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Sonntag, 24. April 2022

FJKA :Finale

Heute laden Sarah und Kathrin, die Gastgeberinnen des diesjährigen Frühlingsjäckchen-Knit-Alongs, ein, die fertigen Werke auf dem MMM-Blog zu präsentieren.


Ein Jäckchen habe ich zwar nicht gestrickt, sondern (nur) ein kurzärmeliges Shirt im Streifenmuster, aber ich bin sehr zufrieden mit meinem kleinen Pullöverchen.



Es sitzt gut und die klassisch schwarz-weißen Ringel lassen sich zu vielen meiner vorhandenen Hosen und Röcke kombinieren.




Nach der Fertigstellung des Shirts war ich skeptisch, ob mir das hohe, gedoppelte Halsbündchen wirklich gefällt, aber ich mag es an mir und gerade bei dem derzeitig zwar wunderbar sonnigen, jedoch recht frischen Wetter ist das hohe Bündchen angenehm.




 


Lieben Dank an die Gastgeberinnen für die Organisation der Strickrunde; es hat mir Spaß gemacht, gemeinsam mit euch zu stricken.

Ich freue mich jetzt darauf, die fertigen Werke der anderen Teilnehmerinnen zu bewundern.


Herzliche Grüße und einen schönen Sonntag

Von Susanne


Wegen plötzlich einsetzendem Regen : Indoorbilder von mir


Wide Leg Jeans:selbstgenäht nach Burda Style 8/2012 # 139



Hinweis in Sachen Werbung:Unbeauftragte Werbung durch Markennennung; es besteht keine Kooperation; Anleitung und Material habe ich selbst gekauft

Mittwoch, 4. November 2020

MMM im November mit Comeback Modeklassikern oder Cargohose und Pullunder

Wenn man sich in der Mode auf eines verlassen kann, dann, dass alles, mehr oder weniger neu aufgelegt, wiederkehrt.


Zur Zeit feiert die locker geschnittene Cargohose, die daran zu erkennen ist, dass sie mit großen aufgesetzten Taschen versehen ist, ein Comeback.


In der Burda gab es in diesem Jahr schon einige Cargohosenschnitte und in der Septemberburda wird die Arbeitshose, die ursprünglich aus dem Militär stammt, zum Trendschnitt erklärt.


Quelle:Burdastyle 09/2020 #121


Quelle Burda Style 09/2020 #121


Ich mag diesen lässigen Hosenschnitt, auch wenn gerne bemängelt wird, dass Cargohosen wegen der pägnanten Taschen, die gerne außen in Oberschenkelhöhe aufgesetzt sind, wenig figurfreundlich sind.

Aber ich gehöre auch nicht zu denjenigen, die vorhandene Hosentaschen mit allem möglichen Kram befüllen. 

(Mittlerweile vermeide ich es auch tunlichst, Hundeleckerlis in die Hosentasche zu stecken, denn das gibt unappetitliche Fettflecken).


Burda umschifft das ungünstige Auftragen der Taschen beim Trendschnitt, indem die Hosenbeine weit geschnitten sind und obendrein die großen Taschen mit Klappen im unteren Hosenteil aufgesetzt werden.


Bei der Stoffwahl für die "neuen" Cargohosen ist man ganz frei; ob farbig, gemustert, glänzend oder fließend, alles ist möglich, nur die für diesen Hosenstil typische Khakifarbe wird vermieden.

Sorry, aber mir gefällt gerade dieser Ton besonders gut, so dass ich für meine Hose die dafür klassische Farbe gewählt habe. Mein Stoff ist ein Washed Cotton Twill aus 100% Baumwolle ohne Elastan.


Laut Burda sitzt der Schnitt unterhalb der Taille.

Diese Passform hat der Schnitt an meiner Figur nicht.

Leider hatte ich das Schnittmuster nicht ausgemessen und den Sitz kontrolliert. 

Daher konnte ich an der fertig zugeschnittenen Hose nur noch ein knappes Zentimeterchen von oben her wegnehmen, was wenig effektiv war. Der Hosenbund sitzt an mir taillenhoch.


Apropos Hosenbund. Vorgesehen war ein gerader Bund, den man sich laut Maaßtabelle selbst zuschneiden sollte.

Für mich habe ich lieber einen Formbund konstruiert.


Übrigens finde ich, dass der Schnitt sehr, wirklich sehr geräumig ausfällt.

Genäht habe ich meine übliche Burdahosengröße 36, aber um nicht im Schnitt zu versinken, habe ich die Beinweite um 3cm reduziert. Und trotzdem ist noch reichlich Beinweite übrig.


Der Schnitt hat ein verkürztes Bein, damit, Zitat:" Die Lieblingsstiefeletten toll zur Geltung  kommen."

Nun, nicht gerade meine Lieblingslänge.

Aber Burda hat dem Trendschnitt einige Cargohoseninterpretationen von Modedesignern angefügt und gerade eine Hose in Überlänge gefiel mir viel besser, als die Beispiele mit kürzerem Bein.


Quelle:Burda Style 09/2020 


Daher habe ich die Beine meiner Hose am Schnitt um 10 cm verlängert.

Überlang ist meine fertige Hose allerdings nicht. Zwar finde ich diese Länge schick, aber es ist schließlich wenig praktisch, den Matsch, der zwangsläufig draußen am Saum hängenbleibt, nach drinnen ins Haus mitzuschleifen.


Obwohl meine Cargohose nicht ganz so geworden ist, wie ich sie mir vorgestellt hatte, mag ich sie .

Sie ist einfach unschlagbar bequem, nichts zwickt und zwackt, trotz taillenhohem Bund und ich liebe den Stoff, der sich gerade richtig robust anfühlt und schön schwer fällt.


Die Ziernähte an den Taschen und Klappen habe ich bewußt nicht farblich abgesetzt, sondern lieber schlicht Ton-in-Ton abgesteppt.


Eine weitere Version könnte ich mir aber durchaus mit Ziernähten in Kontrastfarbe vorstellen, wobei ich dann auch die Passform der Hose für mich optimieren würde, indem ich die Leibhöhe am Schnitt reduziere.

Eine weitere Möglichkeit wäre auch, die Cargoelemente auf  einen ähnlichen, erprobten Schnitt, wie etwa den Hosenschnitt, den ich am MMM im September gezeigt habe, zu übertragen.


Vorerst schaue ich aber erst mal, wie oft und gerne ich meine fertige Cargohose tragen werde.

(Hier übrigens die Meinung meiner Männer zur neuen Hose:

Der Sohn:"Trägst du eine Cargohose? Cool, ...hm..., aber die Beine sind zu weit."

Der Gatte:"Alles gut, du kannst so eine Hose tragen.")


Zur Cargohose habe ich einen weiteren Comeback-Klassiker kombiniert-einen Pullunder.


Pullunder waren lange Zeit nicht gerade ein It-Piece, sonder galten eher als altmodisch und spießig.

Ich dagegen mochte Pullunder immer gern und hüte schon seit Jahren einen gekauften, farbigen Jacquardpullunder, den ich besonders in der Übergangszeit gerne trage.

Der Leib wird schön warm gehalten und trotzdem kommt eine darunter getragenen Bluse oder ein Shirt zur Geltung.

Daher freue ich mich, dass Pullunder wieder im Kommen sind.

Außer, dass man sie natürlich käuflich erwerben kann, fallen mir derzeit immer wieder neue Strickanleitungen für Pullunder auf, gerne mit modischen Details, wie Oversizeschnitt,  extra langeschnitten oder kurz, mit Seitenschlitzen  und verschiedenen Ausschnittlösungen.

Übrigens finde ich, dass ein Pullunder ein ideales Projekt für ungeduldige Strickerinnen ist, da ja die oftmals als lästig empfundene Ärmelarbeit wegfällt.


Meine Pullunderversion ist schlicht und traditionell; ein gerader Schnitt mit V-Ausschnitt, glatt-rechts gestrickt, in hellem, kombinierfreundlichem Grau. Ich wollte gern so einen richtigen "Opapullunder".

Die Anleitung habe ich in einem älteren Strickheft aus meinem Bestand gefunden.


Quelle:Easy Strick Annika Nr.22


Gestrickt habe ich mit Cool Wool Cashmere von Lana Grossa, einem Merinogarn mit Kaschmiranteil und Nadelstärke 4 für die Bündchen und 4,5 für den Leib.

















Mein Outfit schicke ich hinüber auf den virtuellen Laufsteg auf dem MMM-Blog, auf dem an jedem ersten Mittwoch des Monats selbstgefertigte Kleidung gezeigt werdenn.

Gastgeberin ist heute Elke vom Blog grueneblume in einem wunderschön schwingenenden Kleid und farblich sind sie und ich heute im Partnerlook.


Liebe Grüße an das MMM-Team, sowie die anderen Teilnehmerinnen

und bleibt gesund, munter und zuversichtlich,

Susanne



Fotos vom Ehemann


Cargohose: Washed Cotton Twill in Khaki über Juni-Design

Pullunder:Cool Woll Cashmere von Lana Grossa über Filati


Hinweis in Sachen Werbung:

Unbezahlte Werbung durch Markennennung; es besteht keine Kooperation; Material sowie Schnittmuster habe ich selbst gekauft




















Samstag, 25. Juli 2020

Sommerliches Blusenshirt mit Streifen oder sichtbare Resteverwertung

Wenn es im Sommer richtig heiß ist, trage ich gern ein Blusenshirt, also ein Shirt aus Webware.
Es ist noch luftiger, als ein Jerseyshirt und sieht auch etwas schicker aus.

Bestellt hatte ich mir einen zarten, aber blickdichten Tencel in Hellgrau.
Und obwohl ich liebend gerne unifarbene Kleidungsstücke trage, erschien mir, als ich den Stoff vor mir liegen hatte, die Vorstellung eines schlicht grauen Shirts doch irgendwie zu trist und langweilig..

Auf der Suche nach einem möglichen Kombistoff für das geplante Shirt in meinem Stoffschrank,  fiel mir ein kleiner Rest weißer Viskose ins Auge, der übrig geblieben war von der Oversize-Bluse, die ich mir im letzten Jahr genäht und hier vorgestellt hatte.

Reste meiner Nähprojekte hebe ich immer auf und verwerte sie gern unsichtbar, etwa als Innentaschen oder Belege.

Sichtbare Resteverwertung ist dagegen neu für mich.
Der Viskoserest war jedenfalls gerade groß genug, um ein paar Streifen herauszuschneiden.
Bei Mustern bin ich mittlerweile sehr zurückhaltend, aber Streifen gehen bei mir immer.

Ich habe ein bißchen am Schnittmuster herumgeschnippelt, das ich verwenden wollte und entstanden ist dieses Shirt:



Mittig in Vorder- und Rückteil, sowie an den Ärmeln habe ich jeweils einen 4 cm breiten weißen Stoffstreifen eingefügt.





Als Schnittmuster habe ich dieses Kleiderschnittmuster verwendet:

Quelle:Burda Style 7/2013#112

und auf Shirtlänge gekürzt, sowie den V-Ausschnitt zu einem Rundhalsausschnitt geändert.
Das habe ich schon einmal für dieses Shirt ebenso gemacht

Zusätzlich hinzugefügt habe ich diesmal den gerundeten Saum von diesem Shirtschnitt:

Quelle:Burda Style 8/2015#120



Ein schönes Wochenende und lG von
Susanne


Hellgrauer Tencel über juni-design
Weißer Viskoserest über 1000stoff


Bilder von mir


Hinweis in Sachen Werbung:
Unbeauftragte Werbung durch Markennennung; es besteht keine Kooperation; Stoffe und Schnittmuster habe ich selbst gekauft