Dienstag, 11. April 2017

MMM mit vom Laufsteg inspirierter Hose

Meine Familie ist ausgeflogen und der Hund und ich sind heute ganz für uns.
Ist auch mal nett, : ).
Allerdings ist jetzt auch keiner da, der mal eben ein paar Fotos von mir machen kann.
Daher gibt es heute nur Spiegelfotos.

Ich trage meine vom Laufsteg inspirierte Hose, die ich im Februar anlässlich der Aktion von Yvonne und Monika genäht und hier vorgestellt hatte.

Ich war gespannt, ob ich die Hose, die durch die Faltenpartie einen speziellen Look hat, im täglichen Leben auch tragen werde.
Erstaunlicherweise lässt sie sich aber, wie heute mit Shirt und Kapuzenjacke, unkompliziert kombinieren und ist durch ihren lockeren Sitz und den Gummizugbund praktisch, bewegungsfreundlich und bequem; passt also definitiv in meinen Alltag.





Mein Alltagsoutfit schicke ich hinüber auf den MMM-Blog, auf dem mittwochs selbstgenähte Kleidung an der Frau gezeigt werden kann.
Sehr schön finde ich, dass nicht nur brandneu Genähtes gezeigt werden kann, sondern auch Selbstgenähtes, das schon länger fester Bestandteil der Garderobe ist.
Gastgeberin ist heute Dodo von Dodosbeads, die ein handgefertigtes Outfit trägt plus selbstgenähtem Mantel plus selbstgestricktem Tuch; ich glaube, mehr geht nicht.

LG an das MMM-Team, sowie die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne

Shirt:Zeitlos by Luana
Kapuzenjacke:Ecko Function
Stiefeletten:H&M

Donnerstag, 30. März 2017

Vom Laufsteg in den Kleiderschrank:2.2, Fortschritt

Mein Shirt al la Chanel ist fertig

Im Prinzip war mein Profekt ja auch nur ein einfaches Shirt, ... eigentlich.

Ich bin froh, dass ich aus dem leichten Boucle nur ein Top und nicht etwa ein Jäckchen nähen musste, denn sobald er angeschnitten war, franste der weiche Stoff ganz fürchterlich.
Daher habe ich alle Teile nach dem Zuschnitt sofort mit der Overlock versäubert.

Als Schnitt für das Shirt habe ich, mal wieder, Burda 8/2015-120 verwendet; ist momentan einfach mein Lieblingsshirtschnitt.

Da der Boucle unelastisch ist, habe ich diesmal eine Nummer größer gewählt, als für meine bisherigen Shirts nach diesem Schnitt aus Jersey.

Und eigentlich hätte ich das Rückenteil in zwei Teilen zuschneiden sollen, um einen kleinen Schlitz im Rücken arbeiten zu können.
Eigentlich, ....denn das hatte ich beim Zuschnitt, warum auch immer, wohl vergessen und das Rückenteil im Bruch zugeschnitten.
Um trotzdem problemlos in das Shirt hinein und hinaus zu kommen, habe ich daher die Ausschnittblende aus schwarzem, festen Jersey genäht.

Auch das unregelmäßige Sreifenmuster hätte an den Seiten eigentlich zusammentreffen sollen.
Eigentlich, ...wenn ich nicht vergessen hätte, den Brustabnäher beim Zuschnitt zu berücksichtigen.

Die angesetzte Fransenborte zumindest hat reibungslos funktioniert, : ).

So ist es jetzt halt; trotzdem mag ich mein Shirt und werde es tragen.







Ich bin gespannt, welche Fortschritte die anderen Teilnehmerinnen mit ihren Projekten gemacht haben.
Monika sammelt die Beiträge; merci für die Organisation und

lG von Susanne

Dienstag, 28. März 2017

MMM mit Tunikakleid

Letztes Wochenende hat das Wetter gepasst; es war zwar sehr windig, aber auch schön sonnig, so dass ich mein neues Tunikakleid anziehen konnte.

Den Fertigungsbericht zum Schnitt und das Kleid an der Puppe gab es schon hier

Vor dem Anziehen musste das Kleid noch gesäumt werden.
Die Ärmel habe ich mit dem Rollsaumfuß und der Nähmaschine, den Saum von Kleid und Futter mit der Overlock gerollsaumt. Fragt nicht warum; das hat sich einfach so ergeben, : ).

Ein "Hängerchen" zu tragen ist neu für mich. Aber ich mag es, wenn das leichte Material des Kleides in Bewegung den Körper umfließt.
Das Kleid habe ich den ganzen Samstag getragen und es hat mich auch bestens durch die halbe Nacht bgeleitet; der Gatte war mit mir auf der Nacht der Museen in Düsseldorf  unterwegs.
Mit wärmendem Mantel drüber ging das wunderbar und ich fühlte mich in dem Kleid sowohl tagsüber, als auch in den langen Nachtstunden bequem und doch schick angezogen.

Bei der Vorstellung des Kleides an der Puppe, kam die Frage auf, wie weit der Schnitt denn am Körper sitzt. Daher gibt es diesmal ein paar Bilder mehr, als sonst, die den Eindruck der Passform am Körper hoffentlich vermitteln können.
Mein Gefühl beim Tragen des Kleides ist, dass die Tunika zwar locker sitzt, aber ich nicht darin versinke.











Mit meinem Kleid gehe ich hinüber auf den MMM-Blog, auf dem heute selbstgenähte Kleidung an der Frau gezeigt werden kann.
Diesmal eröffnet Ina von Fitzladen als Gastbloggerin den Tag in einem wunderbaren, langen Flatterrock.

Ich bin heute erst mal mit der Tochter, die noch Semesterferien hat, unterwegs, aber später werde ich mir die Beiträge auf dem MMM-Blog ansehen.

LG an die MMM-Crew, sowie die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne


Fotos vom Ehemann

Strümpfe von Wolford
Stiefeletten von Bellissima

Montag, 20. März 2017

Tunikakleid

Während ich die Märzburda nur beim Zeitschriftenhändler durchgeblättert und wieder zurückgelegt habe, haben mir in der neuen Aprilburda gleich mehrere Schnitte gefallen, so dass ich diese Ausgabe gekauft habe.

Zu Hause, beim gemütlichen Durchblättern auf dem Sofa, war ich dann besonders angetan von dem großgemusterten Tunikakleid.

Quelle:Burda Style 4/2017
Vielleicht lag es daran, dass draußen wunderbar sonniges Frühlingswetter war, oder weil ich in letzter Zeit vorwiegend Hosen genäht hatte, jedenfalls bekam ich richtig Lust, mir dieses Kleid zu nähen.

Nach ein bißchen Herumwühlen in meinem Stoffschrank stellte ich fest, dass ich sogar den passenden Stoff, eine leichte Viskose mit Blumenmuster, sowie dunkelgrünes Futter im Vorrat hatte.

Während der Stoff von der Maschine vorgewaschen wurde, habe ich das Schnittmuster abgenommen.

Da das Tunikakleid scheinbar ein recht lockeres Modell sein soll und meiner Erfahrung nach die Weite der locker fallenden Burdaschnitte seitens der Designer recht großzügig bemessen wird, habe ich eine Größe kleiner, als üblicherweise, abgepaust.
Zur Kontrolle habe ich am Schnittmuster die Oberweite ausgemessen und die Schnittteile um die  Schneiderpuppe gepinnt; die Größenwahl schien richtig.

Kopfzerbrechen hat mir der spitze V-Einsatz des Kleides bereitet, da er zum einen nicht ganz einfach zu nähen sein würde und ich zum anderen nicht wußte, wie genau ich die Ausschnittblende zuschneiden sollte, damit das florale Muster meines Stoffes nach dem Nähen wieder zusammenpasst.
Kurz habe ich überlegt, den Einsatz einfach anzuschneiden, aber da ich mir nicht sicher war, ob sich in der Ausschnittblende Brustabnäher verstecken, habe ich mich dagegen entschieden.
Auch das Stoffmusterproblem hat sich mit einem weiteren intensiven Blick in meinen Stoffschrank erledigt; ich fand einen schwarzen Baumwollsatin, aus dem ich den Einsatz zugeschnitten habe.

Bis auf den V-Einsatz, den ich nur zweimal getrennt habe, bis er so wollte, wie ich, ließ sich das Kleid problemlos nähen.
Das Modell kommt ohne Reißverschluß aus und wird einfach über den Kopf gestreift; klappte bei meiner kopflosen Puppe wunderbar, funktioniert aber auch bei mir.
Das Futter ist mit dem Kleid am Hals und an den Armausschnitten verbunden, die leicht ausgestellten Ärmel sind ungefüttert.
Ach ja, fast hätte ich es vergessen zu erwähnen, weil ich das bei den Burdamodellen mittlerweile standardmäßig ändere; die Schulterbreite habe ich schon am Schnitt um 1cm reduziert.
Außerdem habe ich das Kleid ein paar cm verlängert, da ich es nicht ganz so kurz haben möchte, wie das Model in der Zeitschrift.







Es fehlen noch die Säume an Kleid und Futter, da mir das Garn ausgegangen ist.
Aber da das Wetter sowieso wieder umgeschlagen ist zu Kälte und Regen, eilt die Fertigstellung gerade nicht.

LG von Susanne

Stoffe und Futter von Alfatex

Donnerstag, 16. März 2017

Vom Laufsteg in den Kleiderschrank:2.1, der Plan

Die Aktion " vom Laufsteg in den Kleiderschrank" geht in die 2.Runde und da mir die erste Runde so viel Spass gemacht hat, bin ich gerne wieder dabei.

Diesmal möchte ich einen Stoff vernähen, der bestimmt schon zwei Jahre in meinem Schrank schlummert.


Es handelt sich um einen Boucle im Chanel-Stil, so dass es naheliegt,  mich von den Chanel-Runway-Looks inspirieren zu lassen.

Leider kann ich aus dem Boucle kein Jäckchen oder einen Mantel a la Chanel nähen, denn dafür ist der Stoff einfach zu dünn.
Aus diesem Grund liegt der Boucle auch schon so lange in meinem Vorrat; ich hatte keine Idee, was ich statt Jacke oder Mantel daraus nähen soll.

Ich habe mich also ein bißchen durch die Chanel-Laufstegshows  geklickt und bin bei diesem lässigen Look hängen geblieben.

Quelle:Vogue Germany; Chanel, Cruise Collektion 2017

Ein lockeres Kleid nach einem schlichten Schnitt wäre eine Option für meinen Stoff.

Aber dann habe ich noch ein bißchen nachgedacht. Ich war mir nicht sicher, ob ein Kleid wirklich das Richtige für mich wäre, denn irgendwie hänge ich an der Idee, den schicken Bouclestoff mit Jeans kombinieren zu können.
Bei der Betrachtung meiner Inspirationsquelle hatte ich dann den Einfall, das Kleid zum Shirt zu kürzen.

Es soll also ein Shirt a la Chanel werden, das ich gut zu Jeans kombinieren kann; ich denke, das entspricht mir besser.

Meinen Plan verlinke ich bei Monika, die diesmal das Projekt betreut und die Beiträge sammelt; vielen Dank dafür.
Ich habe schon ein wenig bei den anderen Teilnehmerinnen geschaut und viele schöne und spannende Ideen gesehen.

LG von Susanne


Dienstag, 28. Februar 2017

Vom Laufsteg in den Kleiderschrank:Abschlußpräsentation

Die 1. Runde der Aktion "vom Laufsteg in den Kleiderschrank" endet heute mit der Präsentation der genähten Modelle.

Ausgesucht hatte ich mir dieses Ensemble.

Beim Styling habe ich mich heute eng an die Runway-Vorlage gehalten; ich mag ja gerne Ton-in-Ton-Kombinationen und mir gefällt, wie reduziert das Set für den Laufsteg kombiniert worden ist.
Statt einem grauen Unterziehrolli, den ich nicht hatte, gibt es bei mir ein graues Tuch.
Gut, wenn ich nach draußen gehe, werde ich meine gekrempelten Hosenbeine wohl herunterrollen; an einem jungen Model sind die bestrumpften Hochwasserbeine ein witziges Detail. An mir (und in meinem Alter, : )) sieht das eher albern aus.

In der Familie sind die Meinungen über mein neues Outfit geteilt.
Die Tochter findet das Set cool, den Gatten begeistert insbesondere die Hose wenig.
Mir war von vornherein klar, dass die üppige Fältelung im Bauchbereich zwar dekorativ ist, aber nicht gerade "einen schlanken Fuß" macht. Aber das finde ich o.k.; dafür ist die Hose herrlich bequem und bewegungsfreundlich und eben einfach mal was anderes.
Auch von hinten ist die Hose nicht der Hit, aber auch damit kann ich gut leben.
Jedenfalls hat mir die Herausforderung, einen Designerhosenschnitt ohne Schnittvorlage zusammenzubasteln und ein tragbares Ergebnis zu fabrizieren, viel Spass gemacht.

Beide Teile werde ich auch getrennt voneinander gut mit anderen Stücken meiner Garderobe kombinieren können.








Mit meinem Set reihe ich mich bei Yvonne ein, die die Ergebnisse sammelt.
Ich bin schon sehr gespannt, was die anderen Teilnehmerinnen präsentieren.

Merci an die Gastgeberinnen Yvonne und Monika für die tolle Projektidee und lG, auch an die anderen Teilnehmerinnen,
von Susanne

Fotos:Der Ehemann



Dienstag, 21. Februar 2017

MMM:Kleiner Flauschpulli mit weiter Hose

"Was trägst du da?", fragte der Gatte, als ich ihm mein neues Outfit präsentierte, " also, das, was du an den Beinen hast. Ist das eine Culottes oder hat das eine andere spezielle Bezeichnung? "

Äh,.... nein, ...einfach nur eine Hose mit weiten Beinen; zugegebenermaßen mit sehr weiten Beinen.

Eine lange Hose mit weitem Bein hatte ich schon länger in der Planung, auch der Stoff dafür war schon vorhanden, dieselbe Qualität, wie der Stoff meiner vom Laufsteg inspirierten Hose, nur diesmal in anthrazit.

Am Wochenende habe ich die Hose endlich genäht.

Entschieden habe ich mich für den Schnitt 103 aus der Dezemberburda 2013.
Bei diesem Schnitt gefällt mir besonders, dass die Seitennähte vorverlegt sind und die Eingriffstaschen sich dahinter verstecken.
Außerdem hat der Schnitt einen Formbund, was nicht bei allen Hosenschnitten, die ich zur Auswahl gesichtet hatte, selbstverständlich ist. Aber ein Formbund ist für mich mittlerweile ein "Muss".
Am Schnitt habe ich nur die Bundhöhe um 1cm reduziert und noch Gürtelschlaufen hinzugefügt, ansonsten habe ich die Hose unverändert genäht.
An der Hüfte sitzt die Hose schmal und geht dann über in ein weites Bein.
Die Hosenbeine finde ich bei diesem Schnitt schon sehr weit und ich muss mich an das Geflatter um meine Beine noch ein wenig gewöhnen, aber ansonsten trägt sich die Hose sehr angenehm.


Zur Hose trage ich meinen frisch fertiggestrickten Flauschpulli.

Als ich neulich meine Wollreste für mein zweites Tuch zusammengestellt habe, fielen mir auch drei Knäuel Kid-Silk-Mohair von Drops-Design in die Hände und dank der langen Lauflänge dieser Wolle ist tatsächlich ein kleiner Pulli herausgesprungen.
Gestrickt habe ich den Pulli, frei nach einer alten Brigitte-Strickanleitung, mit Nadelstärke 3,5 und doppeltem Faden; je ein Faden Kid-Silk und ein Faden Lace. Ja, das Lace-Garn hatte ich auch noch übrig, : ). Nur einfädig gestrickt war mir das Strickstück zu dünn und durchsichtig; zweifädig gestrickt ist der Pulli immer noch federleicht, aber etwas griffiger.
Ich glaube zuletzt habe ich so ein Mohairpullöverchen in den 80ern getragen.





Mein Tagesoutfit schicke ich hinüber auf den MMM-Blog; dort kann mittwochs handgefertigte Kleidung an der Frau gezeigt werden.
Gastgeberin ist heute Katharina von sewing addicted, ebenfalls in Gestricktem und Genähtem; einer wunderschönen Norwegerstrickjacke über einem schwingenden Vogue-Kleid.

LG an die MMM-Crew, sowie die anderen Teilnehmerinnen,
von Susanne


Fotos:Der Ehemann

Freitag, 10. Februar 2017

Vom Laufsteg in den Kleiderschrank:Zwischenstand

Mit meinem Zwischenstand hinke ich ein wenig hinterher, aber ich wollte erst berichten, wenn ich auch etwas vorzuweisen habe.

Zur Erinnerung:Ausgesucht hatte ich mir dieses Ensemble.

Das Oberteil des Sets war unproblematisch.
Wie schon bei meinem Karoshirt habe ich als Grundschnitt 113 aus der Burdastyle 3/2014 verwendet und die Länge, den gerundeten Saum und die Halsausschnittverarbeitung  mit Hilfe des Shirtschnittes aus Burdastyle 8/2015-120 angepasst.
Die 3/4 Ärmel habe ich verlängert, auf die Brusttasche, sowie die Ellbogenpatches habe ich verzichtet, da das Shirt, dem Vorbild entsprechend, ganz schlicht sein soll.
.

Die Hose war wegen der besonderen Falten schwieriger.
Wie beim Shirt habe ich auch hier mit einem Schnittmix gearbeitet.
Als Grundschnitt habe ich mir den Odeeh-Hosenschnitt aus der Burdastyle 5/2015-127 ausgesucht, eine Schlupfhose aus Webstoff mit seitlichen Eingriffstaschen.
Ich dachte mir, dass ein Designerschnitt eine passende Ausgangsgrundlage ist, wenn man vorhat, einen Designerhosenschnitt nachzunähen, : ).
Die Bundhöhe dieses Schnittes kam mir sehr hoch vor und da sie im Heft nicht angegeben war, habe ich den Grundschnitt mit einer meiner genähten Hosen abgeglichen und dann um 3cm reduziert.
Ich mag es nicht, wenn man sich den Bund quasi bis unter die Achseln ziehen kann.

Die Faltenkonstruktion habe ich vom Hosenschnitt 106 aus der Burdastyle 11/2016 teilweise, dh mit einer seitlichen Falte weniger und ohne die Tütentaschen, übernommen und auf meinen Grundschnitt angepasst.
Beim rechten Vorderhosenteil musste ich die vorhandene Falte des Grundschnittes nur ein Stück nach vorn versetzen und um einige cm verbreitern.
Hierzu habe ich das Schnittmuster aufgeschnitten und um die entsprechenden fehlenden cm aufgespreizt und neu gezeichnet.
Beim linken Hosenvorderteil musste ich komplett anhand der Vorlage neu zeichnen.
Zur Überprüfung meiner Schnittverbindung habe ich eine Probehose aus alter Bettwäsche genäht, die zufriedenstellend ausfiel, so dass ich meinen Hosenstoff anschneiden und vernähen konnte.



Mein verwendeter Hosenstoff, ein Schurwoll Gabardine Mischgewebe ohne Stretch, ist zwar recht dünn und war für die Umsetzung des Schnittes ok, aber optimaler wäre sicher ein besser fließender, weicherer Stoff, wie etwa ein Krepp gewesen.
Allerdings hatte ich meinen Gabardine schon bestellt, bevor ich mir Gedanken über den Hosenschnitt und den hierfür geeigneten Stoff gemacht hatte. Neu bestellen und den vorhandenen Gabardine unvernäht liegenlassen wollte ich nicht; ich habe zwar kein riesiges Stofflager, aber da ich den Stoff projektbezogen für das Set gekauft hatte, wollte ich ihn auch dafür verwenden. Außerdem sind Hosen- und Shirtstoff, wie gewünscht, farblich Ton in Ton.

Ein paar kleine, Änderungen zur Inspirationsvorlage hat mein Ensemble, rein nach meinen persönlichen Vorlieben.
Als da wären:
-Shirt mit abgerundetem Saum, vorn kürzer, hinten länger; Ausschnittblende
-Hose auf Normallänge verlängert, da ich prinzipiell kein Freund von 7/8 Hosen bin
-Ensemblefarbe bei mir "Camel", statt "Curry" wie im Original. Ich finde den Curryton der Vorlage total schön, aber ich habe leider keinen Stoff in entsprechender Farbe finden können

Beim Shirt fehlen noch die Ärmelsäume und auch die Hose muss noch gesäumt werden, aber dann bin ich fertig.

Meinen Zwischenstand schicke ich hinüber zu Yvonne, die die Beiträge sammelt.
Ich freue mich schon auf die Abschlußpräsentation aller Teilnehmer.

LG an die Gastbegeberinnen und anderen Teilnehmerinnen
von Susanne






Donnerstag, 26. Januar 2017

12 Colours Of Handmade Fashion:Grün im Januar

Was habe ich mich gefreut, als ich Selmins Vorgabe für ihre neue Aktion, 12 colours of handmade fashion, gelesen hatte; Grün für den Januar.
Ich liebe Grün und die Farbe ist schon länger fester Bestandteil meiner Garderobe.

Allerdings nicht jeder Grünton.
Die Farbe Greenery, die Pantone für die erste Jahreshälfte 2017 zu einer der 10 Trendfarben gekürt hat, ist nicht mein Fall.
Dafür kommt aber die zweite Nuance, die sich Kale nennt, meinen Vorlieben entgegen.
Ich mag eher die dunklen und/oder gedeckten Grüntöne für meine Kleidungsstücke.

Zum Beispiel meine khakifarbene Chino .
Der dezente Khakiton ist für mich eine ideale Kombifarbe; geht sowohl mit vielen dunklen, als auch hellen Farben gut zusammen.
Diese Hose ist eine Neuauflage einer abgenutzten Version.

khakifarbene Chino, genäht im April2016

Ich habe über die Jahre auch  Jäckchen in grünen Farbtönen gestrickt.

khakifarbenes Alpakajäckchen, gestrickt im Sommr 2016, kombiniert mit selbstgenähter Bermuda aus dunkelgrünem Leinen

grünes Frühlingsjäckchen aus 2014


dunkelgrüne Zopfmusterstrickjacke, schon älter
Für den Auftakt von Selmins Aktion habe ich aber auch etwas Neues genäht, eine frische Hose in  Armeegrün. So war der Farbton im Stoffladen eben bezeichnet, wie auch immer,  diese Nuance entspricht jedenfalls meinen Grünvorlieben.

Genäht habe ich eine Hose nach dem Kaufschnitt 6658-V von Burda.
Der Schnitt bringt mit, was mir bei einer Hose gefällt; schmal, hüftiger Sitz, ein Formbund, der guten Sitz garantiert und obendrein noch interessant geschwungene Teilungsnähte.
Ich musste nichts ändern, bis auf die Kleinigkeit, dass ich statt des Knopfverschlusses einen Hosenreißverschluß eingesetzt habe: geknöpfte Hosen sind nicht so mein Fall.

Da zur Umsetzung des Schnittes unelastische Webstoffe empfohlen werden, mein Stoff, den ich verwenden wollte, ein Baumwollstretchköper, aber 3% Lycra enthält, habe ich eine Nummer kleiner zugeschnitten, als ich das normalerweise tun würde. Passt.

Die Teilungsnähte, die Innenbeinnähte und den Bund habe ich mit doppelt eingefädeltem, normalem Nähgarn in Khaki abgesteppt; so ist das Topstitching gut sichtbar, bleibt aber dezent.



Zur Hose konnte ich gleich mein neues Stricktuch kombinieren, mit dem ich endlich meine zahlreichen Wollreste sinnvoll verwerten konnte und das auch einen Fitzel Grün enthält.
Es ist sehr schön groß und dank der vielen Alpacawollreste auch viel weicher, als das erste Stricktuch.



Trotz eisigem Windchen bin ich in den Schnee gestapft; draußen ist das Licht immer noch etwas besser, als im Haus. Aber wir haben uns mit den Fotos auch beeilt, : ).







Mein Outfit schicke ich hinüber zu Selmin, die heute dazu einlädt, handgefertigte Projekte in Grün auf ihrem Blog zu präsentieren.

LG an die Gastgeberin und die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne

Bilder vom Ehemann

Tweedjacket:Esprit
Affenbluse:selbstgenäht, Schnitt aus Ottobre Woman 2012
Stiefelletten:Bellissima

Samstag, 21. Januar 2017

Oversize-Strickjacke am "Kind"

Endlich kann ich ein paar Tragebilder von der zu Weihnachten geschenkten Strickjacke nachreichen.

Viel gibt es gar nicht zu sagen; das Geschenk kam sehrsehr gut an und die Jacke wird seit Weihnachten "dauergetragen".






LG und ein schönes Wochende
 von Susanne


Bilder von mir

Oversize-Strickjacke :selbstgenäht, Schnitt:Coatigan Silvia von Schnittchen
Shiftkleid:selbstgenäht, Schnitt Burda 9/15-108
Stiefeletten:Vagabond