So, wie ich, : ).
Aber jetzt; ich habe es geschafft und ich war ehrlich gesagt sehr froh, als ich die letzte Masche für mein Strickjäckchen abgekettet hatte.
Ich glaube, so lange, wie für diese Jacke, habe ich noch nie für ein Strickstück gebraucht.
Gut, das ist jetzt kein Wunder bei dem Muster, aber am Schluß zieht es sich schon sehr, jedenfalls gefühlt.
Nach dem letzten Zwischenstand mußten noch die Ärmel gestrickt werden.
Kurz war ich versucht, den Musterrapport an den Ärmeln nur einmal zu stricken und die Ärmel dann einfabig zu beenden, aber als ich soweit war, dachte ich, jetzt kann ich es auch durchziehen.
Die Ärmel habe ich nicht nach der Anleitung- ( zur Erinnerung:Ich habe den Glen Cardigan aus dem Rowan Magazin Herbst/Winter 2016/17 gestrickt)- gearbeitet, sondern nach meinem Standardstrickjäckchenschnitt, da ich Sorge hatte, dass mir die Ärmel sonst zu eng werden.
Am Model im Heft sitzen sie meiner Meinung nach ganz schön eng.
Der Halsausschnitt ist gedoppelt.
Außerdem habe ich, anders als in der Anleitung, Knopflöcher in die Blende eingearbeitet, denn ich möchte mein Jäckchen nach Bedarf ordentlich schließen können.
Bündchen, Halsausschnitt und Blende habe ich im Perlmuster gearbeitet, da mir der kraus-rechts gestrickte Rand der Vorlage nicht gefiel.
Zwischendurch brauchte ich auch mal eine Strickpause und habe stattdessen genäht.
Eine Kombinationshose.
Ausprobiert habe ich den Schnitt 6658-V von Burda, eine hüftig geschnittene, schmale Hose mit interessanten Teilungsnähten und Knopfverschluß.
Genäht habe ich die Hose aus dunkelblauem Twill von Stoff und Stil und die Nähte mit doppeltem Garn abgesteppt.
Den Knopfverschluß habe ich durch einen Hosenreißverschluß ersetzt; ich mag geknöpfte Hosen für mich nicht so gern.
Der Schnitt funktioniert gut bei mir und ich kann mir vorstellen, dass noch die ein oder andere Version folgen wird.
Nochmal zurück zum Jäckchen.
Die Passform ist so ausgefallen, wie ich mir das erhofft hatte; das Jäckchen ist gerade geschnitten, sitzt aber dennoch figurnah.
Die Wollqualität, das Alpacagarn von Drops, ist ja mein Lieblingsgarn, das ich schon mehrfach verstrickt habe, insofern gab es da keine Überraschungen. Ich finde auch, dass das Muster gut herauskommt.
Ich bin also rundum zufrieden mit dem guten Stück.
Jetzt werde ich mir bei Luise die Jäckchen der anderen Nachzüglerinnen anschauen.
Vielen Dank nochmal an Sylvia und Luise für die gute Betreuung während des Knit-Alongs; gemeinsam strickt es sich einfach netter.
LG und einen schönen Sonntag wünscht
Susanne
Hose:selbstgenäht, Schnitt:Burda 6658-V
Shirt:selbstgenäht, Schnitt auf Grundlage von Ottobre-kids-fashion
Stiefelletten:Deichmann
Fotos:Der Ehemann