Aber schnelle Projekte dauern ja manchmal länger, als man denkt.
Am Schnitt lag es nicht; der Schnitt für einen Raglansweater aus der Oktoberburda war absolut unkompliziert.
Auch der Stoff, den ich vorgesehen hatte, war bestens für den Schnitt geeignet; ein weich angerauhter Sweatstoff in Rot, gekauft im nahe gelegenen Stoffladen.
Es war nur leider zu wenig Stoff für den Schnitt.
Es sollte aber unbedingt dieser Schnitt sein, also beschloß ich, für den unteren Teil der Ärmel einen anderen Stoff zu nutzen.
Das einzige geeignete Reststück, das ich in meinem Stoffschrank hierfür fand, war ein hellgrauer Sweatstoff.
Der Sweater war schnell genäht ...... und dann hing er auf der Puppe, ....tagelang, denn ich war unzufrieden.
Irgendwie gefielen mir die hellgrauen Ärmelabschlüße nicht; es sah so fad und trist aus.
Ich überlegte, ob ich die hellgrauen Abschlüße noch verzieren sollte, eventuell mit einer Stickerei.
Aber eigentlich war mir das zu zeitaufwändig, zumal ich gerade auch noch ein kompliziertes Musterstrickjäckchen in Arbeit habe.
Und dann sah ich neulich bei der Durchsicht meiner bevorzugten Onlinestoffshops einen Ethnojacquardjersey; perfekt als Kombistoff für meinen Raglansweater, der immer noch ungetragen auf der Puppe hing und deutlich attraktiver, als die langweiligen, hellgrauen Ärmelabschlüße.
Und seit die Ärmelabschlüße ausgetauscht sind, mag ich den Sweater auch tragen.
Meinen roten Raglansweater schicke ich hinüber zu Lisa von Stoffreise, die im Oktober den Buchstaben R für die Aktion 12 Letters Of Handmade Fashion gezogen hat und die Beiträge sammelt.
Ich feue mich schon auf die Bildergalerie am Monatsende.
LG an die Gastgeberin und die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne
Fotos:Die Tochter
Raglansweater:Schnitt aus der Burda Style 10/2016-114
Jacquardjersey:Autfizz-Stoffe
Jeans: selbstgenäht, Schnitt:Burda 6798V
Stiefelletten:Deichmann