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Samstag, 22. Oktober 2016

12-Letters-Of-Handmade-Fashion im Oktober:Roter Raglansweater

Eigentlich sollte der Sweater ein schnelles Projekt werden.

Aber schnelle Projekte dauern ja manchmal länger, als man denkt.

Am Schnitt lag es nicht; der Schnitt für einen Raglansweater aus der Oktoberburda war absolut unkompliziert.
Auch der Stoff, den ich vorgesehen hatte, war bestens für den Schnitt geeignet; ein  weich angerauhter Sweatstoff in Rot, gekauft im nahe gelegenen Stoffladen.
Es war nur leider zu wenig Stoff für den Schnitt.

Es sollte aber unbedingt dieser Schnitt sein, also beschloß ich, für den unteren Teil der Ärmel  einen anderen Stoff zu nutzen.

Das einzige geeignete Reststück, das ich in meinem Stoffschrank hierfür fand, war ein hellgrauer Sweatstoff.

Der Sweater war schnell genäht ...... und dann hing er auf der Puppe, ....tagelang, denn ich war unzufrieden.
Irgendwie gefielen mir die hellgrauen Ärmelabschlüße nicht; es sah so fad und trist aus.
Ich überlegte, ob ich die hellgrauen Abschlüße noch verzieren sollte, eventuell mit einer Stickerei.
Aber eigentlich war mir das zu zeitaufwändig, zumal ich gerade auch noch ein kompliziertes Musterstrickjäckchen in Arbeit habe.

Und dann sah ich neulich bei der Durchsicht meiner bevorzugten Onlinestoffshops einen Ethnojacquardjersey; perfekt als Kombistoff für meinen Raglansweater, der immer noch ungetragen auf der Puppe hing und deutlich attraktiver, als die langweiligen, hellgrauen Ärmelabschlüße.


Und seit die Ärmelabschlüße ausgetauscht sind, mag ich den Sweater auch tragen.







Meinen roten Raglansweater schicke ich hinüber zu Lisa von Stoffreise, die im Oktober den Buchstaben R für die Aktion 12 Letters Of Handmade Fashion gezogen hat und die Beiträge sammelt.
Ich feue mich schon auf die Bildergalerie am Monatsende.

LG an die Gastgeberin und die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne


Fotos:Die Tochter

Raglansweater:Schnitt aus der Burda Style 10/2016-114
Jacquardjersey:Autfizz-Stoffe
Jeans: selbstgenäht, Schnitt:Burda 6798V
Stiefelletten:Deichmann

Montag, 20. Juni 2016

12 Letters Of Handmade Fashion im Juni:Sommerblüschen

Im Juni geht es bei den 12 Letters of handmade fashion weiter mit dem Buchstaben B, den die Gastgeberin Emma von Frühstück bei Emma gezogen hat.

Jenny von exclamation point hat sich hier erneut zur Anregung für alle Mitmachwilligen mit dem Buchstaben B auseinandergesetzt und eine Fülle von Anregungen gesammelt;  toll, was ihr alles eingefallen ist.

Beim Buchstaben B habe ich sofort an eine Bluse gedacht; wohl, weil fehlende Oberteile eben immer noch eine Baustelle in meinem Kleiderschrank sind.

Also habe ich gleich eine genäht.

Schon länger schlich ich virtuell um die schönen Printstoffe von Fashion-for-Designers herum und da ich für die Umsetzung einer Bluse noch dringend Stoff benötigte, bestellte ich.
Entschieden habe ich mich für den Mayprint, einen zarten Viskosestoff.


Da ich schon ewig keine Viskose mehr vernäht hatte, war ich gespannt, wie ich damit zurecht komme; zumindest wollte ich bei dem flutschigen Stückchen Stoff  kein Schnittrisiko eingehen und habe den bereits hier für meine Schlupfbluse verwendeten Burdaschnitt ( 115-10/2015) erneut verwendet.

Nun ja, die weiche Viskose ist halt nicht ganz so einfach zu verarbeiten, wie griffige und festere Webware, ein bißchen rutschig und empfindlich war der dünne Stoff, aber mit etwas Geduld und einer feinen Nadel ließ die Bluse sich doch ganz gut nähen.
Auf der Haut trägt sich das Stöffchen jedenfalls sehr angenehm und ist wunderbar leicht; eine ideale Sommerbluse, ....wenn der Sommer sich denn mal blicken lässt, ....hoffentlich demnächst.

Den Schnitt habe ich wieder, wie schon bei der rosafarbenen Bluse, reduziert, also ohne die seitlichen Flatterteile und die Ärmel sind, aufgrund der vorhandenen Stoffmenge, ein wenig kürzer als 3/4 lang ausgefallen. Aber dafür flattern diesmal die Ärmel mehr, als bei der anderen Bluse, da ich bei der neuen Bluse vergessen habe, die Ärmelweite zu verringern. Macht aber nichts.
Den Halsausschnitt, sowie den rückwärtigen Schlitz, habe ich auch hier wieder mit einem Stoffstreifen, statt mit Hilfe eines Beleges, versäubert. Ich mag das so lieber und außerdem bleibt alles sicher an seinem Platz.






Zur neuen Sommerbluse habe ich meine nicht mehr ganz neue Boyfriend-Jeans mit den gelben Nähten kombiniert, ebenfalls ein Burdaschnitt; hier schon vorgestellt.

Ich bin jetzt schon auf die Bildergalerie am Monatsende bei Emma gespannt.

Bis dahin lG an die Gastgeberin und die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne


Fotos: Der Ehemann

Boyfriend-Jeans:selbstgenäht,  Burda 6798 V
Sneakers:Ara


Samstag, 21. Mai 2016

12 Letters Of Handmade Fashion im Mai:Schlupfbluse

12 Letters Of Handmade Fashion, das gemeinsame Projekt einiger Bloggerinnen, das hier vorgestellt worden ist, geht weiter.

Im Mai hat Koko von golden cage den Buchstaben O gezogen.

O passt mir gut, da ich mich, nach einer Ausmistaktion, immer mal wieder damit beschäftige, neue Oberteile für mich zu nähen.

Passenden Stoff


hatte ich im Vorrat, er war ein Geschenk von Antje von machen statt kaufen.

Da Antje gerade ihre Garderobe umstellt, brachte sie zu einem  Näh-Stammtisch Anfang des Jahres eine große Tüte aussortierter Stoffe mit.
Der himbeereisfarbene Stoff hat mir sofort gefallen und als keine andere ihn haben wollte, habe ich ihn mitgenommen. Vielen Dank nochmal dafür.

Über die Stoffqualität kann ich nur Vermutungen anstellen; der Stoff ist dünn, aber schwer fallend und ein ganz kleines bißchen stretchig.
Eigentlich ein idealer Stoff für einen Rock, aber Röcke brauche ich gerade nicht, sondern Oberteile. Vielleicht eine Bluse?

Entschieden habe ich mich für den Schnitt 115 aus der Oktober Burda 2015, eine Raglanschlupfbluse in der Version mit den langen Ärmeln.

Quelle:Burda-Style 115-10/2015

Die Weite der Ärmel habe ich allerdings, mit Hilfe eines Ärmels eines anderen Schnittes, reduziert. Die Flatterärmel finde ich zwar hübsch, dürfen für mich aber ruhig ein wenig schmaler sein.
Außerdem habe ich auf die ab der Taille eingesetzten Stoffstücke verzichtet. Das wäre mir zu viel geflatter gewesen. Damit mir die Bluse durch die fehlenden Stoffstücke nicht nachher zu eng wird, habe ich das Vorderteil ein wenig seitlich ausgestellt.

Genäht habe ich die Größe 38 und die gesamte Bluse mit französischen Nähten versäubert.
Eigentlich mache ich das nicht so gern, aber ich hatte kein passendes Garn für die Overlock im Haus und so sieht es schön ordentlich aus.


Steckengeblieben bin ich bei der Anleitung für die vordere Halsausschnittversäuberung mittels Besatz.
Burda schreibt dazu:"....am vorderen Besatzstück zwischen den Querstrichen die Zugabe entlang der Halsausschnittlinie abschneiden. Den Besatz nach innen wenden, die vord. Faltenpartie nach außen ziehen. Die lose Ausschnittkante vom Besatz an der Besatzumbruchlinie festheften. Verstürzte Kanten bügeln. Faltenpartie um die Besatzkante herum nach innen legen, an der Besatzinnenkante annähen. Besatzinnenkante an den Nähten annähen."

Wie meinen??? Und so ein Gewurschtel soll funktionieren?
Ich habe meinen Halsausschnitt dann lieber mit einem Stoffstreifen versäubert und abgesteppt; ist vielleicht nicht so schön mit einer sichtbaren Naht, aber wenigstens hält es so zuverlässig und alles bleibt an seinem Platz.

Den unteren Saum und die Ärmelsäume habe ich mit einem Zierstich versäubert; ich mag das gerade.
Mir gefällt auch der kleine Schlitz im Rückteil, der mittels Knopf  und Garnschlinge verschlossen wird. Und die kleinen Fältchen im Vorderteil mag ich sowieso.









Ich freue mich jetzt schon auf die Bildergalerie am Monatsende bei Koko.

Bis dahin liebe Grüße an die Organisatorinnen und die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne

Fotos:Der Ehemann

Jeans: selbstgenäht, Schnitt:Boyfriend-Jeans nach Burda 6798-V
Pumps:Geox

Samstag, 13. Februar 2016

12 Letters Of Handmade Fashion:Mein Beitrag im Februar

12 Letters Of Handmade Fashion, das gemeinsame Projekt einiger Bloggerinnen, das hier  angekündigt und vorgestellt worden ist, geht in die zweite Runde.

Selmin hat den Staffelstab für Februar an Laura von Tagträumerin weitergereicht.
Und Laura hat den Buchstaben J gezogen.

Juchu, ein J passt mir prima; ich wollte sowieso eine neue Jeanshose nähen.

Diesmal ist es auch keine neue Boyfriend-Jeans geworden; ich habe zwar keine Hemmungen, einen bewährten Hosenschnitt schamlos zu wiederholen, aber ein wenig Schnittabwechslung kann auch nicht schaden.

Neue Hosenschnitte auszuprobieren ist ja immer mit Mehrarbeit verbunden; es muß geheftet und probiert werden, wie der Schnitt sitzt und dies oder jenes angepasst werden, bevor die endgültigen Nähte gemacht werden können.

Wenn man aber eine gut sitzende Kaufhose zerschneidet und nachnäht, wie ich es diesmal gemacht habe, hält sich diese Mehrarbeit in Grenzen.

Man kann sich fragen, warum ich mir die Mühe mache, eine abgenutzte Kaufhose nachzuschneidern.
Tja, weil der Hersteller den Schnitt  meist längst aus der Kollektion genommen hat, wenn mir in den Sinn kommt, dass ich das Modell gerne ersetzen würde.
Ich kenne Leute, die aus diesem Grund gleich mehrere Exemplare ein und desselben Modells erwerben.
Oder man kann nähen, : ).

Natürlich ist es nicht ganz unproblematisch, den Schnitt einer alten Hose abzunehmen; schließlich leiert das Material und verzieht sich auch durchs Tragen.
Trotzdem habe ich es hier gewagt, da das Modell ein lockeres, gerades Bein hat und damit der Schnitt
eher simpel ist.
Einen getragenen  Skinny-Schnitt würde ich ganz sicher nicht nachnähen.

Verwendet habe ich einen dunkelblauen Jeansstoff mit Elastan, da auch die Kaufhose leicht dehnbar ist.
Natürlich weiß ich nicht, wie hoch der Elastananteil der Kaufhose wirklich ist, aber da der Schnitt, wie gesagt, leger geschnitten ist ...

Lange Rede, kurzer Sinn; ich bin zufrieden mit meiner neuen Jeans; sie sitzt so schön locker und ist so bequem, wie das Vorbild.
Und ich habe durch den weiten Beinabschluß endlich ein Hosenmodell, das zu meinen neuen Schuhen passt, die mir der Gatte zum Geburtstag im Januar geschenkt hat, : ).




Die Nähte sind abgesteppt mit gelbem Kopflochgarn und Nieten habe ich auch eingeschlagen











Ich bin jetzt schon auf die Bildergalerie am Monatsende bei Laura gespannt.

Bis dahin, lG an die Organisatorinnen sowie die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne


Fotos:Der Ehemann

schwarze Strickjacke:selbstgestrickt
Polohemd:Mexx
Schnürer:Geox

Samstag, 23. Januar 2016

12 Letters Of Handmade Fashion:Mein Beitrag im Januar

12 Letters Of Handmade Fashion ist eine Aktion von Selmin (Tweed & Greet), Laura ( Tagträumerin), Ani (Kopfstücke) und weiteren 8 Bloggerinnen.

Am 1. jeden Monats wird von der Gastgeberin ein Buchstabe bekantgegeben, den sie nach dem Zufallsprinzip gezogen hat.

Danach kann jeder, der mitmachen möchte, ein  Kleidungsstück oder Accessoire zu diesem Buchstaben handfertigen und das Ergebnis an die Gastgeberin schicken.
Diese sammelt dann die monatlichen Ergebnisse auf ihrem Blog und zeigt die entstandenen Kreationen am Ende des Monats in einer Bildergalerie.

Den Anfang im Januar macht Selmin; gezogen hat sie den Buchstaben W.

Mein Beitrag zum Buchstaben W ist ein wolliges Winterstrickjäckchen, das ich Anfang Januar begonnen habe und pünktlich zum Ende des Monats fertiggeworden ist.

Für das Jäckchen habe ich Alpacagarn von Drops in senfgelb verwendet, bestellt  bei Lanade im Dezember. Lanade hatte im Dezember "Alpacafest", was hieß, dass alle Garne mit Alpacaanteil reduziert waren.
Das Alpacagarn von Drops mag ich sehrsehr gern; es ist fein, aber trotzdem schön wärmend, pillt nicht und lässt sich problemlos in der Maschine waschen.
Ich habe bereits ein Alpacastrickjäckchen in schwarz, tomate und königsblau und jetzt noch in senfgelb.
Ein gelbes Jäckchen wollte ich schon länger stricken, denn mein gern getragenes gelbes Kaufstrickjäckchen hat die beste Zeit hinter sich und neulich habe ich mir außerdem ein Loch in den einen Jackenärmel gerissen.

Als Jackenschnitt habe ich wieder auf meinen zur Jacke umgewandelten Pulloverschnitt zurückgegriffen, den ich schon für mein rotes und blaues Alpacajäckchen verwendet habe; bei diesem Schnitt weiß ich einfach, dass er mir passt und gefällt und ideal mit dem Alpacagarn funktioniert.

Für das Muster habe ich mich an der Anleitung von "Sweet As Honey" von Drops Design orientiert.
Das Bündchenmuster habe ich übernommen, das Muster der Vorderteile habe ich, aufgrund des von mir verwendeten anderen Schnittes, geringfügig angepasst.
Das Rückteil habe ich glatt rechts gearbeitet.

Farblich passende Knöpfe habe ich leider keine gefunden, daher habe ich auf gebrochen weiße Knöpfe zurückgegriffen.



Mein neues Jäckchen passt farblich prima zu meiner gelb abgesteppten Boyfriend-Jeans, durch die Länge lässt es sich aber auch gut zu Röcken und Kleidern kombinieren und wird sicher ein viel getragenes Stück.











Vielen Dank für die Organisation dieses spannenden Projekts. Ich lasse mich mal überraschen, was den anderen Mitmachenden zum Buchstaben W eingefallen ist.

Gespannt bin ich auch schon, an wen der Staffelstab im Februar weitergereicht wird und welcher Buchstabe von der Gastgeberin gezogen wird.

LG an die Gastgeberinnen und die anderen Teilnehmerinnen,
von Susanne


Fotos:Der Sohn


Jeanshose:selbstgenäht, Burda 6798 V
Stiefeletten:H&M