Dienstag, 28. November 2017

MMM mit Alltagsoutfit


Heute trage ich meine lange Strickjacke, die während des Herbst-Knit-Alongs bei Monika entstanden ist und bei mir seitdem quasi im Dauereinsatz ist.

Bei den derzeitigen kalten Temperaturen kann man sich aber auch so herrlich darin einhüllen.
Außerdem ist sie wegen ihrer neutralen Farbe so unkompliziert zu kombinieren und, was eigentlich am wichtigsten ist, ich fühle mich absolut wohl in ihr.

Abends hänge ich die Jacke dann auf einen Bügel, den ich ans gekippte Fenster hänge, so dass die Jacke morgens frisch ausgelüftet ist.

Dazu habe ich meine neu genähte Chino nach dem Kaufschnitt Burdastyle 7250 -(out of print)-kombiniert.



Eigentlich war die Hose als Kombipartner für den Karopulli gedacht, den ich als Zweitprojekt während des Herbst-Knit-Alongs angefangen habe. Aber da der Pulli noch nicht fertig ist, habe ich sie heute zur Strickjacke angezogen.
Ich mag ja gerne Ton-in-Ton Kombinationen und wenn ich etwas neu genäht habe, will ich es auch immer sofort tragen.

Eine Chino nach diesem Hosenschnitt habe ich zwar schon öfter genäht, aber die letzte Hose danach ist schon eine ganze Weile her und da ich immer einige Änderungen an dem Schnitt vornehme, damit die Hose so sitzt, wie ich es mag, war ich froh, dass ich mir diese auf dem Schnittmuster vermerkt hatte.
Ich habe also wieder die Leibhöhe reduziert, die Hosenbeine verlängert, Hüftpassentaschen anstatt der vorgegebenen Eingriffstaschen genäht und einen Formbund verwendet.
Der taschenlosen Hinteransicht habe ich diesmal Taschenklappen spendiert, rein zur Zierde und daher einfach rundherum aufgesteppt.





Vernäht habe ich eine Stretchwollgabardine. 
Der Stoff ist recht dünn und ich hätte ihn mir für die kalte Jahreszeit ein wenig griffiger gewünscht, aber da ich den Stoff mal wieder online bestellt hatte, musste ich mich diesbezüglich überraschen lassen.
Dafür fällt der Wollgabardine schön weich und knittert nicht und gibt damit dem Chinoschnitt mal einen etwas anderen Look.
Außerdem ist die Hose weit genug, dass ich eine dünne Strumpfhose unterziehen kann, wenn es richtig kalt wird. Ich bin zwar kein großer Freund von Strumpfhosen unter Hosen, aber bevor ich friere...









Ich bin mal gespannt, mit welchen Schichten sich die anderen Teilnhmerinnen des MMM.heute warmhalten
 Gastgeberin ist diesmal Wiebke von Kreuzberger Nähte, die sich, motiviert vom Bloggertreffen in Köln, ein wunderbares neues Winterkleid genäht hat.

LG an das MMM-Team, sowie die anderen Teilnehmerinnen
 von Susanne


Spiegelfotos von mir


Rüschenshirt:Jackpot
Stiefelletten:Gabor




Sonntag, 26. November 2017

Herbst-Jacken-Knit-Along:Fertig!

Zum Abschluß des Jacken-Knit-Alongs bei Monika können heute die fertigen Strickstücke präsentiert werden.

Mit meiner langen Jacke war ich ja schon beim letzten Zwischenstandsbericht fertig.

Seitdem habe ich sie auch schon ausführlich getragen; ich wähle morgens einfach ein Shirt oder eine Bluse, dazu eine Hose und damit mir schön warm bleibt, ziehe ich die Strickjacke drüber.
Durch die neutrale Farbe passt sie eigentlich zu fast jedem Outfit.

In den Maaßen entspricht meine Jacke den Vorgaben der Anleitung.
Bei der ersten Anprobe musste ich allerdings feststellen, dass die Ärmel, obwohl ich sie genauso lang gestrickt habe, wie die Anleitung es fordert, an mir etwas kurz ausfallen.

Zunächst war ich deswegen ein wenig angesäuert, denn ich habe keine zu langen Arme.

Beim Probetragen fand ich die knappe Ärmellänge dann aber gar nicht so schlecht, da ich sowieso dazu neige, lange Ärmel hochzuschieben.

Falls  ich es mir irgendwann noch anders überlege, hätte ich auch noch etwas Wolle übrig, um die fehlenden Zentimeter anzustricken.

Vorerst bin ich aber mit meiner Jacke, so wie sie ist, sehr glücklich.












Und dann ist da noch der Karopulli, der fertig sein könnte, denn alle Teile sind gestrickt.




Ich müsste nur noch die Ärmel zusammennähen und einsetzen.

Kann ich aber nicht, denn auf den Ärmelteilen fehlt jeweils der Karomusterstreifen in naturweiß, den ich nicht aufhäkeln kann, weil ich die naturweiße Wolle komplett verstrickt habe.
Es ist kein Fitzelchen mehr übrig, mäh.

Lediglich ein Knäuel Wolle mag ich mir nicht schicken lassen.
Entweder muss ich mir ein neues Strickprojekt überlegen und dann das fehlende Knäuel mitbestellen oder ich finde hier in der Gegend ein ähnliches Garn oder ich häkele den Streifen in Petrol oder Beige auf.
Ich weiß noch nicht, wie ich es mache....

Jetzt schaue ich mir aber erst einmal die fertigen Strickjacken der anderen Strickerinnen an.

Vielen Dank dir, Monika, für die Organisation des Knit-Alongs und lG, auch an die anderen Teilnehmerinnen,
von Susanne


Bilder vom Ehemann

Shirt:Marc o Polo
Hose: selbstgenäht,Schnitt:Burdastyle 12/2013-103
Stiefeletten: Bellissima

Sonntag, 12. November 2017

Herbst-Jacken-Knit-Along:Das habe ich schon geschafft

Angefangen habe ich, ganz brav, mit der Pflicht, also der Strickjacke.

Zur Erinnerung:Ich stricke "Evening Promenade" von Drops-Design mit doppeltem Faden Alpaca.

Quelle:Evening Promenade von Drops-Design

Zunächst habe ich das Rückteil, wie es in der Anleitung vorgeschlagen wird,  mit Nadelstärke 4,5 für das Bündchen und 5 für den Rest angestrickt, aber damit wurde das Strickstück zu breit.
Also habe ich geribbelt und es erneut mit je einer halben Nummer kleiner versucht ; damit stimmte die Breite.
Ich hätte natürlich vor Beginn auch eine Maschenprobe anfertigen können, mache das aber höchst selten. Zum einen mag ich diese Probeläppchen einfach nicht und zum anderen lässt sich für mich nun mal nur am eigentlichen Strickstück erkennen, ob es so wird, wie gewünscht und ob die Maaße stimmen.

Das Rückteil habe ich gestrickt, wie die Anleitung es vorgibt; zunächst  Rippenbündchen, dann weiter glatt-rechts und an den Seiten 4 Maschen kraus-rechts für die seitliche Schlitzbetonung.




Bei den Vorderteilen verläuft  neben der Blende zusätzlich ein schmaler Lochmusterstreifen.
Ich wollte für meine Jacke auch gern die Kaffeböhnchen, die schon die Jacke der Tochter zieren und so wird es, zumindest in den Vorderteilen, nicht ganz so schlicht und für mich auch ein wenig abwechslungsreicher zu stricken, als nur glatt-rechts.




Nach dem Rücken- und halben rechten Vorderteil war ich gezwungen, eine Strickpause einzulegen, weil die Vorratsknäuel aufgebraucht waren.
Ich wartete ganz schön hibbelig auf die Lieferung meiner bestellten Wolle; wenn ich erst mal mit einem Strickprojekt begonnen habe, kann ich es kaum abwarten, bis es fertiggestellt ist.
Trotzdem bin ich mit meiner langen Jacke gut vorangekommen. Mit dicker Wolle, oder, wie bei mir, zweifädig, kommt man doch ganz schön flott voran.

Nach der Strickpause mußten  noch das zweite Vorderteil und die Ärmel gestrickt werden und gerade Ärmel mit Armkugel können sich ja ganz schön ziehen.
Nicht so hier; für die Ärmel habe ich, wegen der überschnittenen Schultern nur jeweils einen Abend gebraucht.
Die Ärmelbündchen habe ich ein ganzes Stück länger gestrickt, als in der Anleitung vorgegeben, weil mir das besser gefiel, der Rest glatt rechts.

Und so bin ich mit meiner Jacke auch fertig.
Sie sieht der Jacke der Tochter, natürlich auch wegen des Kafeeböhnchenstreifen, schon sehr ähnlich.
Meine Version ist, wegen des doppelten Fadens und der langen Ärmelbündchen, aber ein bißchen rustikaler.



Und außerdem hat meine Version noch aufgesetzte Taschen.
Wegen des Lochmusterstreifens musste ich die Taschenbreite etwas reduzieren, in der Höhe bin ich bei den Maaßen der Anleitung geblieben.


Meine Jacke habe ich in Größe M gestrickt und bin mit dem Ergebnis zufrieden.


Nach der Plicht habe ich mit der Kür begonnen, also dem Karopulli aus der Brigitte-Kreativ.

Quelle:Brigitte KREATIV 3/2017


Da ich nicht mit der Originalwolle, sondern mit Nepal von Drops-Design stricke, mußte ich erst ein bißchen herumprobieren.

Angefangen habe ich wieder mit dem Rückenteil und ich brauchte insgesamt drei Anläufe, bis ich auf die richtigen Maaße gekommen bin, aber ich sehe das sportlich, 😊.
Ich stricke die Größe M mit Nadelstärke 4,5 für das Rippenbündchen und 5 für den Rest.

Da der Pulli laut Anleitung 70 cm lang ist, ich ihn aber lieber ein wenig kürzer haben will, mußte ich überlegen, wie ich die Gesamtlänge reduzieren und trotzdem im Muster bleiben kann.
Ich habe daher das Saumbündchen 2cm gekürzt und in der Musterreihe mit den breiten, naturweißen Streifen diese je um eine Reihe verringert; so konnte ich 5 cm in der Gesamtlänge einsparen, was mir besser gefällt.

fertig gestricktes Rückteil, noch ohne aufgehäkelte Karostreifen......

...und so mit den aufgehäkelten Streifen für das Karomuster



Bei der Farbauswahl habe ich mich eng an die Anleitung gehalten und glücklicherweise bietet Nepal eine große Farbpalette.
Lediglich Lila  habe ich gegen Rot ausgetauscht, weil mir das in der Zusammenstellung besser für mich gefiel.

Ich mache dann mal weiter, aber nicht, bevor ich mir bei Monika den Zwischenstand der Anderen angesehen habe.

LG an die Gastgeberin, sowie die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne


Fotos von mir



Mittwoch, 1. November 2017

MMM-Spezial:Alltagskleidung

Zur Zeit trage ich im Alltag am liebsten bequeme und lässige Kleidung, momentan auch lieber Hosen, als Kleider oder Röcke.

Und zu den Hosen gerne auch mal ein Sweatshirt.
Jahrelang hatte ich gar keine Sweatshirts im Schrank; mittlerweile habe ich mir ein paar genäht, weil sie doch sehr angenehm zu tragen sind. Und es außerdem inzwischen auch eine schöne Auswahl an Mustershirtstoffen gibt; da ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Den Sweater, den ich heute trage, habe ich bereits letztes Jahr im Dezember genäht.
Durch das Muster und die Farben ist er ein echtes Saisonshirt; Karo und dunkle Farben passen für mich nur in den Herbst- und Winter.

Für die Hose habe ich erneut dieses Schnittmuster genutzt:


Es ist bereits meine dritte Hose nach diesem Schnitt; die erste habe ich bereits hier vorgestellt, die zweite hier.

Bei Hosen nutze ich gerne bewährte Schnittmuster; das hält die Anpassung in Grenzen und man kann sie gemütlich herunternähen und muss sich nur auf die Details konzentrieren.

Diesmal habe ich die Hose aus dunkelgrauem Jeansstrechstoff vom Stoffschrottplatz in Münster genäht und die Nähte mit gelbem Jeansgarn betont.
Wobei ich nicht alle Nähte jeanstypisch farblich abgesteppt habe. Den Hosenschlitz habe ich ausgelassen, da es mir, wegen der schon farblich betonten Teilungsnähte in den Vorderhosenbeinen sonst doch zuviel gelb geworden wäre und die Gürtelschlaufen habe ich auch nur mit normalem Garn angesteppt, nachdem mir beim ersten Versuch mit gelbem Jeansgarn meine Topstichnadel zu Bruch gegeangen ist.






Heute gibt es nur ein mageres Foto an der Frau, da alle anderen Fotoversuche unbrauchbar sind und ich mir jetzt auch lieber ansehen will, was die anderen MMM-Teilnehmerinnen für Alltagskleidung bevorzugen.




LG an die MMM-Crew, sowie die anderen Teilnehmerinnen

von Susanne


Bilder:von mir


Sweatshirt, selbstgenäht, Schnitt: eine Mischung aus Burdatyle 3/14-113 und Burdastyle 8/15-120
Schuhe:Doc Martens