Da ich mein Jäckchen aufgeribbelt und nochmal neu begonnen habe, kann ich zwar etwas zeigen, bin aber leider noch nicht so weit, wie ich gerne wäre.
Was daran liegt, dass ich quasi nur im Schneckentempo vorankomme, da das Muster keine Regelmäßigkeit aufweist.
Folglich hänge ich die ganze Zeit über dem Musterrapport, stricke ein paar Maschen und muss wieder nachsehen, wie es weitergeht.
Das Muster verzeiht auch kein Verstricken; ein Fehler fällt sofort ins Auge. Und ein paarmal musste ich auch wieder zurückstricken.
Für mich sehr gewöhnungsbedürftig. Aber gut, ich habe mir den Schnitt ja selbst ausgesucht und stricke jetzt also geduldig Reihe für Reihe.
Zumindest ist die Anleitung bisher fehlerfrei und das größte Musterteil, das Rückenteil des Jäckchens, ist fertig.
| Und so sieht das Ganze rückseitig aus |
Ich stricke die Größe S mit Nadelstärke 3, auch unüblich für mich, recht locker, damit der zweite Faden, der ständig mitläuft, genug Spiel behält.
Während des Strickens habe ich mehrmals die Breite nachgemessen; nicht, dass mir das Jäckchen zu weit oder zu eng wird, aber das Rückenteil ist so ausgefallen, wie ich mir das vorgestellt hatte.
Ein bißchen musste ich auch wieder abändern; mir hat der kraus-rechts gestrickte Bund nicht gefallen, so dass ich stattdessen ein Bündchen im Perlmuster gearbeitet habe.
So weit, so gut.
Das linke Vorderteil ist in Arbeit.
Blende und Halsausschnitt werde ich zum Schluß anstricken, um mir offen zu halten, wie breit ich diese Teile haben möchte.
So, wie es aussieht, wird es mir unmöglich sein, rechtzeitig zum Finale in zwei Wochen ein fertiges Jäckchen zu präsentieren.
So schlimm ist das aber nicht.
Sylvia wirft heute die Frage in die Runde, wie man sein fertiges Jäckchen zusammennäht.
Mein Jäckchen werde ich, so, wie ich es seit einigen Jahren mit allen meinen Strickjacken mache, wieder mit der Nähmaschine zusammennähen.
Für mich hat sich diese Methode bewährt; es geht schnell, sieht sauber aus und hält bombenfest.
Ich nehme zum Zusammennähen immer einen Faden in Jackenfarbe und nutze einen kleinen, schmalen Zick-Zack-Stich, um die Naht etwas elastisch zu halten. Ein weiteres Versäubern entfällt, da ja nichts fransen kann.
Eventuell werde ich diesmal Sylvias Methode ausprobieren, die Jackenärmel mit einer Häkelnaht zusammenzufügen; interessiert mich sehr, ob mir das so gut gelingt, wie ihr und es sieht bei ihr auch sehr schön sauber aus.
Jetzt mache ich erst mal ein Strickpäuschen und schaue mich bei meinen Jäckchenmitstrickerinnen um, wie weit sie mit ihren Projekten gekommen sind.
Sylvia sammelt wieder die Beiträge.
LG an die Organisatorinnen und die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne
Fotos von mir