Dienstag, 29. November 2016

MMM mit Leobluse

Heute trage ich meine Schlupfbluse im Leoprint, die ich mir im Spätsommer, als das Wetter noch einmal so schön warm und sonnig wurde, genäht habe und schon oft getragen, aber noch nicht gezeigt habe.


Der Stoff ist eine leichte, kühle Viskose von Stoff&Stil; der Schnitt ist aus der Septemberburda diesen Jahres, die Nr.102.

Mir gefiel, dass die Bluse verschlußlos ist und wie ein Shirt einfach über den Kopf gestreift werden kann.
Und ich mochte die eingesteppten XL-Falten im Vorderteil, die man, zugegebenermaßen, auf den Bildern wegen des Prints mehr erahnen, als erkennen kann.
Als weitere Verzierung hat der Schnitt ein in Falten gelegtes Ripsband am Ausschnitt. Auch dieses Detail habe ich übernommen, dafür aber meinen Musterstoff genutzt.

Die langen, leicht ausgestellten Ärmel habe ich auf 3/4 Länge gekürzt und in den Saum ein Gummiband eingezogen. Diesen Ärmelabschluß sieht man zur Zeit viel und ich finde ihn recht praktisch; hält die Weite schön ein und bleibt da wo man ihn hinschiebt.


Durch die lockere Weite des Schnittes ist die Bluse im Sommer angenehm luftig, was natürlich jetzt, bei kühlem Herbstwetter nicht die Eigenschaft ist, die man sich von seiner Kleidung wünscht.
Aber um in luftigen Blüschen nicht zu frösteln, gibt es ja Strickjacken zum Überziehen und schwupps ist die Sommerbluse herbsttauglich.

Dazu habe ich meine khakifarbene Chino kombiniert, die farblich gut zum Printstoff der Bluse passt. Ich bleibe bei meinen Outfits gerne Ton in Ton und trage ungern viele verschiedene Farben.







Welche selbstgenähten Tagesoutfits die anderen Teilnehmerinnen ausgewählt haben, schaue ich mir jetzt auf dem MMM-Blog an.
Gastgeberin ist diesmal Katharina von Sewing addicted in einem sehr schönen Kleid und wunderbar stimmungsvollen Bildern.

LG an das MMM-Team und die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne

Fotos:Der Ehemann

Gelbe Strickjacke: selbstgestrickt
Chino: selbstgenäht, Schnitt Burda V 7250, out of print
Stiefeletten:Deichmann

Sonntag, 20. November 2016

Herbst-Jacken-Knit-Along:Finale der Herzen....,

....für diejenigen, die zum Finaltermin nicht fertig geworden sind.

So, wie ich, : ).

Aber jetzt; ich habe es geschafft und ich war ehrlich gesagt sehr froh, als ich die letzte Masche für mein Strickjäckchen abgekettet hatte.
Ich glaube, so lange, wie für diese Jacke,  habe ich noch nie für ein Strickstück gebraucht.
Gut, das ist jetzt kein Wunder bei dem Muster, aber am Schluß zieht es sich schon sehr, jedenfalls gefühlt.

Nach dem letzten Zwischenstand mußten noch die Ärmel gestrickt werden.
Kurz war ich versucht, den Musterrapport an den Ärmeln nur einmal zu stricken und die Ärmel dann einfabig zu beenden, aber als ich soweit war, dachte ich, jetzt kann ich es auch durchziehen.
Die Ärmel habe ich nicht nach der Anleitung- ( zur Erinnerung:Ich habe den Glen Cardigan aus dem Rowan Magazin Herbst/Winter 2016/17 gestrickt)- gearbeitet, sondern nach meinem Standardstrickjäckchenschnitt, da ich Sorge hatte, dass mir die Ärmel sonst zu eng werden.
Am Model im Heft sitzen sie meiner Meinung nach ganz schön eng.

Der Halsausschnitt ist gedoppelt.
Außerdem habe ich, anders als in der Anleitung, Knopflöcher in die Blende eingearbeitet, denn ich möchte mein Jäckchen nach Bedarf ordentlich schließen können.
Bündchen, Halsausschnitt und Blende habe ich im Perlmuster gearbeitet, da mir der kraus-rechts gestrickte Rand der Vorlage nicht gefiel.




Zwischendurch brauchte ich auch mal eine Strickpause und habe stattdessen genäht.
Eine Kombinationshose.
Ausprobiert habe ich den Schnitt 6658-V von Burda, eine hüftig geschnittene, schmale Hose mit interessanten Teilungsnähten und Knopfverschluß.
Genäht habe ich die Hose aus dunkelblauem Twill von Stoff und Stil und die Nähte mit doppeltem Garn abgesteppt.
Den Knopfverschluß habe ich durch einen Hosenreißverschluß ersetzt; ich mag geknöpfte Hosen für mich nicht so gern.
Der Schnitt funktioniert gut bei mir und ich kann mir vorstellen, dass noch die ein oder andere Version folgen wird.

Nochmal zurück zum Jäckchen.
Die Passform ist so ausgefallen, wie ich mir das erhofft hatte; das Jäckchen ist gerade geschnitten, sitzt aber dennoch figurnah.
Die Wollqualität, das Alpacagarn von Drops, ist ja mein Lieblingsgarn, das ich schon mehrfach verstrickt habe, insofern gab es da keine Überraschungen. Ich finde auch, dass das Muster gut herauskommt.
Ich bin also rundum zufrieden mit dem guten Stück.



Jetzt werde ich mir bei Luise die Jäckchen der anderen Nachzüglerinnen anschauen.
Vielen Dank nochmal an Sylvia und Luise für die gute Betreuung während des Knit-Alongs; gemeinsam strickt es sich einfach netter.

LG und einen schönen Sonntag wünscht
Susanne


Hose:selbstgenäht, Schnitt:Burda 6658-V
Shirt:selbstgenäht, Schnitt auf Grundlage von Ottobre-kids-fashion
Stiefelletten:Deichmann

Fotos:Der Ehemann


Dienstag, 8. November 2016

MMM im Herbstkleid

Heute trage ich ein Kleid, das für mich, aufgrund der dunklen Farbe, in diesem Fall dunkelblau und  dem warmen Stoff, einem Romanitjersey, ein typisches Herbstkleid ist.

Genäht habe ich das Kleid schon im letzten Jahr, im September.
Das Oberteil ist nach dem Schnitt  "Lora" aus der La Maison Viktor genäht, das Rockteil nach einem Burdarockschnitt.
Der Schnittmix entstand unfreiwillig, da mir das Rockteil des Lora-Kleides nicht passte. Dafür hat das Zusammensetzten der beiden Schnitte prima funktioniert. Insofern bin ich wieder versöhnt mit der La Maison Viktor, zumal das Oberteil bei mir sehr gut sitzt.
Wenn ich so darüber nachdenke, könnte ich diesen Oberteilschnitt gut nochmal mit einem anderen Rockschnitt kombinieren....

Eine kleine Änderung habe ich an dem Kleid aber noch vorgenommen.
Ich habe das Rockteil noch ein Stück gekürzt.
Zwar sind Midikleider und -röcke wieder schwer im Trend, aber irgendwie mag ich meine Herbstkleider und -röcke mit bestrumpften Beinen lieber ein wenig kürzer an mir.
Und beim Selbernähen kann ich mich ja zum Glück  nach meiner eigenen Vorliebe richten und muss nicht die Länge tragen, die die jeweilige Mode vorgibt.

 



Für das Kleid allein ist es mir heute zu kalt und usselig, wir hatten sogar schon den ersten Schneefall des Jahres, örgs, daher kommt schnell noch ein Jäckchen drüber.




Ich bin immer wieder angenehm überrascht, wie schön wärmend selbst so ein dünnes, mit Nadelstärke 3 gestricktes Jäckchen, wie mein Alpakajäckchen doch ist.
Auch das Jäckchen habe ich nicht neu, sondern bereits im Herbst 2014 gestrickt.

Jetzt mache ich mir noch schnell einen Cappuccino und dann schaue ich mir auf dem MMM-Blog die selbstgefertigten Outfits der anderen Teilnehmerinnen an.

Gastgeberin ist heute Sybille vom "bürofürschönedinge", die sich nach draußen in den Schnee gewagt hat, damit man ihr in dunklen Farben gehaltenes und wie gewohnt wunderbares Outfit bewundern kann.

LG an die MMM-Crew und die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne

Kleid:selbstgenäht, Oberteil nach Lora aus La Maison Viktor, September/Oktober 2015, Rockteil nach Burda 3/2014-117
Jäckchen:selbstgestrickt
Strümpfe: nur die
Stiefeletten:Bellissima

Fotos:die Tochter