Mittwoch, 31. Dezember 2014

Blick zurück auf 2014

Kurz vor Schluß gibt es auch bei mir einen Blick zurück auf die Nähergebnisse in 2014.

-Röcke: 3

Safarirock:An mir noch nicht gezeigt, aber im Urlaub getragen
Origamirock aus Blumensweat-im Sommer ein Dauerbrenner
Außerdem habe ich noch einen Maxirock aus Jersey genäht, den ich im Sommerurlaub ständig getragen, aber hier noch nicht gezeigt habe.



-Kleider:4

schwarz-weiß gemusterstes Jerseykleid, gefüttert
Lila Hemdblusenkleid

Das Bella-Figura-Kleid-kam zuletzt an Weihnachten zum Einsatz


Polokleid aus Jersey-nur ein einziges Mal getragen, da der Kragenstoff in der Wäsche ausblutete und aufs Kleid abfärbte. Den Kragenstoff hatte ich in der Eile nicht vorgewaschen, was prompt bestraft wurde. Das Kleid nutze ich nun als Nachthemd.








-Hosen:6

schwarze Joggingpants mit Bündchenabschluß am Bein

graue Sporthose aus Sweat























blaue Chino

zweite Chino





















Slim-Fit-Pants
schmale Musterhose






















-Oberteile:4

ein schwarzes Kapuzenshirt-siehe das Bild mit der Slim-Fit-Pants

Blusenshirt im Stoffmix
Karojerseybluse



 
Pullunder aus Strickstoff


-sowie einen Mantel und einen Tankini

Andy Coat
Tankini, ja, das Höschen fehlt auf dem Bild, :)




















-gestrickt habe ich auch, 3 Jäckchen:


rotes Frühlingsjäckchen


grünes Frühlingsjäckchen




















blaues Jäckchen mit Saumbordüre



Auch für die Tochter habe ich ein bißchen genäht:

Jumpsuit aus schwarzem Jersey

Jerseyshorts


















Weihnachtskombi der Tochter


Ach ja, und dann waren da noch elf Elfenkleider für die diesjährige Ballett- und Tanzaufführung der
Tochter am ersten Advent.



Insgesamt habe ich dieses Jahr längst nicht soviel genäht, wie im Jahr davor. Das ist aber o.k., denn die ältere, selbstgenähte Kleidung existiert nach wie vor und will ja auch getragen werden.

Rutscht gut ins Neue Jahr ,

lG von Susanne



Freitag, 19. Dezember 2014

Nähen für andere:Weihnachtsoutfit der Tochter

Dieses Jahr habe ich beim Weihnahtskleid-Sew-Along ausgesetzt, aber ich habe mir im vergangenen Jahr ja auch gleich zwei Kleider während des Sew-Alongs genäht, so dass ich Weihnachten gut versorgt bin.

Dafür gibt es in diesem Jahr ein neues Weihnachtsoutfit für die Tochter, bestehend aus einem Spitzenshirt und einem Röckchen.

Den Stoff für das Shirt habe ich bei autfizz entdeckt.
Es handelt sich um eine Spitze, die mit Jersey unterlegt ist. Das finde ich sehr praktisch, da die Spitze durch die Doppelung blickdicht ist. Der Stoff ist elastisch, allerdings nicht so sehr, wie normaler Jersey.
Aus dem Stoff habe ich der Tochter ein schlichtes Shirt mit 3/4 Ärmeln nach meinem Lieblingsschnitt 124 aus der Burda 1/2003 genäht. Den Ausschnitt habe ich mit einem Rest schwarzen Jerseys versäubert.
Das Shirt passt der Tochter gut und sie hat es auch schon ein paar mal getragen.




Dazu habe ich der Tochter gestern ein kurzes Glockenröckchen genäht.
Schnitt dafür ist  Nr.128 aus der Burda 12/2014. Das heißt, einen Schnitt zum  Appausen gibt es gar nicht, sondern ein Schema, anhand dessen der Schnitt mit Hilfe eines Fadenzirkels selbst erstellt wird.
Das Röckchen hat seitlich einen nahtverdeckten Reißverschluß und statt des Ripsbandes, das bei Burda als Bund dient, habe ich einen aus Stoff zugeschnitten und genäht.
Stoff ist ein schwarzer Crepe-Georgette von Stoff und Stil, der sehr schön fällt und auch blickdicht ist.


Der Saum ist gerade; der Rock hängt wohl etwas schief auf der Puppe

Das Röckchen hat die Tochter heute Morgen gleich zur Schule angezogen, alltagstauglich kombiniert mit schwarzem Top und rotem Jäckchen.




Und so geht sie auch heute Abend zu unserem vorweihnachtlichen Familientreffen, zu dem die Schwester meines Mannes zu sich nach Hause eingeladen hat.
Wir werden alle Familienmitglieder und Anverwandten von der Seite meines Mannes treffen, zusammen essen, Geschenke austauschen und sicher einen netten Abend haben.

LG von Susanne

Fotos:Von mir

Schwarzes Top und rotes Strickjäckchen:Benetton

Dienstag, 16. Dezember 2014

MMM:Wieder im Winterrock

Wie auch im letzten Jahr kommt spätestens in der Adventszeit mein Winterrock zum Einsatz. Aufgrund der aufgenähten Sterne passt er einfach so gut in diese Zeit.

Im Dezember 2013 habe ich ihn schon einmal, hier,  beim MMM getragen.

Der Rock gefällt mir immer noch gut, na, ja, bis auf eine Kleinigkeit. In diesem Jahr sitzt er in der Taille ein bißchen spack. Bähä, dabei haben die fetten Weihnachtstage doch noch gar nicht angefangen.
Zum Rock habe ich heute mein Frühlingsjäckchen an. Wenn ich Grau trage, kombiniere ich immer ein bißchen Farbe dazu; sehr gerne Rot.











Jetzt schaue ich mir an, welche Farben die Teilnehmerinnen auf dem MMM-Blog heute kombiniert haben. Ich habe ja den Eindruck, dass die Selbernäherinnen Farbe gegenüber aufgeschlossener sind, als die Trägerinnen von Kaufkleidung.
Gastgeberin ist diesmal Katharina von Sewing addicted in einem wunderschönen blumigen Jerseykleid.

LG an die MMM-Crew und die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne

Fotos:Der Ehemann

Rote Jacke:selbstgestrickt
Longshirt:Marc o Polo
Rote Thermostrumpfhosen:Nur die
Stiefel:Geox

Dienstag, 9. Dezember 2014

MMM mit Blumen im Winter

In den letzten Tagen war das wichtigste Kriterium bei der Auswahl meiner Kleidung, dass die Klamotten mich warm halten. Irgendwie ist mir momentan ständig uzzelig. Krank fühle ich mich aber nicht und ich bin auch nicht erkältet, ich habe nur das Bedürfnis nach Wärme.

Ein guter Wärmespender ist da mein Strickpullover im Herrenstil. Er ist übergroß und einmal übergezogen, ist ein Großteil des Körpers wunderbar eingehüllt.
Gestrickt habe ich ihn schon vor einigen Jahren, nach einem Schnitt von hier.http://www.brigitte.de/wohnen/selbermachen/winterpullover-stricken-543461/
Welche Wolle ich benutzt habe, weiß ich leider nicht mehr. Mit der Qualität bin ich aber zufrieden; der Pulli lässt sich bei Bedarf problemlos im Wollwaschgang der Maschine reinigen.

Dazu trage ich eine neu genähte, schmale Hose.
Den elastischen Blümchenstoff  habe ich zusammen mit dem Kravattenmusterstoff für meine Slim-Fit-Hose gekauft.

Ursprünglich hatte ich geplant, dafür denselben Schnitt, wie für die Kravattenmusterhose zu nutzen, denn ich konnte mir für den Blumenstoff nur eine schmale Form vorstellen.
Da ich mit diesem Schnitt aber so meine Schwierigkeiten hatte, bis er passte,  hatte ich keine Lust, ihn erneut zu verwenden.

Aber ich hatte hier schon einmal einen anderen schmalen Hosenschnitt ausprobiert, den Schnitt 104 aus der Burda 3/2013.
Dieser Schnitt hat zwar keine Taschen, passte mir aber auf Anhieb gut.
Ich habe eine Weile darüber nachgedacht, vordere Hosentaschen in den Schnitt einzufügen, mich letztlich aber dagegenentschieden. Wer weiß, welche Auswirkungen das auf den Schnitt gehabt hätte. Taschen sind bei Hosen zwar ein schönes Detail, die das Aussehen einer Hose mitgestalten, aber ich vermisse sie nicht, wenn sie nicht vorhanden sind. Ich nutze Taschen in Kleidungstücken so gut, wie nie zur Aufbewahrung irgendwelcher Kleinigkeiten, sie sind für mich lediglich ein hübsches Schnittdetail.
Die Hose war schnell genäht und passt gut.
Die Hosenbeine habe ich ein gutes Stück verlängert und hinten aufgesetzte Hosentaschen hinzugefügt, die aber aufgrund des Muster kaum erkennbar sind.
Da der Stoff sehr elastisch ist und ich nicht einschätzen konnte, wie sehr sich die Hose beim Tragen noch weitet, habe ich die Hose vor dem Ansetzen des Bundbeleges ein paar Stunden eingetragen. Natürlich zu Hause. Dann habe  ich die Hose noch ein wenig enger genäht und fertiggestellt.













Mit diesem Outfit geselle ich mich zu den anderen Teilnehmern auf dem MMM-Blog.
Gastgeberin ist heute Meike von crafteln in ihrer ersten richtigen Hose, sehr chic kombiniert.
LG an das MMM-Team und die anderen Teilnehmerinnen

von Susanne


Fotos:Der Ehemann

T-shirt:Backstage
Stiefeletten:Von Deichmann, von der Tochter entliehen, :)

Dienstag, 25. November 2014

MMM mal wieder im Kleid

Heute trage ich das Romanitkleid, das ich hier schon an der Puppe gezeigt und näher beschrieben habe.
Schnitt ist das "Bella Figura" Kleid aus der Burda 8/2012.

Der Schnitt hat mir schon lange gut gefallen; die Schulter- und Rockpassen sind, gerade bei einem Unistoff in unauffälliger Farbe, wie meinem, interessante, kleine Hingucker.
Und für mich, mit meinem langen Hals und kleiner Oberweite, sind der halsnahe Ausschnitt, sowie die Fältelung vorteihafte Details.
Die Ärmel haben meine bevorzugte Länge und mir gefällt auch der leicht trompetenförmige Abschluß.
Mit meinem Kleid bin ich rundum zufrieden, es trägt sich wunderbar und ist durch den dehnbaren Stoff außerdem sehr bequem.
Durch das Stretchfutter, das ich hier erstmalig verwendet habe, fällt das Kleid schön schwer. Zusätzlich empfinde ich das Futter als wärmend, was noch ein Pluspunkt ist, denn ich fröstele schnell, sobald es kühler wird.


















Beim diesjährigen Weihnachtskleid-Sew-Along habe ich gesehen, dass die ein oder andere sich diesen Schnitt für ihr Weihnachtskleid ausgesucht hat.
Ich kann nur sagen, gute Wahl Mädels.

Wie immer am Mittwoch schaue ich mir nun auf dem MMM-Blog in aller Ruhe an, welche selbstgenähte Kleidung die anderen Teilnehmerinnen präsentieren.
Heute begrüßt die Teilnehmer Gastbloggerin Anni,von Handmade with Love, in einem lässigen Kapuzenshirt.

LG an die MMM-Crew und die anderen Teilnehmerinnen von
Susanne


Fotos:Der Ehemann

Stiefeletten:Gabor
Strümpfe:Nur die

Dienstag, 11. November 2014

Warm eingepackt am MMM....

...bin ich mit meiner Streifenstrickjacke.

Die Jacke habe ich bereits im letzten, wenn nicht sogar vorletzten Jahr gestrickt-so genau weiß ich das gar nicht mehr, aber noch nicht gezeigt.

Als Vorlage diente mir das Modell Rachel von Drops-Design, gestrickt habe ich mit dem Garn Karisma.

Die Jacke sitzt leger, quasi eine Jacke im Boyfriend-Style.
Die Ärmel sind ein wenig weit und da die Anleitung keine ordentlich ausgeformte Armkugel vorsieht, sind die Schultern am fertigen Modell leicht überschnitten. Vielleicht hätte auch eine Größe kleiner gereicht.

Aber ehrlich gesagt stört mich das nicht wirklich, denn die Jacke ist sehr gemütlich und vor allem mollig warm, genau richtig im kalten November.

Dazu trage ich meine erste Chino und fertig ist ein warmes und bequemes Tagesoutfit.









Was für ein Outfit sich die anderen Teilnehmerinnen heute zusammengestellt haben, ob selbstgestrickt oder -genäht, kann man sich auf dem MMM-Blog ansehen.
Heute eröffnet Gastbloggerin Nastjusha von Minervas Pool den me-made-Mittwoch, schick gewandet in einer Rock-Bluse-Kombination im 70er Style.

LG an das MMM-Team und die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne


Fotos:Der Sohn

Poloshirt:Esprit
Chino:selbstgenäht
Schuhe:Gabor

Mittwoch, 29. Oktober 2014

MMM mit zweiter Chino

Heute trage ich meine zweite Chino in meiner absoluten Lieblingskombifarbe Khaki.

Ich finde ja, zu Khaki lässt sich fast alles kombinieren und war daher sehr erfreut, als ich einen Baumwollstoff mit ganz wenig Elasthan in dieser Farbe im Stoffladen um die Ecke vorfand.

Genäht habe ich, wie bei der ersten Chino, den Kaufschnitt V 7250 von Burda.

Diesmal habe ich den Bund vorn und hinten nur 0,5cm vertieft und da die Hose dadurch etwas tiefer sitzt, mußte ich die hintere Schrittnaht nicht noch extra vertiefen.

In der Länge habe ich 9cm zugegeben, trotzdem ist die Länge immer noch etwas knapp; gut, ich kann den Saumaufschlag auch heruntergeklappt lassen.

Statt der Seitennahttaschen, die im Schnitt vorgegeben sind, habe ich schräge Eingriffstaschen gearbeitet. Diese gefallen mir besser, weil sie zum einen typischer für eine Chino sind und zum anderen nicht aufsperren. Als Vorlage dienten mir die Eingriffstaschen des Chinoschnittes aus der Ottobre 2/2013 Nr. 10.

Die Hose ist schon eine Zeit lang fertig und ich habe sie schon oft und gerne getragen.
Insgesamt sitzt diese Chino lockerer, als das erste Exemplar, was mir aber gut gefällt.

Die Bilder sind bereits gestern Abend entstanden und man sieht der Hose, insbesondere von hinten, an, dass sie den ganzen Tag getragen worden ist. Aber so ist das halt-aufstehen, setzen, Beine übereinanderschlagen, herumspringen, wieder setzen... ergibt dann eben die typischen Knitterfalten.














Und nun schaue ich mir an, welche selbstgenähten Modelle an der Frau heute auf dem MMM-Blog vorgestellt werden.

Diesmal begrüßt uns Sanni von sannimade als Gastbloggerin.
LG an das MMM-Team und die anderen Teilnehmerinnen

von Susanne


Fotos:Der Sohn

Srickshirt:Sandwich
Sneaker:Viventy

Montag, 27. Oktober 2014

Nähergebnis Romanitkleid

Am Wochenende habe ich mein erstes Herbstkleid aus Romanit genäht.
Nicht dass hier noch der Eindruck entsteht, ich würde nur noch Hosen nähen und tragen,
 : ).

Den Stoff hatte ich hier schon länger liegen, aber irgendwie erschienen mir die Jerseykleiderschnitte, die mir zur Verfügung standen, für den dunkelgrauen Romanit zu langweilig.

Beim Durchblättern meiner Nähzeitschriften blieb ich schließlich beim Schnitt 121 aus der Burda 8/2012 hängen.


Yvonne hat aus diesem Schnitt ein Traumkleid aus Webstoff genäht und auch die Version von Andrea gefällt mir sehr, sehr gut.

Der Schnitt ist zwar für Webware gedacht, aber der Romanit bringt ja eine gewisse Festtigkeit mit und außerdem gefiel mir, dass durch das Material der doch sehr schicke Schnitt ein wenig legerer und damit für mich alltagstauglicher wird.
Aufgrund der Dehnbahrkeit des Materials habe ich eine Nummer kleiner zugeschnitten.

Normalerweise nähe ich in Jerseykleider keinen Reißverschluß, aber bei diesem Kleid kam ich nicht drumherum. Da der Ausschnitt sehr halsnah ist, hätte ich nicht gewußt, wie ich mich ohne Reißverschluß ins Kleid hätte schlängeln sollen.

Der Schnitt sieht zudem ein Futter vor.
Zunächst habe ich überlegt, Aussschnittbelege anzufertigen und ein Unterkleid zu tragen. Andererseits habe ich bereits einmal ein Jerseykleid gefüttert und finde das Tragegefühl schon sehr toll. Und als ich neulich im Stoffgeschäft in der nächst größeren Stadt vorbeischaute und fragte, ob sie Stretchfutter hätten und dies bejaht wurde, nahm ich welches mit und so ist das Kleid jetzt gefüttert.

Da es sich bei dem Schnitt um eine Langgröße handelt, mußte ich auch ein wenig kürzen.
Und ja, den Saum habe ich zum ersten Mal per Hand gesäumt,  da mir der Blindstichsaum mit der Maschine an den Ärmelabschlüßen nicht gefiel-die muß ich wohl auch noch mal neu nähen.

Hier schon mal Bilder an der Puppe:









Tragebilder gibt es dann demnächst.

LG von Susanne


Fotos von mir