Sonntag, 16. Oktober 2016

Herbst-Jacken-Knit-Along:Drittes Treffen

Heute gibt es vor dem finalen Termin erneut die Gelegenheit den Stand der Dinge zu präsentieren.

Da ich mein Jäckchen aufgeribbelt und nochmal neu begonnen habe, kann ich zwar etwas zeigen, bin aber leider noch nicht so weit, wie ich gerne wäre.
Was daran liegt, dass ich quasi nur im Schneckentempo vorankomme, da das Muster keine Regelmäßigkeit aufweist.
Folglich hänge ich die ganze Zeit über dem Musterrapport, stricke ein paar Maschen und muss wieder nachsehen, wie es weitergeht.
Das Muster verzeiht auch kein Verstricken; ein Fehler fällt sofort ins Auge. Und ein paarmal musste ich auch wieder zurückstricken.
Für mich sehr gewöhnungsbedürftig. Aber gut, ich habe mir den Schnitt ja selbst ausgesucht und stricke jetzt also geduldig Reihe für Reihe.

Zumindest ist die Anleitung bisher fehlerfrei und das größte Musterteil, das Rückenteil des Jäckchens, ist fertig.



Und so sieht das Ganze rückseitig aus

Ich stricke die Größe S mit Nadelstärke 3, auch unüblich für mich, recht locker, damit der zweite Faden, der ständig mitläuft, genug Spiel behält.
Während des Strickens habe ich mehrmals die Breite nachgemessen; nicht, dass mir das Jäckchen zu weit oder zu eng wird, aber das Rückenteil ist so ausgefallen, wie ich mir das vorgestellt hatte.

Ein bißchen musste ich auch wieder abändern; mir hat der kraus-rechts gestrickte Bund nicht gefallen, so dass ich stattdessen ein Bündchen im Perlmuster gearbeitet habe.

So weit, so gut.

Das linke Vorderteil ist in Arbeit.
Blende und Halsausschnitt werde ich zum Schluß anstricken, um mir offen zu halten, wie breit ich diese Teile haben möchte.


So, wie es aussieht, wird es mir unmöglich sein, rechtzeitig zum Finale in zwei Wochen ein fertiges Jäckchen zu präsentieren.
So schlimm ist das aber nicht.

Sylvia wirft heute die Frage in die Runde, wie man sein fertiges Jäckchen zusammennäht.

Mein Jäckchen werde ich, so, wie ich es seit einigen Jahren mit allen meinen Strickjacken mache, wieder mit der Nähmaschine zusammennähen.
Für mich hat sich diese Methode bewährt; es geht schnell, sieht sauber aus und hält bombenfest.
Ich nehme zum Zusammennähen immer einen Faden in Jackenfarbe und nutze einen kleinen, schmalen Zick-Zack-Stich, um die Naht etwas elastisch zu halten. Ein weiteres Versäubern entfällt, da ja nichts fransen kann.
Eventuell werde ich diesmal Sylvias Methode ausprobieren, die Jackenärmel mit einer Häkelnaht zusammenzufügen; interessiert mich sehr, ob mir das so gut gelingt, wie ihr und es sieht bei ihr auch sehr schön sauber aus.

Jetzt mache ich erst mal ein Strickpäuschen und schaue mich bei meinen Jäckchenmitstrickerinnen um, wie weit sie mit ihren Projekten gekommen sind.
Sylvia sammelt wieder die Beiträge.


LG an die Organisatorinnen und die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne


Fotos von mir




Mittwoch, 5. Oktober 2016

Me Made Mittwoch am 5.10.2016:Gastpost

Heute bin ich als Gastbloggerin auf dem MMM-Blog  
Der Vollständigkeit halber gibt es den Post auch hier.



Vorwiegend nähe ich für mich gern schlichte Alltagskleidung, die sich im besten Falle gut kombinieren lässt.
So auch die Hose, die ich heute trage, in freundlichem  "past immer" Schwarz.
Genäht habe ich die Hose in den Sommerferien, die in diesem Jahr so verregnet und kühl waren, dass ich keine Lust verspürte, sommerlich leichte Kleidung zu produzieren. Dafür habe ich für den Herbst vorgenäht.
Für die Hose habe ich den Schnitt 127 aus der Oktoberburda 2013 ausgesucht, den ich bereits hier für meine Hose im Leolook schon einmal verwendet habe.
Bei Hosen verlasse ich mich gern auf erprobte Schnitte.
Ich finde, dass verschiedene Stoffe den Look einer Hose ausreichend variieren. Außerdem verspricht ein bereits bekannter Schnitt weniger lästige Anpassungen.
Auch bei diesem Modell habe ich wieder die Bundhöhe um 2 cm reduziert, da ich meine Hosen lieber hüftiger trage.


Außerdem habe ich das Hinterhosenteil mit Taschenklappen ausgestattet; irgendwie stehe ich gerade auf  dieses Detail, sowie Gürtelschlaufen genäht, da ich Hosen so gut, wie nie ohne Gürtel trage.


Den Stoff, ein Baumwollstoff mit 2 % Elastananteil,  habe ich vor Ort im Stoffladen gekauft; er ist schön fest, aber nicht zu dick.
Obwohl dieser Stoff deutlich weniger stretchig ist, als seinerzeit der Leoprint, habe ich auch diesmal die Hose nach der ersten Anprobe seitlich noch ein wenig engernähen müssen, damit sie so sitzt, wie ich mir das vorgestellt hatte.
Einziger Nachteil bei einer schwarzen Hose ist, dass jeder Fussel sichtbar daran hängenbleibt und natürlich auch jedes Hundehaar unseres Familienhundes. Aber das lässt sich ja alles leicht abbürsten.

Zur Hose habe ich mein Ringelshirt aus dünnem Sweat kombiniert.


Nach diesem Schnitt  habe ich bereits zwei Shirts ( hier und hier) und auch ein Kleid genäht und ich schließe nicht aus, dass noch weitere folgen.
Das Ringelshirt ist von den Shirts dasjenige, das ich am häufigsten anziehe. Wahrscheinlich, weil fröhliche Ringel eigentlich immer gehen und auch hier die eher strenge schwarze Hose nett aufmuntern.
Äußerlich sieht der Ringelstoff noch gut aus, aber die typische Sweatschlingenrückseite hat durch das häufige Waschen und Tragen doch schon gelitten.


Ich hoffe, der Stoff hält noch ein bißchen durch.

Als wärmendes Obendrüber habe ich mein rotes Strickjäckchen übergezogen.


Gerade im Herbst, wenn die Strickjäckchensaison wieder beginnt, bin ich froh, dass ich mir im Laufe der Jahre ein paar Jäckchen in verschiedenen Farben gestrickt habe; eines davon passt immer.

Zu diesem Outfit würde auch gut eine längere Strickjacke passen, aber eine solche muss ich mir erst noch stricken.
Gut, dass gerade ein Herbstjacken-Knit-Along staffindet.

 



Jetzt seid ihr aber dran.
Ich freue mich auf eure, hoffentlich zahlreichen, Beiträge.

LG an das unermüdliche MMM-Team und die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne


Fotos von der Tochter

Ringelshirt: selbstgenäht, Burda 8/2015-120
Strickjäckchen:selbstgestrickt
Schuhe:Xarah

Sonntag, 2. Oktober 2016

Herbstjacken-Knit-Along: Zweites Treffen

Der Anfang ist gemacht; ich habe das Rückenteil meiner geplanten Longjacke angestrickt.
Ich habe noch ein Knäuel in Rot geordert, weil ich fand, dass sich ein schmales Rändchen in Rot gut machen würde.


Das Rückteil ist fast fertig.
Aber: Mir gefällt mein Streifenmuster nicht mehr. Mäh.

Ich liebe Streifen, aber im Hinblick darauf, dass ich ein Herbstjäckchen stricke, finde ich mein Muster irgendwie unpassend, zumindest in der Farbkonstellation, die ich verstricke.
Der Marinelook verheißt für mich halt doch den beginnenden Frühling.

Ich habe meine Bedenken der Tochter gegenüber geäußert und sie meinte, " Mama, mir gefällt sehr gut, was du da strickst; ist halt sehr klassisch und wenn es dir nicht gefällt, nehme ich dein Jäckchen gerne. Aber wenn du unzufrieden bist, mit dem, was du da machst, musst du etwas ändern."

Recht hat sie.
Ich habe also nochmal nachgedacht.
Neue Wolle möchte ich nicht bestellen; ich möchte schon das vorhandene Garn verstricken, also brauche ich ein anderes Muster, ein Muster, das besser in den Herbst passt.

Ich habe mich online ein bißchen umgeschaut .....und auch etwas gefunden, was ich sofort bestellt habe; das Rowan Magazin Herbst/Winter 2016/2017.



So viele schöne Modelle, die ich am liebsten alle stricken würde. Wobei es mir besonders die mehrfarbigen Designs angetan haben.
Erst wollte ich Mara stricken,

Quelle:Rowan Magazi Herbst/Winter 2016/17

da ich ja vorhatte, eine lange Jacke zu stricken, aber in Anbetracht der Zeit, die mir bis zum Ende des Knit-Alongs noch bleibt, habe ich mich dann doch für ein kürzeres Modell, den Glen Cardigan, entschieden.

Quelle:Rowan Magazin Herbst/Winter 2016/17, Glen Cardigan


Last, but not least hat Sylvia einige Fragen zu den Strickgewohnheiten gestellt, die ich gerne beantworten möchte:

 1. Wie lange strickst du schon?

Ich stricke schon sehr lange,  als Jugendliche habe ich angefangen, meine ersten Pullis zu stricken.

2. Wer hat dir das Stricken beigebracht?

Ich meine mich zu erinnern, dass mir beim ersten Strickpulli meine Großmutter geholfen hat, bei der ich als Kind und Jugendliche gern viel Zeit verbracht habe.

3. Kannst du dich an dein erstes Strickstück erinnern und was war es?

Das dürfte ein Pulli für mich gewesen sein, im Streifenmuster aus ganz vielen, verschiedenfarbigen Garnen, der auch recht weit war, wie es in den 80ern modern war.

4.Wie alt ist das älteste Strickstück, das du besitzt? Hast du ein Foto davon?

Das älteste Strickstück, das ich besitze und noch getragen wird, ist ein Rollkragenpullover, den allerdings nicht ich, sondern meine Mutter gestrickt hat, irgendwann in den 80ern. Ursprünglich hat sie ihn auch für sich gestrickt und getragen, mir aber dann überlassen.
Ich habe ihn sogar schon einmal beim Me Made Mittwoch angehabt ( hier).
Mittlerweile ist die Form sogar wieder modern und wenn es richtig kalt ist, wird er von mir oder der Tochter noch gern getragen.

Februar 2015

Aber das allerälteste Strickstück, das ich besitze, ist mein Taufjäckchen.
Auf dem Foto hält mich meine Urgroßmutter im Arm, neben ihr mein Urgroßvater.


5. Wird bei dir in der Familie gestrickt?

Meine Mutter hat früher sehr viel gestrickt,  Strickzeug lag bei uns irgendwie immer herum, erst nur ihres, dann kam meines noch dazu.
Auch meine Schwiegermutter und meine Schwägerin sind sehr gute Strickerinnen.

6.Strickst du nur für dich, oder auch für andere?

In meinen Jugendjahren habe ich vorwiegend für mich gestrickt, meist Pullover, auch schon mal eine Jacke für den Freund oder Handschuhe für die Familienmitglieder zu Weihnachten.
Während meiner Studienzeit habe ich dann gar nicht mehr gestrickt und erst wieder damit angefangen, als ich mit meiner Tochter schwanger war.
Mit Begeisterung habe ich  damal Babyjäckchen, -pullis und sogar -hosen gestrickt, später habe ich dann natürlich beide Kinder (Tochter und Sohn) immer mal wieder bestrickt.
Auch für den Gatten habe ich schon mal einen Pulli  und eine Jacke gestrickt.
In letzter Zeit stricke ich entweder für mich, oder für die Tochter, die eine dankbare Abnehmerin ist, aber selbst nichts mit Handarbeit am Hut hat.

7. Wie reagiert deine Umgebung auf dein Hobby? 

Der Ehemann ist es gewöhnt, dass ich stricke; das kennt er schon von seiner Mutter und Schwester und die Kinder sind damit aufgewachsen.
Mann und Sohn nehmen neu gestrickte Sachen zwar zur Kenntnis, aber das war es auch. Die Tochter hingegen lobt mein Gestricktes immer sehr und leiht es sich auch gerne aus.

8. Hast du Lieblingswolle oder Lieblingsnadeln?

Ich benutze Metallnadeln, teils noch aus dem Bestand meiner Großmutter, die ich in allen Stärken vorrätig habe und komme damit gut zurecht, so dass ich nie Alternativen ausprobiert habe.
Bei Wollsachen bevorzuge ich für mich dünneres Garn.
Einige meiner Jäckchen habe ich aus Alpacagarn von Drops-Design gestrickt; ich mag diese Qualität sehr gern, die Stricksachen halten warm, das Maschenbild ist schön fein und außerdem lassen sich die Jäckchen problemlos in der Maschine waschen.

Jetzt schaue ich mir an, wie weit die anderen Teilnehmerinnen des Knit-Alongs mit ihren Vorhaben gekommen sind.
Sylvia sammelt die Beiträge.

LG an die Organisatorinnen und die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne

Bilder von mir
 

Samstag, 24. September 2016

Hemd für den Gatten

Ich habe mich an einem klassischen Herrenhemd versucht.

Schon länger hatte ich den Gedanken, dem Mann ein Hemd zu nähen, aber ich hatte Bammel davor.

Der Mann ist groß und kräftig und hat, ich sage es jetzt mal so unverblümt, einen dicken Hals.
Dieser Hals benötigt eine 47er Herrenhemdgröße, damit der oberste Knopf geschlossen werden kann.
Jetzt mal davon abgesehen, dass Hemden in dieser Größe nicht eben reichlich zu kaufen sind und auch das Design meist gähnend langweilig ist, hat der Mann bei dieser Größe auch meist das Problem, dass das Hemd am Hals zwar passt, aber ab der Schulter zuviel Stoff um ihn herumflattert. Sieht nicht schön aus.

Eine Marke haben wir mittlerweile gefunden, die dem Mann auch am Körper gut passt, die aber teuer ist und die Auswahl in seiner Größe ist sehr begrenzt.

Ich wußte also, dass ich ein Schnittmuster nicht einfach abnehmen und nähen kann, sondern dass ich sicher ändern muss.

Ich habe den Mann vermessen und mal ein Burdahemdenschnittmuster abgenommen. Das Schnittmuster habe ich dann auf eines seiner gut passenden Kaufhemden aufgelegt.
Tja, wie ich befürchtet hatte, war der Abgleich eine absolute Katastrophe; so gut wie nichts stimmte überein.

Also habe ich mit Hilfe des Kaufhemdes und des abgenommenen Schnittmusters dann ein neues Schnittmuster erstellt, zugeschnitten und genäht; ganz schlicht und ohne Schnick-Schnack, aber schon mit entsprechender Einlage und französischen Nähten.

Den Hemdenstoff, eine schöne, glatte Popeline, mit winzigem Karo, hatte ich im Stoffladen in der Stadt gefunden, einmal in blau, einmal in rot.

Es hat funktioniert; das Hemd passt und der Gatte ist glücklich.
Er hat gleich ein paar seiner fadenscheinigen Hemden aussortiert, nicht ohne die Knöpfe vorher abzuschneiden, denn ich kann ihm ja jetzt neue nähen; : ).

Das blaue Hemd war das Probehemd,



das zwar schon besser passt, als manches Kaufhemd des Gatten, aber ich war noch nicht ganz zufrieden und habe für das rote Hemd noch einige Verbesserungen am Schnittmuster vorgenommen:
Schulterbreite etwas reduziert und die Armkugel nachgeformt, Ärmel noch ein Stück gekürzt, insgesamt figurnaher, Kragen ein wenig größer.

Das rote Hemd habe ich dem Mann dann zum Geburtstag genäht und jetzt sieht das Hemd aus, wie ich es mir vorgestellt hatte.






Mit diesem Grundschnitt kann ich nun in Serie gehen und mich beim nächsten Mal auch mehr auf das Design konzentrieren.

Wobei, nachdem ich zwei Kleider für die Tochter und zwei Hemden für den Gatten genäht habe, bin ich selbst erst mal wieder dran, : ).

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und lG
von Susanne


Bilder von mir

Samstag, 17. September 2016

Hochzeitsgastkleid

Die Tochter ist am Samstag, also heute, zu einer großen und sehr schicken Hochzeit eingeladen und brauchte dafür ein passendes Kleid.
Da sie beim Bummeln in der Stadt nichts fand, was ihr gefiel, bat sie mich, ein Kleid für sie zu nähen.
Nach gründlicher Durchsicht meiner Nähzeitschriften entschied sie sich für ein Kleid aus der Dezemberburda 2015; die langärmelige Version sollte es werden.


Quelle:Burdastyle 12/2015-122B

Bei Alfatex fand ich online einen hauchdünnen, transparenten Georgette.
Ich konnte die Tochter überzeugen, dass das blumige Muster auf dunklem Grund nicht zu lieblich und zudem im Trend ist und für ein Herbstkleid sehr hübsch aussehen wird.

Schon der Zuschnitt war wegen des feinen und rutschigen Georgettes nicht ganz einfach.
Ich habe eine sehr große Dose Sprühstärke gekauft, um den Stoff damit gefügiger zu machen, : ).

Den transparenten Stoff habe ich mit dem Futterstoff unterlegt und als eine Lage verarbeitet, damit die Nahtzugaben nicht durchscheinen.

Die Säume von Futter und Oberstoff sind dagegen getrennt versäubert; ich habe mich hier für einen Rollsaum entschieden.

Die Tochter wollte das Kleid (natürlich, : )) kürzer als in der Vorlage haben und ich habe das Kleid daher schon beim Zuschnitt um 15cm gekürzt.

Die langen Ärmel blieben ungefüttert und sind daher mit einer französichen Naht versäubert.

Das Kleid war recht aufwändig zu nähen; das Füttern und die Details, wie die Raffungen, ein seitlicher, nahtverdeckter Reißverschluß und die kleine Knopfreihe in der rückwärtigen Passe sowie die Riegel an Ärmel und Taille benötigten Zeit.
Aber es hat mir Spaß gemacht; ich nähe gern für die Tochter, da ich dann Schnitte ausprobieren kann, die ich für mich selbst nie nähen würde.

Genäht habe ich das Kleid in Größe 36 und die passt der Tochter sehr gut; das Kleid sitzt figurnah, ohne einzuschnüren und auch die Ärmel bieten alle Bewegungsfreiheit, die man sich wünscht.

Die Tochter ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden, zumal der Freund bestätigte, dass das Kleid und sie darin wunderschön aussähen, : ).



Da aber der September mit unerwartet heißen Temperaturen aufwartet, hatte die Tochter Bedenken, dass es ihr im neuen Kleid zu heiß werden könnte.

Daher habe ich noch ein zweites Hochzeitsgastkleid genäht.

Den Nachthemdschnitt aus der Augustburda 2016 hat die Tochter schon bei ihrer Auswahl ins Auge gefasst.


Quelle:Burdastyle 8/2016-126C

Zum Glück war dieses Modell an einem Nachmittag genäht; es benötigt keinen Verschluß, sondern wird einfach über den Kopf gestreift.

Auch hier habe ich die Größe 36 genäht und das war richtig.

Das auwändigste an dem Modell ist der Zuschnitt im schrägen Fadenlauf und das Säumen des Volants.

Verwendet habe ich den sogenannten Party-Satin von Stoff und Stil, in dunkeljadegrün.
Der Stoff ist unerwartet "dick", geht aber gerade noch; so ist es halt, wenn man online, ohne den Stoff befühlen zu können, bestellt.
Dafür ist der Stoff schön blickdicht und das Darunter kann sich nicht unschön abzeichnen.

Es fehlt noch der Saum, der noch versäubert werden muss, wenn die Tochter und ich uns auf eine Länge geeinigt haben.
Und natürlich muss auch noch ordentlich gebügelt werden.



Die Tochter ist hin- und hergerissen, welches Kleid sie anziehen soll; das Wetter wird es entscheiden, : ).

Nachtrag:
Nach eingehender Beratung durch den Papa und nach Rücksprache mit dem Freund hat die Tochter jetzt dieses Kleid angezogen:






LG von
Susanne

Fotos von mir


Jacke:selbsgtgenäht, Burda 5/2016-121
Schuhe:Görtz

Mittwoch, 14. September 2016

MMM in sommerlicher Kleidung

Ist das Wetter zur Zeit nicht herrlich? Morgens und abends angenehm frisch und dazwischen Sonne satt; von mir aus kann es so bleiben; : ).

Daher trage ich heute wegen der morgendliche Frische ein Strickjäckchen, aber schon am frühen Morgen eine kurze Hose.

Mein Jäckchen habe ich nach derselben Anleitung und mit demselben Muster, wie das Sommerjäckchen für die Tochter gestrickt, nur in der Farbe Khaki und mit langen Ärmeln.
Das Jäckchen ist für die warme Jahreszeit ideal; es trägt sich schön leicht und das Alpaca-Silk-Garn ist butterweich

Die Hose ist die erst kürzlich genähte und hier schon vorgestellte Bermuda.
Ich bin froh, dass ich sie mir im August noch genäht habe, obwohl ich gar nicht erwartet hatte, sie noch oft tragen zu können. Aber bei dem schönen Spätsommerwetter hat sie sich schon bestens bewährt.  Ich finde Leinenstoff bei den derzeitigen heißen Temperaturen einfach angenehm zu tragen und störe mich auch nicht an den leinentypischen Knitterfalten.




Mit meinem Outfit reihe ich mich beim wöchentlichen Mittwochstreffen hangefertigter Kleidung auf dem MMM-Blog ein.
Gastgeberin ist heute Monika von wollixundstoffix in einem Sommerkleid, dessen Stoff mir besonders gut gefällt.

LG an das MMM-Team, sowie die anderen Teilnehmerinnen von
Susanne


Fotos: der Ehemann

Strickjäckchen:selbstgestrickt, nach einer Brigitte Anleitung
Top:More and more
Bermuda:selbstgenäht, Schnitt:Burda 8/2012-138
Sandalen:Geox

Sonntag, 11. September 2016

Herbstjacken-Knit-Along:Die Planung

Der Herbst klopft an die Tür und morgens ist es schon recht frisch, da begrüße ich es sehr, dass Sylvia von Frauenoberbekleidung und Luise von die Luise zum gemeinsamen Herbstjacken-Knit-Along einladen.
Eine Strickjacke ist im Herbst ein unverzichtbarer Begleiter für mich und ein neues Jäckchen für eine bessere Auswahl ist immer gut.

Ich habe große Lust mitzustricken, zumal ich noch passende Wolle im Vorrat lagere; mein Lieblingsgarn, die Alpacawolle von Drops, in marine und natur.

Gekauft hatte ich das Alpacagarn im letzten Sale bei Lanade, irgendwann im Frühjahr, zusammen mit noch mehr Alpaca-Silk-Garn.
Das Alpaca-Silk-Garn habe ich jeweils zu einem Sommerjäckchen für die Tochter und für mich verstrickt. Mein Jäckchen ist auch fertig und wurde schon getragen, aber noch nicht verbloggt.

Nach den Silk-Jäckchen verließ mich vorerst die Lust, aber die ist durch den Aufruf von Luise und Sylvia wieder geweckt worden.

Stricken möchte ich diesmal eine lange Jacke, da ich bisher bevorzugt kurze Jacken gestrickt habe und mir ein langes Modell einfach fehlt.

Bei der Suche nach einer Anleitung, die meinen Vorstellungen entspricht und zum Garn passt, bin ich auf den Schnitt 74-6 von Drops-Design gestoßen; schon eine ältere Anleitung, aber das, was ich suchte: Lang, legerer Schnitt, Rundhalsausschnitt, aufgesetzte Taschen als Extra und für Alpaca vorgesehen.


Das Muster wird einfach glatt-rechts sein, aber ganz maritim, blau-weiß gestreift
Der Marine-Look ist zwar eher im Frühling/Sommer ein Thema, aber ich trage meine Strickjacken sowieso meist ganzjährig.
Ob ich regelmäßige oder unregelmäßige Streifen stricke und wie genau ich die Farben verteile, muss ich noch überlegen. Aber im Prinzip kann ich loslegen.

Wie weit die Mitstrickerinnen in ihrer Planung sind, werde ich mir jetzt bei Luise ansehen.

Vielen Dank schon mal für die Leitung des Knit-Alongs und
lG an die Organisatorinnen und die anderen Teilnehmerinnen, ich wünsche allen noch einen schönen Sonntag,
 Susanne