Sonntag, 29. November 2015

Lederleggings "Roxie"...

...nicht für mich, sondern für die Tochter.

Trotz meines Schnittdesasters bei diesem Kleid ,  habe ich mich nochmal an einem La Maison Viktor Schnitt versucht:Lederleggings "Roxie".

Quelle:LMV; Lederleggings "Roxie"

Quelle:LMV; Schnittteile Lederleggings "Roxie"

Zugeschnitten und genäht habe ich die Größe 36.
Diesmal hält die Maßtabelle, was sie verspricht:Die Hose passt und sitzt, wie ich finde, sehr gut.

Vor dem Zuschnitt habe ich den "Roxie"-Schnitt zur Sicherheit mit einem Leggingsschnitt von Burda für Jersey verglichen.
Der Leggingsschnitt von Burda hat ein schmaleres Bein, als der Schnitt aus der La Maison Viktor.
Aber der Burdaschnitt ist auch für Jersey konzipiert und Kunstleder ist, wenn auch dehnbar, längst nicht so stark nachgiebig, wie Jerseystoff.
Gut finde ich bei dem LMV-Schnitt auch die Schrägung im oberen Schnittteil; so hat der Popo gut Platz.

Insgesamt war es ein schnell und unkompliziert umzusetzender Schnitt, oben mit einem Gummibund.
Ich habe noch Taschen auf die Rückseite gesetzt, damit die Tochter weiß, wie sie in die Hose steigen muß.

Verwendet habe ich ein schwarzes, dehnbares Lederimitat, das auf der Rückseite mit schwarzem Jersey kaschiert ist. Durch die Jerseyrückseite trägt das Material sich angenehm auf der Haut.

Vor dem Zuschnitt habe ich das Kunstleder im Feinwaschgang meiner Waschmaschine, bei 0 Grad vorgewaschen, was das Imitat gut überstanden hat. Wie gut das Material dann regelmäßige Waschgänge verkraftet, bleibt abzuwarten.

Gekauft hatte ich das Kunstleder während des Nähbloggerinnentreffens in Köln bei Stoff&Stil.




LG von Susanne

Bilder von mir

Bluse:Hilfiger
Schuhe:Doc Martens

Winterjacken-Sew-Along 2015:Finale

Das Finale eröffnen heute die Gastgeberinnen gemeinsam; was für eine schöne Idee!
Beide Mäntel sehen klasse aus und passen auch farblich gut zusammen.
Lucys Modell hatte ich selbst überlegt zu nähen, auch wenn es nachher nicht mehr in meiner engeren Auswahl war, aber ich habe denselben Mantelschnitt, wie Karin genäht.

Zur Erinnerung: genäht habe ich einen Mantel in Blazeroptik, nach diesem Schnitt

Den offenen Schlitz an meinem Mantel habe ich zustaffiert und ich kann meinen Mantel tragen, aber immer noch nicht zuknöpfen.

Was nicht meine Schuld ist. Die bestellten Knöpfe sind leider immer noch nicht geliefert worden.

Ich will aber nicht schimpfen, denn ich wurde telefonisch darüber informiert, dass die Lieferung sich noch bis Mitte Dezember verzögert und mir wurde auch die Wahl gelassen, ob ich die Lieferung abwarte, oder storniere.

Ich warte ab, denn ich möchte die roten Druckknöpfe, die ich sonst nirgendwo gefunden habe, gerne haben. So lange trage ich den Mantel eben offen. Richtig eisig wird es ja erst im Januar, nicht?

Ich bin froh, mich für den Mantel in Blazeroptik entschieden zu haben, denn er sitzt leger, aber nicht zu weit, der Stoff ist angenehm schwer und durch die Thermozwischenlage ist der Mantel schön warm; alles in allem eine gute Winterhülle.









Und jetzt schaue ich mir die Wintermäntel und -jacken meiner Mitnäherinnen auf dem MMM-Blog an.

Liebe Grüße und vielen Dank an die Gastgeberinnen für die Organisation des Sew-Alongs und die Unterstützung mit Rat und Tat, sowie den hilfreichen Tutorials.
Das gemeinsame Nähen in Etappen war für die umfangreiche Arbeit an einem Wintermantel gerade richtig und hat mir viel Spaß gemacht.

Auch liebe Grüße an die anderen Teilnehmerinnen,

von Susanne 


Fotos:Der Sohn

Hose: selbstgenäht, Schnitt:Burda 3/2014-115 
Shirt:selbstgenäht, Schnitt:Burda 12/09-120
Schuhe:Bellissima
Tuch:Esprit



Sonntag, 22. November 2015

Weihnachtskleid-Sew-Along 2015:Stoff- und Schnittvorstellung

Beim heutigen zweiten Treffen,  zu dem uns Wiebke von Kreuzberger Nähte begrüßt, geht es um die Stoff- und Schnittvorstellung für die Festtagskleidung.

Zur Erinnerung: Ich möchte mir ein Set nähen, bestehend aus Rock und Shirt.

Für den Rock habe ich mir den Schnitt 107 aus der Burda  10/2015 ausgesucht.

Burda empfiehlt für den Schnitt Rockstoffe aus Wolle oder Mischgewebe.
Ich habe mich gegen einen Wollstoff entschieden, da ich mal einen Kaufwollrock hatte, den ich nur anziehen konnte, wenn es wirklich eisig war. Ansonsten habe ich darin immer geschwitzt; Wollrock plus Strumpfhose war einfach zu viel, obwohl ich leicht friere.
Ich möchte den neuen Rock aber gerne nicht nur im tiefsten Winter, sondern möglichst oft im Jahr tragen können.

Daher habe ich schwarzen Gabardine vom Roten Faden bestellt.
Diesen Stoff habe ich schon einmal für einen Rock verwendet und ich bin mit der Stoffqualität sehr zufrieden. Der Stoff ist schön weich fallend, aber griffig und knittert nicht, was für einen Rock ja vorteilhaft ist und läßt sich außerdem gut waschen.
Passendes Futter und einen Reißverschluß habe ich gleich mitbestellt.

Der Schnitt für das Shirt ist aus der Ottobre-kidsfashion 1/2007, ein simpler Schnitt mit 3/4 Ärmeln.

Quelle:Ottobre-kidsfashion 1/2007


Diesen Schnitt habe ich, mit leichter Abwandlung, schon für dieses Shirt verwendet, so dass ich weiß, dass mir der Schnitt gut passt und der Sitz figurumspielend ist.

Als Stoff für das Shirt möchte ich einen Glitzersweat verwenden, aus Baumwolle mit Lurex, schön dehnbar...


...und auf der Rückseite weich angerauht und daher sicher auch angenehm auf der Haut.


Gekauft habe ich den Stoff während des Nähbloggerinnentreffens in Köln bei Stoff & Stil.

Aprops Nähblogerinnentreffen; dazu möchte ich noch ein paar Worte sagen.

Ich war ganz schön aufgeregt, als ich mich letzten Samstag zum Treffen aufgemacht hatte, da ich noch nie bei einem dieser Treffen war und auch keinen persönlich kannte.
Aber nach der ersten Begrüßung habe ich mich sofort wohlgefühlt in der Runde.
Es stimmt alles, was auch schon andere festgestellt haben:Der Umgang miteinander ist unkompliziert und herzlich.
Natürlich hätte ich am liebsten alle 50 anwesenden Frauen kennengelernt und mit ihnen geplaudert, aber das war in der Zeit, die zur Verfügung stand, schlichtweg unmöglich.
Ich hoffe einfach auf ein nächstes Mal.
Übrigens finde ich, dass die genähten Kleidungsstücke live an der Frau und in Bewegung noch viel schöner aussehen, als es die Blogbilder oftmals vermitteln können.
Das Programm rund um das Treffen war vom Kölner-Team liebevoll organisiert und umrahmte das Wochenende perfekt.
Vielen, vielen Dank dafür, es hat mir großen Spaß gemacht.
Wer mag, findet die näheren Beschreibungen des Programms und weitere Berichte anderer Teilnehmerinnen bei Karin.

Aber zurück zum Sew-Along; der Glamoursweat ist vorgewaschen und getrocknet, so dass ich schon mal mit dem Shirt anfangen kann.

Aber zuvor schaue ich mir die Beiträge der anderen Festkleidnäherinnen auf dem MMM-Blog an.

LG an die Gastgeberinnen, sowie die anderen Teilnehmerinnen,
von Susanne




 

 

Dienstag, 17. November 2015

Weihnachtskleid-Sew-Along 2015:erstes Treffen

Auch in diesem Jahr gibt es auf dem MMM-Blog einen Weihnachtskleid-Sew-Along, der diesmal von einem Teil der MMM-Crew organisiert wird.
Vielen Dank schon mal vorab.

Den Anfang macht Nina von Kleidermanie,  wobei es um Inspiration und Rückblicke auf die Weihnachtsoutfits der vergangenen Jahre geht.

Ich habe lange gezögert, ob ich dieses Jahr mitnähen möchte, denn im Dezember hat man ja meist sowieso viele Termine und außerdem habe ich auch gerade erst beim Winterjacken-Sew-Along mitgemacht.

Aber der Weihnachtskleid-Sew-Along ist, wegen der festlichen Kleidung, die genäht wird, so besonders und auch ein schöner Jahresabschlußtermin.
Außerdem habe ich letztes Jahr schon ausgelassen, da ich mir 2013 gleich zwei Weihnachtskleider genäht hatte. Hier nochmal die Bilder von der damaligen Abschlußpräsentation.

Beide Kleider aus 2013 sind sehr schicke Kleider, so dass ich sie nur einige Male getragen habe, eben, wenn es einen passenden Anlaß dafür gab.

Anlaßkleider haben auch ihre Berechtigung, aber diesmal hätte ich gerne ein Outfit, das schick genug für Weihnachten ist, sich nach den Weihnachtsfeierlichkeiten aber auch gut im Alltag tragen läßt.

Daher werde ich dieses Jahr eine Kombination nähen.

Es soll zum einen der Rock 107 aus der Burda 10/2015 werden.


Quelle:Burdastyle 10/2015

Mir gefällt die Fältelung im Vorderteil, schön finde ich, dass der Schnitt Taschen vorsieht und ich mag den kleinen Schlitz im Vorderteil.
Stoff für den Rock habe ich noch nicht, aber er soll auf alle Fälle schwarz werden.
Außerdem möchte ich den Rock füttern. Komischerweise ist das im Schnitt nicht vorgesehen, aber Winterröcke, die man ja in unseren Breiten zwingend mit Strumpfhosen trägt, brauchen für mich ein Futter, allein schon wegen der "Krabbelgefahr".

Als Oberteil möchte ich aber keinen dicken Strickpulli dazu kombinieren, sondern ein Shirt, wofür ich auch schon den passenden Stoff habe. Aber den stelle ich erst beim nächsten Treffen vor.

Klingt jetzt erst mal wenig schick und festlich, aber den festlichen Touch soll die Kombination diesmal durch die Stoffwahl sowie entsprechende Accessoires bekommen.

Jetzt reihe ich mich noch schnell bei den Festagsoutfitmitnäherinnen ein. Ich habe schon ein wenig geschaut und viele schöne Ideen gesehen.

LG an die Organisatorinnen sowie die übrigen Teilnehmerinnen

von Susanne

Sonntag, 8. November 2015

Kuscheljacke und Chill-Out-Hose für die Tochter



Mein roter Mantel, dessen Entstehung die Tochter interessiert verfolgte, weckte Begehrlichkeiten beim Kind.

Eine warme, kuschelige Jacke sollte es sein.

Wir einigten uns auf den Schnitt 4DE aus der Burda Easy, Herbst/Winter 2015 und ich versprach, mich um geeigneten Stoff zu kümmern.


Mir schwebte ein schöner, dicker Strickstoff für die Jacke vor, aber ich konnte nichts passendes finden.

Dann sah ich bei Selmin von Tweed and Greet ihren Coatigan aus gekochter Wolle, den sie nach dem Burda Easyschnitt genäht hatte und den ich richtig klasse fand.
Bingo, merci für die Inspiration.

Nach Absprache mit der Tochter bestellte ich beim roten Faden rauchperlefarbenen Walkloden; ja, ja, die Tochter hat immer noch ihre beige Phase, : ).

Als der Stoff eintraf, war ich allerdings wenig begeistert, der Walkloden fühlte sich rauh und fast kratzig an. Die Tochter ist zwar nicht empfindlich, aber kuschelig ist was anderes.
Da der Stoff nun aber einmal da war, die Farbe gefiel und er auch nicht ganz billig war, habe ich die Jacke dennoch daraus genäht. Und damit auch der Kuschelfaktor stimmt, wurde die Jacke gefüttert.
Das hat außerdem den Vorteil, dass die Jacke auch von innen vorzeigbar ist.

Genäht habe ich die Größe 38, gefüttert ist die Jacke mit Reststoffen.
Der Korpus der Jacke aus dünnem, sandfarbenen Sweat mit Elastan, ebenfalls vom roten Faden, die Ärmel aus sehr dünnem, ganz weichen Polyjersey, den ich ganz hinten in meinem Stoffschrank fand.

Der Schnitt sieht aufgesetzte Taschen vor. Die hätte ich auch gern gemacht, allerdings hatte ich zu wenig Stoff; ich hatte etwas zu sparsam bestellt.
Eine Jacke ohne Taschen ist für mich allerdings unvollständig. Taschen mußten also her und ich habe, zähneknirschend, weil es durch den dicken Walk nicht einfach war, Paspeltaschen genäht.

Die Jacke passt und gefällt der Tochter und durch das weiche Futter ist sie schön warm und kuschelig. Der Schnitt ist locker-lässig, aber nicht zu weit.

Außer an den Halsausschnittkanten und den Schulternähten, die mit Formband bebügelt sind, habe ich die Jacke nicht zusätzlich mit Einlage verstärkt; sie sollte weich fallend bleiben.
Momentan ist die Jacke verschlußlos, ich habe aber an der Kante des Vorderteils und Besatzes je 3 cm beim Zuschnitt zugegeben. So kann die Jacke, wenn sie denn noch Knöpfe bekommen hat, geschlossen werden.
Den Tipp für die Knopfleistenzugabe gibt es in der Burda Easy.



Den Besatz mußte ich leider stückeln







Außerdem hat die Tochter eine neue Jogging-Buxe bekommen, da die bisherige Kaufhose "aufgetragen" war.
Genäht habe ich die Jerseyhose nach der Nähschule aus der Burda 11/2012,  wonach ich mir selbst schon zwei Exemplare genäht habe.


Stoff ist ein weicher Sweat vom roten Faden, dessen Reste ich, wie erwähnt, für den Futtermantel der Kuscheljacke verwendet habe.
Geändert habe ich hier nur die Taschen; ich habe aufgesetzte Taschen genäht, wie sie auch die Kaufhose hatte-fand die Tochter cooler.




LG von Susanne

Fotos von mir

Kuscheljacke: selbstgenäht, Burda Easy, Herbst/Winter 2015
Jogginghose: selbstgenäht, Burda 11/2012
Top:Benetton
Schuhe:Vans

Dienstag, 3. November 2015

Me-Made-Mittwoch-Spezial:Jeans

Der MMM steht heute unter dem Motto Jeans.

Kleidung aus Jeans habe ich schon immer gern getragen, vor allem Jeanshosen; die liegen immer im Trend und kommen nie aus der Mode.

Früher bin ich, wenn ich eine neue Jeans brauchte, losgezogen, habe ein paar in Frage kommende Modelle in meiner Größe anprobiert und eine gekauft. Alles easy.

Aber vor einiger Zeit explodierten plötzlich die Preise für Jeanshosen und damit nicht genug, haben die verschiedenen Jeanshersteller offensichtlich ihre Größenmaßtabellen komplett umgeschrieben.
Bei der einen Marke passte ich weiter in meine normale Kaufgröße hinein, bei einer anderen war mir eine Hose in derselben Größe zu klein oder zu groß.
Außerdem hatte ich den Eindruck, dass die Qualität, trotz gestiegener Preise, merklich nachgelassen hat. Ich habe aber keine Lust, die aufgeplatzten Nähte von Kaufhosen nachzunähen oder Flickwerk an aufgescheuerten Stellen zu verichten.
Ich hatte immer weniger Lust, 20 verschiedene, teure Modelle fragwürdiger Qualität in unterschiedlichen Größen anzuprobieren und doch nicht die richtige Jeans zu finden.

Im September 2013 habe ich dann erstmals eine Kaufjeans, die ihre besten Zeiten hinter sich hatte, auseinandergeschnitten und nachgenäht. Das Ergebnis hat mir gefallen.

Und in diesem Jahr hat Burda einen Kaufschnitt, für eine Boyfriend-Jeans herausgebracht, den ich sofort bestellt habe. Endlich einen Schnitt für mein bevorzugtes Jeansmodell.
Nachdem ich beim ersten Versuch noch die falsche Größe gewählt hatte und reichlich engernähen mußte,


Boyfriend-Jeans Nr.1

war der nächste Versuch ein Volltreffer. Ich hatte einen Schnitt gefunden, der mir passt, gefällt und mit dem ich in Serie gehen kann.


Boyfriend Jeans Nr.2

Natürlich braucht es für ein gutes Ergebnis auch den Stoff in der richtigen Dicke und Farbe.
Ich bevorzuge ein sehr dunkles Jeansblau und einen festen, schweren Stoff.
Einen Stoff mit diesen Merkmalen habe ich für mich noch nicht gefunden. Bei meiner hellen Boyfriendjeans entspricht zwar die Stoffqualität meiner Vorstellung, aber die Farbe ist mir eigentlich zu hell. Trotzdem liebe ich diese Hose sehr, bin aber weiter auf der Suche nach dem ultimativen Jeansstoff.

Weil mir letztens ein Jeansstoff, den ich mal wieder online bestellt hatte, für eine "normale" Jeanshose zu dünn war, habe ich mir eine Jeans-Chino genäht.



Für diesen Schnitt passt der recht dünne Jeansstoff  meiner Ansicht nach gut und ich trage diese Hose momentan auch recht häufig.

Bei selbstgenähten Jeans wird gerne eingewendet, man sehe, dass die Hose selbstgenäht ist.
Ich sehe das nicht so.
Es gibt bei den Kaufjeansmodellen in der Verarbeitung auch viele Unterschiede; mit und ohne farbige Ziernähte und/oder Verzierungen auf den rückwärtigen Taschen, geknöpft oder mit Reißverschluß, mit und ohne Nieten und und und. Mein Eindruck ist, dass alles geht.
Und was die verschiedenen Waschungen betrifft, die man als Selbermacher sicher nur, wenn überhaupt, begrenzt erreichen könnte, stehe ich sowieso auf Raw-Denim. Und das liegt zur Zeit auch im Trend.

Ich für meinen Teil nähe mir daher eine Jeans, wenn ich eine brauche, gern auch mal selbst.
Und gerade eine Jeans kann ich weitaus günstiger selber nähen, als kaufen.

Heute trage ich übrigens meine 2.Boyfriendjeans, die ich neulich noch mit ein paar Schmucknieten verziert habe.






Und jetzt schaue ich gespannt auf dem MMM-Blog, wie die anderen Teilnehmerinnen zum Nähen mit Jeansstoff stehen.
Gastgeberin ist heute Sybille vom Büro für schöne Dinge, die eine beeindruckende Anzahl selbstgenähter Jeanshosen vorzuweisen hat.

LG an die MMM-Crew, sowie die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne

Fotos:Der Ehemann

Bluse: Broadway
Jeans:selbstgenäht, Schnitt Burda 6798-V
Stiefeletten:H&M

Sonntag, 1. November 2015

Winterjacken-Sew-Along 2015: 4.Treffen.

Zum heutigen 2. Zwischenstand begrüßt uns Lucy von Nahtzugabe, die ihren Mantel fast fertig hat.

Auch mein Mantel hängt fast fertig an der Puppe.

Zur Erinnerung: Dieses Modell habe ich mir ausgesucht.

Den Futtermantel habe ich genäht und eingefüttert, wobei ich mich an die Tutorials von Mia Führer, einen Blazer nähen, gehalten habe.
Ich fand diese Videos sehr hilfreich und habe von den vielen Tipps und Tricks profitiert; beispielsweise habe ich endlich verstanden, was es mit der Rollweite des Kragens auf sich hat, : ).

Obwohl  die Anleitung für meinen Schnitt keine Schulterpolster vorsieht, habe ich in meinen Mantel Schulterpolster eingenäht.
Verwendet habe ich hierfür weiche, dünne Polster, die ich beim Roten Faden bestellt hatte.


Ich finde, sie kommen den selbstgefertigten Schulterpolstern, deren Herstellung Katharina neulich gezeigt hat, sehr nahe. Ich habe sie noch ein wenig zurechtgeschnitten und bin mit dem Ergebnis zufrieden.

Eingefüttert habe ich komplett mit der Maschine und durch den noch offenen Rückenschlitz gewendet. Diesen muß ich nun noch von Hand zustaffieren.




Außerdem fehlen noch die Knöpfe für meinen Mantel.
Die Anleitung sieht Druckknöpfe vor, was mir gut gefällt; so erspare ich mir die Knopflöcher. Ich habe große, rote Druckknöpfe bestellt, die aber noch nicht geliefert worden sind.

Bevor ich die Restarbeiten an meinem Mantel erledige, schaue ich aber erst einmal bei den anderen Sew-Along-Teilnehmerinnen auf dem MMM-Blog vorbei.
Außerdem gibt es von Meike (Crafteln) als Extra ein Paspelknopflochtutorial; vielen Dank dafür; ich liebe Schritt für Schritt Anleitungen und irgendwann brauche ich bestimmt auch einmal solche Knopflöcher und freue mich dann, eine gute Anleitung dafür zu haben.


LG an die Gastgeberinnen und die anderen Teilnehmerinnen von
Susanne


Fotos von mir