Mittwoch, 24. August 2016

12 Letters Of Handmade Fashion im August:Sommerliches Spießeroutfit

Als ich neulich ein Reststück dunkelgrünes Leinen erstanden hatte und auf der Heimfahrt überlegte, was ich damit anfangen sollte, kam mir eine Bermuda in den Sinn.

In den 90ern habe ich Bermudas gern getragen, dann aber jahrelang nicht mehr; stattdessen bin ich umgestiegen auf Röcke.
Vielleicht liegt es daran, dass Bermudas gern als spießig gelten oder daran, dass sie bevorzugt von Urlaubern im Rentneralter getragen werden ?
Wie auch immer; mir war nach jahrelanger Abstinenz nach einer kurzen Hose in Bermudalänge, denn kurze Shorts, die gerade mal das Nötigste bedecken,  gehen für mich nicht mehr.

Zwar hätte ich auch eine angesagte Culottes nähen können; genug Stoff wäre vorhanden gewesen, um den Saum irgendwo zwischen Knie und Wade abzuschneiden.
Aber als ich probeweise mit so einer Hosenlänge vor dem Spiegel stand, fühlte ich mich nicht stylisch, sondern fand mich einfach nur bieder.

Für mich also lieber die gute alte Bermudalänge, knieumspielend mag ich an mir und fühle mich wohl damit.

Der Schnitt 138 aus der Burda Style 8/2012, den ich mir ausgesucht hatte, passte mir auf Anhieb sehr gut.
Auf die vorgesehenen Saumaufschläge habe ich jedoch verzichtet- die Beispielshose im Heft ist eine winterliche Bermuda aus Wollstoff. Für meine Sommerversion aus Leinen finde ich einen lose flatternden Saum ohne schwere Umschläge netter.
Dafür gibt es, im Schnitt nicht enthaltene und von mir hinzugefügte, Taschenklappen auf der Hinterhose, die ich mit einem Knopf befestigt habe, damit nach dem Aufstehen vom Stuhl die Klappen nicht wild in alle Richtungen abstehen.


Taschenfutter aus einem blumigen Restleinenstück


Dazu trage ich, um das Outfit komplett spießig zu halten, : ),  ein Poloshirt. 
Ich mag diese Shirtform nun mal gern und wollte ausprobieren, ob der Poloschnitt, ( Burda Style 4/2010-113), für den ja klassischerweise Baumwolljersey oder Pique verwendet wird, auch mit einem weicheren Viskosejersey funktioniert.
Für mich tut er das zufriedenstellend; mir gefällt die fließende Variante des Schnittes gut.



Die Knöpfe sind nur zur Zierde aufgenäht; es gibt keine Knopflöcher


Mein sommerliches Spießeroutfit schicke ich hinüber zu Fee von Fairy Likes, die im August für die Aktion 12 Letters Of Handmade Fashion den Buchstaben S gezogen hat und die Beiträge sammelt.

Ich freue mich schon auf die Bildergalerie am Monatsende.

Bis dahin lG an die Gastgeberin und die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne

Fotos:Die Tochter
Sandalen:K&S shoes







Montag, 25. Juli 2016

Kunstlederjacke

Wenn ich eine neue Burda herumliegen habe, blättert auch die Tochter gern darin; mal mehr, mal weniger begeistert.

Total angetan war die Tochter von der Lederjacke aus der Maiburda 2016; "... die Jacke brauche ich unbedingt, Mama !"

Quelle:Burdastyle 5/2016

Ok, dachte ich, warum nicht, schaue ich mich mal nach Stoff um.
Aber wie es halt so ist, wenn man etwas bestimmtes sucht, fand ich nicht den passenden Stoff; entweder stimmte die Stoffqualität nicht, oder die Farbe gefiel nicht.
Und dann lief er mir neulich doch noch über den Weg, der passende Stoff; ein weiches Wildlederimitat in camel-braun von Autfizz-Stoffe.

Ich schnitt den schönen Stoff zu und setzte mich motiviert an die Nähmaschine, aber der weiche, glatte Stoff  wollte sich partout nicht nähen lassen. Ich probierte verschiedene Einstellungen, Nadeln und Garne durch und sah dann ein, dass ich wohl ein Teflonfüßchen brauche.

Also bestellte ich einen Antihaftfuß und, weil ich schon mal dabei war, auch noch verschiedene Spezialnadeln.



Mit dem Antihaftfüßchen und einer dünnen Ledernadel ließ das Kunstleder sich dann endlich nähen.

Burda verspricht, dass die Jacke auch von Nähanfängern zu bewältigen ist, da das Modell wenig Teilungsnähte hat, Kanten und Säume sollen nicht verstürzt werden und alles in allem soll mehr geklebt, als genäht werden.
Das war mir nicht sympathisch; ich habe daher nichts geklebt und alles genäht, was völlig problemlos ging, da mein Leder recht dünn ist.
Da mein Leder außerdem auch sehr weich ist,  habe ich, entgegen der Anleitung, eine Saumzugabe angeschnitten, diese nach innen umgebügelt und gesteppt. Mir gefällt es besser, wenn die Säume ein wenig Stand haben.
Der Schnitt ist mit einer Gesamtlänge von 50 cm sehr kurz; ich habe die Jacke deshalb um 5 cm schon beim Zuschnitt verlängert, denn auch bei einem leichten Sommerjäckchen müssen die Nierchen ja nicht unbedingt frei liegen.
Genäht habe ich die Größe 38, die insgesamt richtig gewählt war, bis auf die Schulterbreite; diese mußte ich um 1 cm reduzieren.
Der Schnitt sieht kein Futter vor. Die Nahtzugaben bleiben unversäubert, denn es kann ja nichts ausfransen, werden lediglich auseinandergebügelt und sollen dann festgeklebt werden. Geklebt habe ich, wie gesagt, nicht; ich finde, es sieht auch so säuberlich aus.


Den Besatz habe ich von rechts im Nahtschatten abgesteppt und die Nahtzugabe innen etwas zurückgeschnitten; so bleibt alles dort, wo es hingehört.





Die Tochter war sehr erfreut, als ich ihr die Jacke übereichte und trägt sie seit der Fertigstellung ständig.





LG von Susanne

Bilder von mir

Dienstag, 5. Juli 2016

MMM:Flatterbluse

Als ich letztens das Vogelstöffchen bestellte, ist es dabei nicht geblieben, sondern ich habe auch noch ein zweites Stöffchen mitbestellt.


Das Affenprintstöffchen  habe ich neulich bei Julia von eben Julia schon bewundert, die sich daraus eine sehr hübsche Bluse genäht hat.

Da Julia geschrieben hatte, dass der leicht crepige, dünne Stoff zwar nicht ganz einfach zu verarbeiten ist, sich aber sehr gut bügeln lässt, wollte ich es mit dem Stoff versuchen und habe mir ebenfalls eine Bluse genäht.

Um mich ganz auf die Näharbeit mit dem rutschigen Stoff konzentrieren zu können,  gab es beim Schnitt kein Experiment; ich habe auf den Blusenschnitt aus der Ottobre-Woman 5/2012 zurückgegriffen, den ich schon für meine Karoblusen verwendet hatte.

Da der Stoff leicht durchsichtig ist, habe ich die Bluse mit französischen Nähten versäubert, den Kragen und den Kragensteg, sowie die Knopfleiste habe ich vor dem Nähen mit dünner Einlage bebügelt.


Diesmal habe ich als Ärmelabschluß aber keine Manschetten genäht, sondern lediglich Ärmelschlitze.
Zum einen war das einfacher zu nähen und zum anderen passt es, finde ich, gut zum dünnen Stoff, wenn auch die Ärmel schön flattern.


Auf die Brusttaschen habe ich verzichtet.
Erst wollte ich, wegen der leichten Transparenz des Stoffes, unbedingt Brusttaschen haben, aber als sie dann dran waren, gefielen sie mir irgendwie nicht. Also habe ich sie wieder abgetrennt, was aufgrund des zarten Stoffes nicht ganz einfach war;  ich kam ganz schön ins Schwitzen. Und man sah hinterher auch erst die Einstiche, die sich aber glücklicherweise wegbügeln ließen.

Unter der Bluse trage ich ein ärmelloses Kauftop, das dafür sorgt, dass der Oberkörper blickdicht eingepackt ist, was bei den heutigen Temperaturen auch angenehm ist. Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Bluse auch pur, nur mit BH drunter, tragen würde. Wie haltet ihr das mit leicht transparenter Kleidung ?






Mein Outfit schicke ich hinüber auf den MMM-Blog, wo sich heute virtuell Frauen in handgefertigter Kleidung treffen.
Gastgeberin ist diesmal Nina von Kleidermanie in einem sehr hübschen, schwungvollen, sommerlichen Set.

LG an die MMM-Crew, sowie die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne


Bilder:der Sohn

Boyfriend-Jeans:selbstgenäht, Burda 6798 V
Schuhe:Geox

Dienstag, 28. Juni 2016

MMM:Geringelt von Kopf bis Fuß

Aufgrund des unsteten Wetters war ich mir nicht sicher, ob es mir gelingt, mein Ringelset, das ich hier an der Puppe schon vorgestellt hatte, noch vor der MMM-Sommerpause angezogen zu zeigen.

Aber letzten Sonntag stimmte das Wetter; es war warm und sonnig und ich habe mich sofort in Rock und Shirt geschmissen und konnte das Ensemble auch den ganzen Tag tragen.

Wegen des feinen, weichen Sweatstoffes fallen Shirt und Rock sehr schön fließend und fühlen sich wunderbar weich und leicht an und bequem ist das Set durch das Material natürlich sowieso.

Da ich den Tag zu Hause verbracht habe und allenfalls in den Garten gegangen bin, habe ich auf jegliches Beiwerk,  mit dem man den Look aufpimpen könnte, verzichtet.
Mit entsprechenden Accessoires geht aber bestimmt so einiges, um das Set strassentauglich zu machen; so ganz pur lässt sich eine Nähe zum Pyjamalook nicht ganz verleugnen. Im Urlaub oder auf dem Weg zum Freibad würde ich das Ensemble aber so tragen, na ja, schon mit anderen Schuhen.
Insofern bin ich  ganz froh, dass ich mich gegen ein Kleid und für zwei getrennte Teile entschieden habe, die sich auch mit anderen Stücken gut kombinieren lassen.
So habe ich das Shirt allein mittlerweile schon mehrmals getragen; natürlich kombiniert zu meinen unvermeidlichen Boyfriend-Jeans, : ).








Mit meinem Outfit reihe ich mich nun auf dem MMM-Blog ein, wo mittwochs handgefertigte Kleidung an der Frau gezeigt werden kann, unabhängig davon, ob die Stücke schon älter, oder noch brandneu sind.
Gastgeberin ist heute Monika von wollixundstoffix in einem brandneuen und sehr hübschen Sommerkleid aus luftiger Viskose.

LG an  das MMM-Team und die anderen Teilnehmerinnen von
Susanne


Fotos:Der Ehemann

Shirt:selbstgenäht, Schnitt aus der Burda 8/2015, 120
Rock:selbstgenäht, Schnitt aus der Burda 1/2013, 116
Clocks:Deichmann

Montag, 20. Juni 2016

12 Letters Of Handmade Fashion im Juni:Sommerblüschen

Im Juni geht es bei den 12 Letters of handmade fashion weiter mit dem Buchstaben B, den die Gastgeberin Emma von Frühstück bei Emma gezogen hat.

Jenny von exclamation point hat sich hier erneut zur Anregung für alle Mitmachwilligen mit dem Buchstaben B auseinandergesetzt und eine Fülle von Anregungen gesammelt;  toll, was ihr alles eingefallen ist.

Beim Buchstaben B habe ich sofort an eine Bluse gedacht; wohl, weil fehlende Oberteile eben immer noch eine Baustelle in meinem Kleiderschrank sind.

Also habe ich gleich eine genäht.

Schon länger schlich ich virtuell um die schönen Printstoffe von Fashion-for-Designers herum und da ich für die Umsetzung einer Bluse noch dringend Stoff benötigte, bestellte ich.
Entschieden habe ich mich für den Mayprint, einen zarten Viskosestoff.


Da ich schon ewig keine Viskose mehr vernäht hatte, war ich gespannt, wie ich damit zurecht komme; zumindest wollte ich bei dem flutschigen Stückchen Stoff  kein Schnittrisiko eingehen und habe den bereits hier für meine Schlupfbluse verwendeten Burdaschnitt ( 115-10/2015) erneut verwendet.

Nun ja, die weiche Viskose ist halt nicht ganz so einfach zu verarbeiten, wie griffige und festere Webware, ein bißchen rutschig und empfindlich war der dünne Stoff, aber mit etwas Geduld und einer feinen Nadel ließ die Bluse sich doch ganz gut nähen.
Auf der Haut trägt sich das Stöffchen jedenfalls sehr angenehm und ist wunderbar leicht; eine ideale Sommerbluse, ....wenn der Sommer sich denn mal blicken lässt, ....hoffentlich demnächst.

Den Schnitt habe ich wieder, wie schon bei der rosafarbenen Bluse, reduziert, also ohne die seitlichen Flatterteile und die Ärmel sind, aufgrund der vorhandenen Stoffmenge, ein wenig kürzer als 3/4 lang ausgefallen. Aber dafür flattern diesmal die Ärmel mehr, als bei der anderen Bluse, da ich bei der neuen Bluse vergessen habe, die Ärmelweite zu verringern. Macht aber nichts.
Den Halsausschnitt, sowie den rückwärtigen Schlitz, habe ich auch hier wieder mit einem Stoffstreifen, statt mit Hilfe eines Beleges, versäubert. Ich mag das so lieber und außerdem bleibt alles sicher an seinem Platz.






Zur neuen Sommerbluse habe ich meine nicht mehr ganz neue Boyfriend-Jeans mit den gelben Nähten kombiniert, ebenfalls ein Burdaschnitt; hier schon vorgestellt.

Ich bin jetzt schon auf die Bildergalerie am Monatsende bei Emma gespannt.

Bis dahin lG an die Gastgeberin und die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne


Fotos: Der Ehemann

Boyfriend-Jeans:selbstgenäht,  Burda 6798 V
Sneakers:Ara


Sonntag, 5. Juni 2016

HerrMann im Juni:Poloshirt

Neulich fragte ich den Mann, ob er ein paar Bilder von meinem Outfit machen könne.
Er antwortete: "Schon wieder? Du nähst eindeutig zu viel für dich."
Ich sehe ihn an, mit hochgezogener Augenbraue.
Darauhin er: "Du könntest auch einmal etwas für mich nähen."
Aha, so ist das also.

Nicht, dass ich nicht schon öfter dran gedacht hätte.
Die Schnittmuster für Männer von Thread Theorie etwa, für die es im Netz tolle Beispiele gibt, gefallen mir selbst auch sehr. Aber mein Mann ist groß und kräftig und laut Maßtabelle der Schnittfirma sind ihm die Schnittmuster zu klein.
Ich hatte wenig Lust, ein recht teures Schnittmuster zu bestellen, um es dann zu vergrößern.

Schließlich habe ich meine Burda-Zeitschriftensammlung durchgeblättert; ab und an gibt es dort auch mal einen  Männerschnitt.
In der Aprilburda 2007 habe ich dann einen Schnitt für ein Poloshirt gefunden und die größte Größe abgepaust.

Quelle:Burda 4/2007-130
Der Vergleich mit einem Kaufpoloshirt meines Mannes zeigte, wie ich schon befürchtet hatte, dass der abgenommene Schnitt zwei Nummern zu klein und gut 10 cm zu kurz ist.

Jetzt wollte ich es aber wissen und habe den Schnitt, wenn auch ungern, da ich diesbezüglich keinerlei Erfahrung hatte, zwei Nummern vergrößert.
Bei Susan von Frau Nähfreundins Tagebuch gibt es hier
zum Beispiel eine Anleitung zum Vergrößern von Schnittmustern.

Stoff hatte ich im Vorrat; einen leichten Stretch-Sweat von Stoff&Stil.
Das Shirt habe ich schlicht gehalten und nur als kleinen Akzent den Unterkragen, sowie den Kragensteg aus dünnem Jeansstoff geschnitten.
Die Säume sind mit der Zwillingsnadel gesteppt.
Kurz vor Schluß wäre ich fast an den Knopflöchern gescheitert. Die wollten sich einfach nicht nähen lassen. Aber dann ging es doch, mit Hilfe von untergelegtem Seidenpapier.



Und..., halleluja, es passt, :).




Verlinkt mit Monikas HerrMann, einer Aktion, bei der man Selbstgenähtes für den erwachsenen Mann zeigen kann.

LG von Susanne

Bilder von mir    





Donnerstag, 2. Juni 2016

Streifenliebe

Andere haben schon früher ihre Liebe zu gestreiften Kleidern oder geringelten Ensembles entdeckt.
Bei mir sprang der Funke erst dieses Jahr über; ich wollte plötzlich unbedingt ein Streifenkleid.

Ich habe mich auf der Suche nach Schnittmustern und Stoffen ein bißchen umgesehen und mir dann überlegt, dass ich doch lieber ein Deux Piece haben möchte.
Rock und Shirt, die sich gut zusammen tragen lassen, aber an weniger streifenverliebten Tagen auch mal getrennt voneinander ausgeführt werden können.

Streifenstoffe gibt es in erstaunlicher Vielfalt, fein geringelt, oder auch Blockstreifen und die unterschiedlichsten Farbzusammenstellungen.
Ich habe mich für klassisches blau-weiß entschieden; für das Oberteil dunkelblau auf ecru und für den Rock ecru auf dunkelblau.

Für das Oberteil habe ich erneut den Schnitt 120 (Drapeeshirt) aus der Augustburda von 2015 verwendet; das ist dann bereits die dritte Version des Schnittes.( Und ich glaube, ich bin noch nicht fertig mit dem Schnitt.)


Stoff ist ein dünner Stretch-Sweat, glatt auf der Vorderseite und rückseitig angeraut,


von Michas-Stoffecke, der zwar wunderbar leicht und butterweich ist, aber fürchterlich zu vernähen war. Der Stoff war schon beim Zuschnitt schwer zu bändigen, sehr rutschig und das verhielt sich unter der Nähmaschine nicht anders. Aber wie gesagt, dafür sehr angenehm auf der Haut. Wenn ich noch kleine Kinder zu benähen hätte, würde ich aus dieser Stoffqualität eine ganze Ausstattung nähen.

Als Rock hätte ich sehr gern einen Faltenrock gehabt, genau so, (klick), hatte ich mir meinen Streifenrock vorgestellt.
Ich hatte mir, bevor der Stoff bei mir eintraf,  sogar schon dasselbe Schnittmuster zurechtgelegt. Aber für einen Faltenrock braucht man einen Stoff mit etwas Stand und das hat mein Stoff nun mal nicht zu bieten. Also Adieu, Faltenrock und ....

.... hello Glockenrock ? Nein, funktionierte leider auch nicht. Meine Stoffmenge war nicht ausreichend, um die Streifen passgenau zusammenzufügen.
Ich habe überlegt, ob ich Stoff nachbestellen soll und erst mal eine Nacht drüber geschlafen.

Und dann ist mir mein Maxirock wieder eingefallen, den ich hier schon vorgestellt hatte und den ich, wenn es richtig warm ist, sehr gern trage.
Dafür war der Streifenstoff  in ausreichender Menge vorhanden und die weichfallende Stoffqualität ist auch ideal.

Verwendet habe ich den Schnitt 116 aus der Januarburda 2013.

Quelle:Burdastyle 01/2013

An so einem Maxirock ist nicht viel dran; einmal zugeschnitten ist er ruck-zuck genäht.
Den Bund habe ich, anders als in der Anleitung vorgesehen, mit einem schmaleren Bündchen versehen, in das zum besseren Halt ein breites Gummiband eingezogen ist und der Saum ist einmal schnell gerollsaumt.




Falls das Wetter dann mal wieder mitspielt,  weiß ich schon, was ich anziehen werde, : ).

LG von Susanne

Bilder von mir