstand vor dem Finale am Ostersonntag angelangt sind.


Unser Treffen heute steht unter dem Motto:

ich habe endlich angefangen/bei mir läufts/ich stricke schon das 2.Jäckchen/ich brauche Hilfe bei den Details bezüglich Ärmellänge, Bündchen, Knopfwahl oder ähnlichem


Motiviert vom schnellen Erfolg meines Raglanjäckchens habe ich ein 2.Jäckchen angestrickt.

Es wird die Longjacke, die ich auch schon bei der Ideensammlung in Betracht gezogen hatte.


Modell 24 aus Filati Classici No 12


Wie auch beim Vorgängermodell verwende ich wieder Linarte von Lana Grossa, aber ohne Beilaufgarn.

Daher stricke ich das neue Jäckchen mit Nadelstärke 4 für die Bündchen an Saum,  Ausschnitt und den Blenden der Vorderteile, sowie mit Nadelstärke 4,5 für die übrigen Teile.

Als Farbe habe ich mich für Khaki entschieden.




Wie schon die Jacke zuvor wird auch das neue Modell im Halbpatent gestrickt, in Einzelteilen von unten nach oben.

Irgendwie habe ich es gerade mit diesem Muster, : ).

Interessanterweise wurde das Halbpatentmuster bei der vorigen Jacke mit Umschlag gearbeitet, während beim aktuellen Modell das Muster durch Tieferstechen erzeugt wird.

Ich kann jedenfalls sagen, dass beide Methoden gleich gut funktionieren und ich daher persönlich keine präferiere.


Mit Rückenteil und linkem Vorderteil bin ich bereits fertig, auch die Tasche im Vorderteil ist eingestrickt und angenäht, und ich habe die beiden Teile an der Schulternaht miteinander verbunden.




 


Hierzu werden die stillgelegten Schultermaschen in einem Arbeitsgang erst zusammengestrickt und danach abgekettet, was eine schöne, unauffällige Naht ergibt.


Naht von innen


Naht auf der Außenseite


Aktuell habe ich das rechte Vorderteil auf den Nadeln und dann müssen natürlich noch die Ärmel gestrickt werden, wobei diese "nur" glatt-rechts gearbeitet werden.




An dieser Jacke ist, anders als beim ersten Jäckchen, eine Knopfleiste vorgesehen.

Laut Anleitung wird diese erst zum Schluss separat gestrickt und dann angenäht.

Das habe ich geändert, indem ich an den Vorderteilen entsprechend mehr Maschen angeschlagen habe, um die Knopfleiste gleich mit anzustricken.


Auch die erforderliche Anzahl an Knöpfen habe ich hier schon liegen.





Wie ihr seht, habe ich alles in allem noch gut zu tun, 

aber jetzt bin ich erst mal auf eure Fortschritte gespannt.


Ein Wort noch zu den Strickerinnen, die ihre Werke auf Instagram zeigen;

ich schaue mir eure Strickwerke alle an, aber da ich nicht auf Instagram angemeldet bin, kann ich weder kommentieren, noch liken-ich hoffe, ihr seht mir das nach.


Ich wünsche euch einen schönen Sonntag und weiter gutes Gelingen,

Liebe Grüße, auch an meine Mitgastgeberinnen Monika (monimonikate) und Sandra (Frau Sonnenburg)

von Susanne


Bilder von mir

Knöpfe:MeetMilk Dish Corozo Button, 15 mm, khaki über Juni-Deisgn


Hinweis in Sachen Werbung:Unbeauftragte Werbung durch Markennennung; es besteht keine Kooperation; Material und Anleitungen habe ich selbst gekauft



Donnerstag, 18. März 2021

Indigo Blues oder....

.... eine Kapuzenjacke für den Mann.

Quelle:Kapuzenjacke Indigo Blues aus Ottobre-Family 7/2017


Für meinen Mann nähe ich sehr selten, denn die Anzahl an Herrenschnittmustern ist sowieso knapp bemessen und da mein Mann groß und von kräftiger Statur ist, schrumpfen die in Frage kommenden Schnittmuster auf ein Minimum zusammen.


Eine Auswahl an verschiedenen Schnittmustern für Männer findet sich zum Beispiel in Ottobre-Family 7/2017, in der die Ottobre-Designer auf vielfachen Leserwunsch erstmals eine kleine Herrenkollektion entworfen haben. 

Die Größen der Schnitte fangen bei 46 an und laufen, leider nicht für alle Modelle, bis 60.

Bei den Schnittmustern handelt es sich um grundsolide Basic-Modelle

für mich ein guter Ansatz für eine Herrengarderobe und mit etwas Kreativität und ein wenig Geschick lassen sich gerade Basic-Schnitte gut individuell abwandeln.

Der Mann wurde vermessen und fiel zum Glück in eine vorhandene Größe, suchte sich online einen olivfarbenen Alpenfleece aus und ich legte los.

Vorsorglich habe ich an der Seitennaht einen halben Zentimeter mehr an Nahtzugabe angeschnitten, da ich beim Ausprobieren neuer Schnitte immer misstrauisch bin, ob die gewählte Größe tatsächlich größengerecht ausfällt.

Die Zugabe konnte ich nach einer Anprobe aber wieder wegnehmen; der Schnitt passt gut und die Jacke sitzt schön locker, aber nicht sackig und auch die Ärmel fallen lang genug aus.









Leider gab es zum ausgesuchten Stoff kein passendes Bündchen, so dass ich den Sweatstoff auch für die Abschlußbündchen verwendet habe.

Die Kapuze habe ich, entgegen der Anleitung, nicht mit Jersey gefüttert, damit die kuschelige Fleeceseite des Sweats am Kopf erhalten bleibt.




Es war schön, ein Schnittmuster für den Mann zu nähen, das ich nicht lange anpassen oder ändern musste und wenn ich Lust habe, folgt vielleicht noch der ein oder andere Schnitt aus dem Sortiment der Zeitschrift.

LG von Susanne


Bilder von mir

Alpenfleece in Oliv und Reißverschluß über Stoffe.de

Hoodiekordel über Juni-Design


Hinweis in Sachen Werbung:Unbeauftragte Werbung durch Markennennung; es besteht keine Kooperation; Material und Schnittmuster habe ich selbst gekauft






Samstag, 6. März 2021

FJKA:3.Treffen

Heute begrüßt Sandra, von FrauSonnenburg die Strickerinnen des 

Frühlingsjäckchen-Knit-Alongs

zur 3.Runde.

Das Treffen steht unter dem Motto:

Ich komme gut voran/Hilfe, ich verstehe meine Anleitung nicht/ich steige noch ein


Ich bin gut vorangekommen und mein Raglanjäckchen ist fertig, was nicht weiter verwunderlich ist, wenn man bedenkt, dass es mit Nadelstärke 7 bzw 9 gestrickt ist.






Bevor ich ein Strickmodell beginne, schaue ich mir die dazugehörige Maßskizze immer sehr genau an; anhand er Längen- und Weitenmaßangaben entscheide ich, welche Größe ich stricke und ob ich gegebenenfalls Änderungen vornehmen möchte.


Laut Skizze hat das Raglanjäckchen in Größe 36/38 eine Länge von 46 cm.

So ein superkurzes Jäckchen sieht über Kleidern getragen natürlich nett aus, aber da ich die Jacke auch gerne zu Shirt und Hose kombinieren möchte, ohne mir albern vorzukommen, musste ich das gute Stück erheblich verlängern.

Um genau zu sein habe ich das Rück- und die Vorderteile 9 cm länger gestrickt.

Die Anleitung war leicht verständlich und fehlerlos.

Gestrickt wird in Einzelteilen, von unten nach oben und es wird sowohl beschrieben, wie das Halbpatent, als auch wie die Raglanabnahmen zu stricken sind.

Die Einzelteile habe ich durch Zusammenhäkeln verbunden; das ging schnell und gut und es ist eine, wie ich finde, recht unauffällige Naht entstanden.




Zum Schluß werden aus dem rückwärtigen Halsausschnitt sowie den Ärmelrändern Maschen für den Kragen herausgestrickt.

Die Schmalseiten des Kragens werden dann an den Vorderteilrändern angenäht, wie bei einem Blouson.




Die Jacke ist verschlußlos konzipiert; das scheint, wenn man sich die neuen Jackenstrickmodelle anschaut, gerade im Trend zu sein.

Ich finde es aber praktischer, ein Jäckchen bei Bedarf schließen zu können, so dass ich, bevor ich den Kragen gearbeitet habe, noch eine schmale Knopfleiste an den Vorderteilen angestrickt habe.

Knöpfe habe ich mir online ausgesucht und bestellt, die zum Glück farblich gut passen.

Extra Knopflöcher musste ich übrigens nicht arbeiten, da die Maschen bei den dicken Nadeln, die ich verwendet habe, entsprechend groß ausfallen und so flexibel sind, dass die Knöpfe ohne weiteres durchgeschoben werden können.


Jetzt schaue ich auf dem MMM-Blogwie meine Mitstrickerinen mit ihren Projekten vorangekommen sind.


LG an Sandra und Monika, sowie die anderen Teilnehmerinnen

und einen schönen Sonntag

Susanne


Bilder von mir


Knöpfe:meet milk Plain Corozo Button, 15mm, mustard über Juni-Design


Hinweis in Sachen Werbung:Unbeauftragte Werbung durch Markennennung; es besteht keine Kooperation; Material und Anleitung habe ich selbst gekauft