Aufgrund des unsteten Wetters war ich mir nicht sicher, ob es mir gelingt, mein Ringelset, das ich hier an der Puppe schon vorgestellt hatte, noch vor der MMM-Sommerpause angezogen zu zeigen.
Aber letzten Sonntag stimmte das Wetter; es war warm und sonnig und ich habe mich sofort in Rock und Shirt geschmissen und konnte das Ensemble auch den ganzen Tag tragen.
Wegen des feinen, weichen Sweatstoffes fallen Shirt und Rock sehr schön fließend und fühlen sich wunderbar weich und leicht an und bequem ist das Set durch das Material natürlich sowieso.
Da ich den Tag zu Hause verbracht habe und allenfalls in den Garten gegangen bin, habe ich auf jegliches Beiwerk, mit dem man den Look aufpimpen könnte, verzichtet.
Mit entsprechenden Accessoires geht aber bestimmt so einiges, um das Set strassentauglich zu machen; so ganz pur lässt sich eine Nähe zum Pyjamalook nicht ganz verleugnen. Im Urlaub oder auf dem Weg zum Freibad würde ich das Ensemble aber so tragen, na ja, schon mit anderen Schuhen.
Insofern bin ich ganz froh, dass ich mich gegen ein Kleid und für zwei getrennte Teile entschieden habe, die sich auch mit anderen Stücken gut kombinieren lassen.
So habe ich das Shirt allein mittlerweile schon mehrmals getragen; natürlich kombiniert zu meinen unvermeidlichen Boyfriend-Jeans, : ).
Mit meinem Outfit reihe ich mich nun auf dem MMM-Blog ein, wo mittwochs handgefertigte Kleidung an der Frau gezeigt werden kann, unabhängig davon, ob die Stücke schon älter, oder noch brandneu sind.
Gastgeberin ist heute Monika von wollixundstoffix in einem brandneuen und sehr hübschen Sommerkleid aus luftiger Viskose.
LG an das MMM-Team und die anderen Teilnehmerinnen von
Susanne
Fotos:Der Ehemann
Shirt:selbstgenäht, Schnitt aus der Burda 8/2015, 120
Rock:selbstgenäht, Schnitt aus der Burda 1/2013, 116
Clocks:Deichmann
Posts mit dem Label Rock nähen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
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Mittwoch, 29. Juni 2016
Donnerstag, 2. Juni 2016
Streifenliebe
Andere haben schon früher ihre Liebe zu gestreiften Kleidern oder geringelten Ensembles entdeckt.
Bei mir sprang der Funke erst dieses Jahr über; ich wollte plötzlich unbedingt ein Streifenkleid.
Ich habe mich auf der Suche nach Schnittmustern und Stoffen ein bißchen umgesehen und mir dann überlegt, dass ich doch lieber ein Deux Piece haben möchte.
Rock und Shirt, die sich gut zusammen tragen lassen, aber an weniger streifenverliebten Tagen auch mal getrennt voneinander ausgeführt werden können.
Streifenstoffe gibt es in erstaunlicher Vielfalt, fein geringelt, oder auch Blockstreifen und die unterschiedlichsten Farbzusammenstellungen.
Ich habe mich für klassisches blau-weiß entschieden; für das Oberteil dunkelblau auf ecru und für den Rock ecru auf dunkelblau.
Für das Oberteil habe ich erneut den Schnitt 120 (Drapeeshirt) aus der Augustburda von 2015 verwendet; das ist dann bereits die dritte Version des Schnittes.( Und ich glaube, ich bin noch nicht fertig mit dem Schnitt.)
Stoff ist ein dünner Stretch-Sweat, glatt auf der Vorderseite und rückseitig angeraut,
von Michas-Stoffecke, der zwar wunderbar leicht und butterweich ist, aber fürchterlich zu vernähen war. Der Stoff war schon beim Zuschnitt schwer zu bändigen, sehr rutschig und das verhielt sich unter der Nähmaschine nicht anders. Aber wie gesagt, dafür sehr angenehm auf der Haut. Wenn ich noch kleine Kinder zu benähen hätte, würde ich aus dieser Stoffqualität eine ganze Ausstattung nähen.
Als Rock hätte ich sehr gern einen Faltenrock gehabt, genau so, (klick), hatte ich mir meinen Streifenrock vorgestellt.
Ich hatte mir, bevor der Stoff bei mir eintraf, sogar schon dasselbe Schnittmuster zurechtgelegt. Aber für einen Faltenrock braucht man einen Stoff mit etwas Stand und das hat mein Stoff nun mal nicht zu bieten. Also Adieu, Faltenrock und ....
.... hello Glockenrock ? Nein, funktionierte leider auch nicht. Meine Stoffmenge war nicht ausreichend, um die Streifen passgenau zusammenzufügen.
Ich habe überlegt, ob ich Stoff nachbestellen soll und erst mal eine Nacht drüber geschlafen.
Und dann ist mir mein Maxirock wieder eingefallen, den ich hier schon vorgestellt hatte und den ich, wenn es richtig warm ist, sehr gern trage.
Dafür war der Streifenstoff in ausreichender Menge vorhanden und die weichfallende Stoffqualität ist auch ideal.
Verwendet habe ich den Schnitt 116 aus der Januarburda 2013.
An so einem Maxirock ist nicht viel dran; einmal zugeschnitten ist er ruck-zuck genäht.
Den Bund habe ich, anders als in der Anleitung vorgesehen, mit einem schmaleren Bündchen versehen, in das zum besseren Halt ein breites Gummiband eingezogen ist und der Saum ist einmal schnell gerollsaumt.
Falls das Wetter dann mal wieder mitspielt, weiß ich schon, was ich anziehen werde, : ).
LG von Susanne
Bilder von mir
Bei mir sprang der Funke erst dieses Jahr über; ich wollte plötzlich unbedingt ein Streifenkleid.
Ich habe mich auf der Suche nach Schnittmustern und Stoffen ein bißchen umgesehen und mir dann überlegt, dass ich doch lieber ein Deux Piece haben möchte.
Rock und Shirt, die sich gut zusammen tragen lassen, aber an weniger streifenverliebten Tagen auch mal getrennt voneinander ausgeführt werden können.
Streifenstoffe gibt es in erstaunlicher Vielfalt, fein geringelt, oder auch Blockstreifen und die unterschiedlichsten Farbzusammenstellungen.
Ich habe mich für klassisches blau-weiß entschieden; für das Oberteil dunkelblau auf ecru und für den Rock ecru auf dunkelblau.
Für das Oberteil habe ich erneut den Schnitt 120 (Drapeeshirt) aus der Augustburda von 2015 verwendet; das ist dann bereits die dritte Version des Schnittes.( Und ich glaube, ich bin noch nicht fertig mit dem Schnitt.)
Stoff ist ein dünner Stretch-Sweat, glatt auf der Vorderseite und rückseitig angeraut,
von Michas-Stoffecke, der zwar wunderbar leicht und butterweich ist, aber fürchterlich zu vernähen war. Der Stoff war schon beim Zuschnitt schwer zu bändigen, sehr rutschig und das verhielt sich unter der Nähmaschine nicht anders. Aber wie gesagt, dafür sehr angenehm auf der Haut. Wenn ich noch kleine Kinder zu benähen hätte, würde ich aus dieser Stoffqualität eine ganze Ausstattung nähen.
Als Rock hätte ich sehr gern einen Faltenrock gehabt, genau so, (klick), hatte ich mir meinen Streifenrock vorgestellt.
Ich hatte mir, bevor der Stoff bei mir eintraf, sogar schon dasselbe Schnittmuster zurechtgelegt. Aber für einen Faltenrock braucht man einen Stoff mit etwas Stand und das hat mein Stoff nun mal nicht zu bieten. Also Adieu, Faltenrock und ....
.... hello Glockenrock ? Nein, funktionierte leider auch nicht. Meine Stoffmenge war nicht ausreichend, um die Streifen passgenau zusammenzufügen.
Ich habe überlegt, ob ich Stoff nachbestellen soll und erst mal eine Nacht drüber geschlafen.
Und dann ist mir mein Maxirock wieder eingefallen, den ich hier schon vorgestellt hatte und den ich, wenn es richtig warm ist, sehr gern trage.
Dafür war der Streifenstoff in ausreichender Menge vorhanden und die weichfallende Stoffqualität ist auch ideal.
Verwendet habe ich den Schnitt 116 aus der Januarburda 2013.
| Quelle:Burdastyle 01/2013 |
An so einem Maxirock ist nicht viel dran; einmal zugeschnitten ist er ruck-zuck genäht.
Den Bund habe ich, anders als in der Anleitung vorgesehen, mit einem schmaleren Bündchen versehen, in das zum besseren Halt ein breites Gummiband eingezogen ist und der Saum ist einmal schnell gerollsaumt.
Falls das Wetter dann mal wieder mitspielt, weiß ich schon, was ich anziehen werde, : ).
LG von Susanne
Bilder von mir
Sonntag, 20. Dezember 2015
Weihnachtskleid-Sew-Along 2015:Finale
Heute, am 4.Advent, treffen sich die Sew-Along-Teilnehmerinnen auf dem MMM-Blog und zeigen ihre Festagskleidung an der Frau.
Eröffnet wird das Finale von unseren Gastgeberinnen.
Herzlichen Dank nochmal für die Organisation und Leitung des Sew-Alongs; es war mir ein Vergnügen, gemeinsam das diesjährige Weihnachtsoutfit zu nähen.
Meine Bilder sind von Freitag, denn da habe ich mein Outfit bereits zum vorweihnachtlichen Familientreffen mit Abendessen und Geschenkeaustausch getragen.
Der Lurexanteil auf dem Shirt kommt auf den Fotos leider nicht heraus, aber in echt glitzert das Shirt sehr schön, aber recht dezent, was mir gut gefällt.
Der Schnitt ist etwas lockerer und das Shirt, wegen Stoffknappheit, recht kurz. Aber auch das gefällt mir und passt gut zum Rock.
Den Rock habe ich vor dem ersten Tragen nochmal gewaschen; jetzt beulen die Tascheneingriffe auch nicht mehr, die ich wahrscheinlich während des Nähens zu energisch gebügelt habe.
Mit dem Bügeln muss man bei diesem Stoff sowieso zurückhaltend sein, da sich sonst die Nahtzugaben durchdrücken.
Ich habe den Rock nach dem Waschen zum Trocknen auf einen Bügel gehängt und dann nur noch kurz von links das Futter ein wenig glattgebügelt.
Auch mit dem Rock bin ich sehr zufrieden; der Stoff hat das längere Sitzen im Auto auf dem Weg zur Verwandtschaft nicht übel genommen und knitterfrei überstanden und dank des Futters mußte ich nichts zurechtziehen, sondern der Rock rutschte von selbst an Ort und Stelle.
Ich habe mich an dem Abend in meinem Set sehr wohlgefühlt; ich konnte mich ungehindert bewegen, die Verwandtschaft umarmen und mit den Nichten herumzappeln, ohne mein Ensemble zurechtzupfen zu müssen und schick angezogen fühlte ich mich auch.
Nun bin ich aber gespannt, auf die Weihnachtsoutfits der anderen.
LG an die Gastgeberinnen und die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne
Fotos:Der Ehemann
Shirt:selbstgenäht, Schnitt:Ottobre-Kids 1/2007
Rock:selbstgenäht, Schnitt Burda 10/2015-107
Strumpfhose:Wolford
Schuhe:Gabor
Eröffnet wird das Finale von unseren Gastgeberinnen.
Herzlichen Dank nochmal für die Organisation und Leitung des Sew-Alongs; es war mir ein Vergnügen, gemeinsam das diesjährige Weihnachtsoutfit zu nähen.
Meine Bilder sind von Freitag, denn da habe ich mein Outfit bereits zum vorweihnachtlichen Familientreffen mit Abendessen und Geschenkeaustausch getragen.
Der Lurexanteil auf dem Shirt kommt auf den Fotos leider nicht heraus, aber in echt glitzert das Shirt sehr schön, aber recht dezent, was mir gut gefällt.
Der Schnitt ist etwas lockerer und das Shirt, wegen Stoffknappheit, recht kurz. Aber auch das gefällt mir und passt gut zum Rock.
Den Rock habe ich vor dem ersten Tragen nochmal gewaschen; jetzt beulen die Tascheneingriffe auch nicht mehr, die ich wahrscheinlich während des Nähens zu energisch gebügelt habe.
Mit dem Bügeln muss man bei diesem Stoff sowieso zurückhaltend sein, da sich sonst die Nahtzugaben durchdrücken.
Ich habe den Rock nach dem Waschen zum Trocknen auf einen Bügel gehängt und dann nur noch kurz von links das Futter ein wenig glattgebügelt.
Auch mit dem Rock bin ich sehr zufrieden; der Stoff hat das längere Sitzen im Auto auf dem Weg zur Verwandtschaft nicht übel genommen und knitterfrei überstanden und dank des Futters mußte ich nichts zurechtziehen, sondern der Rock rutschte von selbst an Ort und Stelle.
Ich habe mich an dem Abend in meinem Set sehr wohlgefühlt; ich konnte mich ungehindert bewegen, die Verwandtschaft umarmen und mit den Nichten herumzappeln, ohne mein Ensemble zurechtzupfen zu müssen und schick angezogen fühlte ich mich auch.
Nun bin ich aber gespannt, auf die Weihnachtsoutfits der anderen.
LG an die Gastgeberinnen und die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne
Fotos:Der Ehemann
Shirt:selbstgenäht, Schnitt:Ottobre-Kids 1/2007
Rock:selbstgenäht, Schnitt Burda 10/2015-107
Strumpfhose:Wolford
Schuhe:Gabor
Mittwoch, 8. Juli 2015
Me-Made-Mittwoch:Aus Maxi- wird Tulpenrock
Wie geplant, habe ich aus dem Zick-Zack-Jersey von hier einen Maxirock zugeschnitten und war von dem Ergebnis leider gar nicht überzeugt.
Das Muster fände ich nach wie vor toll für einen Maxirock, allerdings ist die Stoffqualität nicht so schön fließend, wie der Viskosejersey meines ersten Rockes. Der Zick-Zack-Rock war fester und hatte mehr Stand und ....es gefiel mir einfach nicht.
Ich habe den Zick-Zack-Rock dann erst mal beiseite gelgt und mich geärgert.
Da ich es aber schade um den schönen Musterstoff fand, habe ich am nächsten Tag nach einem Alternativschnittmuster geschaut.
Gefunden habe ich schließlich das Schnittmuster für einen Tulpenrock in der Burda 3/2014-117.
Für den Rock empfielt Burda leichte Rockstoffe mit etwas Stand und das Schnittmuster benötigt wenig Stoff. Und ich mag die Tulpenform.
Da das Schnittmuster für Webware vorgesehen ist, habe ich den Rock eine Nummer kleiner zugeschnitten.
Weil ich Jersey verwendet habe, konnte ich auf den Reißverschluß verzichten und deshalb habe ich die Rockteile auch nicht mit Mittelnaht, sondern im Bruch zugeschnitten.
Die Nahttaschen habe ich lieber weggelassen; nicht, dass sie nachher ungünstig aufsperren.
In den Bund habe ich zusätzlich ein Gummiband zur Verstärkung eingearbeitet.
Zugeschnitten und genäht war der Rock in einer Stunde, was bei der sommerlichen Hitze doch erfreulich ist.
Vorne fällt der Rock durch die eingelegten Falten schön locker, außerdem ist der Rock so zwar schmal, aber nicht eng.
Die Rückansicht bleibt durch Abnäher glatt.
Insgesamt macht der Schnitt wegen der vorderen Faltenpartie zwar keinen "schlanken Fuß", aber mit Absatzschuhen läßt sich das etwas ausgleichen. Dafür ist der Rock aber schön luftig.
Ach, und die Rocklänge kann ich ein wenig variieren; wenn der Bund in der Taille sitzt, sind die Knie nicht bedeckt, trage ich den Bund hüftiger, sind sie verdeckt.
Welche hitzetaugliche, selbstgefertigte Kleidung andernorts getragen wird, kann man sich heute auf dem MMM-Blog ansehen.
Gastgeberin ist diesmal Nina von Kleidermanie in einem klassischen, aber ärmellosen und rundum hübschen Hemdblusenkleid.
LG an das MMM-Team, sowie die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne
Bilder:Der Sohn
Top:zero-basics
Sandalen:Geox
Das Muster fände ich nach wie vor toll für einen Maxirock, allerdings ist die Stoffqualität nicht so schön fließend, wie der Viskosejersey meines ersten Rockes. Der Zick-Zack-Rock war fester und hatte mehr Stand und ....es gefiel mir einfach nicht.
Ich habe den Zick-Zack-Rock dann erst mal beiseite gelgt und mich geärgert.
Da ich es aber schade um den schönen Musterstoff fand, habe ich am nächsten Tag nach einem Alternativschnittmuster geschaut.
Gefunden habe ich schließlich das Schnittmuster für einen Tulpenrock in der Burda 3/2014-117.
Für den Rock empfielt Burda leichte Rockstoffe mit etwas Stand und das Schnittmuster benötigt wenig Stoff. Und ich mag die Tulpenform.
Da das Schnittmuster für Webware vorgesehen ist, habe ich den Rock eine Nummer kleiner zugeschnitten.
Weil ich Jersey verwendet habe, konnte ich auf den Reißverschluß verzichten und deshalb habe ich die Rockteile auch nicht mit Mittelnaht, sondern im Bruch zugeschnitten.
Die Nahttaschen habe ich lieber weggelassen; nicht, dass sie nachher ungünstig aufsperren.
In den Bund habe ich zusätzlich ein Gummiband zur Verstärkung eingearbeitet.
Zugeschnitten und genäht war der Rock in einer Stunde, was bei der sommerlichen Hitze doch erfreulich ist.
Vorne fällt der Rock durch die eingelegten Falten schön locker, außerdem ist der Rock so zwar schmal, aber nicht eng.
Die Rückansicht bleibt durch Abnäher glatt.
Insgesamt macht der Schnitt wegen der vorderen Faltenpartie zwar keinen "schlanken Fuß", aber mit Absatzschuhen läßt sich das etwas ausgleichen. Dafür ist der Rock aber schön luftig.
Ach, und die Rocklänge kann ich ein wenig variieren; wenn der Bund in der Taille sitzt, sind die Knie nicht bedeckt, trage ich den Bund hüftiger, sind sie verdeckt.
Welche hitzetaugliche, selbstgefertigte Kleidung andernorts getragen wird, kann man sich heute auf dem MMM-Blog ansehen.
Gastgeberin ist diesmal Nina von Kleidermanie in einem klassischen, aber ärmellosen und rundum hübschen Hemdblusenkleid.
LG an das MMM-Team, sowie die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne
Bilder:Der Sohn
Top:zero-basics
Sandalen:Geox
Mittwoch, 1. Juli 2015
MMM:Urlaubsrock last minute
Heute trage ich meinen Maxirock, den ich bereits im letzten Jahr genäht, aber noch nicht vorgestellt habe.
Der Stoff ist ein sehr feiner Jersy, den ich online bei Stoffe-Autfizz sah und unbedingt bestellen mußte. Die Farben und das Muster hatten es mir sofort angetan. Ich wollte ein schlichtes, leichtes Sommerkleid daraus nähen.
Als der Stoff bei mir eintraf, war ich entsetzt. Das Muster war riesengroß. Ein Kleid konnte ich mir daraus nicht mehr vorstellen; das große Muster hätte mich "erschlagen".
Als ich dann im Sommer letzten Jahres meinen Koffer für unseren Familienurlaub in Frankreich packte, fiel mir ein, dass ich gern einen Maxirock hätte.
Ich schaute in meinen Stoffschrank und mein Blick fiel auf den Musterjersey...
Während der Stoff nach der Wäsche auf der Leine trocknete, schaute ich schnell meine Schnittmusterzeitungen durch. Viel Zeit blieb mir nicht. In ein paar Stunden wollten wir in den Urlaub starten.
Ich entschied mich für einen einfachen, leicht ausgestellten Bahnenrock aus der Burda 10/2011-104.
Den Schnitt hatte ich schon einmal für dieses Ensemble getestet.
Der Zuschnitt war schnell erledigt, zumal ich die Bahnen zugunsten des Musters zusammenlegte und somit nur ein Vorder- und Hinterrockschnittteil hatte und die Schnittteile nur noch entsprechend verlängern mußte.
Der Rest ging flott. Nur die Seitennähte schließen, einen Rollsaum nähen und oben einen Jerseybund ansetzen.
Et voila, der Urlaubsrock last minute war fertig.
Der Maxirock war im Urlaub mein ständiger Begleiter; durch den feinen Jersey war der Rock trotz Sommerhitze angenehm zu tragen und entpuppte sich als Allroundtalent für jede Gelegenheit.
Hatte ich so gar nicht erwartet.
Einziger Wermutstropfen:Durch die hastige Nähaktion habe ich nicht darauf geachtet, dass das Muster an den Seitennähten aufeinanderpasst.
Trotzdem trage ich den Rock; dieses Jahr sogar im deutschen Sommer-bei den landesweit hochsommerlichen Temperaturen ist er einfach perfekt.
Stoff für einen zweiten Maxirock, wieder von Stoffe-Autfizz, liegt schon bereit. Diesmal bekomme ich die Seitennähte vielleicht passender hin, : ).
Jetzt schaue ich mir auf dem MMM-Blog an, welche selbstgefertigte Kleidung heute andernorts bei dem wunderbarenSommerwetter getragen wird.
Gastgeberin ist diesmal Monika von wollixundstoffix in einem sehr hübschen und luftig-leichten Sommerkleid.
LG an die MMM-Crew, sowie die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne
Fotos:Der Sohn
Bluse:selbstgenäht, geblogged hier
Sandalen:Esprit
Der Stoff ist ein sehr feiner Jersy, den ich online bei Stoffe-Autfizz sah und unbedingt bestellen mußte. Die Farben und das Muster hatten es mir sofort angetan. Ich wollte ein schlichtes, leichtes Sommerkleid daraus nähen.
Als der Stoff bei mir eintraf, war ich entsetzt. Das Muster war riesengroß. Ein Kleid konnte ich mir daraus nicht mehr vorstellen; das große Muster hätte mich "erschlagen".
Als ich dann im Sommer letzten Jahres meinen Koffer für unseren Familienurlaub in Frankreich packte, fiel mir ein, dass ich gern einen Maxirock hätte.
Ich schaute in meinen Stoffschrank und mein Blick fiel auf den Musterjersey...
Während der Stoff nach der Wäsche auf der Leine trocknete, schaute ich schnell meine Schnittmusterzeitungen durch. Viel Zeit blieb mir nicht. In ein paar Stunden wollten wir in den Urlaub starten.
Ich entschied mich für einen einfachen, leicht ausgestellten Bahnenrock aus der Burda 10/2011-104.
Den Schnitt hatte ich schon einmal für dieses Ensemble getestet.
Der Zuschnitt war schnell erledigt, zumal ich die Bahnen zugunsten des Musters zusammenlegte und somit nur ein Vorder- und Hinterrockschnittteil hatte und die Schnittteile nur noch entsprechend verlängern mußte.
Der Rest ging flott. Nur die Seitennähte schließen, einen Rollsaum nähen und oben einen Jerseybund ansetzen.
Et voila, der Urlaubsrock last minute war fertig.
Der Maxirock war im Urlaub mein ständiger Begleiter; durch den feinen Jersey war der Rock trotz Sommerhitze angenehm zu tragen und entpuppte sich als Allroundtalent für jede Gelegenheit.
Hatte ich so gar nicht erwartet.
Einziger Wermutstropfen:Durch die hastige Nähaktion habe ich nicht darauf geachtet, dass das Muster an den Seitennähten aufeinanderpasst.
Trotzdem trage ich den Rock; dieses Jahr sogar im deutschen Sommer-bei den landesweit hochsommerlichen Temperaturen ist er einfach perfekt.
Stoff für einen zweiten Maxirock, wieder von Stoffe-Autfizz, liegt schon bereit. Diesmal bekomme ich die Seitennähte vielleicht passender hin, : ).
Jetzt schaue ich mir auf dem MMM-Blog an, welche selbstgefertigte Kleidung heute andernorts bei dem wunderbarenSommerwetter getragen wird.
Gastgeberin ist diesmal Monika von wollixundstoffix in einem sehr hübschen und luftig-leichten Sommerkleid.
LG an die MMM-Crew, sowie die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne
Fotos:Der Sohn
Bluse:selbstgenäht, geblogged hier
Sandalen:Esprit
Mittwoch, 4. März 2015
MMM mit Jeans-Jogging-Rock
Mehr oder weniger habe ich mich, von einer Grippe niedergestreckt, durch den Februar geschleppt.
Aber so langsam erwachen meine Lebensgeister wieder und damit auch die Lust zu nähen.
Schon im letzten Jahr sah ich auf einigen Nähblogs immer mal wieder Kleidung aus Jeansjersey.
Dieser Stoff gefiel mir sehr und ich versuchte, welchen für mich zu bekommen-leider vergebens; war immer schon ausverkauft.
Aber vor kurzem entdeckte ich dann im Stoff und Stil Katalog einen Jeansjersey und habe ihn sofort bestellt.
Was ich daraus nähen wollte, hatte ich mir schon überlegt, als ich noch vergebens nach dem Stoff gesucht hatte. Es sollte noch einmal ein Origamirock nach Burda 9/2007 Nr.116 werden, denn der erste Rock nach diesem Schnitt war im letzten Sommer ein echter Dauerbrenner.
Da ich den Rock bereits einmal genäht hatte, war der Neue eine schnelle Nummer.
Wie schon beim Vorgängerrock habe ich in den Bund zusätzlich ein breites Gummiband eingezogen; das hat sich beim Sommerrock sehr bewährt.
Den Saum habe ich erstmalig mit Saumfix, äh ja, geklebt. Ich hatte diese aufbügelbare Vlieseline irgendwann einmal mitbestellt, aber dann doch nie ausprobiert. Mal sehen, wie das so hält und wieviele Wäschen es übersteht.
Da der Jeansjersey dünner ist, als der Sweat des ersten Rockes, habe ich den Jerseyrock mit Stretchfutter gefüttert. Dadurch ist der Rock jetzt griffiger, ich fühle mich angezogener und außerdem bleibt der Jersey nicht an den Strümpfen kleben, die mich, witterungsbedingt, sicher noch eine Weile begleiten werden.
Optisch gefällt mir der Rock sehr gut; er hat diesen typischen Jeanslook, der es mir einfach macht, den Rock zu kombinieren, denn ich finde, zu Jeans passt nahezu alles. Außerdem lassen sich Jeans sowohl lässig, als auch schick stylen, je nach Anlaß und Laune.
Wohl fühle ich mich in dem Rock auch, denn er ist zwar schmal geschnitten, aber durch den Jersey bequem und macht jede Bewegung mit.
Heute habe ich den Rock mit meinem roten Frühlingsjäckchen vom letzten Jahr kombiniert.
Das Jäckchen hat für mich die ideale Länge, um es zu Röcken zu tragen und hält außerdem schön warm.
Mit diesem Outfit geselle ich mich nun zur wöchentlichen Runde am Mittwoch auf dem MMM-Blog, in der selbsgemachte Kleidung an der Frau virtuell vorgestellt werden kann.
Gastgeberin ist heute Ruth, von Rogerüths Garden, die ebenfalls ein Jerseyensemble vorstellt.
LG an das MMM-Team, sowie die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne
Fotos:Der Sohn
Rock:selbstgenäht
rotes Jäckchen:selbstgestrickt
Wollstrumpfhosen:Burlington
Stiefel:Geox
Aber so langsam erwachen meine Lebensgeister wieder und damit auch die Lust zu nähen.
Schon im letzten Jahr sah ich auf einigen Nähblogs immer mal wieder Kleidung aus Jeansjersey.
Dieser Stoff gefiel mir sehr und ich versuchte, welchen für mich zu bekommen-leider vergebens; war immer schon ausverkauft.
Aber vor kurzem entdeckte ich dann im Stoff und Stil Katalog einen Jeansjersey und habe ihn sofort bestellt.
Was ich daraus nähen wollte, hatte ich mir schon überlegt, als ich noch vergebens nach dem Stoff gesucht hatte. Es sollte noch einmal ein Origamirock nach Burda 9/2007 Nr.116 werden, denn der erste Rock nach diesem Schnitt war im letzten Sommer ein echter Dauerbrenner.
Da ich den Rock bereits einmal genäht hatte, war der Neue eine schnelle Nummer.
Wie schon beim Vorgängerrock habe ich in den Bund zusätzlich ein breites Gummiband eingezogen; das hat sich beim Sommerrock sehr bewährt.
Den Saum habe ich erstmalig mit Saumfix, äh ja, geklebt. Ich hatte diese aufbügelbare Vlieseline irgendwann einmal mitbestellt, aber dann doch nie ausprobiert. Mal sehen, wie das so hält und wieviele Wäschen es übersteht.
Da der Jeansjersey dünner ist, als der Sweat des ersten Rockes, habe ich den Jerseyrock mit Stretchfutter gefüttert. Dadurch ist der Rock jetzt griffiger, ich fühle mich angezogener und außerdem bleibt der Jersey nicht an den Strümpfen kleben, die mich, witterungsbedingt, sicher noch eine Weile begleiten werden.
Optisch gefällt mir der Rock sehr gut; er hat diesen typischen Jeanslook, der es mir einfach macht, den Rock zu kombinieren, denn ich finde, zu Jeans passt nahezu alles. Außerdem lassen sich Jeans sowohl lässig, als auch schick stylen, je nach Anlaß und Laune.
Wohl fühle ich mich in dem Rock auch, denn er ist zwar schmal geschnitten, aber durch den Jersey bequem und macht jede Bewegung mit.
Heute habe ich den Rock mit meinem roten Frühlingsjäckchen vom letzten Jahr kombiniert.
Das Jäckchen hat für mich die ideale Länge, um es zu Röcken zu tragen und hält außerdem schön warm.
Mit diesem Outfit geselle ich mich nun zur wöchentlichen Runde am Mittwoch auf dem MMM-Blog, in der selbsgemachte Kleidung an der Frau virtuell vorgestellt werden kann.
Gastgeberin ist heute Ruth, von Rogerüths Garden, die ebenfalls ein Jerseyensemble vorstellt.
LG an das MMM-Team, sowie die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne
Fotos:Der Sohn
Rock:selbstgenäht
rotes Jäckchen:selbstgestrickt
Wollstrumpfhosen:Burlington
Stiefel:Geox
Freitag, 19. Dezember 2014
Nähen für andere:Weihnachtsoutfit der Tochter
Dieses Jahr habe ich beim Weihnahtskleid-Sew-Along ausgesetzt, aber ich habe mir im vergangenen Jahr ja auch gleich zwei Kleider während des Sew-Alongs genäht, so dass ich Weihnachten gut versorgt bin.
Dafür gibt es in diesem Jahr ein neues Weihnachtsoutfit für die Tochter, bestehend aus einem Spitzenshirt und einem Röckchen.
Den Stoff für das Shirt habe ich bei autfizz entdeckt.
Es handelt sich um eine Spitze, die mit Jersey unterlegt ist. Das finde ich sehr praktisch, da die Spitze durch die Doppelung blickdicht ist. Der Stoff ist elastisch, allerdings nicht so sehr, wie normaler Jersey.
Aus dem Stoff habe ich der Tochter ein schlichtes Shirt mit 3/4 Ärmeln nach meinem Lieblingsschnitt 124 aus der Burda 1/2003 genäht. Den Ausschnitt habe ich mit einem Rest schwarzen Jerseys versäubert.
Das Shirt passt der Tochter gut und sie hat es auch schon ein paar mal getragen.
Dazu habe ich der Tochter gestern ein kurzes Glockenröckchen genäht.
Schnitt dafür ist Nr.128 aus der Burda 12/2014. Das heißt, einen Schnitt zum Appausen gibt es gar nicht, sondern ein Schema, anhand dessen der Schnitt mit Hilfe eines Fadenzirkels selbst erstellt wird.
Das Röckchen hat seitlich einen nahtverdeckten Reißverschluß und statt des Ripsbandes, das bei Burda als Bund dient, habe ich einen aus Stoff zugeschnitten und genäht.
Stoff ist ein schwarzer Crepe-Georgette von Stoff und Stil, der sehr schön fällt und auch blickdicht ist.
Das Röckchen hat die Tochter heute Morgen gleich zur Schule angezogen, alltagstauglich kombiniert mit schwarzem Top und rotem Jäckchen.
Und so geht sie auch heute Abend zu unserem vorweihnachtlichen Familientreffen, zu dem die Schwester meines Mannes zu sich nach Hause eingeladen hat.
Wir werden alle Familienmitglieder und Anverwandten von der Seite meines Mannes treffen, zusammen essen, Geschenke austauschen und sicher einen netten Abend haben.
LG von Susanne
Fotos:Von mir
Schwarzes Top und rotes Strickjäckchen:Benetton
Dafür gibt es in diesem Jahr ein neues Weihnachtsoutfit für die Tochter, bestehend aus einem Spitzenshirt und einem Röckchen.
Den Stoff für das Shirt habe ich bei autfizz entdeckt.
Es handelt sich um eine Spitze, die mit Jersey unterlegt ist. Das finde ich sehr praktisch, da die Spitze durch die Doppelung blickdicht ist. Der Stoff ist elastisch, allerdings nicht so sehr, wie normaler Jersey.
Aus dem Stoff habe ich der Tochter ein schlichtes Shirt mit 3/4 Ärmeln nach meinem Lieblingsschnitt 124 aus der Burda 1/2003 genäht. Den Ausschnitt habe ich mit einem Rest schwarzen Jerseys versäubert.
Das Shirt passt der Tochter gut und sie hat es auch schon ein paar mal getragen.
Dazu habe ich der Tochter gestern ein kurzes Glockenröckchen genäht.
Schnitt dafür ist Nr.128 aus der Burda 12/2014. Das heißt, einen Schnitt zum Appausen gibt es gar nicht, sondern ein Schema, anhand dessen der Schnitt mit Hilfe eines Fadenzirkels selbst erstellt wird.
Das Röckchen hat seitlich einen nahtverdeckten Reißverschluß und statt des Ripsbandes, das bei Burda als Bund dient, habe ich einen aus Stoff zugeschnitten und genäht.
Stoff ist ein schwarzer Crepe-Georgette von Stoff und Stil, der sehr schön fällt und auch blickdicht ist.
| Der Saum ist gerade; der Rock hängt wohl etwas schief auf der Puppe |
Das Röckchen hat die Tochter heute Morgen gleich zur Schule angezogen, alltagstauglich kombiniert mit schwarzem Top und rotem Jäckchen.
Und so geht sie auch heute Abend zu unserem vorweihnachtlichen Familientreffen, zu dem die Schwester meines Mannes zu sich nach Hause eingeladen hat.
Wir werden alle Familienmitglieder und Anverwandten von der Seite meines Mannes treffen, zusammen essen, Geschenke austauschen und sicher einen netten Abend haben.
LG von Susanne
Fotos:Von mir
Schwarzes Top und rotes Strickjäckchen:Benetton
Mittwoch, 17. Dezember 2014
MMM:Wieder im Winterrock
Wie auch im letzten Jahr kommt spätestens in der Adventszeit mein Winterrock zum Einsatz. Aufgrund der aufgenähten Sterne passt er einfach so gut in diese Zeit.
Im Dezember 2013 habe ich ihn schon einmal, hier, beim MMM getragen.
Der Rock gefällt mir immer noch gut, na, ja, bis auf eine Kleinigkeit. In diesem Jahr sitzt er in der Taille ein bißchen spack. Bähä, dabei haben die fetten Weihnachtstage doch noch gar nicht angefangen.
Zum Rock habe ich heute mein Frühlingsjäckchen an. Wenn ich Grau trage, kombiniere ich immer ein bißchen Farbe dazu; sehr gerne Rot.
Jetzt schaue ich mir an, welche Farben die Teilnehmerinnen auf dem MMM-Blog heute kombiniert haben. Ich habe ja den Eindruck, dass die Selbernäherinnen Farbe gegenüber aufgeschlossener sind, als die Trägerinnen von Kaufkleidung.
Gastgeberin ist diesmal Katharina von Sewing addicted in einem wunderschönen blumigen Jerseykleid.
LG an die MMM-Crew und die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne
Fotos:Der Ehemann
Rote Jacke:selbstgestrickt
Longshirt:Marc o Polo
Rote Thermostrumpfhosen:Nur die
Stiefel:Geox
Im Dezember 2013 habe ich ihn schon einmal, hier, beim MMM getragen.
Der Rock gefällt mir immer noch gut, na, ja, bis auf eine Kleinigkeit. In diesem Jahr sitzt er in der Taille ein bißchen spack. Bähä, dabei haben die fetten Weihnachtstage doch noch gar nicht angefangen.
Zum Rock habe ich heute mein Frühlingsjäckchen an. Wenn ich Grau trage, kombiniere ich immer ein bißchen Farbe dazu; sehr gerne Rot.
Jetzt schaue ich mir an, welche Farben die Teilnehmerinnen auf dem MMM-Blog heute kombiniert haben. Ich habe ja den Eindruck, dass die Selbernäherinnen Farbe gegenüber aufgeschlossener sind, als die Trägerinnen von Kaufkleidung.
Gastgeberin ist diesmal Katharina von Sewing addicted in einem wunderschönen blumigen Jerseykleid.
LG an die MMM-Crew und die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne
Fotos:Der Ehemann
Rote Jacke:selbstgestrickt
Longshirt:Marc o Polo
Rote Thermostrumpfhosen:Nur die
Stiefel:Geox
Mittwoch, 23. Juli 2014
Nähergebnisse und Strickfortschritt
Bei uns laufen die Sommerferien schon gut zwei Wochen und die Tage der Kinder und mir, frei von Verpflichtungen, fangen zwar später an, dauern aber oft bis in die Nacht, wenn ich die Tochter von dieser und den Sohn von jener Party oder Verabredung einsammeln muss.
Nicht, dass ich mich beschweren wollte, ich genieße die Ferien, den anderen Tagesrhythmus und die langen Sommertage.
Bevor wir Ende der Woche in den Frankreichurlaub starten, gibt es noch die letzten Nähergebnisse.
Zunächst wäre da ein lockeres Blusentop aus der Burda 7/2011-121.
Das Rückenteil, sowie die Ärmel und der kleine Stehkragen sind aus Jersey, das Vorderteil dagegen wird aus Webware zugeschnitten.
Diesen Stoffmix fand ich sehr reizvoll.
Verwendet habe ich schwarzen Viskosejersey und für das Vorderteil habe ich ein altes Herrenhemd meines Ehemannes geschlachtet.
Die Bluse sitzt locker, aber nicht formlos, ist luftig und bequem und gefällt mir insgesamt sehr gut.
Abgeändert habe ich lediglich die Länge des Ausschnittschlitzes, der im Schnitt burdatypisch abgründig lang ist-ich habe den Schlitz erheblich gekürzt. Durch den Jerseyanteil kann man dennoch problemlos in die Bluse hinein- und herausschlüpfen.
Auch seitlich hat die Bluse kleine Schlitze.
Das Blusentop kommt auf alle Fälle mit in den Urlaub, denn trotz der dunklen Farbe ist es hitzetauglich-das habe ich gestern überprüft.
Auch genäht habe ich den Safari-Rock aus der Burda 2/2014 mit den großen seitlichen Klappentaschen-ich mag ja den sportlichen Touch gern, der durch solche Taschen entsteht.
Verwendet habe ich einen olivfarbenen Baumwollstretch.
Durch den leicht stretchigen Stoff ist der Rock jetzt schön bequem, allerdings ist um die Taille herum doch etwas zu viel Luft, obwohl ich zwischendurch anprobiert habe.
Mag auch daran liegen, dass der Gatte den Druckknopf im Bund nicht ganz passgenau eingeschlagen hat-das werde ich noch nachbessern und ansonsten kann der Rock ja mit Gürtel engergeschnallt werden.
Und dann habe ich noch ein Polokleid aus der Burda 4/2010-113 C genäht, aus dunkelblau-weißem Jersey-Pique von Alfatex.
Im Onlineshop hat Alfatex diesen Pique als leichte Ware ausgewiesen. Dem kann ich nicht zustimmen, da der Stoff auf der Rückseite angerauht ist, wie etwa bei einem Sweatstoff. Das ist zwar ganz angenehm auf der Haut, aber hitzetauglich ist es weniger, so dass das Kleid nicht mit in den Urlaub kommt.
Bis auf den Poloverschluß, war das Kleid unkompliziert zu nähen. (Die Arbeitsanleitung im Heft habe ich nicht verstanden und bin anders vorgegangen-fürs erste Mal ist es ganz o.k. geworden). Für den Kragen und die Blenden habe ich unifarbene Webware verwendet, das gefiel mir besser.
Der Schnitt ist ganz gerade, ohne Abnäher und ich war gespannt, wie das fertige Kleid wohl aussehen wird.
Die Vordearansicht war gut, im Rücken hatte ich allerdings zu viel Stoff, so dass ich im Rückteil nachträglich noch zwei Abnäher genäht habe.
Mal sehen, ob das Kleid beim Tragen seine Form behält-da der Pique aus 100 % Baumwolle besteht, kann ich mir vorstellen, dass sich das Kleid im Laufe des Tages noch weitet.
Und jetzt gehe ich meine Urlaubstasche packen...
LG von Susanne
Fotos von der Tochter und mir
Nicht, dass ich mich beschweren wollte, ich genieße die Ferien, den anderen Tagesrhythmus und die langen Sommertage.
Bevor wir Ende der Woche in den Frankreichurlaub starten, gibt es noch die letzten Nähergebnisse.
Zunächst wäre da ein lockeres Blusentop aus der Burda 7/2011-121.
Das Rückenteil, sowie die Ärmel und der kleine Stehkragen sind aus Jersey, das Vorderteil dagegen wird aus Webware zugeschnitten.
Diesen Stoffmix fand ich sehr reizvoll.
Verwendet habe ich schwarzen Viskosejersey und für das Vorderteil habe ich ein altes Herrenhemd meines Ehemannes geschlachtet.
Die Bluse sitzt locker, aber nicht formlos, ist luftig und bequem und gefällt mir insgesamt sehr gut.
Abgeändert habe ich lediglich die Länge des Ausschnittschlitzes, der im Schnitt burdatypisch abgründig lang ist-ich habe den Schlitz erheblich gekürzt. Durch den Jerseyanteil kann man dennoch problemlos in die Bluse hinein- und herausschlüpfen.
Auch seitlich hat die Bluse kleine Schlitze.
Das Blusentop kommt auf alle Fälle mit in den Urlaub, denn trotz der dunklen Farbe ist es hitzetauglich-das habe ich gestern überprüft.
Auch genäht habe ich den Safari-Rock aus der Burda 2/2014 mit den großen seitlichen Klappentaschen-ich mag ja den sportlichen Touch gern, der durch solche Taschen entsteht.
Verwendet habe ich einen olivfarbenen Baumwollstretch.
Durch den leicht stretchigen Stoff ist der Rock jetzt schön bequem, allerdings ist um die Taille herum doch etwas zu viel Luft, obwohl ich zwischendurch anprobiert habe.
Mag auch daran liegen, dass der Gatte den Druckknopf im Bund nicht ganz passgenau eingeschlagen hat-das werde ich noch nachbessern und ansonsten kann der Rock ja mit Gürtel engergeschnallt werden.
Und dann habe ich noch ein Polokleid aus der Burda 4/2010-113 C genäht, aus dunkelblau-weißem Jersey-Pique von Alfatex.
Im Onlineshop hat Alfatex diesen Pique als leichte Ware ausgewiesen. Dem kann ich nicht zustimmen, da der Stoff auf der Rückseite angerauht ist, wie etwa bei einem Sweatstoff. Das ist zwar ganz angenehm auf der Haut, aber hitzetauglich ist es weniger, so dass das Kleid nicht mit in den Urlaub kommt.
Bis auf den Poloverschluß, war das Kleid unkompliziert zu nähen. (Die Arbeitsanleitung im Heft habe ich nicht verstanden und bin anders vorgegangen-fürs erste Mal ist es ganz o.k. geworden). Für den Kragen und die Blenden habe ich unifarbene Webware verwendet, das gefiel mir besser.
Der Schnitt ist ganz gerade, ohne Abnäher und ich war gespannt, wie das fertige Kleid wohl aussehen wird.
Die Vordearansicht war gut, im Rücken hatte ich allerdings zu viel Stoff, so dass ich im Rückteil nachträglich noch zwei Abnäher genäht habe.
Mal sehen, ob das Kleid beim Tragen seine Form behält-da der Pique aus 100 % Baumwolle besteht, kann ich mir vorstellen, dass sich das Kleid im Laufe des Tages noch weitet.
Und wie in vielen anderen Nähblogs auch, habe ich ebenfalls ein WM-Jäckchen gestrickt, bei dem allerdings noch der zweite Ärmel fehlt.
Gestrickt habe ich mit königsblauem Alpakagarn von Lanade, schlicht glatt rechts; lediglich am unteren Rand verläuft eine kleine Blümchenbordüre aus Alpakarestgarn. Als Muster habe ich wieder den zur Jacke umgewandelten Pulloverschnitt aus dem Frühlingsjäckchenknitalong verwendet.
Hier schon mal ein Blick auf das Rückenteil.
LG von Susanne
Fotos von der Tochter und mir
Mittwoch, 2. Juli 2014
MMM im Sommerrock
Der Stoff, den ich für diesen Rock verwendet habe, lag schon gut ein Jahr in meinem Stoffschrank.
Ab und zu fiel er mir ins Auge, aber mir wollte einfach nicht einfallen, was ich daraus nähen könnte.
Die Bonbonfarben, zusammen mit dem Blumenmuster sind eigentlich so gar nicht meins, zu süßlich.
Aber die Stoffqualität ist sehr schön, ein ganz weicher und glatter, dünner Sweatstoff, auf der Rückseite leicht angerauht.
Viel Stoff war es nicht, nur 1m, was die Möglichkeiten zusätzlich beschränkt hat.
Da die Wettervorhersage für diese Woche schönstes Sommerwetter versprochen hat und auch der Urlaub naht, habe ich befunden, dass der Stoff jetzt endlich zu einem Rock vernäht werden soll-ein lässiger Sweatrock kann meine Sommergarderobe noch gut ergänzen.
Zum lieblichen Stoffmuster wollte ich gern einen coolen Schnitt als Kontrast.
Cool fand ich schon immer den Origamirock von Kleinformat, den ich auch schon einmal genäht habe.
Diesmal habe ich aber nicht den Schnitt von Kleinformat genäht, sondern habe einen sehr ähnlichen aus der Burda 9/2007, Nr.116, ausprobiert.
Diesen Schnitt habe ich beispielsweise bei Rita sehr bewundert und weil mir ihre Version so gefallen hat, habe ich mir diese Burdaausgabe besorgt.
Im Heft ist der Schnitt für nicht dehnbare Webware vorgesehen.
Um die Dehnbarkeit des Sweatstoffes zu berücksichtigen, habe ich den Rock eine Nummer kleiner zugeschnitten und genäht; auf den Reißverschluß konnte ich verzichten.
In den Bund habe ich ein breites Gummiband eingezogen-das wäre nicht unbedingt notwendig gewesen, aber ich mag das Gefühl, wenn es "fest" sitzt. Zusätzlich habe ich ein Durchzugsband genäht, wobei das Band lediglich für die lässige Optik sorgen soll. Wobei, wenn ich es jetzt auf den Fotos an mir sehe, sollte ich es vielleicht doch wieder entfernen?
Die Saumzugabe habe ich nach innen umgeschlagen, mit Zickzackstich versäubert und die überschüßige Zugabe dann abgeschnitten.
Ich bin sehr zufrieden mit meinem neuen Rock und dass er bequem ist, brauche ich eigentlich nicht mehr zu erwähnen.
Mit dem Rock reihe ich mich auf dem MMM-Blog ein und schaue mir gleich an, welche selbstgenähten Kleidungsstücke an der Frau heute präsentiert werden.
Gastgeberin ist diesmal Wiebke von Kreuberger Nähte in einem wunderschönen Blumensommerkleid.
LG an die MMM-Crew und die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne
Fotos:Der Sohn
Schuhe:Geox
T-shirt:selbsgenäht, nach Burda 4/2011-122, ohne Stehkragen, aus hellgrauem Viskosejersey. Schon einmal in anderer Farbe hier gezeigt.
Kapuzenjacke:Zoo York
Ab und zu fiel er mir ins Auge, aber mir wollte einfach nicht einfallen, was ich daraus nähen könnte.
Die Bonbonfarben, zusammen mit dem Blumenmuster sind eigentlich so gar nicht meins, zu süßlich.
Aber die Stoffqualität ist sehr schön, ein ganz weicher und glatter, dünner Sweatstoff, auf der Rückseite leicht angerauht.
Viel Stoff war es nicht, nur 1m, was die Möglichkeiten zusätzlich beschränkt hat.
Da die Wettervorhersage für diese Woche schönstes Sommerwetter versprochen hat und auch der Urlaub naht, habe ich befunden, dass der Stoff jetzt endlich zu einem Rock vernäht werden soll-ein lässiger Sweatrock kann meine Sommergarderobe noch gut ergänzen.
Zum lieblichen Stoffmuster wollte ich gern einen coolen Schnitt als Kontrast.
Cool fand ich schon immer den Origamirock von Kleinformat, den ich auch schon einmal genäht habe.
Diesmal habe ich aber nicht den Schnitt von Kleinformat genäht, sondern habe einen sehr ähnlichen aus der Burda 9/2007, Nr.116, ausprobiert.
Diesen Schnitt habe ich beispielsweise bei Rita sehr bewundert und weil mir ihre Version so gefallen hat, habe ich mir diese Burdaausgabe besorgt.
Im Heft ist der Schnitt für nicht dehnbare Webware vorgesehen.
Um die Dehnbarkeit des Sweatstoffes zu berücksichtigen, habe ich den Rock eine Nummer kleiner zugeschnitten und genäht; auf den Reißverschluß konnte ich verzichten.
In den Bund habe ich ein breites Gummiband eingezogen-das wäre nicht unbedingt notwendig gewesen, aber ich mag das Gefühl, wenn es "fest" sitzt. Zusätzlich habe ich ein Durchzugsband genäht, wobei das Band lediglich für die lässige Optik sorgen soll. Wobei, wenn ich es jetzt auf den Fotos an mir sehe, sollte ich es vielleicht doch wieder entfernen?
Die Saumzugabe habe ich nach innen umgeschlagen, mit Zickzackstich versäubert und die überschüßige Zugabe dann abgeschnitten.
Ich bin sehr zufrieden mit meinem neuen Rock und dass er bequem ist, brauche ich eigentlich nicht mehr zu erwähnen.
| An der Puppe sitzt der Rock zwar etwas spackig, aber man kann die Details besser erkennen, als auf den nachfolgenden Bildern an mir |
Mit dem Rock reihe ich mich auf dem MMM-Blog ein und schaue mir gleich an, welche selbstgenähten Kleidungsstücke an der Frau heute präsentiert werden.
Gastgeberin ist diesmal Wiebke von Kreuberger Nähte in einem wunderschönen Blumensommerkleid.
LG an die MMM-Crew und die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne
Fotos:Der Sohn
Schuhe:Geox
T-shirt:selbsgenäht, nach Burda 4/2011-122, ohne Stehkragen, aus hellgrauem Viskosejersey. Schon einmal in anderer Farbe hier gezeigt.
Kapuzenjacke:Zoo York
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