Dieses Jahr zeigt sich der Mai deutlich kühler, als im letzten Jahr und daher ist bei mir gerade Schichtkleidung angesagt.
Gut also, dass in meinen Schrank ein neues Jäckchen eingezogen ist.
Gedacht war es als
Frühlingsjäckchen, wobei es optisch, allein schon wegen der grauen Farbe und des hohen Kragens, wohl eher als
Herbstjäckchen einzuordnen ist.
Aber ich wollte gern ein
graues Jäckchen, weil diese Farbe in meiner Jackensammlung fehlt.
Jahrelang habe ich gar kein Grau getragen, aber mittlerweile weiß ich den neutralen Ton und das damit einhergehende unkomplizierte Kombinieren zu schätzen.
Auf der Suche nach Inspiration für den Look des Jäckchens stieß ich auf
Aileas von
Isabell Kraemer.
Gekauft habe ich die Anleitung dann allerdings nicht, sondern ich habe als Grundlage
Rachel (141/36) von
Drops-Design verwendet und mit einem
Kragen und dem
Aileas-Kaffeeböhnchenmuster ergänzt.
Rachel habe ich schon einmal für meine
Streifenjacke verwendet und ich mag die Passform gerne, wenn auch die Armkugel ein wenig ausgeformter sein könnte.
Gestrickt habe ich die Größe M mit
Lima von
Drops-Design; dieses Garn wollte ich schon immer einmal ausprobieren.
Das neue Jäckchen hat sich definitiv schon bezahlt gemacht, da ich es die letzten Wochen quasi dauergetragen habe.
Unterm Jäckchen trage ich mein neues
Streifenshirt nach dem
T-shirt-Schnitt aus dem
Named Book "Breaking The Pattern".
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| Quelle:Breaking The Pattern-Named |
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| Quelle:Breaking The Pattern-Named |
Ich mag diesen Schnitt; er erinnert mit dem halsnahen Ausschnitt und der schlichten Optik an ein
Herrenshirt, aber durch den leicht A-förmigen Schnitt umspielt er die Figur schön feminin.
Ich habe einen Streifenjersey aus schön fließendem
Modal genommen und wegen der Streifen auf die eigentlich vorgesehene
vordere Mittelnaht verzichtet.
Auch habe ich kein Halsbündchen genäht, sondern den Ausschnitt mit einem Beleg versäubert, da mir Streifenshirts mit zusätzlichem Ringelbündchen nicht gefallen.
Genäht habe ich die Größe 38, die genau so ausgefallen ist, wie es die Maaßtabelle im Buch verspricht.
Diesen Schnitt werde ich ganz sicher noch öfter verwenden, weil ich finde, dass er prima sitzt und sich, etwa durch einen anderen Halsauschnitt, nach Belieben abändern lässt.
Komplett wird mein Outfit mit meiner neuen
Jeans im Boyfriend-Style.
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| Quelle:Kaufschnitt 6798 von Burda |
Ich weiß gar nicht mehr, wie oft ich diesen Schnitt schon genäht habe.
Immer, wenn ich eine Hose nach diesem Schnitt ausmustern muss, wird umgehend eine neue genäht.
Diesmal habe ich eine Nummer größer gewählt, da ich festgestellt habe, dass die genähten Hosen nach und nach durch das Waschen eingehen und irgendwann macht sich das unangenehm bemerkbar, zumal der Schnitthersteller Jeansstoff ohne Elastananteil vorgibt.
Diese Jeans sitzt jetzt komfortabel lässig-locker und am zweiten Tragetag noch legerer, was ich am Boyfriend-Style schätze.
Auch die Beine der Jeans habe ich, wegen der schleichenden Schrumpfung, extra großzügig verlängert; ich mag gekrempelte Hosenbeine ganz gerne, jedenfalls lieber, als Hosen, die irgendwann zu kurz sind.
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| Verarbeitungsdetails |
Meinen Beitrag schicke ich hinüber auf den
MMM-Blog, wo sich heute Hobbynäherinnen treffen, um ihre handgefertigte Kleidung für den Mai vorzustellen.
Gastgeberin ist diesmal
Ina von
Fitzladen, die den Mai in einem wunderbaren Frühlingskleid begrüßt.
LG an das MMM-Team, sowie die anderen Teilnehmerinnen
von
Susanne
Bilder
vom Ehemann
Strickjacke:
Anleitung Rachel von Drops Design, Lima von Drops-Design über Lanade
Streifenshirt:
T-shirt aus Breaking The Pattern-Named; Modaljersey von 1000stoff
Boyfriendjeans:
6798 von BurdaStyle, Jeansstoff (100% Baumwolle) von Stoff&Stil
Hinweis:
Dieser Post enthält unbeauftragte Werbung durch Markennennung; es besteht keine Kooperation, Schnittmuster, Garn und Stoffe habe ich selbst gekauft.