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Mittwoch, 6. April 2022

MMM im April mit Nina und Helmi-Blouse

Wenn ich eine Hose für mich nähen möchte, bevorzuge ich hüftig sitzende Schnitte, da ich eine kurze Leibhöhe habe und mir daher diese Schnitte besser passen, als normal- oder hochgeschnittene Exemplare.

Daher war ich sofort interessiert, als ich neulich beim Surfen im Netz auf die „Hüfthose“-Nina von Schnittchen-Patterns gestoßen bin.

Da mir auch die gemäßigt weite Form gut gefiel, habe ich das Schnittmuster bestellt und im Copy-Shop drucken lassen.

Nun, …, nachdem ich das Schnittmuster vorliegen hatte, musste ich feststellen, dass die Hose nicht hüftig geschnitten ist, sondern normal in der Taille sitzt.

Daher habe ich die Leibhöhe am Schnitt um 1,5cm reduziert.

Wo ich schon mal dabei war, habe ich den geraden Taillenbund, der für den Schnitt vorgesehen war, durch einen Formbund ersetzt, sowie Gürtelschlaufen hinzugefügt.

Außerdem habe ich die Hinterhose mit Taschen versehen,

und den Schnitt um 9 cm plus Saumzugabe verlängert, um statt einer 7/8 Länge eine normal lange Hose zu erhalten.

Der Schnitt enthält eine Nahtzugabe von 1cm und  entsprechend der Maßtabelle habe ich die Größe 36 genäht.

Die Hose fällt, wie ich finde,  recht geräumig aus, aber dafür ist sie auch bequem und sitzt für meinen Geschmack immer noch zu hoch, aber mit den Änderungen schon ganz passabel.

Auch wenn ich mit dem Schnittmuster nur semi zufrieden bin, vom Stoff, den ich für die Hose verwendet habe, bin ich begeistert.

Es handelt sich um einen khakifarbenen Baumwolltwill, der einerseits schön fest ist, aber sich gleichzeitig auch wunderbar weich anfühlt und dementsprechend sehr angenehm zu tragen ist.

Bestellt habe ich den Stoff in Belgien, bei The Fabric Sales.

Von diesem Shop habe ich vor einiger Zeit bei piek&fein gelesen und kann nur sagen, vielen Dank für den tollen Tipp.

Auch der Stoff für die Bluse, die ich zur Hose trage, kommt aus Belgien; ein schöner, ganz feiner und glatter Popeline in einem dunklen Olivton.

Schnitt für die Bluse ist Helmi von Named; dieser Schnitt beinhaltet neben der Kleidversion auch eine Blusenvariante.

Die Kleidversion habe ich sowohl für die Tochter, als auch für mich erfolgreich ausprobiert, daher ist es keine Überraschung, dass auch die Blusenvariante gut passt und sitzt.

Meine Bluse habe ich mit verdeckter Knopfleiste und Ärmeln in 3/4-Länge genäht. Das Trench-Detail habe ich weggelassen und den abgerundeten Kragen zu einem Kragen mit spitzen Ecken geändert.








Zu Hemd und Hose habe ich ein gelbes Strickjäckchen aus meinem Bestand kombiniert.

Das Jäckchen dient nicht nur als Farbtupfer, sondern wird auch dringend als Wärmespender benötigt, da wir hier einen recht heftigen Wintereinbruch mit ordentlich Schnee und steil nach unten gerutschten Temperaturen haben. 

Nun ja, der April macht eben, was er will.

Wegen der Kälte konnte ich mich auch nicht motivieren, draußen Fotos schießen zu lassen;

Daher gibt es nur Indoorbilder.




Mein Outfit schicke ich hinüber auf den MMM-Blog, auf dem an jedem ersten Mittwoch des Monats selbstgefertigte Kleidung gezeigt werden kann.

Gastgeberin im April ist Elke von elkma.de, die der Kälte mit einer schicken Weste trotzt.


LG an das MMM-Team, sowie die anderen Teilnehmerinnen

von Susanne




 

Fotos vom Mann


Gelbe Strickjacke:selbstgestrickt, 

Hosentwill und Blusenpopeline von Dries van Noten über The Fabric Sales


Hinweis in Sachen Werbung:Unbeauftragte Werbung durch Markennennung; es besteht keine Kooperation; Materialien und Anleitungen habe ich selbst gekauft


Mittwoch, 3. Februar 2021

MMM im Februar:Outfitkrise

Der Januar war bei uns sehr winterlich; richtig kalt mit viel Schnee, so dass mein tägliches Outfit stets aus Hose mit Shirt oder Bluse und Strickpullover drüber bestand.


Versteht mich nicht falsch; ich mag dieses Styling und ich habe genügend ( selbstgenähte und-gestrickte) Hosen und Pullover für unterschiedliche Kombinationen zur Auswahl.

Trotzdem war mir nach etlichen Hosen-Pullover-Wochen nach Abwechslung.


Ich hatte das dringende Verlangen nach einem Kleid.

Blöd nur, dass ich kein Winterkleid im Schrank hatte, ......., jedenfalls kein alltagstaugliches.

Also musste ich mir wohl eines nähen.


Allerdings war die Schnittauswahl schwierig, denn alltagstauglich heißt für mich zur Zeit vor allem, dass meine Kleidung gut unter meine Outdoormontur passen muss.

Ich gehe zweimal am Tag mit dem Hund eine große Runde und bei der derzeitigen Wetterlage komme ich nicht drumherum, eine Regenhose und eine Winterjacke über meine Kleidung zu ziehen.

Der Hund und ich gehen querfeldein und ohne Schutzkleidung würde ich mich genauso einferkeln, wie es der Hund zwangsläufig macht.


Mir fiel nur ein Kleiderschnitt ein, der diese Anforderung erfüllen konnte-das Helmi-Tunic-Dress von Named Clothing; im Prinzip ein Hemd in Kleidlänge, das sich sicher unbeschadet unter meine Schutzkleidung ziehen ließe.

Genäht hatte ich Helmi schon einmal für die Tochter -(hier)-und im Zuge dessen hatte ich das Kleid auch selbst anprobiert, so dass ich wusste, dass der Schnitt mir passt.


Für den Schnitt habe ich mir einen Karostoff  in blau-grau-Tönen mit etwas Ocker aus je 50% Baumwolle und recycelter Mikrofaser ausgesucht, das heißt, natürlich online bestellt.

Das mache ich sowieso meistens, aber im derzeitigen Lockdown geht es ja auch gar nicht anders.

Der Beschreibung nach hat der Stoff  "eine feine Wolloptik " , worunter ich mir nichts vorstellen konnte und ich war gespannt.

Ich finde den Stoff sehr schön; er ist glatt, aber nicht so kühl, wie Baumwolle und fühlt sich tatsächlich ein wenig wollig an, aber nicht so rauh, wie Flanell und er fällt schön.


Die Musterpassgenauigkeit ist mir beim Kleid nicht einwandfrei gelungen, an einigen Stellen passt es haargenau, an anderen nicht so gut.

Natürlich habe ich versucht, die Schnittteile so auf dem Stoff zu arrangieren, dass beim Zusammennähen das Muster aufeinandertrifft, war aber wohl doch nicht penibel genug. Möglicherweise passt aber auch einfach das Karomuster nicht mit den Schnittdetails zusammen. Wie auch immer, ich bin deswegen jetzt nicht unglücklich.

(  Bei MalePatternBoldness, einem Blog, den ich sehr gerne lese, gibt es übrigens einen Post-Mismatched Plaid-Yea or Nay?- über bewußte Karopassungenauigkeit mit interessantem Bildmaterial )

 

Bei meinem Helmi-Dress habe ich, statt dem kleinen Stehkragen, den Kragen der Blusenoption, die im Schnitt enthalten ist, hinzugefügt.

Da ich einen langen Hals habe, kann ich Krägen gut tragen und außerdem bilde ich mir ein, dass es mit Kragen gleich ein bisschen wärmer ist; zumindest, wenn der Kragen hochgeschlossen ist.

Und ich kann den Kragen bei meinem Kleid ganz schließen. Meine Nähmaschine hat sich doch tatsächlich dazu überreden lassen, ein Knopfloch in den Kragensteg zu nähen.

Ansonsten habe ich am Schnitt nichts ändern müssen; die Passform ist locker, aber nicht zu weit und die Länge stimmt auch.

Unterm Kleid trage ich ein (gekauftes) Unterkleid.

 





Und glücklicherweise fand sich im Schrank auch noch ein passendes Kombi-Strickjäckchen.





Mein Outfit zeige ich heute auf dem MMM-Blog, auf dem am ersten Mittwoch des Monats selbstgefertigte Kleiung gezeigt werden kann.

Gastgeberin ist diesmal Elke vom Blog grueneblume in einem komplett selbstgenähten und gestrickten Hose-Bluse-Pullunder-Outfit, das ganz meinen Geschmack trifft.


LG an das MMM-Team, sowie die anderen Teilnehmerinnen,

von Susanne




Bilder vom Mann


Karostoff von stoffe-autfizz

Rehbraune Raglanstrickjacke:selbstgestrickt


Hinweis in Sachen Werbung:Unbeauftragte Werbung durch Markennennung; es besteht keine Kooperation; Schnitt und Material habe ich selbst gekauft

Mittwoch, 6. März 2019

MMM im März:Übergangslook

Bei schwankenden Temperaturen, wie jetzt im März, setze ich gerne auf ein Outfit mit Strickjacke.

Eine Strickjacke hält schön warm, wenn es nötig ist und ist schnell abgelegt, wenn es schweißtreibend wird.

Mein heutiges Jäckchen habe ich bereits im letzten Herbst gestrickt und schon öfter getragen, aber bisher noch nicht gezeigt.
Der Raglanschnitt mit kleinem Schalkragen hat eine lockere Passform und bleibt verschlußlos.
Gestrickt habe ich die Jacke mit der Originalwolle und mich für einen warmen Farbton entschieden, der sich rehbraun nennt.

Quelle:stricken.de-edle Raglanjacke für jeden Tag

Zu einem Jäckchen, das offen getragen wird, braucht es auch ein vorzeigbares "Untendrunter".
Unter meinem Jäckchen trage ich heute ein Shirt aus weichem, schwerfallendem Jersey mit wildem Muster.
Das Muster hat mir den Zuschnitt schwergemacht; ich habe meinen Shirtschnitt ewig auf dem Stückchen Stoff herumgeschoben, bis ich mit der Musterplazierung im Vorderteil zufrieden war, denn ich wollte unbedingt vermeiden, große Blumen im Brustbereich zu haben.



Danach konnte ich das Rückenteil allerdings nicht mehr im Bruch zuschneiden , so dass es folglich eine Mittelnaht hat. Das stört mich aber nicht; die Naht ist jetzt eben ein Designelement.



Auch das Shirt habe ich schon Ende letzten Jahres genäht, aber selten getragen.
Zwar ist der Stoff von wirklich schöner, schwerer Qualität und angenehm zu tragen, jedoch ist das schrille Muster letztlich doch nicht so ganz meins.
Aber zusammen mit einem Jäckchen, unter dem es hervorblitzen kann, fühle ich mich ganz wohl damit.

Den Look komplettiert meine "Laufsteghose", die, was ich beim Nähen der Hose nie gedacht hätte, ein echtes Lieblingsteil geworden ist.
Zum Glück ist der Stoff von guter Qualität und zeigt trotz häufigen Tragens und Waschens keine Abnutzungserscheinungen.















Meinen Übergangslook schicke ich hinüber auf den MMM-Blog, auf dem heute selbstgefertigte Kleidung an der Frau gezeigt werden kann.
Gastgeberin ist diesmal Elke, von elkeundmatthias, in einem lila-Laune-Frühlingskleid, das sie ganz wunderbar auf sich zugeschnitten hat.

LG an das MMM-Team, sowie die anderen Teilnehmerinnen,
von Susanne



Fotos vom Ehemann


Strickjacke:Kostenlose Anleitung zu finden bei stricken.de
                   verwendetes Garn:Landlust Merino von Lana Grossa

Shirt:Schnitt Burda Style 08/2015#120
         Milanojersey von stoffe-creativ

Hose:Entstanden bei der Aktion vom Laufsteg in den Kleiderschrank
         Schnitt:eine Mischung aus den Hosenschnitten 05/2015#127 und 11/2016#106 von Burda Style



Hinweis in Sachen Werbung:
Unbeauftragte Werbung durch Markennennung; es besteht keine Kooperation, die verwendeten Schnittmuster und Stoffe habe ich selbst gekauft

Sonntag, 15. Oktober 2017

Herbstjacken-Knit-Along:Vorstellung von Anleitung und Wolle

Monika. hat bereits letzte Woche zum gemeinsamen Strickkränzchen eingeladen und es wurden Ideen gesammelt.

Letzte Woche war ich noch völlig unentschlossen, was ich denn wohl stricken möchte und mußte erst mal auf Inspirationssuche gehen.

Beim Durchblättern diverser Strickanleitungen habe ich mich dann spontan in diesen Boyfriend-Karopulli verliebt.

Quelle:Brigitte KREATIV 3/2017


Das Materialpaket für die Originalwolle kostet allerdings über 100 Euro.
Sorry, aber das ist mir too much.

Als Altenativgarn habe ich mir daher Nepal von Drops-Design ausgesucht, aber bei der Zusammenstellung der Farben bekam ich die Info, dass eine der benötigten Farben nicht vorrätig ist. Lieferzeit zwei Wochen.
Ich habe die Wolle zwar bestellt, weil ich den Pulli auf jeden Fall stricken möchte, aber für das Strickkränzchen brauchte ich einen Plan B.

Plan B heißt lange Strickjacke.
Letztes Jahr im Dezember hatte ich bereits eine lange Jacke gestrickt und hier vorgestellt.

Allerdings habe ich die Strickjacke nicht mehr, denn als sie fertig war und dekorativ auf der Puppe hing, kam die Tochter übers Wochenende zu Besuch und fand die Jacke "so schön".
Nun ja, ....ich habe sie ihr geschenkt, .... auch weil ich dachte, ich kann mir ja schnell eine Neue stricken.

Wie es dann so ist, ist es beim Vorsatz geblieben.

Aber das gemeinsame Strickkränzchen bietet jetzt die Gelegenheit, den Vorsatz in die Tat umzusetzen.

Erst wollte ich die Jacke der Tochter einfach nochmal für mich nachstricken, aber dann habe ich überlegt, dass ein ähnliches Modell vielleicht besser wäre; nicht, dass die Tochter mit ihrer Jacke zu Besuch ist und es zu Verwechslungen kommt, 😊.

Ausgesucht habe ich mir "Evening Promenade"

Quelle:Drops-Design
Allerdings werde ich die Jacke nicht, wie in der Anleitung mit der Wolle "Air" stricken, sondern mein Lieblingsgarn, die Alpacawolle, verstricken, aber mit doppeltem Faden.

Farblich bleibe ich bei Camel.
Bunte Strickjacken habe ich genug; ich brauche mal etwas farblich neutraleres.


Ich schaue dann mal, für welches Garn und welches Modell sich die anderen Teilnehmerinnen entschieden haben.

Herzlichen Dank an Monika für die Organisation und lG an die Gastgeberin, sowie die anderen Teilnehmerinnen

von Susanne

Bilder von mir

Mittwoch, 17. Mai 2017

MMM:Outfit aus dem Bestand

Heute zeige ich nichts Neues, sondern trage Kleidung aus meinem Bestand.

Das Streifenshirt habe ich letztes Jahr (klick) genäht.
Ringel gehen bei mir eigentlich immer und daher trage ich das Shirt auch sehr häufig.
Leider sieht man dem Shirt den ständigen Gebrauch mittlerweile aber auch deutlich an; der Stoff pillt. Eigentlich gehört das Shirt aussortiert, aber der Stoff trägt sich so angenehm, dass ich mich noch nicht dazu durchringen konnte.

Mit Strickjäckchen drüber kann ich mich mit dem Ringelshirt in der Öffentlichkeit noch sehen lassen.
Die Jacke ist eine meiner ältesten; gestrickt habe ich sie 2013 ( klick) und zum Glück hält sie sich sehr gut, kein Fusseln und auch keine Knötchenbildung.

Dazu habe ich meine erste lange Hose mit weitem Bein kombiniert, die ich mir erst im Februar (klick) genäht hatte.

Ich bin immer wieder froh, wenn ich feststelle, dass sich meine genähten und gestrickten Teile gut miteinander kombinieren lassen.

Getragen habe ich das Outfit bereits letzten Sonntag, als es zwar sonnig, aber, wie man auf den Bildern sehen kann, auch sehr windig und noch kühl war.
Heute wäre die Kombination definitiv zu warm.





Bei dem strahlenden Sonnenwetter heute gibt es beim MMM bestimmt viele wunderbare, sommerliche Outfits, von denen ich mich gleich inspirieren lassen werde.
Ich könnte noch ein, zwei neue Sommerkleider gebrauchen, kann mich aber immer erst dann motivieren, leichte Kleidung zu nähen, wenn die Temperaturen es auch erfordern.

Gastgeberin ist diesmal Katharina von sewing addicted, die ein sehr schönes Sommerkleid mit interessantem Knotendetail präsentiert. Gleich die erste Inspiration für mich, : ).

LG an das MMM-Team, sowie die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne


Bilder:Der Gatte

Strickjacke:selbstgestrickt, Modell 111-18 von Drops-Design, inspiriert von einer Debbie Bliss Jacke
Ringelshirt:selbstgenäht, Schnitt:BurdaStyle 120-8/2015 
Hose:selbstgenäht, Schnitt:BurdaStyle 103-12/2013
Tasche:Fossil

Freitag, 27. Januar 2017

12 Colours Of Handmade Fashion:Grün im Januar

Was habe ich mich gefreut, als ich Selmins Vorgabe für ihre neue Aktion, 12 colours of handmade fashion, gelesen hatte; Grün für den Januar.
Ich liebe Grün und die Farbe ist schon länger fester Bestandteil meiner Garderobe.

Allerdings nicht jeder Grünton.
Die Farbe Greenery, die Pantone für die erste Jahreshälfte 2017 zu einer der 10 Trendfarben gekürt hat, ist nicht mein Fall.
Dafür kommt aber die zweite Nuance, die sich Kale nennt, meinen Vorlieben entgegen.
Ich mag eher die dunklen und/oder gedeckten Grüntöne für meine Kleidungsstücke.

Zum Beispiel meine khakifarbene Chino .
Der dezente Khakiton ist für mich eine ideale Kombifarbe; geht sowohl mit vielen dunklen, als auch hellen Farben gut zusammen.
Diese Hose ist eine Neuauflage einer abgenutzten Version.

khakifarbene Chino, genäht im April2016

Ich habe über die Jahre auch  Jäckchen in grünen Farbtönen gestrickt.

khakifarbenes Alpakajäckchen, gestrickt im Sommr 2016, kombiniert mit selbstgenähter Bermuda aus dunkelgrünem Leinen

grünes Frühlingsjäckchen aus 2014


dunkelgrüne Zopfmusterstrickjacke, schon älter
Für den Auftakt von Selmins Aktion habe ich aber auch etwas Neues genäht, eine frische Hose in  Armeegrün. So war der Farbton im Stoffladen eben bezeichnet, wie auch immer,  diese Nuance entspricht jedenfalls meinen Grünvorlieben.

Genäht habe ich eine Hose nach dem Kaufschnitt 6658-V von Burda.
Der Schnitt bringt mit, was mir bei einer Hose gefällt; schmal, hüftiger Sitz, ein Formbund, der guten Sitz garantiert und obendrein noch interessant geschwungene Teilungsnähte.
Ich musste nichts ändern, bis auf die Kleinigkeit, dass ich statt des Knopfverschlusses einen Hosenreißverschluß eingesetzt habe: geknöpfte Hosen sind nicht so mein Fall.

Da zur Umsetzung des Schnittes unelastische Webstoffe empfohlen werden, mein Stoff, den ich verwenden wollte, ein Baumwollstretchköper, aber 3% Lycra enthält, habe ich eine Nummer kleiner zugeschnitten, als ich das normalerweise tun würde. Passt.

Die Teilungsnähte, die Innenbeinnähte und den Bund habe ich mit doppelt eingefädeltem, normalem Nähgarn in Khaki abgesteppt; so ist das Topstitching gut sichtbar, bleibt aber dezent.



Zur Hose konnte ich gleich mein neues Stricktuch kombinieren, mit dem ich endlich meine zahlreichen Wollreste sinnvoll verwerten konnte und das auch einen Fitzel Grün enthält.
Es ist sehr schön groß und dank der vielen Alpacawollreste auch viel weicher, als das erste Stricktuch.



Trotz eisigem Windchen bin ich in den Schnee gestapft; draußen ist das Licht immer noch etwas besser, als im Haus. Aber wir haben uns mit den Fotos auch beeilt, : ).







Mein Outfit schicke ich hinüber zu Selmin, die heute dazu einlädt, handgefertigte Projekte in Grün auf ihrem Blog zu präsentieren.

LG an die Gastgeberin und die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne

Bilder vom Ehemann

Tweedjacket:Esprit
Affenbluse:selbstgenäht, Schnitt aus Ottobre Woman 2012
Stiefelletten:Bellissima

Donnerstag, 29. Dezember 2016

Blick zurück auf die Näh- und Strickergebnisse in 2016

In 2016 habe ich größtenteils Oberteile genäht.

Den Anfang machte eine Karobluse für die Tochter,
Tochterbluse im Januar
im März gab es nach demselben Schnitt auch eine für mich.


Und eine Affenbluse, eigentlich für mich, in deren Muster die Tochter aber sehr verliebt ist und die sie sich daher schon mehrfach ausgeliehen hat.

Affenbluse im Juli

 Erstmals im vergangenen Jahr gab es auch zwei Herrenhemden für den Gatten.

Herrenhemden im September

Neben den klassischen Blusen/Hemden nähte ich mir überdies drei Schlupfblusen

pinke Schlupfbluse aus geschenktem Stoff

Vogelbluse im Juni

Leobluse im November






Außerdem noch zwei Poloshirts für mich

schwarzes Poloshirt im April
bordeauxfarbenes Poloshirt im August
und auch eines für den Gatten

Polo für den Ehemann im Juni


Weiter ein rosa Shirt und ein Ringelshirt nach selbem Schnitt

rosa Shirt im April
Ringelshirt als ein Teil meiner Streifenkombi im Juni; der Streifenrock war der einzige Rock in diesem Jahr

Auch zwei Sweater gab es für mich

roter Raglansweater im Oktober, an dem ich mittlerweile das Halsausschnittbündchen nochmal verbessert habe, : )


Karoshirt im Dezember

An Unterteilen habe ich natürlich auch in 2016 wieder Hosen für mich genäht.

Jeans im Februar
graue Zigarettenhose im April
eine Neuauflage meiner khakifarbenen Chino
endlich auch eine schwarze Hose im September



einen neuen Hosenschnitt ausprobiert und für gut befunden im Oktober
last, but not least eine Bermuda im August

Kleider gab es in 2016 nur zwei

ein Hängerchen im Februar für mich...
...und das Hochzeitsgastkleid für die Tochter im September

Auch einen Mantel und eine Jacke habe ich genäht; beide für die Tochter

Oversizestrickjacke zu Weihnahten; kam sehr gut an

Kunstlederjacke im Juli

Daneben habe ich 2016 einiges gestrickt

gelbes Jäckchen im Januar
rosa Pulli imApril
ein Sommerstrickjäckchen für die Tochter im Mai...
....un eines nach demselben Schnitt für mich im September
ein Musterjäckchen im Rahmen des Herbstjacken-Knit-Alongs
eine Longjacke im Dzember
der Überraschungserfolg, das Tuch im Rahmen des Sommer-Shawl-Knit-Alongs

Sowohl die gestrickten, als auch die genähten Sachen fügten sich gut in die vorhandene Garderobe ein und werden gern und fleißig getragen.
Gerade hinsichtlich der Strickjäckchen bin ich froh, dass ich mittlerweile eine Reihe von Jäckchen in verschiedenen Farben habe und eines davon immer als wärmendes Obendrüber passt.

Nach wie vor mische ich meine handgefertigten Teile munter mit Kaufkleidung, wobei ich für mich dieses Jahr, außer Unterwäsche und Strümpfen, kein einziges Teil geshoppt habe. Ich hatte mir gar nicht vorgenommen, keine Kaufkleidung für mich zu erwerben; das hat sich einfach so ergeben.
Mittlerweile ergeben sich auch immer mehr koplette Me-Made-Outfits.

So kann es in 2017 gerne weitergehen; ich freue mich darauf.

Rutscht gut ins neue Jahr,
 lG von Susanne