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Mittwoch, 2. August 2023

MMM im August mit gestreiftem Saint-Shirt …

 …oder ich nähe mich durchs Jahr mit Ann Ringstrand.


Blau-weiße Streifen mag ich im Sommer besonders gern; das Muster wirkt auf mich immer frisch und appetitlich.

Außerdem lässt sich mit den Streifen beim Zuschnitt ein wenig spielen.

So habe ich die Streifen meines neuen Saint-Shirts bei der rückwärtigen Passe, bei der Tasche und bei den Manschetten quer verarbeitet.


Hinsichtlich der Größenwahl, der Passform und den Besonderheiten des Designs halte ich mich heute kurz, denn darauf bin ich bereits ausführlich bei meinem ersten Saint-Hemd eingegangen, als ich es auf dem Blog vorgestellt habe. Wer mag, kann das hier nachlesen.

Genäht habe ich wieder die Größe S und bin erwartungsgemäß sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

Stoff ist ein feiner, glatter Baumwollpopeline, der sich problemlos verarbeiten ließ und die Knöpfe sind aus meinem Bestand, abgetrennt von aussortierten Hemden meines Mannes.


Nebenbei gesagt ist das Streifenhemd bereits mein 4tes Saint-Shirt.

Außer dem grau-blauen Hemd, das ich im April auf dem Blog gezeigt habe, ist noch ein khakifarbenes Shirt für mich und ein weißes für die Tochter entstanden.

Hemden bzw. Blusen sind Kleidungsstücke, die ich sowohl gerne nähe, als auch viel und gerne trage, daher finde ich es schön, eine kleine Auswahl zu haben.










Mein Streifenhemd zeige ich heute beim monatlichen Treffen auf dem MMM-Blog

Gastgeberin ist diesmal Ina von Fitzladen mit einer stylischen, transparenten Bluse.


Liebe Grüße an die MMM-Crew, sowie die anderen Teilnehmer/-innen

von Susanne



Fotos vom Mann 


Hemdenstoff : blau-weiß gestreifter Baumwollpopeline von Essentiel über The Fabric Sales

Schnitt: Saint-Shirt aus dem Buch SY von Ann Ringstrand



Hinweis in Sachen Werbung: Unbeauftragte Werbung mit Markennennung; Schnitt und Stoff habe ich selbst gekauft

Mittwoch, 5. April 2023

MMM im April:Base Trouser mit Saint Shirt

 Heute trage ich meine zweite Base Trouser .


Quelle:Base Trouser aus dem Buch SY von Ann Ringstrand

Da ich bei meiner ersten Version nach der Anprobe noch Weite reduzieren musste, damit mir die Hose nicht von den Hüften rutscht, habe ich es gewagt, diese Base Trouser eine Nummer kleiner zuzuschneiden.

Ich kann sagen, dass die neue Größe für mich die perfekte Passform hat.

Ändern musste ich diesmal nur die Leibhöhe, die ich, wie auch bei der ersten Version, um 2 cm gekürzt habe

und vorsorglich habe ich am Saum 6 cm zugegeben, um genügend Spielraum zu haben, für mich die richtige Länge festzulegen.


Für die Hose habe ich mir einen dunkelblauen Baumwoll-Twill ausgesucht, der so dicht gewebt ist, dass er schwierig zu nähen war.

Ich hatte schon Mühe, die Stecknadeln in den Stoff zu schieben, um die Lagen für den Nähvorgang zu fixieren und bei der Arbeit an der Hose hatte ich das Gefühl, dass meine Maschine nicht näht, sondern die Stofflagen zusammenhämmern muss.

Insofern war das Nähen an sich nicht sonderlich vergnüglich, aber letztlich hat meine Maschine auch bei den unangenehmen Stellen, wie beim Anbringen der Gürtelschlaufen, durchgehalten 

-( dem Stoff geschuldet, habe ich mich bei den Schlaufen auf nur drei beschränkt, obwohl mir das eigentlich zu wenig ist und mir diese Designidee auch gar nicht gefällt )- 

und sogar ein ansehnliches Knopfloch fabriziert.


Im Ergebnis habe ich jetzt eine etwas steife, dafür aber umso stabilere Hose; perfekt für den Alltag und Streifzüge mit dem Hund .





Zur Hose habe ich das Saint Shirt kombiniert.

Ich trage gerne Hemden und daher kam mir das Saint Shirt gerade recht.


Quelle:Saint Shirt aus dem Buch SY von Ann Ringstrand


Wie alle Muster im Buch ist auch das Saint Shirt unisex konzipiert und oversized geschnitten und man hat drei Größen zur Auswahl.

Ich habe mich für die kleinste Größe, die S, entschieden.


Bei diesem Hemdenmuster liegt der Reiz für mich in den besonderen Details:

-ein großer, spitzer Kragen

-zweigeteilte Ärmel mit Schlitz, die in extralange Manschetten übergehen, welche nur im unteren Bereich mit einem Knopf versehen werden

-gedoppelte Rückenpasse, die ich mit der "Burritomethode" genäht habe, für einen sauberen Look innen, wie außen

-ein stark gerundeter Saum, der hinten länger ist als vorn ;

generell ist das Hemd sehr lang geschnitten und obwohl ich mit 1,72 m nicht klein bin, habe ich das Muster um 2 cm gekürzt, um nicht das Gefühl zu haben, ein Minikleid zu tragen

-ungewöhnlich ist auch der Sitz der Tasche, die nicht auf der Brust, sondern deutlich tiefer plaziert ist


Insgesamt ist das Hemd so geworden, wie ich es mir vorgestellt hatte.

Als Stoff habe ich einen sehr feinen, und daher leicht durchscheinenden Baumwollpopeline in dunklem Graublau genutzt.





 











 Obwohl ich monochrome Looks an sich liebe, ist mir diese Zusammenstellung doch insgesamt zu dunkel und ich werde die beiden Stücke wohl zukünftig mit anderen Teilen meiner Garderobe kombinieren.


Mein Outfit zeige ich heute auf dem MMM-Blog, auf dem an jedem ersten Mittwoch des Monats selbstgefertigte Kleidung gezeigt werden kann.

Gastgeberin ist diesmal Ina von Fitzladen in einem sehe schönen, perfekt aufeinander abgestimmten Frühlingsoutfit


LG an das MMM-Team, sowie die anderen Teilnehmerinnen 

von Susanne


Fotos vom Mann


Hosenstoff:Baumwoll-Twill von Ines de la Fressange über the Fabric Sales

Hemdenstoff:Baumwollpopeline von Dries van Noten über The Fabric Sales



Hinweis in Sachen Werbung:Unbeauftragte Werbung durch Markennennung; es besteht keine Kooperation; Schnittmuster und Stoffe sind selbst gekauft















 


 


 


 


Mittwoch, 6. April 2022

MMM im April mit Nina und Helmi-Blouse

Wenn ich eine Hose für mich nähen möchte, bevorzuge ich hüftig sitzende Schnitte, da ich eine kurze Leibhöhe habe und mir daher diese Schnitte besser passen, als normal- oder hochgeschnittene Exemplare.

Daher war ich sofort interessiert, als ich neulich beim Surfen im Netz auf die „Hüfthose“-Nina von Schnittchen-Patterns gestoßen bin.

Da mir auch die gemäßigt weite Form gut gefiel, habe ich das Schnittmuster bestellt und im Copy-Shop drucken lassen.

Nun, …, nachdem ich das Schnittmuster vorliegen hatte, musste ich feststellen, dass die Hose nicht hüftig geschnitten ist, sondern normal in der Taille sitzt.

Daher habe ich die Leibhöhe am Schnitt um 1,5cm reduziert.

Wo ich schon mal dabei war, habe ich den geraden Taillenbund, der für den Schnitt vorgesehen war, durch einen Formbund ersetzt, sowie Gürtelschlaufen hinzugefügt.

Außerdem habe ich die Hinterhose mit Taschen versehen,

und den Schnitt um 9 cm plus Saumzugabe verlängert, um statt einer 7/8 Länge eine normal lange Hose zu erhalten.

Der Schnitt enthält eine Nahtzugabe von 1cm und  entsprechend der Maßtabelle habe ich die Größe 36 genäht.

Die Hose fällt, wie ich finde,  recht geräumig aus, aber dafür ist sie auch bequem und sitzt für meinen Geschmack immer noch zu hoch, aber mit den Änderungen schon ganz passabel.

Auch wenn ich mit dem Schnittmuster nur semi zufrieden bin, vom Stoff, den ich für die Hose verwendet habe, bin ich begeistert.

Es handelt sich um einen khakifarbenen Baumwolltwill, der einerseits schön fest ist, aber sich gleichzeitig auch wunderbar weich anfühlt und dementsprechend sehr angenehm zu tragen ist.

Bestellt habe ich den Stoff in Belgien, bei The Fabric Sales.

Von diesem Shop habe ich vor einiger Zeit bei piek&fein gelesen und kann nur sagen, vielen Dank für den tollen Tipp.

Auch der Stoff für die Bluse, die ich zur Hose trage, kommt aus Belgien; ein schöner, ganz feiner und glatter Popeline in einem dunklen Olivton.

Schnitt für die Bluse ist Helmi von Named; dieser Schnitt beinhaltet neben der Kleidversion auch eine Blusenvariante.

Die Kleidversion habe ich sowohl für die Tochter, als auch für mich erfolgreich ausprobiert, daher ist es keine Überraschung, dass auch die Blusenvariante gut passt und sitzt.

Meine Bluse habe ich mit verdeckter Knopfleiste und Ärmeln in 3/4-Länge genäht. Das Trench-Detail habe ich weggelassen und den abgerundeten Kragen zu einem Kragen mit spitzen Ecken geändert.








Zu Hemd und Hose habe ich ein gelbes Strickjäckchen aus meinem Bestand kombiniert.

Das Jäckchen dient nicht nur als Farbtupfer, sondern wird auch dringend als Wärmespender benötigt, da wir hier einen recht heftigen Wintereinbruch mit ordentlich Schnee und steil nach unten gerutschten Temperaturen haben. 

Nun ja, der April macht eben, was er will.

Wegen der Kälte konnte ich mich auch nicht motivieren, draußen Fotos schießen zu lassen;

Daher gibt es nur Indoorbilder.




Mein Outfit schicke ich hinüber auf den MMM-Blog, auf dem an jedem ersten Mittwoch des Monats selbstgefertigte Kleidung gezeigt werden kann.

Gastgeberin im April ist Elke von elkma.de, die der Kälte mit einer schicken Weste trotzt.


LG an das MMM-Team, sowie die anderen Teilnehmerinnen

von Susanne




 

Fotos vom Mann


Gelbe Strickjacke:selbstgestrickt, 

Hosentwill und Blusenpopeline von Dries van Noten über The Fabric Sales


Hinweis in Sachen Werbung:Unbeauftragte Werbung durch Markennennung; es besteht keine Kooperation; Materialien und Anleitungen habe ich selbst gekauft


Mittwoch, 2. September 2020

MMM im September:Blaßrosa Bluse oder Pastellliebe

Kürzlich musste ich zwei abgetragene Kaufblusen aussortieren und brauchte Ersatz.

Zwar nähe ich klassische Blusen nicht so gerne, weil sie wegen der vielen blusentypischen Details, wie Kragen mit Steg, Manschetten, Ärmelschlitz und Knopfleiste doch recht arbeitsintensiv sind, 

aber gerade wenn die Tage, wie man zur Zeit schon merken kann, wieder kühler werden, ziehe ich gerne eine langärmelige Bluse an; ein Jäckchen drüber oder Unterhemd drunter geht bei Blusen immer und man ist einfach gut angezogen.

Also schaute ich mich online nach Stoffen um und verliebte mich auf Anhieb in einen blaßrosafarbenen Popeline.

Normalerweise schaue ich bei rosafarbenen Stoffen nicht zweimal hin, aber dieser Stoff hat es mir irgendwie angetan.

Zusammen mit dem Stoff bestellte ich auch gleich das passende Nähgarn und zartrosa Knöpfe.


Während ich auf den Stoff wartete, sah ich mich schon mal nach einem passenden Schnittmuster um, das die typischen Details einer Hemdbluse mitbringen sollte.


Wenn man erst mal sucht, dann findet man auch eine Menge schöner, interessanter Schnitte, auch mit modernen Elementen, wie Statementärmeln, verschiedenen Kragenformen, im Boyfriend-Style oder tailliert....

Letztlich habe ich mich aber für meinen Standard-Blusenschnitt "Gardener" entschieden, den ich schon mehrmals genäht habe.


Quelle:Gardener aus der Ottobre 5/2012
Quelle:Hemdbluse "Gardener" aus der Ottobre 5/2012



Es ist ein klassischer, figurumspielender Hemdblusenschnitt ohne modische Finessen, den ich einfach mag.

Außerdem lag der Schnitt schon kopiert bereit und da er schon mehrfach erprobt ist, wußte ich, dass er an mir ohne Änderungen gut sitzt


Mit meiner neuen Bluse bin ich sehr zufrieden.

Der Farbton des Stoffes, der ganz leicht glänzt,  gefällt mir und passt gut zum schlichten Blusenschnitt.


Zur Bluse trage ich meine helle Jeans mit weiten Hosenbeinen, die ich mir schon letztes Jahr genäht und hier vorgestellt habe.


Die pastellige Kombi ist ungewöhnlich für mich, aber ich fühle mich ausgesprochen wohl in meinem Outfit und die hellen Farben passen für mich gut zum ausklingenden Sommer.










Mein Outfit zeige ich heute auf dem MMM-Blog, wo an jedem ersten Mittwoch des Monats selbstgefertigte Kleidung an der Frau präsentiert werden kann.

Gastgeberin im September ist Elke, von elkma in einer bewegungsfreudigen und superhübscchen Culottes.


LG an das MMM-Team, sowie die anderen Teilnehmerinnen

von Susanne


Bilder vom Gatten


Blusenstoff:Soft Poplin blush rose von juni-design


Hinweis in Sachen Werbung:

Unbeauftragte Werbung durch Markennenung; es besteht keine Kooperation; Schnittmuster und Stoff habe ich selbst gekauft

Freitag, 1. Mai 2020

Saraste-Shirt

Die Tochter wünschte sich das Saraste-Shirt in kombinierfreundlichem Weiß.

Das Saraste-Shirt ist eine Variante des gleichnamigen Kleides aus dem Named-Clothing-Buch
"Breaking the Pattern".

Das Kleid hatte ich der Tochter schon letztes Jahr genäht und hier gezeigt.

Named`s  Interpretation des klassischen Blusenschnittes punktet durch die Details.
Der Schnitt ist figurnah konzipiert, mit extra langen Ärmelschlitzen, die in hemdentypische, doppelt geknöpfte Manschetten übergehen und auch an den Schultern sind Schlitze, die ein bißchen Haut blitzen lassen.
Ich mag solche kleinen, feinen Details, die hier der mitunter etwas bieder wirkenden "Normalobluse" einen Hauch Raffinesse verleihen.

Als Material für die Bluse habe ich einen gängigen Hemdenstoff, Popeline mit ein wenig Stretch, in Off-White verwendet; der leichte Stretchanteil sorgt bei der schmal geschnittene Bluse für Bequemlichkeit.

Schnitt und Anleitung sind, wie bei Named gewohnt, sorgfältig erstellt und die Schnittteile lassen sich anhand der bebilderten Schritt-für-Schritt Anleitung im Buch problemlos zusammenfügen.

Ein kleines Manko hat der Schnitt aber dieses Mal-die Ärmel fallen ein wenig zu kurz aus; zwei, drei Zentimeter mehr an Länge wären besser gewesen.
Ich habe dann mal im Netz geschaut und tatsächlich hatten auch andere Nähende dieses Schnittes die fehlende Ärmellänge bemängelt.

Na ja, der Tochter gefällt die Bluse dennoch, zumal sie die Ärmel auch ganz gerne hochkrempelt.
Und sollte ich den Schnitt noch einmal nähen wollen, werde ich die Ärmel entsprechend verlängern.












Einen schönen Feiertag und LG
von Susanne


Bilder von mir



Hinweis in Sachen Werbung:
Unbeauftragte Werbung durch Markennennung; es besteht keine Kooperation; Schnitt und Material habe ich selbst gekauft

Mittwoch, 5. Juni 2019

MeMadeMittwoch im Juni mit Hemd und Hose

Schon seit einiger Zeit liegt hier das Kleiderschnittmuster "The Factory" von Merchant and Mills, aber bei den bisher kühlen Frühlingstemperaturen hatte ich keine Lust, den Schnitt auszuprobieren.

Dann sah ich neulich auf der Merchant and Mills Seite ein Oversize-Top, das vom The Factory Schnittmuster abgeleitet war und wußte, dass ich genau so ein Hemd auch brauche.



Um einen leichten Oversize-Look zu erzielen, habe ich für mein Hemd eine Nummer größer genommen, als ich sie für ein Kleid wählen würde und das Oberteil des Schnittmusters nach meinen Vorstellungen verlängert.

Das Nähen ging problemlos;
ich habe, ehrlich gesagt, nur einen kurzen Blick auf die zwar bebilderte, aber ansonsten recht knapp gehaltene englische Nähanleitung geworfen, die vorgegebenen Schnittteile mit Einlage verstärkt, registriert, dass eine Nahtzugabe im Schnitt enthalten ist und losgenäht.

Durch die überschnittenen Schultern sind die Ärmelteile fast gerade und lassen sich leicht einsetzen und ich mag sehr die Ärmelaufschläge.

Die Ausschnitttiefe habe ich für mich ein wenig entschärft, will heißen verkürzt und das Vorderteil in einem Schlitz auslaufen lassen.

Knöpfe und Knopflöcher werden nicht benötigt, das Hemd kann einfach über den Kopf gezogen werden.

Die aufgesetzten Taschen würde ich das nächste Mal einen Tick nach unten versetzen, aber ansonsten bin ich mit meinem Hemd rundum zufrieden.

Der Stoff ist eine schöne, feste und nahezu blickdichte Viskose.






Zum Hemd trage ich eine neu genähte Hose.

Den Schnitt, Burda Style 4/2014#116, habe ich bereits einmal mit Leinen -hier-umgesetzt und im letzten Sommer sehr gerne getragen.

Diesmal habe ich einen Fischgrät-Denim genommen und mir gefällt die stabilere Jeans-Version des Schnittes.
Dank der Leinenversion als Vorlage ging diesmal auch das Zusammensetzen des Schnittes erheblich besser.





Auf die Bügelfalten habe ich verzichtet, ebenso auf die rückwärtige Paspeltasche.
Dafür gibt es wieder Fake-Taschenklappen hinten und, für mich bei Hosen unverzichtbar, da ich eigentlich immer Gürtel trage, extra Gürtelschlaufen.
Als Saumabschluß habe ich die kleine Fransenkante der Webkante genutzt.










Mit meinem Outfit geselle ich mich auf den MMM-Blog, zum monatlichen Treffen der Hobbyschneiderinnen, die dort ihre Kreationen an der Frau präsentieren können.
Gastgeberin ist Elke, von grueneblume in einem wunderschönen, edel aussehenden Dirndl.

LG an das MMM-Team, sowie die anderen Teilnehmerinnen,
von Susanne


Bilder vom Ehemann

Hemd-Stoff:Viskose, stone washed weiß von 1000stoff
Hosenstoff:Fischgrät-Denim von Merchant and Mills über junidesign


Hinweis in Sachen Werbung:Unbeauftragte Werbung durch Markennennung; Stoffe und Schnittmuster habe ich selbst gekauft; es besteht keine Kooperation

Mittwoch, 20. September 2017

MMM mit Rüschenbluse oder doch noch dem Trend erlegen

Zur Zeit muss offensichtlich jedes Kleidungsstück, ob Ober- oder Unterteil, ja sogar das Schuhwerk, mindestens noch einen kleinen Volant, ein paar Rüschen oder neuerdings auch Schleifen haben.

Und ich finde diese romantisch verspielten Details auch sehr nett anzusehen, konnte mir diesen Trend an mir aber nicht vorstellen.

Aber wie das so ist, wenn man Trends ständig unter die Nase gehalten bekommt,  erwischte ich mich beim Zuschnitt meiner Hemdbluse bei dem Gedanken, ob die Bluse nicht vielleicht doch einen kleinen schmucken Volant oder irgendetwas Rüschiges vertragen könnte.

Zur Inspiration blätterte ich ein bißchen in meinen Nähzeitschriften und stieß erwartungsgemäß auf ettliche Vorschläge für Blusen mit Rüschen oder Volants.
Besonders diese Beispiele gefielen mir sehr gut, jedenfalls am Model, : )......


Quelle:Burdastyle 8/2016
Quelle:Burdastyle 8/ 2016


Quelle:Burdastyle 8/2016


.......für mich selbst fand ich die Verzierungen allerdings zu üppig.

Letztlich schnitt ich einfach zwei Streifen, einmal 4 und einmal 6 cm breit, für eine Doppelrüsche zu, versäuberte den Rand mit dem Rollsaum meiner Overlock und kürzte die gerafften und angehefteten Rüschen frei Hand nach meinem Geschmack zu einem Jabot.

Der Blusenschnitt ist Gardener aus der Ottobre Woman 5/2012, den ich schon zweimal für mich und einmal für die Tochter verwendet habe; der leicht taillierte Schnitt passt und gefällt mir bzw uns einfach gut.
Stoff ist ein dünner, leicht stretchiger Hemdenpopeline.
Aufgrund des dünnen Stoffes und auch, weil ich bei Blusen gerne mal die Ärmel hochkrempele, habe ich die Nähte  französisch versäubert; so sieht es auch von innen ordentlich aus.


Angezogen finde ich meine neue Rüschenbluse so "lala", was nicht wirklich verwunderlich ist, da die Verzierung nun mal außerhalb meines bevorzugten schlichten Stils liegt.

Aber wie sagte Frau Küstensocke letzten Mittwoch so schön, "Frau will sich ausprobieren" und das ist schließlich auch mal ganz spannend.

Kombiniert mit simpler schwarzer Hose und mit meinem trachtig angehauchten Strickjäckchen drüber fühle ich mich dann doch ganz wohl.
Ist jetzt sicherlich keine Bluse, die ich jeden Tag anziehen möchte, aber ab und zu kommt sie sicherlich zum Einsatz.









Mit diesem Outfit bin ich heute wieder einmal beim Me-Made-Mittwoch dabei.
Was die Anderen für tolle me-made-Stücke zu zeigen haben, schaue ich mir gleich in Ruhe an.
Diesmal eröffnet Gastbloggerin rothedinge den Tag mit einer schicken und glitzernden Culotttes.


LG an die MMM-Crew, sowie die anderen Teilnehmerinnen,
von Susanne


Bilder von mir

schwarze Hose:selbstgenäht, Schnitt:Burdastyle 10/2013-127
Strickjäckchen: selbstgestrickt, Anleitung:Drops-Design
Stiefelletten:Bellissima

Samstag, 29. Juli 2017

Pussy Bow Blouse.....

.......hört sich viel netter an, als Schluppenbluse, : ).

Wobei, vielleicht denkt man umgekehrt genauso?

Apropos, Zuzsa hat über die Schluppe an der Bluse neulich erst ein paar interessante Fakten zusammengetragen.

Genäht habe ich nicht für mich, sondern wieder für die Tochter.

Die Tochter ist ein echtes Blusenmädchen; Skinnyhose und Bluse und fertig ist ihr Tagesoutfit.
Kein Wunder, dass ihr beim Durchblättern der Juniburda die Schluppenbluse 105 gut gefiel.



Die Bluse ist recht gerade geschnitten, ohne Abnäher und weil ich außerdem einen leichten, schmalgestreiften, schwarz-weißen  Popeline mit Stretch verwendet habe, habe ich die Gr.36 zugeschnitten.

Die Schulternähte, Knopfleiste, Manschetten und die aufgesetzte Tasche werden mit Paspeln betont.
Paspeln habe ich bisher noch nie genäht, weil sie nicht so meins sind.
Daher war es praktisch, dass Burda zu diesem Modell wieder eine Step-by-Step Anleitung liefert.

Mit den Paspeln hatte ich daher keine Probleme; sie ließen sich erstaunlich gut nähen.



Dafür war der dünne Stretchstoff ziemlich empfindlich.
Angefangen habe ich, brav nach Anleitung, mit der Tasche und das Stoffstück beim Zurechtbügeln  erst einmal mit dem Eisen versengt. Der Stoff wurde ganz schrumpelig und bretthart.
Also nochmal neu und mit weniger Bügelhitze.

Auf der Puppe klebt der Stoff sich richtig fest; ich hoffe doch, dass der Stoff auf der Haut angenehm zu tragen sein wird und der Stretchanteil sich in Sachen Bequemlichkeit auszahlt.

Die Knopflöcher musste ich längs, statt quer arbeiten, da mein langer Knopflochfuß, der in Position gebracht mit dem hinteren Teil über der Paspel lag,  sich standhaft weigerte, ein Knopfloch zu fabrizieren.
Und die Knöpfe, die ich neulich extra für die Bluse gekauft hatte, konnte ich nicht wiederfinden. Ich kann mich partout nicht erinnern, wo ich sie hingepackt habe. Zum Glück konnte ich die passende Anzahl in meiner Knopfschachtel zusammenkratzen.





Praktischerweise lässt sich die Schluppe bei diesem Modell abnehmen.



Mit den Paspeln erinnert die Bluse mich doch sehr an ein Pyjamaoberteil, aber dieser Look ist ja gerade Trend.

Heute Abend bin ich mit der Tochter zum Essen verabredet, dann werde ich ihr die Bluse mitbringen.

LG und ein schönes Wochenende
von Susanne


Bilder von mir

Stretchpopeline: Der Stoff-Handel

Mittwoch, 6. Juli 2016

MMM:Flatterbluse

Als ich letztens das Vogelstöffchen bestellte, ist es dabei nicht geblieben, sondern ich habe auch noch ein zweites Stöffchen mitbestellt.


Das Affenprintstöffchen  habe ich neulich bei Julia von eben Julia schon bewundert, die sich daraus eine sehr hübsche Bluse genäht hat.

Da Julia geschrieben hatte, dass der leicht crepige, dünne Stoff zwar nicht ganz einfach zu verarbeiten ist, sich aber sehr gut bügeln lässt, wollte ich es mit dem Stoff versuchen und habe mir ebenfalls eine Bluse genäht.

Um mich ganz auf die Näharbeit mit dem rutschigen Stoff konzentrieren zu können,  gab es beim Schnitt kein Experiment; ich habe auf den Blusenschnitt aus der Ottobre-Woman 5/2012 zurückgegriffen, den ich schon für meine Karoblusen verwendet hatte.

Da der Stoff leicht durchsichtig ist, habe ich die Bluse mit französischen Nähten versäubert, den Kragen und den Kragensteg, sowie die Knopfleiste habe ich vor dem Nähen mit dünner Einlage bebügelt.


Diesmal habe ich als Ärmelabschluß aber keine Manschetten genäht, sondern lediglich Ärmelschlitze.
Zum einen war das einfacher zu nähen und zum anderen passt es, finde ich, gut zum dünnen Stoff, wenn auch die Ärmel schön flattern.


Auf die Brusttaschen habe ich verzichtet.
Erst wollte ich, wegen der leichten Transparenz des Stoffes, unbedingt Brusttaschen haben, aber als sie dann dran waren, gefielen sie mir irgendwie nicht. Also habe ich sie wieder abgetrennt, was aufgrund des zarten Stoffes nicht ganz einfach war;  ich kam ganz schön ins Schwitzen. Und man sah hinterher auch erst die Einstiche, die sich aber glücklicherweise wegbügeln ließen.

Unter der Bluse trage ich ein ärmelloses Kauftop, das dafür sorgt, dass der Oberkörper blickdicht eingepackt ist, was bei den heutigen Temperaturen auch angenehm ist. Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Bluse auch pur, nur mit BH drunter, tragen würde. Wie haltet ihr das mit leicht transparenter Kleidung ?






Mein Outfit schicke ich hinüber auf den MMM-Blog, wo sich heute virtuell Frauen in handgefertigter Kleidung treffen.
Gastgeberin ist diesmal Nina von Kleidermanie in einem sehr hübschen, schwungvollen, sommerlichen Set.

LG an die MMM-Crew, sowie die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne


Bilder:der Sohn

Boyfriend-Jeans:selbstgenäht, Burda 6798 V
Schuhe:Geox