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Mittwoch, 2. September 2020

MMM im September:Blaßrosa Bluse oder Pastellliebe

Kürzlich musste ich zwei abgetragene Kaufblusen aussortieren und brauchte Ersatz.

Zwar nähe ich klassische Blusen nicht so gerne, weil sie wegen der vielen blusentypischen Details, wie Kragen mit Steg, Manschetten, Ärmelschlitz und Knopfleiste doch recht arbeitsintensiv sind, 

aber gerade wenn die Tage, wie man zur Zeit schon merken kann, wieder kühler werden, ziehe ich gerne eine langärmelige Bluse an; ein Jäckchen drüber oder Unterhemd drunter geht bei Blusen immer und man ist einfach gut angezogen.

Also schaute ich mich online nach Stoffen um und verliebte mich auf Anhieb in einen blaßrosafarbenen Popeline.

Normalerweise schaue ich bei rosafarbenen Stoffen nicht zweimal hin, aber dieser Stoff hat es mir irgendwie angetan.

Zusammen mit dem Stoff bestellte ich auch gleich das passende Nähgarn und zartrosa Knöpfe.


Während ich auf den Stoff wartete, sah ich mich schon mal nach einem passenden Schnittmuster um, das die typischen Details einer Hemdbluse mitbringen sollte.


Wenn man erst mal sucht, dann findet man auch eine Menge schöner, interessanter Schnitte, auch mit modernen Elementen, wie Statementärmeln, verschiedenen Kragenformen, im Boyfriend-Style oder tailliert....

Letztlich habe ich mich aber für meinen Standard-Blusenschnitt "Gardener" entschieden, den ich schon mehrmals genäht habe.


Quelle:Gardener aus der Ottobre 5/2012
Quelle:Hemdbluse "Gardener" aus der Ottobre 5/2012



Es ist ein klassischer, figurumspielender Hemdblusenschnitt ohne modische Finessen, den ich einfach mag.

Außerdem lag der Schnitt schon kopiert bereit und da er schon mehrfach erprobt ist, wußte ich, dass er an mir ohne Änderungen gut sitzt


Mit meiner neuen Bluse bin ich sehr zufrieden.

Der Farbton des Stoffes, der ganz leicht glänzt,  gefällt mir und passt gut zum schlichten Blusenschnitt.


Zur Bluse trage ich meine helle Jeans mit weiten Hosenbeinen, die ich mir schon letztes Jahr genäht und hier vorgestellt habe.


Die pastellige Kombi ist ungewöhnlich für mich, aber ich fühle mich ausgesprochen wohl in meinem Outfit und die hellen Farben passen für mich gut zum ausklingenden Sommer.










Mein Outfit zeige ich heute auf dem MMM-Blog, wo an jedem ersten Mittwoch des Monats selbstgefertigte Kleidung an der Frau präsentiert werden kann.

Gastgeberin im September ist Elke, von elkma in einer bewegungsfreudigen und superhübscchen Culottes.


LG an das MMM-Team, sowie die anderen Teilnehmerinnen

von Susanne


Bilder vom Gatten


Blusenstoff:Soft Poplin blush rose von juni-design


Hinweis in Sachen Werbung:

Unbeauftragte Werbung durch Markennenung; es besteht keine Kooperation; Schnittmuster und Stoff habe ich selbst gekauft

Samstag, 22. Dezember 2018

Kuscheljacke für die Tochter oder Merinofleecejacke die Zweite

Die Tochter  war von meiner Wollfleecejacke, -hier-, so angetan, auch von der hellen Farbe, dass ich nochmal Fleece nachgeordert habe, um ihr auch eine zu nähen.

Für die Jacke der Tochter habe ich den Schnitt aus der Ottobre 4/2003, Nr.42, den ich auch für meine Jacke verwendet habe, ein wenig abgeändert.

Die Vorderteile habe ich auseinandergeschnitten, um Taschen einfügen zu können, die innen am Saum und am Reißverschlußband fixiert sind.

Und als Abschluß an den Säumen habe ich Bio-Grobstickbündchen angebracht.

Auch einen kleinen Kragen habe ich aus dem Strickbündchenstoff gefertigt.
Das war allerdings nicht die beste Idee, denn durch das doppelt gelegte Bündchen plus Wollfleecestoff plus Versäuberungsbändchen lag eine gewaltige Stoffmenge unter dem Nähfuss und trotz Oberstofftransportfuss ist  mir der Kragen nicht ganz symmetrisch gelungen. Aber ich kann mit dem Ergebnis leben und die Tochter sicher auch.














Wie schon im letzten Jahr haben wir in der Familie gewichtelt, so dass jeder zu Weihnachten nur ein Familienmitglied zu beschenken hat.
Ich habe zwar auch dieses Jahr nicht die Tochter gezogen, aber als Dank für den liebevoll befüllten Adventskalender, den mir die Tochter geschenkt hat, werde ich ihr die Jacke unter den Baum legen.

Ich wünsche allen frohe Festtage,

Susanne

Bilder von mir

Hinweis:Unbeauftragte Werbung durch Markennennung; es besteht keine Kooperation; sowohl die Materialien, als auch das Schnittmuster habe ich selbst gekauft 
Merinofleecestoff über Stoffversand4you
Strickbündchen:Cuff Me Cosy von Albstoffe






Sonntag, 14. Oktober 2018

Schlichte Fleecejacke

Für meine morgendliche Hunderunde und auch für die Fahrten zum Sport brauchte ich dringend eine  neue Fleecejacke, nachdem ich eine alte Kaufjacke ausmustern musste.

Auf der Suche nach passendem Stoff bin ich im Netz über Merino-Fleece gestolpert.
Die Qualität, 80% Merino-Schurwolle und 20% COkbA, hörte sich toll an, der Preis war entsprechend happig.

Nach etwas Bedenkzeit bestellte ich 1,5m in hundehaarfreundlichem Hellgrau.
Eigentlich bevorzuge ich dunkle Fleecejacken, aber darauf fallen nun mal die blonden Haare von Hugo besonders unangenehm auf.

Für eine Jacke sind 1,5m nicht gerade reichlich, aber da der Stoff teuer ist und ich nicht wußte, was mich erwartet, konnte ich mich zu mehr nicht durchringen.

Bei der Schnittsuche fielen wegen der knappen Stoffmenge schon mal Jacken mit Kapuze heraus, aber dann erinnerte ich mich an einen simplen Jackenschnitt aus der Ottobre 4/2003, Nr.42, den ich schon einmal verwendet hatte.
Hier habe ich die Jacke auch gezeigt.

Ich war sehr gespannt, als ich das Stoffpäckchen öffnete und wurde nicht enttäuscht; der Fleece ist ein Traum, sehr voluminös (420g/m ) und flauschig weich.
Allerdings roch nach der Vorwäsche im Wollwaschgang der Maschine die ganze Waschküche intensiv nach nassem Schaf; in getrocknetem Zustand ist davon aber nichts mehr zu riechen.

Zum Zusammennähen der Jacke musste ich den Obertransportfuß an die Nähmaschine montieren, sonst hätte ich die Stofffülle nicht bewältigen können.
Aus diesem Grund habe ich auch auf den im Schnitt vorgesehenen Kragen verzichtet und den Halsausschnitt mit einem Beleg aus dünnerem Stoff versäubert.






Im Schnitt sind keine Taschen vorgesehen und ich habe überlegt, welche aufzusetzen, letztlich aber wegen der Dicke des Stoffes davon abgesehen.
Außerdem habe ich mir aus dem Hollandurlaub eine schicke Gürteltasche mitgebracht, die groß genug für Schlüssel, Taschentuch und Hundeleckerlis ist, so dass ich auch gut darauf verzichten kann.
Ein Rest für Taschen wäre aber noch übrig, falls ich es mir noch anders überlege.

Die Jacke habe ich bewußt ganz schlicht gehalten, lediglich das Reißverschlußband innen habe ich mit einem roten Stoffstreifen versäubert.






Den unteren Saum habe ich nicht eingeschlagen, sondern nur rundherum mit der Ovi versäubert, was ich mir von meiner alten Kaufjacke abgeschaut habe; mir gefällt das so.

Der Schnitt fällt groß aus; ich habe die Größe 38 genäht und die Jacke sitzt an mir locker figurumspielend.
Das ist mir auch sehr recht, denn so kann ich problemlos noch einen dickeren Pulli unterziehen.










Die Tochter hat die Jacke, als sie auf der Puppe hing, entdeckt und anprobiert und schon begeistert Bedarf angemeldet, : ).
Ich hätte durchaus Lust, noch eine zu nähen; ein paar Veränderungen am Schnitt kommen mir da gleich in den Sinn...

LG von Susanne


Bilder von mir bzw dem Ehemann

Jackenschnitt aus der Ottobre-Kids 4/2003-42
Merino-Fleece von Stoffversand4u
Teilbarer Reißverschluß(60cm) von der rote Faden
Streifenshirt:selbstgenäht,
Jeans:selbstgenäht 
Tuch:selbstgestrickt

Hinweis in Sachen Werbung:
Die Nennung der Schnitt- und Stoffquelle ist rein informativ; es besteht keinerlei Kooperation und sowohl den Schnitt, als auch den Stoff  habe ich selbst gekauft



Mittwoch, 7. Februar 2018

MMM mit Morgenjacke und Jogginghose

Heute zeige ich eine Kombination, die ich so letzten Sonntag zwar angezogen habe, aber vorwiegend mit der Absicht, Bilder von Jacke und Hose machen zu lassen.

Bei der Jacke handelt es sich um meine Interpretation eines Morgenmantels, angepasst an mein Bedürfnis, es morgens vor allem kuschelig warm zu haben und daher genäht aus Sweatstoff mit Fleeceabseite.
Hier habe ich bereits geschrieben, welche Ansprüche mein Morgenmantel erfüllen soll und welchen Schnitt und Stoff ich deshalb verwendet habe.

Im gleichen Post habe ich auch die Jogginghose, die ich trage, vorgestellt.

Normalerweise würde ich die beiden Stücke nicht zu einem Outfit kombinieren, in dem ich den Tag verbringen möchte.

Tatsächlich hatte ich die Jogginghose erst gestern zum Sport an; dafür hatte ich sie auch vorgesehen und sie hat den Praxistest bestens bestanden.

Viele tragen ja gerne Jogginghosen als Freizeitkleidung, auch meine Kinder haben zu Hause gerne so eine bequeme Hose an.
Ich dagegen trage sie ausschließlich zum Sport und habe kein Bedürfnis, zu anderen Gelegenheiten in eine Trainingshose zu schlüpfen.
Außer eben am letzten Sonntag, ...wegen der Tragebilder.

Und weil ich diese Kombination schon einmal anhatte und für einen faulen Sonntag zu Hause recht gemütlich fand, habe ich tatsächlich den ganzen Tag in diesem Outfit verbracht, zumal ich auch nicht zu den Leuten gehöre, die sich gern mehrmals am Tag umziehen.










Wobei ich meine Morgenjacke im Lauf des Tages dann doch noch gegen meine lange Strickjacke eingetauscht habe.




Mein "Outfit" schicke ich hinüber auf den MMM-Blog, auf dem neuerdings monatlich, an jedem ersten Mittwoch des Monats,  handgefertigte Kleidung an der Frau gezeigt werden kann.
Gastgeberin ist heute Dodo von Dodosbeads in einem sehr raffinierten Rock nach französischem Schnittmuster und selbstgestrickten Pullover.

LG an das MMM-Team, sowie die übrigen Teilnehmerinnen
von Susanne

Bilder vom Ehemann

Shirt:Petit Bateau
Strickjacke:selbstgestrickt

Donnerstag, 18. Januar 2018

Kuscheliger Start in den Tag

Viele schlüpfen morgens nach dem Aufstehen ja gerne in einen Bademantel, andere hüllen sich lieber in die elegantere Variante aus feinem Stoff, den Morgenmantel.

Ich brauche es morgens kuschelig und trage daher schon seit Jahren einen Morgenmantel aus Fleece,
im Laufe der Jahre in unterschiedlichen Farben, aber immer nach demselben Schnitt.

Gefunden habe ich meinen idealen Schnitt für einen Morgenmantel in einer Ottobre-Kids.
Als die Kinder noch klein waren und sich auch noch gerne von mir benähen ließen, habe ich diese Zeitschrift oft gekauft.
Beim Durchblättern damals gefiel mir die Kapuzenjacke "Diamond" auf Anhieb und da der Schnitt bis Größe 170 geht, dachte ich, ich versuche es einfach mal. Hat bestens funktioniert.

Quelle:Ottobre Kidsfashion 4/2009

Ich mag die Länge, die kleinen Kellerfalten im Vorder- und Rückteil und die praktischen, enganliegenden Ärmelbündchen.

Da ich die Jacke nur im Haus trage, na ja, abgesehen von der ein oder anderen Morgenrunde mit dem Hund, 😊, schleppe ich das gute Stück immer ziemlich lange; ein bißchen Pilling oder die ein oder andere schäbig gewordene Stelle stören mich bis zu einem gewissen Grad bei meinem Hausmantel nicht sonderlich.

Dann sah ich neulich bei der Durchsicht meiner Lieblings-Online-Stoffshops bei Stoff & Stil einen Doubleface Stoff; Sweat im Leolook mit weicher Fleeceabseite.
Perfekt für einen neuen Morgenmantel.













Und weil ich schon mal dabei war, habe ich direkt im Anschluß den schönen Denim-Sweat, der schon länger für eine Jogginghose bereit lag, vernäht.
Sandra von Rehgeschwister hatte mir diesen Stoff schon vor etwa einem Jahr dafür empfohlen. Na ja, manchmal dauert es halt ein bißchen länger....

Der Schnitt ist dieser:

Quelle:Burdastyle 3/2014-112

Mir gefielen die Schnittdetails, der Fakehosenschlitz, die Hüftpassentaschen sowie rückwärtigeTaschen und die schmalere Passform.
Für die rückwärtigen Taschen hat mein Stoff allerdings nicht mehr ausgereicht, aber wenigstens Fake-Taschenklappen konnte ich noch zuschneiden.


Um der Unihose einen kleinen Farbakzent hinzuzufügen, habe ich an den äußeren Beinnähten und den Tascheneingriffen eine rote Elastikpaspel mitlaufen lassen.



Tragebilder gibt es dann demnächst.

Den gleichen Stoff habe ich noch in grau-braun hier liegen, um der Tochter auch eine Jogginghose zu nähen. Wenn ihr meine Hose gefällt, bekommt ihre eine pflaumenfarbene Paspel.


LG von Susanne 

Jackenstoff von Stoff&Stil
Jerseydenim vom Stoffbüro
Elastikpaspel vom Koenigreich-der-Stoffe







Mittwoch, 20. September 2017

MMM mit Rüschenbluse oder doch noch dem Trend erlegen

Zur Zeit muss offensichtlich jedes Kleidungsstück, ob Ober- oder Unterteil, ja sogar das Schuhwerk, mindestens noch einen kleinen Volant, ein paar Rüschen oder neuerdings auch Schleifen haben.

Und ich finde diese romantisch verspielten Details auch sehr nett anzusehen, konnte mir diesen Trend an mir aber nicht vorstellen.

Aber wie das so ist, wenn man Trends ständig unter die Nase gehalten bekommt,  erwischte ich mich beim Zuschnitt meiner Hemdbluse bei dem Gedanken, ob die Bluse nicht vielleicht doch einen kleinen schmucken Volant oder irgendetwas Rüschiges vertragen könnte.

Zur Inspiration blätterte ich ein bißchen in meinen Nähzeitschriften und stieß erwartungsgemäß auf ettliche Vorschläge für Blusen mit Rüschen oder Volants.
Besonders diese Beispiele gefielen mir sehr gut, jedenfalls am Model, : )......


Quelle:Burdastyle 8/2016
Quelle:Burdastyle 8/ 2016


Quelle:Burdastyle 8/2016


.......für mich selbst fand ich die Verzierungen allerdings zu üppig.

Letztlich schnitt ich einfach zwei Streifen, einmal 4 und einmal 6 cm breit, für eine Doppelrüsche zu, versäuberte den Rand mit dem Rollsaum meiner Overlock und kürzte die gerafften und angehefteten Rüschen frei Hand nach meinem Geschmack zu einem Jabot.

Der Blusenschnitt ist Gardener aus der Ottobre Woman 5/2012, den ich schon zweimal für mich und einmal für die Tochter verwendet habe; der leicht taillierte Schnitt passt und gefällt mir bzw uns einfach gut.
Stoff ist ein dünner, leicht stretchiger Hemdenpopeline.
Aufgrund des dünnen Stoffes und auch, weil ich bei Blusen gerne mal die Ärmel hochkrempele, habe ich die Nähte  französisch versäubert; so sieht es auch von innen ordentlich aus.


Angezogen finde ich meine neue Rüschenbluse so "lala", was nicht wirklich verwunderlich ist, da die Verzierung nun mal außerhalb meines bevorzugten schlichten Stils liegt.

Aber wie sagte Frau Küstensocke letzten Mittwoch so schön, "Frau will sich ausprobieren" und das ist schließlich auch mal ganz spannend.

Kombiniert mit simpler schwarzer Hose und mit meinem trachtig angehauchten Strickjäckchen drüber fühle ich mich dann doch ganz wohl.
Ist jetzt sicherlich keine Bluse, die ich jeden Tag anziehen möchte, aber ab und zu kommt sie sicherlich zum Einsatz.









Mit diesem Outfit bin ich heute wieder einmal beim Me-Made-Mittwoch dabei.
Was die Anderen für tolle me-made-Stücke zu zeigen haben, schaue ich mir gleich in Ruhe an.
Diesmal eröffnet Gastbloggerin rothedinge den Tag mit einer schicken und glitzernden Culotttes.


LG an die MMM-Crew, sowie die anderen Teilnehmerinnen,
von Susanne


Bilder von mir

schwarze Hose:selbstgenäht, Schnitt:Burdastyle 10/2013-127
Strickjäckchen: selbstgestrickt, Anleitung:Drops-Design
Stiefelletten:Bellissima

Freitag, 27. Januar 2017

12 Colours Of Handmade Fashion:Grün im Januar

Was habe ich mich gefreut, als ich Selmins Vorgabe für ihre neue Aktion, 12 colours of handmade fashion, gelesen hatte; Grün für den Januar.
Ich liebe Grün und die Farbe ist schon länger fester Bestandteil meiner Garderobe.

Allerdings nicht jeder Grünton.
Die Farbe Greenery, die Pantone für die erste Jahreshälfte 2017 zu einer der 10 Trendfarben gekürt hat, ist nicht mein Fall.
Dafür kommt aber die zweite Nuance, die sich Kale nennt, meinen Vorlieben entgegen.
Ich mag eher die dunklen und/oder gedeckten Grüntöne für meine Kleidungsstücke.

Zum Beispiel meine khakifarbene Chino .
Der dezente Khakiton ist für mich eine ideale Kombifarbe; geht sowohl mit vielen dunklen, als auch hellen Farben gut zusammen.
Diese Hose ist eine Neuauflage einer abgenutzten Version.

khakifarbene Chino, genäht im April2016

Ich habe über die Jahre auch  Jäckchen in grünen Farbtönen gestrickt.

khakifarbenes Alpakajäckchen, gestrickt im Sommr 2016, kombiniert mit selbstgenähter Bermuda aus dunkelgrünem Leinen

grünes Frühlingsjäckchen aus 2014


dunkelgrüne Zopfmusterstrickjacke, schon älter
Für den Auftakt von Selmins Aktion habe ich aber auch etwas Neues genäht, eine frische Hose in  Armeegrün. So war der Farbton im Stoffladen eben bezeichnet, wie auch immer,  diese Nuance entspricht jedenfalls meinen Grünvorlieben.

Genäht habe ich eine Hose nach dem Kaufschnitt 6658-V von Burda.
Der Schnitt bringt mit, was mir bei einer Hose gefällt; schmal, hüftiger Sitz, ein Formbund, der guten Sitz garantiert und obendrein noch interessant geschwungene Teilungsnähte.
Ich musste nichts ändern, bis auf die Kleinigkeit, dass ich statt des Knopfverschlusses einen Hosenreißverschluß eingesetzt habe: geknöpfte Hosen sind nicht so mein Fall.

Da zur Umsetzung des Schnittes unelastische Webstoffe empfohlen werden, mein Stoff, den ich verwenden wollte, ein Baumwollstretchköper, aber 3% Lycra enthält, habe ich eine Nummer kleiner zugeschnitten, als ich das normalerweise tun würde. Passt.

Die Teilungsnähte, die Innenbeinnähte und den Bund habe ich mit doppelt eingefädeltem, normalem Nähgarn in Khaki abgesteppt; so ist das Topstitching gut sichtbar, bleibt aber dezent.



Zur Hose konnte ich gleich mein neues Stricktuch kombinieren, mit dem ich endlich meine zahlreichen Wollreste sinnvoll verwerten konnte und das auch einen Fitzel Grün enthält.
Es ist sehr schön groß und dank der vielen Alpacawollreste auch viel weicher, als das erste Stricktuch.



Trotz eisigem Windchen bin ich in den Schnee gestapft; draußen ist das Licht immer noch etwas besser, als im Haus. Aber wir haben uns mit den Fotos auch beeilt, : ).







Mein Outfit schicke ich hinüber zu Selmin, die heute dazu einlädt, handgefertigte Projekte in Grün auf ihrem Blog zu präsentieren.

LG an die Gastgeberin und die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne

Bilder vom Ehemann

Tweedjacket:Esprit
Affenbluse:selbstgenäht, Schnitt aus Ottobre Woman 2012
Stiefelletten:Bellissima