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Montag, 1. Juli 2024

MMM im Juli mit Sommer-Essentiels

Diese Jahr hatte ich noch keine Nähzeitschrift gekauft, aber als die Fibre Mood Spezial No 3 erschien, konnte ich nicht widerstehen. 

Diese Sonderausgabe bietet viele Essentials mit Variationsmöglichkeiten, mit denen sich die vorhandene Garderobe ergänzen lässt.


Als erstes habe ich das Tanktop Elza genäht.


Quelle:Sonderausgabe Fibre Mood No3/2024-Tanktop Elza


Entschieden habe ich mich für Größe S und einen gestreiften Rippjersey verwendet.







Als nächstes habe ich das Shirt Erica umgesetzt, ein simpler Schnitt mit rundem Halsausschnitt und kurzen Ärmeln.


Quelle:Sonderausgabe Fibre mood No 3/2024-Shirt Erica


Hier habe ich die Größe M gewählt, weil ich mein Shirt schön locker haben wollte.

Stoff ist ein leichter Baumwolljersey in knallrot, den ich, als ich ihn erhielt, zunächst gar nicht erst vernähen wollte, weil mir die Farbe zu intensiv war.

Da ich aber keinen anderen Stoff zum Testen des Schnittes zur Verfügung hatte, blieb für einen Versuch nur dieser Jersey. 

Und was soll ich sagen?

Wieder erwarten liebe ich das Shirt. 

Die Stoffqualität ist so schön; dünner, als die herkömmliche Ware der einschlägigen Onlineshops und damit schön leicht und angenehm an warmen Tagen. Und mit der Farbe bin ich auch versöhnt.




Zum Nähvorgang selbst gibt es nicht viel zu sagen.

Das Tanktop funktionierte ohne Änderungen am Schnitt einwandfrei und ich habe an der Passform nichts auszusetzen. 

Beim T -Shirt musste ich lediglich die Länge des Halsbündchens verkürzen.

Insgesamt habe ich es dreimal neu angenäht, bis es schön anlag, was wohl an der Beschaffenheit meines Stoffes liegt. Jerseystoffe sind eben unterschiedlich fest und dehnbar.

Die etwas übergroße Passform meiner Erica ist von mir gewollt und gefällt mir.


Bei der Frage, welche Größe die passende ist, sind im Heft, neben der Maßtabelle die Maße der Models und die Größe des Modells, das sie tragen angegeben, was ich für mich zur Orientierung hilfreich fand.


Als letztes Basic habe ich mir eine neue Leinenbermuda genäht, da ich das vielgetragene Vorgängermodell wegen Verschleiß ausmustern musste.

Schnitt ist derselbe, wie schon bei der alten Bermuda, hier gezeigt, weil er mir einfach gut passt und gefällt.


Quelle: Burda Style 08/2012#138


Für die Rückseite gefiel mir diesmal eine Fake-Klappe auf der einen, sowie eine Paspeltasche auf der anderen Seite.






Zwei weitere Sommer-Basics habe ich noch in Planung .

Sofern das Sommerwetter mitspielt werde ich sie bestimmt zügig umsetzen. 

Meine Motivation hängt sehr stark davon ab, ob ich die geplanten Stücke nach Fertigstellung auch gleich tragen kann.


Aber jetzt sehe ich mich erst mal bei den anderen Näherinnen auf dem MMM-Blog um, womit diese in den Juli starten.

Gastgeberin heute ist Jeanette vom Blog kurz-genäht in einem sommerlich luftigen, fröhlich bunten Shirt.


Lieben Gruß an das MMM-Team, sowie die anderen Teilnehmer/-innen

von Susanne


Tanktop: Schnitt Elza, Sonderausgabe No 3 Fibre Mood; 

                Rippjersey von Koenigreich der Stoffe

Shirt: Schnitt Erica, Sonderausgabe No 3 Fibre Mood

         Baumwolljersey von The Fabric Sales

Bermuda: Schnitt aus Burda Style 08/2012#138,

               ich habe keinen blassen Schimmer mehr,  wo ich den hellgrauen Leinenstoff erstanden habe


Bilder vom Mann


Hinweis in Sachen Werbung:

Unbeauftragte Werbung durch Markennennung; es besteht keine Kooperation; Schnittmuster und Stoffe sind selbstgekauft







Mittwoch, 7. September 2022

MMM im September mit Strickshirt und Culotte

Zum ersten Mal, seit ich denken kann, bin ich richtig erleichtert, dass der Sommer langsam vom Herbst abgelöst wird.

Statt der drückenden Hitze der letzten Wochen, die mich schnell hat ermüden lassen, erfreue ich mich nun an der aufkommenden  frischeren Luft und den kühleren Temperaturen.

Leider fehlt hier im Westen nach wie vor der Regen; ausser einem zaghaften Getröpfelt kam hier bisher nichts vom Himmel, aber ich hoffe, dass sich das bald ändern wird.


Jedenfalls ermöglichen es mir die moderaten Temperaturen, endlich mein neues Strickshirt zu tragen, ohne Schweißausbrüche zu bekommen..

Entdeckt habe ich das Modell Anfang des Sommers online bei Maschenfein, aber irgendwie war die Anleitung ständig ausverkauft,  wenn ich im Shop vorbeigeschaut habe.


Quelle:Tirils Sommer T-skjorte aus Tiril 18 von Sandnesgarn


Anfang August war sie dann wieder vorrätig und ich konnte loslegen.

Ich stricke durchaus gerne auch bei sommerlichen Temperaturen, sofern das Garn keine schwitzeligen Hände verursacht; mit dem Originalgarn, Line von Sandnesgarn, einer Mischung aus Baumwolle, Viskose und Leinen war das kein Problem.

Ausgesucht habe ich mir die Farbe Aubergine und ich mag den gedämpften Farbton sehr.


Das kurzärmelige Raglanshirt wird in einem Stück von oben nach unten in Glattrechts gearbeitet.

Der vorne tiefere Halsausschnitt wird durch verkürzte Reihen geformt und gleichzeitig wird für den Raglan zugenommen.

Nach Beendigung der Passe wird das Strickstück in Ärmel, Vorder- und Rückenteil geteilt und zuerst Vorder- und Rückenteil in der Runde gestrickt und danach die Ärmel in gleicher Weise.

Die Säume werden am Schluß mit einer I-Cord-Kante abgeschlossen.

Die Säume an meinem Shirt habe ich dagegen mit einem klassischen Rippenmuster versehen, da mir der vorgegebene Abschluß nicht gefallen hat.


Gestrickt habe ich die Größe M, die an mir angenehm locker sitzt und insgesamt habe ich mein Shirt ein paar Zentimeter verlängert.


Zum Shirt habe ich meine Jeans-Culotte kombiniert, die ich bereits hier vorgestellt hatte.

Die Culotte mausert sich gerade zu einem viel und gern getragenen Stück; in Jeans fühle ich mich eigentlich immer wohl und der Schnitt ist dank seiner Weite und verkürzten Länge schön luftig.

Sobald in den Shops die neuen Herbststoffe eintreffen, möchte ich mir unbedingt noch eine Version aus Wollstoff nähen.








Mit meinem Outfit reihe ich mich auf dem MMM-Blog ein, auf dem heute, am ersten Mittwoch des Monats, selbstgefertigte Kleidung gezeigt werden kann.

Gastgeberin ist diesmal Ina von Fitzladen, die den Sommer mit ihrem wunderbaren Bohokleid ausklingen lässt.


LG an die MMM-Crew, sowie die anderen Teilnehmer/-innen von Susanne



Fotos vom Mann


Jeans-Culotte:selbstgenäht nach Burda Style12/2011#127

Strickshirt:selbstgestrickt, Material und Anleitung über Maschenfein


Hinweis in Sachen Werbung:Unbeauftragte Werbung durch Markennennung; es besteht keine Kooperation; Anleitungen und Material habe ich selbst gekauft

Mittwoch, 3. August 2022

MMM im August mit luftig weiter Sommerhose

Der trockene, heiße Sommer, den wir dieses Jahr im Westen haben, bedingt, dass ich mehr luftige Kleidung, als im letzten Jahr benötige.

Ich habe sogar angefangen, meine bunten Sportshirts in meine Alltagsgarderobe zu integrieren, um eine größere Auswahl an leichten Oberteilen zu haben.

Natürlich könnte ich mir auch einfach ein paar Shirts nähen, aber da ich gerade einige für den Gatten genäht habe, der auch Bedarf hatte, habe ich gerade keine Lust mehr aufs Shirtnähen.


Dafür gibt es für mich eine neue, leichte Sommerhose.

Beim Schnitt musste ich nicht lange überlegen;

Ich hatte immer vor, den Hosenschnitt aus der Dezemberburda 2013, den ich 2017 als winterliche Version mit Wollstoff genäht und hier gezeigt hatte, noch einmal zu wiederholen, da das Modell gut sitzt und gerne getragen wird.


Quelle:Burda Style 12/2013#103


Bei diesem Schnitt mag ich sehr die vorverlegten Seitennähte, hinter denen sich die Eingriffstaschen verstecken; ein nettes Detail.

Stoff für die Sommervariante ist ein feines, kariertes Leinen mit etwas Baumwollanteil, das sehr schön leicht ist und gut fällt und obendrein hält sich das stofftypische Knittern durch die Baumwollbeimischung in Grenzen.

Wie bei der Winterversion habe ich auch hier die Leibhöhe gekürzt und am Bund Gürtelschlaufen hinzugefügt.

Bereits am Schnitt habe ich zudem ordentlich Saumzugabe zugegeben, damit ich fast überlange Hosenbeine erhalte, die durch die schnittbedingte Weite bei jedem Schritt schön schwingen.









Mein Outfit zeige ich heute auf dem MMM-Blog, auf dem an jedem ersten Mittwoch des Monats selbstgenähte Kleidung gezeigt werden kann.

Gastgeberin ist diesmal Elke von elkma.de die sich für ihren anstehenden Geburtstag ein sehr schönes,  luftig-leichtes Komplettoutfit genäht hat.


 Ich wünsche allen fröhliches Schwitzen und sende liebe Grüße an die MMM-Crew, sowie die anderen Teilnehmer/-innen,

Susanne


Fotos vom Mann


Hosenstoff:Leinenstoff mit Baumwollbeimischung über Mahler Stoffe

Sportshirt:gekauft und uralt



Hinweis in Sachen Werbung:Unbeauftragte Werbung durch Markennennung;es besteht keine Kooperation; Schnitt und Material sind selbstgekauft



Mittwoch, 6. Juli 2022

MMM im Juli mit sommerlichen Pastells

 Heute zeige ich ein Sommeroutfit in Pastelltönen, das ich aus bereits vorhandenen Teilen meiner Garderobe zusammenstellen konnte.


Das puderrosafarbene Shirt mit Kragen und Poloblende habe ich letztes Jahr im September gestrickt.

Durch den weiten Schnitt und das feine Garn, einer Mischung aus Baumwolle, Viskose und Leinen, ist es auch bei sommerlich warmen Temperaturen angenehm zu tragen.

Rosa mag ich sehr gern, allerdings achte ich dann darauf, dass der Schnitt des Kleidungsstückes schlicht ist, damit der Look insgesamt nicht zu mädchenhaft wird.




Zum Shirt habe ich eine hellgraue 7/8 Hose kombiniert, die mittlerweile schon ein paar Jahre alt ist.

Da sie aus luftig kühlem Leinen genäht ist, trage ich sie ausschließlich in den Sommermonaten.

Der Stoff hat sich gut gehalten und mir gefallen die Passform und das Design des Schnittes nach wie vor.

Allerdings hat sich mit der Zeit herausgestellt, dass ich die alternative Verschlußmöglichkeit der seitlichen Knöpfe nicht mag.


Quelle:Burda Style 04/2014#116


Als ich den Schnitt damals genäht habe, fand ich die Verschlußlösung sehr interessant.

Aber jedes Mal, wenn ich die Hose anziehe, finde ich die seitliche Knöpferei umständlich und denke, dass ein Hosenreißverschluß komfortabler wäre.

Daher war dieser Hosenschnitt bisher auch kein Wiederholungsmodell. 






Mein Outfit schicke ich hinüber auf den MMM-Blog, auf dem man an jedem ersten Mittwoch des Monats selbstgefertigte Kleidung zeigen kann.
Heute begrüßt die Mittwochsrunde Carola, vom Blog Nähkatze in einem bezaubernden kurzen Wickelkeid, das von einem Paris-Besuch inspiriert ist.


LG an das MMM-Team sowie die anderen Teilnehmer/-innen,

Von Susanne



Fotos vom Mann


Leinenhose:selbstgenäht nach BurdaStyle 04/2014#116

Shirt:selbstgestrickt nach der Anleitung Kamille Shirt von Sandnes Garn


Hinweis in Sachen Werbung:Unbeauftragte Werbung durch Markennennung; es besteht keine Kooperation;Anleitungen und Material habe ich selbst gekauft 



Mittwoch, 4. Mai 2022

MMM im Mai mit Outfit aus Lieblingsschnittmustern oder Ringelshirt und Hose

Mein saisonaler Favorit in diesem Frühling scheint das Ringelshirt zu sein;

gerade erst habe ich mir im Rahmen des Frühlingsjäckchen -Knit-Alongs ein Shirt im Streifenmuster gestrickt.

und heute trage ich ein selbstgenähtes Ringelshirt.


Für das Ringelshirt habe ich eines meiner Lieblingsschnittmuster verwendet, das Ruska-Shirt von Named .


Quelle:Ruska Shirt von Named aus Breaking The Pattern

Normalerweise geht mir die Fertigung eines Shirts nach diesem bewährten Schnittmuster leicht von der Hand; zuschneiden, die Schnittteile zusammenstecken, nähen, anziehen.

Diesmal hat mir aber der Stoff, ein feiner Strickjersey, den ich für mein heutiges Shirt verwendet habe, einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Die Stoffkanten rollten sich ganz fürchterlich ein; weder glatt streichen, noch bügeln half und Nahtband, das sicherlich hilfreich gewesen wäre, hatte ich keines im Haus.

Aber mit viel Geduld und ganzganz vielen Stecknadeln ist es mir dann doch gelungen, das Shirt passgenau zusammenzufügen.







Die Hose, die ich zum Shirt kombiniert habe, habe ich bereits beim MMM im Februar vorgestellt und sie ist wirklich in ständigem Gebrauch.

Das liegt sicher auch daran, dass ich für die Hose ebenfalls ein Lieblingsschnittmuster verwendet habe, auf das ich mich einfach verlassen kann, Burda Style F/S # 6658.




Mein Outfit zeige ich heute auf dem MMM-Blog, auf dem an jedem ersten Mittwoch des Monats selbstgenähte Kleidung gezeigt werden kann.

Und da mein heutiges Outfit so schnell zusammengestellt war, bleibt mir viel Zeit, zu schauen, was die anderen Teilnehmer/-innen zu präsentieren haben.

Gastgeberin Ina von Fitzladen fragt diesmal um Rat, ob sie ihrer neu angefertigten Hemdjacke aus sehr coolem Stoff noch Taschen aufsetzen soll, oder lieber nicht.


LG an das MMM-Team und die anderen Teilnehmerinnen 

von Susanne


Fotos von mir


Shirt:Strickjersey von Annemie Verbeke über The Fabric Sales



Hinweis in Sachen Werbung:Unbeauftragte Werbung durch Markennennung; es besteht keine Kooperation; Stoffe und Schnittmuster habe ich selbst gekauft.





Mittwoch, 2. Februar 2022

MMM im Februar mit Winteroutfit

 Dem Winterblues im Februar mit Minusgraden, Nieselregen im Wechsel mit Schneeschauern und grauem Himmel begegne ich heute mit einem warmen Outfit aus Basics.


Angezogen habe ich meinen neuen Lieblingspullover, den Zipper Sweater nach einer Anleitung von PetiteKnit.  

Gestrickt wurde das gute Stück allerdings nicht von mir, sondern von der Tochter, als Geschenk zu meinem Geburtstag im Januar.

An den letzten Reihen des Pullovers strickte sie noch auf der Fahrt zum Geburtstagskaffee und konnte ihn dann frisch abgenadelt an mich überreichen. 

Ich war begeistert und habe mich wahnsinnig gefreut.

Die Tochter wußte, dass mir dieses Modell gefällt, denn sie hatte schon im letzten Jahr zuerst für den Freund einen Zipper Sweater und dann auch für sich selbst einen gestrickt und ich hatte beide Versionen sehr bewundert.

Wie für ihren Sweater hat sie auch für mein Modell die Größe M gewählt, da ich ihr, als sie mir ihren Pullover vorführte, versichert hatte, das ich den Oversize-Look bei diesem Modell passend finde, zumal man sich darin so schön einkuscheln kann.

Natürlich kennt die Tochter auch meine Farbvorlieben und hat daher eine olivfarbene Wolle für meinen Reißverschlußpullover ausgesucht.


Dafür habe ich die Hose, die ich zum Stricksweater kombiniert habe,  selbstgenäht.

Neu ist sie nicht mehr, denn ich habe sie bereits im letzten Sommer gefertigt und entsprechend oft getragen.

Für die Hose habe ich das schon mehrfach erprobte Schnittmuster von BurdaStyle F/S #6658 verwendet, das mir bisher immer gute Ergebnisse geliefert hat.

Die Beine hatte ich diesmal mit etwas mehr Weite zugeschnitten, damit die Hose schön locker sitzt.

Als Stoff für die Hose habe ich einen Baumwollgabardine mit geringem Elastananteil in Taupe verwendet. 

Wegen der hellen Farbe war die Hose als Sommerhose gedacht, aber durch den stabilen Stoff trägt sie sich auch in der kalten Jahreszeit gut und die neutrale Farbe lässt sich unkompliziert kombinieren.








Mein Outfit zeige ich heute auf dem MMM-Blog, auf dem an jedem ersten Mittwoch des Monats selbstgefertigte Kleidung gezeigt werden kann.

Gastgeberin im Februar ist Ina von Fitzladen, die zum ersten Mal in ihrem Leben einen lässig-schicken Oversize-Hoodie besitzt, den sie natürlich selbstgenäht und liebevoll gestaltet hat.


LG an das MMM-Team, sowie die anderen Teilnehmerinnen,

von Susanne


Bilder vom Mann

Hosenstoff:Baumwollgabardine vom roten Faden


Hinweis in Sachen Werbung:Unbeauftragte Werbung durch Markennennung; es besteht keine Kooperation; Material und Anleitungen sind selbstgekauft.





Mittwoch, 3. November 2021

MMM im November mit olivgrüner Herbstjacke

Zum monatlichen Me-Made-Mittwoch-Treffen im November, bei dem selbstgefertigte Kleidung gezeigt werden kann, nehme ich mit einem Jackenschnitt aus der Burda Style teil.


Quelle:Burda Style 8/2021#111

Für meine Version habe ich einen olivgrünen Mantelflausch aus 80% Wolle und 20% Polyamid verwendet, den ich beim Surfen im Netz gefunden habe.




Auch den anthrazitfarbenen Futterstoff mit helleren grauen Pünktchen, sowie die orangefarbene japanische Paspel und die schwarzen Druckknöpfe habe ich online bestellt.





 
Die Jacke ist gerade geschnitten, hat einen Kragen mit Steg und das Rückteil hat eine Kellerfalte, an die eine Passe gesetzt wird.



 

Das Besondere, bei diesem ansonsten recht schlicht geschnittenen Modell, sind die Ärmel, die aus jeweils drei Schnittteilen zusammengesetzt werden, wodurch sie eine Boule-Form erhalten.

Zusätzlich können die Quernähte der Ärmel mit einer Paspel betont werden.


Der Schnitt ließ sich ohne Schwierigkeiten zusammenfügen, sogar die Ärmel konnte ich beim ersten Versuch problemlos faltenfrei einsetzen.

Auch Nähanfänger können den Schnitt gut bewältigen, denn im Heft gibt es eine Step-By-Step-Anleitung; die ist zwar nicht für die Jacke, aber für den fast baugleichen Mantelschnitt.

Ebenso beinhaltet der Schnitt die Futterteile.


Die Jacke sitzt bequem, ohne zu weit zu sein und trotz der Boule-Form fallen die Ärmel nicht sehr breit aus; als ich nach dem Nähen eines Ärmels zur ersten Anprobe hineingeschlüpft bin, fand ich die Weite sogar eher knapp bemessen.

Aber jetzt, wo die Jacke komplett fertig ist, finde ich die Ärmelweite absolut in Ordnung für mich; auch ein dickerer Pulli sollte noch drunter passen.


Da ich meine Jacke nicht, wie vorgesehen, doppelreihig mit Knöpfen schließen wollte, habe ich die Vorderseiten, sowie entsprechend die Belege, um 3 cm zurückgeschnitten, so dass aus dem Zweireiher ein Einreiher entstanden ist.


Statt der angedachten seitlichen Nahttaschen habe ich bei meinem Modell einseitige Paspeltaschen gearbeitet.

Im nachhinein hat sich herausgestellt, dass ich die Paspeltaschen besser etwas weiter nach vorn plaziert hätte; ich muss mir beim Hineingreifen zwar nicht den Arm verrenken, aber ganz optimal sitzen die Taschen nicht.

Sonderlich störend finde ich das aber nicht, zumal mir die Taschen optisch gut gelungen sind.



 
Außerdem habe ich die Jacke um 3 cm verlängert, da mir die Originallänge bei meiner Körpergröße von 1,72 m arg knapp gewesen wäre.




 



 
Es hat Spaß gemacht, mal wieder ein etwas aufwändigeres Projekt zu nähen, wobei ich die einzelnen Arbeitschritte gemütlich in Etappen abgearbeitet habe.

In den letzten zwei Wochen habe ich die Jacke schon oft und sehr gerne getragen, denn bei dem herrlich sonnigen Herbstwetter war sie ein idealer Begleiter.

Jetzt bin ich aber gespannt, welche Herbstlooks von den anderen Teilnehmern gezeigt werden.
Heute eröffnet Gastbloggerin Jeanette vom Blog kurz _genaeht die Runde mit einer schönen Bluse.


LG an das MMM-Team, sowie die anderen Teilnehmerinnen,
von Susanne



Bilder vom Mann; merci dafür


Material:

Olivgrüner Mantelstoff von Koenigreich der Stoffe

Futterstoff, japanische Paspel sowie die schwarzen Druckknöpfe von 1000stoff


Kombination:

Hose:meine selbsgenähte "Laufsteghose", die ich nach wie vor sehr liebe

Kapuzenstrickpulli:gekauft und schon lange in meinem Kleiderschrank

T-shirt:selbstgenäht aus Modaljersey nach dem Shirt-Schnitt aus dem Buch Breaking The Pattern von Named

Mohairmütze:Umschlagmütze nach einer Anleitung von Petiteknit; gestrickt von der Tochter für mich, : )


Hinweis in Sachen Werbung:Unbeauftragte Werbung durch Markennennung; es  besteht keine Kooperation; Material und Schnitt habe ich selbst gekauft



Mittwoch, 5. Mai 2021

MMM im Mai:Ich mach mal halblang....

.....mit wadenlangem Hosenrock und Pullunder im Streifendesign

Bisher war ich der Ansicht, dass ein Hosenrock, oder wie es schicker heißt, eine Culottes nichts für mich ist. Denn als ich vor zwei Jahren eine für die Tochter genäht hatte und diese zur Kontrolle selbst anprobierte, wusste ich nicht so recht, was ich von meinem Anblick halten sollte. Nicht, dass die Culottes nicht gepasst hätte, aber irgendwie gefiel sie mir nicht an mir, was ja nicht weiter schlimm war, denn sie sollte ja für die Tochter sein.

Aber in der warmen Jahreszeit trage ich gerne verkürzte Hosen oder Bermudas, da sie schön luftig sind und außerdem finde ich sie einfach praktischer, als einen Rock.

Daher wollte ich es noch einmal mit einem Hosenrock für mich versuchen.

Ausgesucht habe ich mir diesen Schnitt:


Quelle:Burda Style 12/2011#127

Da der Schnitt taillenhoch geschnitten ist, musste ich die Leibhöhe um 2,5 cm kürzen, sowie die Abnäher hinten und die Bundfalten vorn entsprechend anpassen, damit der Schnitt bei mir auch tatsächlich in der Taille sitzt.

Genäht habe ich die Culottes aus einem 10 OZ schweren, hellen Jeansstoff ohne Elasthan.

Ein schöner Jeansstoff kann mich immer begeistern; ich liebe das robuste Material einfach und bei diesem Stoff finde ich den Farbton, ein gedämpftes Hellblau, der sich worn blue nennt, sehr gelungen.

Die vorgesehenen Bügelfalten habe ich mit Hilfe des Reißverschlußfüßchens eingesteppt.

Die Hosenaufschläge sind von Hand mit einigen Stichen fixiert.

Das war nötig, denn unbefestigt schlackerten die weiten Hosenbeine beim Gehen gegeneinander und die Aufschläge rutschten herunter.

Auf der Rückseite habe ich aufgesetzte Taschen hinzugefügt und statt des vorgesehenen geraden Bundstreifens, einen Formbund erstellt, sowie Gürtelschlaufen ergänzt.






Der Bund, der bei der Anprobe schön fest saß, hat nach zwei Tagen Tragens leider noch nachgegeben, obwohl ich ihn natürlich mit Einlage verstärkt hatte und sitzt jetzt zu locker. 

Da muss ich wohl noch einmal nachbessern, aber einstweilen behelfe ich mir mit einem Gürtel.

Wobei,..., vielleicht lass ich es auch einfach so. Ich mag es gar nicht, wenn ich das Gefühl habe, meine Körpermitte ist eingeschnürt, weil der Bund mich beengt, was im Verlauf des Tages, etwa nach einer üppigen Mahlzeit oder beim abendlichen Lümmeln auf dem Sofa schnell der Fall ist. Dann ist es einfacher, den Gürtel ein Loch weiter zu schnallen, als den Bund öffnen zu müssen


Zum Hosenrock trage ich einen Strickpullunder im Streifenmuster, denn der Frühling ist dieses Jahr zwar wunderbar sonnig, gleichzeitig aber noch eisig kalt, so dass ein ärmelloser Leibwärmer gerade recht kommt.

Für den Pullunder konnte ich einige meiner angehäuften Wollreste verwerten.

Nach einem Strickprojekt habe ich immer ein angefangenes oder zumindest noch ein halbes Wollknäuel übrig, so dass sich über die Zeit einige Reste angesammelt haben.

Ich stellte mir ein paar Knäuel mit ungefähr gleicher Maschenprobe in verschiedenen Farben zusammen und machte mir eine Skizze für das Streifenmuster.

Ein passendes Modell war schnell gefunden, da hier und dort viele neue Anleitungen für Pullunder bzw. Slipover erschienen sind.

Ausgesucht habe ich mir "Audrey Vest" von Drops-Design, ein klassisches, einfach glatt-rechts gestricktes Modell mit V-Ausschnitt und Blenden im Rippenmuster, das zu meiner Maschenprobe passte.


Quelle Audrey Vest von Drops-Design über Garnstudio


Vorder- und Rückenteil werden einzeln gearbeitet, von unten nach oben.

Das habe ich abgeändert; ich habe beide Teile bis zu den Armausschnitten in Runden gestrickt.

Das hatte den Vorteil, dass es keine Seitennähte gibt und außerdem konnte ich das entstehende Muster und den Farbverlauf meiner begrenzten Wollmenge besser kontrollieren.

Die Blenden für die Armausschnitte und den V-Ausschnitt hätte ich gerne weiß gehalten, aber dafür war die vorhandene Wolle zu dick und ergab kein schönes, gleichmäßiges Maschenbild. Daher bin ich auf Grau ausgewichen, konnte die Blenden aber, da der Vorrat zur Neige ging, nicht ganz so breit stricken, wie in der Anleitung angegeben.










Mein Frühlingsoutfit zeige ich heute auf dem MMM-Blog, auf dem an jedem ersten Mittwoch des Monats selbstgefertigte Kleidung gezeigt werden kann.

Gastgeberin im Mai ist Elke, von elma.de, die sich mit ihrem wunderbaren Frühlingskleid trotz der frostigen Temperaturen heldenhaft nach Draußen gewagt hat, um es zu präsentieren. 


LG an dasMMM-Team, sowie die anderen Teilnehmerinen 

von Susanne


Bilder vom Ehemann


Stoff:Jeansstoff worn blue von Mind the Maker über Lotti Klein


Hinweis in Sachen Werbung:Unbeauftragte Werbung durch Markennennung; es besteht keine Kooperation; Schnitt und Material habe ich selbst erstanden




Sonntag, 4. April 2021

FJKA 2021:Finale

Heute, am Ostersonntag, begrüßt uns Monika zur Abschlußpräsentation unserer gestrickten Werke auf dem MMM-Blog.


Mein Raglanjäckchen im Halbpatent


Quelle:Raglankurzjacke 35 aus Filati No 49


war bereits beim 3.Treffen unserer Strickrunde fertig.

Anlässlich dieses Termins habe ich es auch schon an der Puppe gezeigt und näher beschrieben, sowie ausgeführt, was ich an der Anleitung  geändert habe.

Daher gibt es zum Jäckchen nicht viel mehr zu sagen, als dass ich mit der Passform zufrieden bin und es sich angenehm trägt.




 








 


Auch mein Zweitjäckchen, die Longjacke, ist fertig.

Allerdings gibt es von dieser Jacke noch keine Tragebilder, daher melde ich mich mit der Jacke schon mal für das Finale der Herzen an, : ).


Es war mir eine Freude, gemeinsam mit Monika (monimonikate) und Sandra (Frau Sonnenburg) , Gastgeberin des diesjährigen 

Frühlingsjäckchen-Knit-Alongs 

gewesen zu sein  und in so netter, kreativer Runde virtuell zu stricken.


Ganz liebe Grüße an meine Mitgastgeberinnen, sowie an Elke vom MMM-Team, die unsere Posts vorab entgegengenommen und auf dem MMM-Blog eingestellt hat 

und natürlich an alle Teilnehmerinnen des Knit-Alongs.

Euch allen ein schönes Osterfest

und bleibt gesund, munter und zuversichtlich,

Susanne


Bilder vom Sohn


Shirt:selbstgenäht

Cargohose:selbstgenäht