Im Juni geht es bei den 12 Letters of handmade fashion weiter mit dem Buchstaben B, den die Gastgeberin Emma von Frühstück bei Emma gezogen hat.
Jenny von exclamation point hat sich hier erneut zur Anregung für alle Mitmachwilligen mit dem Buchstaben B auseinandergesetzt und eine Fülle von Anregungen gesammelt; toll, was ihr alles eingefallen ist.
Beim Buchstaben B habe ich sofort an eine Bluse gedacht; wohl, weil fehlende Oberteile eben immer noch eine Baustelle in meinem Kleiderschrank sind.
Also habe ich gleich eine genäht.
Schon länger schlich ich virtuell um die schönen Printstoffe von Fashion-for-Designers herum und da ich für die Umsetzung einer Bluse noch dringend Stoff benötigte, bestellte ich.
Entschieden habe ich mich für den Mayprint, einen zarten Viskosestoff.
Da ich schon ewig keine Viskose mehr vernäht hatte, war ich gespannt, wie ich damit zurecht komme; zumindest wollte ich bei dem flutschigen Stückchen Stoff kein Schnittrisiko eingehen und habe den bereits hier für meine Schlupfbluse verwendeten Burdaschnitt ( 115-10/2015) erneut verwendet.
Nun ja, die weiche Viskose ist halt nicht ganz so einfach zu verarbeiten, wie griffige und festere Webware, ein bißchen rutschig und empfindlich war der dünne Stoff, aber mit etwas Geduld und einer feinen Nadel ließ die Bluse sich doch ganz gut nähen.
Auf der Haut trägt sich das Stöffchen jedenfalls sehr angenehm und ist wunderbar leicht; eine ideale Sommerbluse, ....wenn der Sommer sich denn mal blicken lässt, ....hoffentlich demnächst.
Den Schnitt habe ich wieder, wie schon bei der rosafarbenen Bluse, reduziert, also ohne die seitlichen Flatterteile und die Ärmel sind, aufgrund der vorhandenen Stoffmenge, ein wenig kürzer als 3/4 lang ausgefallen. Aber dafür flattern diesmal die Ärmel mehr, als bei der anderen Bluse, da ich bei der neuen Bluse vergessen habe, die Ärmelweite zu verringern. Macht aber nichts.
Den Halsausschnitt, sowie den rückwärtigen Schlitz, habe ich auch hier wieder mit einem Stoffstreifen, statt mit Hilfe eines Beleges, versäubert. Ich mag das so lieber und außerdem bleibt alles sicher an seinem Platz.
Zur neuen Sommerbluse habe ich meine nicht mehr ganz neue Boyfriend-Jeans mit den gelben Nähten kombiniert, ebenfalls ein Burdaschnitt; hier schon vorgestellt.
Ich bin jetzt schon auf die Bildergalerie am Monatsende bei Emma gespannt.
Bis dahin lG an die Gastgeberin und die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne
Fotos: Der Ehemann
Boyfriend-Jeans:selbstgenäht, Burda 6798 V
Sneakers:Ara
Montag, 20. Juni 2016
Sonntag, 5. Juni 2016
HerrMann im Juni:Poloshirt
Neulich fragte ich den Mann, ob er ein paar Bilder von meinem Outfit machen könne.
Er antwortete: "Schon wieder? Du nähst eindeutig zu viel für dich."
Ich sehe ihn an, mit hochgezogener Augenbraue.
Darauhin er: "Du könntest auch einmal etwas für mich nähen."
Aha, so ist das also.
Nicht, dass ich nicht schon öfter dran gedacht hätte.
Die Schnittmuster für Männer von Thread Theorie etwa, für die es im Netz tolle Beispiele gibt, gefallen mir selbst auch sehr. Aber mein Mann ist groß und kräftig und laut Maßtabelle der Schnittfirma sind ihm die Schnittmuster zu klein.
Ich hatte wenig Lust, ein recht teures Schnittmuster zu bestellen, um es dann zu vergrößern.
Schließlich habe ich meine Burda-Zeitschriftensammlung durchgeblättert; ab und an gibt es dort auch mal einen Männerschnitt.
In der Aprilburda 2007 habe ich dann einen Schnitt für ein Poloshirt gefunden und die größte Größe abgepaust.
Der Vergleich mit einem Kaufpoloshirt meines Mannes zeigte, wie ich schon befürchtet hatte, dass der abgenommene Schnitt zwei Nummern zu klein und gut 10 cm zu kurz ist.
Jetzt wollte ich es aber wissen und habe den Schnitt, wenn auch ungern, da ich diesbezüglich keinerlei Erfahrung hatte, zwei Nummern vergrößert.
Bei Susan von Frau Nähfreundins Tagebuch gibt es hier
zum Beispiel eine Anleitung zum Vergrößern von Schnittmustern.
Stoff hatte ich im Vorrat; einen leichten Stretch-Sweat von Stoff&Stil.
Das Shirt habe ich schlicht gehalten und nur als kleinen Akzent den Unterkragen, sowie den Kragensteg aus dünnem Jeansstoff geschnitten.
Die Säume sind mit der Zwillingsnadel gesteppt.
Kurz vor Schluß wäre ich fast an den Knopflöchern gescheitert. Die wollten sich einfach nicht nähen lassen. Aber dann ging es doch, mit Hilfe von untergelegtem Seidenpapier.
Und..., halleluja, es passt, :).
Verlinkt mit Monikas HerrMann, einer Aktion, bei der man Selbstgenähtes für den erwachsenen Mann zeigen kann.
LG von Susanne
Bilder von mir
Er antwortete: "Schon wieder? Du nähst eindeutig zu viel für dich."
Ich sehe ihn an, mit hochgezogener Augenbraue.
Darauhin er: "Du könntest auch einmal etwas für mich nähen."
Aha, so ist das also.
Nicht, dass ich nicht schon öfter dran gedacht hätte.
Die Schnittmuster für Männer von Thread Theorie etwa, für die es im Netz tolle Beispiele gibt, gefallen mir selbst auch sehr. Aber mein Mann ist groß und kräftig und laut Maßtabelle der Schnittfirma sind ihm die Schnittmuster zu klein.
Ich hatte wenig Lust, ein recht teures Schnittmuster zu bestellen, um es dann zu vergrößern.
Schließlich habe ich meine Burda-Zeitschriftensammlung durchgeblättert; ab und an gibt es dort auch mal einen Männerschnitt.
In der Aprilburda 2007 habe ich dann einen Schnitt für ein Poloshirt gefunden und die größte Größe abgepaust.
| Quelle:Burda 4/2007-130 |
Jetzt wollte ich es aber wissen und habe den Schnitt, wenn auch ungern, da ich diesbezüglich keinerlei Erfahrung hatte, zwei Nummern vergrößert.
Bei Susan von Frau Nähfreundins Tagebuch gibt es hier
Stoff hatte ich im Vorrat; einen leichten Stretch-Sweat von Stoff&Stil.
Das Shirt habe ich schlicht gehalten und nur als kleinen Akzent den Unterkragen, sowie den Kragensteg aus dünnem Jeansstoff geschnitten.
Die Säume sind mit der Zwillingsnadel gesteppt.
Kurz vor Schluß wäre ich fast an den Knopflöchern gescheitert. Die wollten sich einfach nicht nähen lassen. Aber dann ging es doch, mit Hilfe von untergelegtem Seidenpapier.
Und..., halleluja, es passt, :).
Verlinkt mit Monikas HerrMann, einer Aktion, bei der man Selbstgenähtes für den erwachsenen Mann zeigen kann.
LG von Susanne
Bilder von mir
Donnerstag, 2. Juni 2016
Streifenliebe
Andere haben schon früher ihre Liebe zu gestreiften Kleidern oder geringelten Ensembles entdeckt.
Bei mir sprang der Funke erst dieses Jahr über; ich wollte plötzlich unbedingt ein Streifenkleid.
Ich habe mich auf der Suche nach Schnittmustern und Stoffen ein bißchen umgesehen und mir dann überlegt, dass ich doch lieber ein Deux Piece haben möchte.
Rock und Shirt, die sich gut zusammen tragen lassen, aber an weniger streifenverliebten Tagen auch mal getrennt voneinander ausgeführt werden können.
Streifenstoffe gibt es in erstaunlicher Vielfalt, fein geringelt, oder auch Blockstreifen und die unterschiedlichsten Farbzusammenstellungen.
Ich habe mich für klassisches blau-weiß entschieden; für das Oberteil dunkelblau auf ecru und für den Rock ecru auf dunkelblau.
Für das Oberteil habe ich erneut den Schnitt 120 (Drapeeshirt) aus der Augustburda von 2015 verwendet; das ist dann bereits die dritte Version des Schnittes.( Und ich glaube, ich bin noch nicht fertig mit dem Schnitt.)
Stoff ist ein dünner Stretch-Sweat, glatt auf der Vorderseite und rückseitig angeraut,
von Michas-Stoffecke, der zwar wunderbar leicht und butterweich ist, aber fürchterlich zu vernähen war. Der Stoff war schon beim Zuschnitt schwer zu bändigen, sehr rutschig und das verhielt sich unter der Nähmaschine nicht anders. Aber wie gesagt, dafür sehr angenehm auf der Haut. Wenn ich noch kleine Kinder zu benähen hätte, würde ich aus dieser Stoffqualität eine ganze Ausstattung nähen.
Als Rock hätte ich sehr gern einen Faltenrock gehabt, genau so, (klick), hatte ich mir meinen Streifenrock vorgestellt.
Ich hatte mir, bevor der Stoff bei mir eintraf, sogar schon dasselbe Schnittmuster zurechtgelegt. Aber für einen Faltenrock braucht man einen Stoff mit etwas Stand und das hat mein Stoff nun mal nicht zu bieten. Also Adieu, Faltenrock und ....
.... hello Glockenrock ? Nein, funktionierte leider auch nicht. Meine Stoffmenge war nicht ausreichend, um die Streifen passgenau zusammenzufügen.
Ich habe überlegt, ob ich Stoff nachbestellen soll und erst mal eine Nacht drüber geschlafen.
Und dann ist mir mein Maxirock wieder eingefallen, den ich hier schon vorgestellt hatte und den ich, wenn es richtig warm ist, sehr gern trage.
Dafür war der Streifenstoff in ausreichender Menge vorhanden und die weichfallende Stoffqualität ist auch ideal.
Verwendet habe ich den Schnitt 116 aus der Januarburda 2013.
An so einem Maxirock ist nicht viel dran; einmal zugeschnitten ist er ruck-zuck genäht.
Den Bund habe ich, anders als in der Anleitung vorgesehen, mit einem schmaleren Bündchen versehen, in das zum besseren Halt ein breites Gummiband eingezogen ist und der Saum ist einmal schnell gerollsaumt.
Falls das Wetter dann mal wieder mitspielt, weiß ich schon, was ich anziehen werde, : ).
LG von Susanne
Bilder von mir
Bei mir sprang der Funke erst dieses Jahr über; ich wollte plötzlich unbedingt ein Streifenkleid.
Ich habe mich auf der Suche nach Schnittmustern und Stoffen ein bißchen umgesehen und mir dann überlegt, dass ich doch lieber ein Deux Piece haben möchte.
Rock und Shirt, die sich gut zusammen tragen lassen, aber an weniger streifenverliebten Tagen auch mal getrennt voneinander ausgeführt werden können.
Streifenstoffe gibt es in erstaunlicher Vielfalt, fein geringelt, oder auch Blockstreifen und die unterschiedlichsten Farbzusammenstellungen.
Ich habe mich für klassisches blau-weiß entschieden; für das Oberteil dunkelblau auf ecru und für den Rock ecru auf dunkelblau.
Für das Oberteil habe ich erneut den Schnitt 120 (Drapeeshirt) aus der Augustburda von 2015 verwendet; das ist dann bereits die dritte Version des Schnittes.( Und ich glaube, ich bin noch nicht fertig mit dem Schnitt.)
Stoff ist ein dünner Stretch-Sweat, glatt auf der Vorderseite und rückseitig angeraut,
von Michas-Stoffecke, der zwar wunderbar leicht und butterweich ist, aber fürchterlich zu vernähen war. Der Stoff war schon beim Zuschnitt schwer zu bändigen, sehr rutschig und das verhielt sich unter der Nähmaschine nicht anders. Aber wie gesagt, dafür sehr angenehm auf der Haut. Wenn ich noch kleine Kinder zu benähen hätte, würde ich aus dieser Stoffqualität eine ganze Ausstattung nähen.
Als Rock hätte ich sehr gern einen Faltenrock gehabt, genau so, (klick), hatte ich mir meinen Streifenrock vorgestellt.
Ich hatte mir, bevor der Stoff bei mir eintraf, sogar schon dasselbe Schnittmuster zurechtgelegt. Aber für einen Faltenrock braucht man einen Stoff mit etwas Stand und das hat mein Stoff nun mal nicht zu bieten. Also Adieu, Faltenrock und ....
.... hello Glockenrock ? Nein, funktionierte leider auch nicht. Meine Stoffmenge war nicht ausreichend, um die Streifen passgenau zusammenzufügen.
Ich habe überlegt, ob ich Stoff nachbestellen soll und erst mal eine Nacht drüber geschlafen.
Und dann ist mir mein Maxirock wieder eingefallen, den ich hier schon vorgestellt hatte und den ich, wenn es richtig warm ist, sehr gern trage.
Dafür war der Streifenstoff in ausreichender Menge vorhanden und die weichfallende Stoffqualität ist auch ideal.
Verwendet habe ich den Schnitt 116 aus der Januarburda 2013.
| Quelle:Burdastyle 01/2013 |
An so einem Maxirock ist nicht viel dran; einmal zugeschnitten ist er ruck-zuck genäht.
Den Bund habe ich, anders als in der Anleitung vorgesehen, mit einem schmaleren Bündchen versehen, in das zum besseren Halt ein breites Gummiband eingezogen ist und der Saum ist einmal schnell gerollsaumt.
Falls das Wetter dann mal wieder mitspielt, weiß ich schon, was ich anziehen werde, : ).
LG von Susanne
Bilder von mir
Sonntag, 29. Mai 2016
Sommerstrickjäckchen
Den letzten Super-Sale bei Lanade konnte ich nicht ungenutzt verstreichen lassen und habe ein paar Knäuel bestellt.
Da das Alpaca-Garn von Drops eines meiner liebsten Wollqualitäten ist, wollte ich schon länger auch einmal das Baby-Alpaca-Silk-Garn testen.
Bestellt habe ich sparsame 250g, in der Farbe Weizen.
Entstanden ist ein ganz leichtes und tatsächlich babyweiches Jäckchen, gerade richtig für die kommende warme Jahreszeit.
Gestrickt habe ich wieder nach meinem bewährten Schnitt, einer Anleitung, nach der ich schon einige meiner Alpacajäckchen gearbeitet habe.
Vorder- und Rückteil sind in einem einfachen Zopfmuster gearbeitet, die Ärmel habe ich dagegen nur glatt-rechts gestrickt, die Säume und der Halsausschnitt schließen mit einem Bündchen ab.
Bei der knappen Wollmenge, die ich bestellt hatte, war klar, dass die Ärmel lediglich 3/4 lang werden können; allerdings ist das sowieso meine bevorzugte Länge und mir für ein Sommerjäckchen sehr lieb.
Am Ende hatte ich richtig angst, ob das Garn noch für den Halsausschnitt reichen wird. Hat es. Aber bis auf einen winzigen Rest habe ich das Garn auch vollständig verstrickt.
Bei Sylvia von Frauenoberbekleidung gibt es hier übrigens einen Bericht, wie ihre Qualitätserfahrungen mit Strickstücken aus diversen Drops-Wollqualitäten nach längerer Tragezeit sind, den ich sehr interessant finde.
Meine fertig gearbeiteten Kleidungsstücke ziehe ich, bis sich die Gelegenheit zum Anziehen ergibt, gern der Schneiderpuppe an.
Dort hing das neue Jäckchen diesmal nicht lange; die Tochter brauchte ganz dringend ein Jäckchen zum überziehen.
Nun ja; das helle Garn steht ihr zu ihrem brunetten Typ sowieso besser, als mir.
Außerdem hatte ich noch Baby-Alpaca-Silk-Garn in khaki mitbestellt; stricke ich das Jäckchen halt nochmal, : ).
Ich stricke dann mal weiter,
lG von Susanne
Bilder von mir
Da das Alpaca-Garn von Drops eines meiner liebsten Wollqualitäten ist, wollte ich schon länger auch einmal das Baby-Alpaca-Silk-Garn testen.
Bestellt habe ich sparsame 250g, in der Farbe Weizen.
Entstanden ist ein ganz leichtes und tatsächlich babyweiches Jäckchen, gerade richtig für die kommende warme Jahreszeit.
Gestrickt habe ich wieder nach meinem bewährten Schnitt, einer Anleitung, nach der ich schon einige meiner Alpacajäckchen gearbeitet habe.
Vorder- und Rückteil sind in einem einfachen Zopfmuster gearbeitet, die Ärmel habe ich dagegen nur glatt-rechts gestrickt, die Säume und der Halsausschnitt schließen mit einem Bündchen ab.
Bei der knappen Wollmenge, die ich bestellt hatte, war klar, dass die Ärmel lediglich 3/4 lang werden können; allerdings ist das sowieso meine bevorzugte Länge und mir für ein Sommerjäckchen sehr lieb.
Am Ende hatte ich richtig angst, ob das Garn noch für den Halsausschnitt reichen wird. Hat es. Aber bis auf einen winzigen Rest habe ich das Garn auch vollständig verstrickt.
Bei Sylvia von Frauenoberbekleidung gibt es hier übrigens einen Bericht, wie ihre Qualitätserfahrungen mit Strickstücken aus diversen Drops-Wollqualitäten nach längerer Tragezeit sind, den ich sehr interessant finde.
Meine fertig gearbeiteten Kleidungsstücke ziehe ich, bis sich die Gelegenheit zum Anziehen ergibt, gern der Schneiderpuppe an.
Dort hing das neue Jäckchen diesmal nicht lange; die Tochter brauchte ganz dringend ein Jäckchen zum überziehen.
Nun ja; das helle Garn steht ihr zu ihrem brunetten Typ sowieso besser, als mir.
Außerdem hatte ich noch Baby-Alpaca-Silk-Garn in khaki mitbestellt; stricke ich das Jäckchen halt nochmal, : ).
Ich stricke dann mal weiter,
lG von Susanne
Bilder von mir
Mittwoch, 25. Mai 2016
MMM:Animalprint
Von der Idee des MMM-Teams, ab und zu einen zwanglosen Motto-Mittwoch zu veranstalten, bin ich sehr angetan.
Heute gibt es auf dem MMM-Blog so einen Mottotag, welcher ganz global "Animalprint" lautet.
Darauf habe ich mich schon gefreut, denn das passende selbstgenähte Kleiungsstück zum Motto, eine Hose im Animalprint, habe ich schon seit letzem Jahr im Schrank.
Tierische Drucke stoßen ja nicht bei jedem auf Gegenliebe, aber ich bin durchaus ein Freund dieser Drucke.
Klar, bei der Vielzahl der Drucke mit Tierprint, die es mittlerweile gibt, entsprechen nicht alle meinem Geschmack und sehr warscheinlich würde ich mich wohl nicht in ein komplettes Outfit in Tierfell-Optik hüllen, aber kombiniert mit neutralen Basics finde ich ein Kleidungsstück im Animalprint einen netten Hingucker, das auch gut im Alltag tragbar ist.
Meine "wilde" Hose trage ich jedenfalls, so wie heute, ganz selbstverständlich im normalen Alltag, aber ich habe sie auch schon zum Ausgehen angezogen.
Heute habe ich zur Printhose ein schlichtes, schwarzes Kapuzenshirt kombiniert, das ich mir bereits im Oktober 2014 genäht habe. Das Shirt hält sich gut, auch die Farbe ist nicht ausgeblichen; gerade bei schwarzer Kleidung finde ich es sehr unschön, wenn sie nach einiger Zeit so verwaschen aussieht. Irgendwann muß ich diesen Schnitt nochmal in einer anderen Farbe wiederholen, denn für mich ist das Shirt einfach ein gutes Basic.
Und als wärmendes Obendrüber habe ich mir mein Tuch vom Summer-Shawl-Knit-Along umgelegt, zu dem ich erstaunlich oft greife; vielleicht nutze ich es deshalb so oft, weil es dauernd an einem Haken am Schrank im Hausflur hängt, an dem ich im Laufe des Tages immer mal wieder vorbeikomme. Und falls das Tuch dort nicht hängt, hat es sich schon die Tochter geschnappt, die es gern um den Hals geschlungen trägt, : ).
Jetzt bin ich aber gespannt, welche wilden Me-Made-Looks die anderen Teilnehmerinnen heute zusammengestellt haben.
Das MMM-Team hat sich diesmal besonders viel Mühe gegeben und eröffnet den Tag mit einer coolen Dschungel-Collage.
LG an das MMM-Team, sowie die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne
Fotos:Ehemann und Tochter
Animalprinthose:selbstgenäht, Schnitt:Burda 10/2013-127
Kapuzenshirt:selbstgenäht, Schnitt: Burda 12/2009-120
Tuch:selbstgestrickt nach einer Anleitung aus Brigitte-spezial, Stricken
Stiefeletten:Bellissima
Heute gibt es auf dem MMM-Blog so einen Mottotag, welcher ganz global "Animalprint" lautet.
Darauf habe ich mich schon gefreut, denn das passende selbstgenähte Kleiungsstück zum Motto, eine Hose im Animalprint, habe ich schon seit letzem Jahr im Schrank.
Tierische Drucke stoßen ja nicht bei jedem auf Gegenliebe, aber ich bin durchaus ein Freund dieser Drucke.
Klar, bei der Vielzahl der Drucke mit Tierprint, die es mittlerweile gibt, entsprechen nicht alle meinem Geschmack und sehr warscheinlich würde ich mich wohl nicht in ein komplettes Outfit in Tierfell-Optik hüllen, aber kombiniert mit neutralen Basics finde ich ein Kleidungsstück im Animalprint einen netten Hingucker, das auch gut im Alltag tragbar ist.
Meine "wilde" Hose trage ich jedenfalls, so wie heute, ganz selbstverständlich im normalen Alltag, aber ich habe sie auch schon zum Ausgehen angezogen.
Heute habe ich zur Printhose ein schlichtes, schwarzes Kapuzenshirt kombiniert, das ich mir bereits im Oktober 2014 genäht habe. Das Shirt hält sich gut, auch die Farbe ist nicht ausgeblichen; gerade bei schwarzer Kleidung finde ich es sehr unschön, wenn sie nach einiger Zeit so verwaschen aussieht. Irgendwann muß ich diesen Schnitt nochmal in einer anderen Farbe wiederholen, denn für mich ist das Shirt einfach ein gutes Basic.
Und als wärmendes Obendrüber habe ich mir mein Tuch vom Summer-Shawl-Knit-Along umgelegt, zu dem ich erstaunlich oft greife; vielleicht nutze ich es deshalb so oft, weil es dauernd an einem Haken am Schrank im Hausflur hängt, an dem ich im Laufe des Tages immer mal wieder vorbeikomme. Und falls das Tuch dort nicht hängt, hat es sich schon die Tochter geschnappt, die es gern um den Hals geschlungen trägt, : ).
Jetzt bin ich aber gespannt, welche wilden Me-Made-Looks die anderen Teilnehmerinnen heute zusammengestellt haben.
Das MMM-Team hat sich diesmal besonders viel Mühe gegeben und eröffnet den Tag mit einer coolen Dschungel-Collage.
LG an das MMM-Team, sowie die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne
Fotos:Ehemann und Tochter
Animalprinthose:selbstgenäht, Schnitt:Burda 10/2013-127
Kapuzenshirt:selbstgenäht, Schnitt: Burda 12/2009-120
Tuch:selbstgestrickt nach einer Anleitung aus Brigitte-spezial, Stricken
Stiefeletten:Bellissima
Samstag, 21. Mai 2016
12 Letters Of Handmade Fashion im Mai:Schlupfbluse
12 Letters Of Handmade Fashion, das gemeinsame Projekt einiger Bloggerinnen, das hier vorgestellt worden ist, geht weiter.
Im Mai hat Koko von golden cage den Buchstaben O gezogen.
O passt mir gut, da ich mich, nach einer Ausmistaktion, immer mal wieder damit beschäftige, neue Oberteile für mich zu nähen.
Passenden Stoff
hatte ich im Vorrat, er war ein Geschenk von Antje von machen statt kaufen.
Da Antje gerade ihre Garderobe umstellt, brachte sie zu einem Näh-Stammtisch Anfang des Jahres eine große Tüte aussortierter Stoffe mit.
Der himbeereisfarbene Stoff hat mir sofort gefallen und als keine andere ihn haben wollte, habe ich ihn mitgenommen. Vielen Dank nochmal dafür.
Über die Stoffqualität kann ich nur Vermutungen anstellen; der Stoff ist dünn, aber schwer fallend und ein ganz kleines bißchen stretchig.
Eigentlich ein idealer Stoff für einen Rock, aber Röcke brauche ich gerade nicht, sondern Oberteile. Vielleicht eine Bluse?
Entschieden habe ich mich für den Schnitt 115 aus der Oktober Burda 2015, eine Raglanschlupfbluse in der Version mit den langen Ärmeln.
Die Weite der Ärmel habe ich allerdings, mit Hilfe eines Ärmels eines anderen Schnittes, reduziert. Die Flatterärmel finde ich zwar hübsch, dürfen für mich aber ruhig ein wenig schmaler sein.
Außerdem habe ich auf die ab der Taille eingesetzten Stoffstücke verzichtet. Das wäre mir zu viel geflatter gewesen. Damit mir die Bluse durch die fehlenden Stoffstücke nicht nachher zu eng wird, habe ich das Vorderteil ein wenig seitlich ausgestellt.
Genäht habe ich die Größe 38 und die gesamte Bluse mit französischen Nähten versäubert.
Eigentlich mache ich das nicht so gern, aber ich hatte kein passendes Garn für die Overlock im Haus und so sieht es schön ordentlich aus.
Steckengeblieben bin ich bei der Anleitung für die vordere Halsausschnittversäuberung mittels Besatz.
Burda schreibt dazu:"....am vorderen Besatzstück zwischen den Querstrichen die Zugabe entlang der Halsausschnittlinie abschneiden. Den Besatz nach innen wenden, die vord. Faltenpartie nach außen ziehen. Die lose Ausschnittkante vom Besatz an der Besatzumbruchlinie festheften. Verstürzte Kanten bügeln. Faltenpartie um die Besatzkante herum nach innen legen, an der Besatzinnenkante annähen. Besatzinnenkante an den Nähten annähen."
Wie meinen??? Und so ein Gewurschtel soll funktionieren?
Ich habe meinen Halsausschnitt dann lieber mit einem Stoffstreifen versäubert und abgesteppt; ist vielleicht nicht so schön mit einer sichtbaren Naht, aber wenigstens hält es so zuverlässig und alles bleibt an seinem Platz.
Den unteren Saum und die Ärmelsäume habe ich mit einem Zierstich versäubert; ich mag das gerade.
Mir gefällt auch der kleine Schlitz im Rückteil, der mittels Knopf und Garnschlinge verschlossen wird. Und die kleinen Fältchen im Vorderteil mag ich sowieso.
Ich freue mich jetzt schon auf die Bildergalerie am Monatsende bei Koko.
Bis dahin liebe Grüße an die Organisatorinnen und die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne
Fotos:Der Ehemann
Jeans: selbstgenäht, Schnitt:Boyfriend-Jeans nach Burda 6798-V
Pumps:Geox
Im Mai hat Koko von golden cage den Buchstaben O gezogen.
O passt mir gut, da ich mich, nach einer Ausmistaktion, immer mal wieder damit beschäftige, neue Oberteile für mich zu nähen.
hatte ich im Vorrat, er war ein Geschenk von Antje von machen statt kaufen.
Da Antje gerade ihre Garderobe umstellt, brachte sie zu einem Näh-Stammtisch Anfang des Jahres eine große Tüte aussortierter Stoffe mit.
Der himbeereisfarbene Stoff hat mir sofort gefallen und als keine andere ihn haben wollte, habe ich ihn mitgenommen. Vielen Dank nochmal dafür.
Über die Stoffqualität kann ich nur Vermutungen anstellen; der Stoff ist dünn, aber schwer fallend und ein ganz kleines bißchen stretchig.
Eigentlich ein idealer Stoff für einen Rock, aber Röcke brauche ich gerade nicht, sondern Oberteile. Vielleicht eine Bluse?
Entschieden habe ich mich für den Schnitt 115 aus der Oktober Burda 2015, eine Raglanschlupfbluse in der Version mit den langen Ärmeln.
| Quelle:Burda-Style 115-10/2015 |
Die Weite der Ärmel habe ich allerdings, mit Hilfe eines Ärmels eines anderen Schnittes, reduziert. Die Flatterärmel finde ich zwar hübsch, dürfen für mich aber ruhig ein wenig schmaler sein.
Außerdem habe ich auf die ab der Taille eingesetzten Stoffstücke verzichtet. Das wäre mir zu viel geflatter gewesen. Damit mir die Bluse durch die fehlenden Stoffstücke nicht nachher zu eng wird, habe ich das Vorderteil ein wenig seitlich ausgestellt.
Genäht habe ich die Größe 38 und die gesamte Bluse mit französischen Nähten versäubert.
Eigentlich mache ich das nicht so gern, aber ich hatte kein passendes Garn für die Overlock im Haus und so sieht es schön ordentlich aus.
Steckengeblieben bin ich bei der Anleitung für die vordere Halsausschnittversäuberung mittels Besatz.
Burda schreibt dazu:"....am vorderen Besatzstück zwischen den Querstrichen die Zugabe entlang der Halsausschnittlinie abschneiden. Den Besatz nach innen wenden, die vord. Faltenpartie nach außen ziehen. Die lose Ausschnittkante vom Besatz an der Besatzumbruchlinie festheften. Verstürzte Kanten bügeln. Faltenpartie um die Besatzkante herum nach innen legen, an der Besatzinnenkante annähen. Besatzinnenkante an den Nähten annähen."
Wie meinen??? Und so ein Gewurschtel soll funktionieren?
Ich habe meinen Halsausschnitt dann lieber mit einem Stoffstreifen versäubert und abgesteppt; ist vielleicht nicht so schön mit einer sichtbaren Naht, aber wenigstens hält es so zuverlässig und alles bleibt an seinem Platz.
Den unteren Saum und die Ärmelsäume habe ich mit einem Zierstich versäubert; ich mag das gerade.
Mir gefällt auch der kleine Schlitz im Rückteil, der mittels Knopf und Garnschlinge verschlossen wird. Und die kleinen Fältchen im Vorderteil mag ich sowieso.
Ich freue mich jetzt schon auf die Bildergalerie am Monatsende bei Koko.
Bis dahin liebe Grüße an die Organisatorinnen und die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne
Fotos:Der Ehemann
Jeans: selbstgenäht, Schnitt:Boyfriend-Jeans nach Burda 6798-V
Pumps:Geox
Mittwoch, 11. Mai 2016
MMM mit zartrosa Shirt
Mir fehlen Oberteile, die unkompliziert zu kombinieren sind, aber trotzdem hübsche Details haben dürfen.
Daher habe ich ein T-shirt nach einem Schnitt genäht, den ich im letzten Jahr schon einmal ausprobiert hatte und der mir gut gefiel; das Drapeeshirt aus der Augustburda von 2015.
Damals (klick) hatte ich das Shirt aus weißem Viskosejersey genäht.
Ich mag bei diesem Schnitt die körperumspielende Form und den leicht abgerundeten Saum.
Verwendet habe ich wieder einen Viskosejersey, den ich beim Roten Faden bestellt hatte, da ich weiß, dass dort die Qualität stimmt.
Beim Roten Faden heißt die Farbe, die ich ausgesucht habe, lachs, ich würde sie als zartrose bezeichnen. Ich finde Zartrose sehr schön und bin froh, dass ich diese Nuance, die Pantone für das Frühjahr 2016 zu einer der Trendfarben gekürt hat, auch offiziell wieder tragen kann, : ).
Nicht, dass ich mich gewöhnlich ganz in Rosa kleide, aber ein rosa Shirt geht bei mir immer.
Das Shirt war schnell genäht, zumal ich diesmal auf das Drapeeteil verzichtet habe.
Dafür gibt es am Halsausschnitt und an den Ärmelsäumen eine Ziernaht, den unteren Saum habe ich mit dem Dreifach-Geradstich genäht, damit er schön elastisch bleibt.
Zusätzlich habe ich noch eine Art Blütenverzierung aus einem Rest des Jerseys angebracht. Die Anleitung hierfür gab es mal in einer älteren Brigitte. Ich bin mir aber noch nicht sicher, ob diese Verzierung dauerhaft bleiben wird, oder ob mir das Ganze doch zu viel ist, mal sehen...
Damit es nicht zu mädchenhaft wird, trage ich zum rosa Shirt meine olivfarbene Chino .
Und eine leichte Kaufstrickjacke, da mir ein Viskosejerseyshirt allein doch noch zu leicht ist.
Mit meinem Tagesoutfit reihe ich mich beim Me-Made-Mittwoch ein, an dem handgefertigte Kleidung an der Frau gezeigt werden kann.
Heute begrüßt uns Gastbloggerin Daniela von Green Bird in einem selbstgestrickten Pullover aus recyceltem Garn; sehr interessant.
LG an die MMM-Crew, sowie die übrigen Teilnehmerinnen
von Susanne
Heute mal mit Spiegelfotos, da leider kein "Fotograf" verfügbar war; (war gar nicht so einfach, : ))
Strickjacke:Benetton
Chino:selbstgenäht, Burda 7250-V; der Schnitt scheint auf der deutschen Burdaseite nicht mehr im
Sortiment zu sein
Daher habe ich ein T-shirt nach einem Schnitt genäht, den ich im letzten Jahr schon einmal ausprobiert hatte und der mir gut gefiel; das Drapeeshirt aus der Augustburda von 2015.
Damals (klick) hatte ich das Shirt aus weißem Viskosejersey genäht.
Ich mag bei diesem Schnitt die körperumspielende Form und den leicht abgerundeten Saum.
Verwendet habe ich wieder einen Viskosejersey, den ich beim Roten Faden bestellt hatte, da ich weiß, dass dort die Qualität stimmt.
Beim Roten Faden heißt die Farbe, die ich ausgesucht habe, lachs, ich würde sie als zartrose bezeichnen. Ich finde Zartrose sehr schön und bin froh, dass ich diese Nuance, die Pantone für das Frühjahr 2016 zu einer der Trendfarben gekürt hat, auch offiziell wieder tragen kann, : ).
Nicht, dass ich mich gewöhnlich ganz in Rosa kleide, aber ein rosa Shirt geht bei mir immer.
Das Shirt war schnell genäht, zumal ich diesmal auf das Drapeeteil verzichtet habe.
Dafür gibt es am Halsausschnitt und an den Ärmelsäumen eine Ziernaht, den unteren Saum habe ich mit dem Dreifach-Geradstich genäht, damit er schön elastisch bleibt.
Zusätzlich habe ich noch eine Art Blütenverzierung aus einem Rest des Jerseys angebracht. Die Anleitung hierfür gab es mal in einer älteren Brigitte. Ich bin mir aber noch nicht sicher, ob diese Verzierung dauerhaft bleiben wird, oder ob mir das Ganze doch zu viel ist, mal sehen...
Damit es nicht zu mädchenhaft wird, trage ich zum rosa Shirt meine olivfarbene Chino .
Mit meinem Tagesoutfit reihe ich mich beim Me-Made-Mittwoch ein, an dem handgefertigte Kleidung an der Frau gezeigt werden kann.
Heute begrüßt uns Gastbloggerin Daniela von Green Bird in einem selbstgestrickten Pullover aus recyceltem Garn; sehr interessant.
LG an die MMM-Crew, sowie die übrigen Teilnehmerinnen
von Susanne
Heute mal mit Spiegelfotos, da leider kein "Fotograf" verfügbar war; (war gar nicht so einfach, : ))
Strickjacke:Benetton
Chino:selbstgenäht, Burda 7250-V; der Schnitt scheint auf der deutschen Burdaseite nicht mehr im
Sortiment zu sein
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