Mein anthrazit-melierter Strickpulli in Boxy-Shape, den ich hier vorgestellt habe, gehört eindeutig zu meinen Lieblingspullis; er ist so schön kuschelig weich und warm, ohne zu dick zu sein und ich mag die lässige Passform und die Details des Modells.
Gestrickt habe ich ihn schon 2018 und obwohl ich ihn wirklich häufig trage, hat der Pulli sich gut gehalten.
Trotz häufigem Einsatz und auch einiger Waschgänge ist die Wolle nach wie vor flauschig und der Pulli hat seine Form behalten.
Daher habe ich, als ich beim Surfen im Netz die Fluffy lala Berlin-Wolle im Sale entdeckt habe, sofort zugeschlagen und einen zweiten Pulli für mich angeschlagen, diesmal in grege-meliert.
Die Anleitung für das Modell (näher beschrieben hier ) ist absolut anfängertauglich und der Pulli strickt sich blitzschnell;
ich habe bis zum fertigen Pulli keine zwei Wochen gebraucht.
Wie schon beim ersten Pulli habe ich auch diesmal Vorder- und Rückteil ein Stück verlängert.
Da ich Ton-in-Ton Looks sehr gerne mag, gibt es passend zum Pullover auch eine neue Hose aus dunkelgrauem Popeline-Stretch.
verwendet habe ich wieder den Hosenschnitt im Herrenstil aus der November-Burda von 2012, den ich hier für mich entdeckt und getestet habe.
Bei der Stoffbestellung habe ich wohl übersehen, dass der Stoff nicht sonderlich breit liegt, jedenfalls konnte ich beim Zuschnitt keinen Bund mehr aus der vorhandenen Stoffmenge herausschneiden und musste improvisieren.
Glücklicherweise hatte ich kürzlich die Serie Next-in-Fashion auf Netflix gesehen, in der junge Designer gegeneinander antreten und sich in Sachen Schneiderkunst und Kreativität messen.
In einer Folge fertigte einer der Teilnehmer eine Bermuda aus Webware, an die er einen Bund aus Strickstoff im Sporthosenstil nähte.
Diese Idee habe ich für meine Hose übernommen.
Damit das ganze nicht zu trist daherkommt und um die sportliche Note zu betonen, habe ich die Hose zusätzlich mit einem farbigen Seitenstreifen aus Ripsband versehen.
Eine schöne Woche für euch
und lG von Susanne
Bilder vom Mann
Wolle:Lala Fluffy Berlin von Lana Grossa von Filati
Hosenstoff:Popeline-Stretch in dunkelgrau von 1000 Stoff
Hinweis in Sachen Werbung:
Unbeauftragte Werbung durch Markennennung; es besteht keine Kooperation;
Material und Schnitt bzw Anleitung habe ich selbst erworben
Posts mit dem Label Brigitte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Brigitte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Montag, 17. Februar 2020
Mittwoch, 17. Mai 2017
MMM:Outfit aus dem Bestand
Heute zeige ich nichts Neues, sondern trage Kleidung aus meinem Bestand.
Das Streifenshirt habe ich letztes Jahr (klick) genäht.
Ringel gehen bei mir eigentlich immer und daher trage ich das Shirt auch sehr häufig.
Leider sieht man dem Shirt den ständigen Gebrauch mittlerweile aber auch deutlich an; der Stoff pillt. Eigentlich gehört das Shirt aussortiert, aber der Stoff trägt sich so angenehm, dass ich mich noch nicht dazu durchringen konnte.
Mit Strickjäckchen drüber kann ich mich mit dem Ringelshirt in der Öffentlichkeit noch sehen lassen.
Die Jacke ist eine meiner ältesten; gestrickt habe ich sie 2013 ( klick) und zum Glück hält sie sich sehr gut, kein Fusseln und auch keine Knötchenbildung.
Dazu habe ich meine erste lange Hose mit weitem Bein kombiniert, die ich mir erst im Februar (klick) genäht hatte.
Ich bin immer wieder froh, wenn ich feststelle, dass sich meine genähten und gestrickten Teile gut miteinander kombinieren lassen.
Getragen habe ich das Outfit bereits letzten Sonntag, als es zwar sonnig, aber, wie man auf den Bildern sehen kann, auch sehr windig und noch kühl war.
Heute wäre die Kombination definitiv zu warm.
Bei dem strahlenden Sonnenwetter heute gibt es beim MMM bestimmt viele wunderbare, sommerliche Outfits, von denen ich mich gleich inspirieren lassen werde.
Ich könnte noch ein, zwei neue Sommerkleider gebrauchen, kann mich aber immer erst dann motivieren, leichte Kleidung zu nähen, wenn die Temperaturen es auch erfordern.
Gastgeberin ist diesmal Katharina von sewing addicted, die ein sehr schönes Sommerkleid mit interessantem Knotendetail präsentiert. Gleich die erste Inspiration für mich, : ).
LG an das MMM-Team, sowie die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne
Bilder:Der Gatte
Strickjacke:selbstgestrickt, Modell 111-18 von Drops-Design, inspiriert von einer Debbie Bliss Jacke
Ringelshirt:selbstgenäht, Schnitt:BurdaStyle 120-8/2015
Hose:selbstgenäht, Schnitt:BurdaStyle 103-12/2013
Tasche:Fossil
Das Streifenshirt habe ich letztes Jahr (klick) genäht.
Ringel gehen bei mir eigentlich immer und daher trage ich das Shirt auch sehr häufig.
Leider sieht man dem Shirt den ständigen Gebrauch mittlerweile aber auch deutlich an; der Stoff pillt. Eigentlich gehört das Shirt aussortiert, aber der Stoff trägt sich so angenehm, dass ich mich noch nicht dazu durchringen konnte.
Mit Strickjäckchen drüber kann ich mich mit dem Ringelshirt in der Öffentlichkeit noch sehen lassen.
Die Jacke ist eine meiner ältesten; gestrickt habe ich sie 2013 ( klick) und zum Glück hält sie sich sehr gut, kein Fusseln und auch keine Knötchenbildung.
Dazu habe ich meine erste lange Hose mit weitem Bein kombiniert, die ich mir erst im Februar (klick) genäht hatte.
Ich bin immer wieder froh, wenn ich feststelle, dass sich meine genähten und gestrickten Teile gut miteinander kombinieren lassen.
Getragen habe ich das Outfit bereits letzten Sonntag, als es zwar sonnig, aber, wie man auf den Bildern sehen kann, auch sehr windig und noch kühl war.
Heute wäre die Kombination definitiv zu warm.
Bei dem strahlenden Sonnenwetter heute gibt es beim MMM bestimmt viele wunderbare, sommerliche Outfits, von denen ich mich gleich inspirieren lassen werde.
Ich könnte noch ein, zwei neue Sommerkleider gebrauchen, kann mich aber immer erst dann motivieren, leichte Kleidung zu nähen, wenn die Temperaturen es auch erfordern.
Gastgeberin ist diesmal Katharina von sewing addicted, die ein sehr schönes Sommerkleid mit interessantem Knotendetail präsentiert. Gleich die erste Inspiration für mich, : ).
LG an das MMM-Team, sowie die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne
Bilder:Der Gatte
Strickjacke:selbstgestrickt, Modell 111-18 von Drops-Design, inspiriert von einer Debbie Bliss Jacke
Ringelshirt:selbstgenäht, Schnitt:BurdaStyle 120-8/2015
Hose:selbstgenäht, Schnitt:BurdaStyle 103-12/2013
Tasche:Fossil
Mittwoch, 22. Februar 2017
MMM:Kleiner Flauschpulli mit weiter Hose
"Was trägst du da?", fragte der Gatte, als ich ihm mein neues Outfit präsentierte, " also, das, was du an den Beinen hast. Ist das eine Culottes oder hat das eine andere spezielle Bezeichnung? "
Äh,.... nein, ...einfach nur eine Hose mit weiten Beinen; zugegebenermaßen mit sehr weiten Beinen.
Eine lange Hose mit weitem Bein hatte ich schon länger in der Planung, auch der Stoff dafür war schon vorhanden, dieselbe Qualität, wie der Stoff meiner vom Laufsteg inspirierten Hose, nur diesmal in anthrazit.
Am Wochenende habe ich die Hose endlich genäht.
Entschieden habe ich mich für den Schnitt 103 aus der Dezemberburda 2013.
Bei diesem Schnitt gefällt mir besonders, dass die Seitennähte vorverlegt sind und die Eingriffstaschen sich dahinter verstecken.
Außerdem hat der Schnitt einen Formbund, was nicht bei allen Hosenschnitten, die ich zur Auswahl gesichtet hatte, selbstverständlich ist. Aber ein Formbund ist für mich mittlerweile ein "Muss".
Am Schnitt habe ich nur die Bundhöhe um 1cm reduziert und noch Gürtelschlaufen hinzugefügt, ansonsten habe ich die Hose unverändert genäht.
An der Hüfte sitzt die Hose schmal und geht dann über in ein weites Bein.
Die Hosenbeine finde ich bei diesem Schnitt schon sehr weit und ich muss mich an das Geflatter um meine Beine noch ein wenig gewöhnen, aber ansonsten trägt sich die Hose sehr angenehm.
Zur Hose trage ich meinen frisch fertiggestrickten Flauschpulli.
Als ich neulich meine Wollreste für mein zweites Tuch zusammengestellt habe, fielen mir auch drei Knäuel Kid-Silk-Mohair von Drops-Design in die Hände und dank der langen Lauflänge dieser Wolle ist tatsächlich ein kleiner Pulli herausgesprungen.
Gestrickt habe ich den Pulli, frei nach einer alten Brigitte-Strickanleitung, mit Nadelstärke 3,5 und doppeltem Faden; je ein Faden Kid-Silk und ein Faden Lace. Ja, das Lace-Garn hatte ich auch noch übrig, : ). Nur einfädig gestrickt war mir das Strickstück zu dünn und durchsichtig; zweifädig gestrickt ist der Pulli immer noch federleicht, aber etwas griffiger.
Ich glaube zuletzt habe ich so ein Mohairpullöverchen in den 80ern getragen.
Mein Tagesoutfit schicke ich hinüber auf den MMM-Blog; dort kann mittwochs handgefertigte Kleidung an der Frau gezeigt werden.
Gastgeberin ist heute Katharina von sewing addicted, ebenfalls in Gestricktem und Genähtem; einer wunderschönen Norwegerstrickjacke über einem schwingenden Vogue-Kleid.
LG an die MMM-Crew, sowie die anderen Teilnehmerinnen,
von Susanne
Fotos:Der Ehemann
Äh,.... nein, ...einfach nur eine Hose mit weiten Beinen; zugegebenermaßen mit sehr weiten Beinen.
Eine lange Hose mit weitem Bein hatte ich schon länger in der Planung, auch der Stoff dafür war schon vorhanden, dieselbe Qualität, wie der Stoff meiner vom Laufsteg inspirierten Hose, nur diesmal in anthrazit.
Am Wochenende habe ich die Hose endlich genäht.
Entschieden habe ich mich für den Schnitt 103 aus der Dezemberburda 2013.
Bei diesem Schnitt gefällt mir besonders, dass die Seitennähte vorverlegt sind und die Eingriffstaschen sich dahinter verstecken.
Außerdem hat der Schnitt einen Formbund, was nicht bei allen Hosenschnitten, die ich zur Auswahl gesichtet hatte, selbstverständlich ist. Aber ein Formbund ist für mich mittlerweile ein "Muss".
Am Schnitt habe ich nur die Bundhöhe um 1cm reduziert und noch Gürtelschlaufen hinzugefügt, ansonsten habe ich die Hose unverändert genäht.
An der Hüfte sitzt die Hose schmal und geht dann über in ein weites Bein.
Die Hosenbeine finde ich bei diesem Schnitt schon sehr weit und ich muss mich an das Geflatter um meine Beine noch ein wenig gewöhnen, aber ansonsten trägt sich die Hose sehr angenehm.
Als ich neulich meine Wollreste für mein zweites Tuch zusammengestellt habe, fielen mir auch drei Knäuel Kid-Silk-Mohair von Drops-Design in die Hände und dank der langen Lauflänge dieser Wolle ist tatsächlich ein kleiner Pulli herausgesprungen.
Gestrickt habe ich den Pulli, frei nach einer alten Brigitte-Strickanleitung, mit Nadelstärke 3,5 und doppeltem Faden; je ein Faden Kid-Silk und ein Faden Lace. Ja, das Lace-Garn hatte ich auch noch übrig, : ). Nur einfädig gestrickt war mir das Strickstück zu dünn und durchsichtig; zweifädig gestrickt ist der Pulli immer noch federleicht, aber etwas griffiger.
Ich glaube zuletzt habe ich so ein Mohairpullöverchen in den 80ern getragen.
Mein Tagesoutfit schicke ich hinüber auf den MMM-Blog; dort kann mittwochs handgefertigte Kleidung an der Frau gezeigt werden.
Gastgeberin ist heute Katharina von sewing addicted, ebenfalls in Gestricktem und Genähtem; einer wunderschönen Norwegerstrickjacke über einem schwingenden Vogue-Kleid.
LG an die MMM-Crew, sowie die anderen Teilnehmerinnen,
von Susanne
Fotos:Der Ehemann
Sonntag, 29. Mai 2016
Sommerstrickjäckchen
Den letzten Super-Sale bei Lanade konnte ich nicht ungenutzt verstreichen lassen und habe ein paar Knäuel bestellt.
Da das Alpaca-Garn von Drops eines meiner liebsten Wollqualitäten ist, wollte ich schon länger auch einmal das Baby-Alpaca-Silk-Garn testen.
Bestellt habe ich sparsame 250g, in der Farbe Weizen.
Entstanden ist ein ganz leichtes und tatsächlich babyweiches Jäckchen, gerade richtig für die kommende warme Jahreszeit.
Gestrickt habe ich wieder nach meinem bewährten Schnitt, einer Anleitung, nach der ich schon einige meiner Alpacajäckchen gearbeitet habe.
Vorder- und Rückteil sind in einem einfachen Zopfmuster gearbeitet, die Ärmel habe ich dagegen nur glatt-rechts gestrickt, die Säume und der Halsausschnitt schließen mit einem Bündchen ab.
Bei der knappen Wollmenge, die ich bestellt hatte, war klar, dass die Ärmel lediglich 3/4 lang werden können; allerdings ist das sowieso meine bevorzugte Länge und mir für ein Sommerjäckchen sehr lieb.
Am Ende hatte ich richtig angst, ob das Garn noch für den Halsausschnitt reichen wird. Hat es. Aber bis auf einen winzigen Rest habe ich das Garn auch vollständig verstrickt.
Bei Sylvia von Frauenoberbekleidung gibt es hier übrigens einen Bericht, wie ihre Qualitätserfahrungen mit Strickstücken aus diversen Drops-Wollqualitäten nach längerer Tragezeit sind, den ich sehr interessant finde.
Meine fertig gearbeiteten Kleidungsstücke ziehe ich, bis sich die Gelegenheit zum Anziehen ergibt, gern der Schneiderpuppe an.
Dort hing das neue Jäckchen diesmal nicht lange; die Tochter brauchte ganz dringend ein Jäckchen zum überziehen.
Nun ja; das helle Garn steht ihr zu ihrem brunetten Typ sowieso besser, als mir.
Außerdem hatte ich noch Baby-Alpaca-Silk-Garn in khaki mitbestellt; stricke ich das Jäckchen halt nochmal, : ).
Ich stricke dann mal weiter,
lG von Susanne
Bilder von mir
Da das Alpaca-Garn von Drops eines meiner liebsten Wollqualitäten ist, wollte ich schon länger auch einmal das Baby-Alpaca-Silk-Garn testen.
Bestellt habe ich sparsame 250g, in der Farbe Weizen.
Entstanden ist ein ganz leichtes und tatsächlich babyweiches Jäckchen, gerade richtig für die kommende warme Jahreszeit.
Gestrickt habe ich wieder nach meinem bewährten Schnitt, einer Anleitung, nach der ich schon einige meiner Alpacajäckchen gearbeitet habe.
Vorder- und Rückteil sind in einem einfachen Zopfmuster gearbeitet, die Ärmel habe ich dagegen nur glatt-rechts gestrickt, die Säume und der Halsausschnitt schließen mit einem Bündchen ab.
Bei der knappen Wollmenge, die ich bestellt hatte, war klar, dass die Ärmel lediglich 3/4 lang werden können; allerdings ist das sowieso meine bevorzugte Länge und mir für ein Sommerjäckchen sehr lieb.
Am Ende hatte ich richtig angst, ob das Garn noch für den Halsausschnitt reichen wird. Hat es. Aber bis auf einen winzigen Rest habe ich das Garn auch vollständig verstrickt.
Bei Sylvia von Frauenoberbekleidung gibt es hier übrigens einen Bericht, wie ihre Qualitätserfahrungen mit Strickstücken aus diversen Drops-Wollqualitäten nach längerer Tragezeit sind, den ich sehr interessant finde.
Meine fertig gearbeiteten Kleidungsstücke ziehe ich, bis sich die Gelegenheit zum Anziehen ergibt, gern der Schneiderpuppe an.
Dort hing das neue Jäckchen diesmal nicht lange; die Tochter brauchte ganz dringend ein Jäckchen zum überziehen.
Nun ja; das helle Garn steht ihr zu ihrem brunetten Typ sowieso besser, als mir.
Außerdem hatte ich noch Baby-Alpaca-Silk-Garn in khaki mitbestellt; stricke ich das Jäckchen halt nochmal, : ).
Ich stricke dann mal weiter,
lG von Susanne
Bilder von mir
Mittwoch, 25. Mai 2016
MMM:Animalprint
Von der Idee des MMM-Teams, ab und zu einen zwanglosen Motto-Mittwoch zu veranstalten, bin ich sehr angetan.
Heute gibt es auf dem MMM-Blog so einen Mottotag, welcher ganz global "Animalprint" lautet.
Darauf habe ich mich schon gefreut, denn das passende selbstgenähte Kleiungsstück zum Motto, eine Hose im Animalprint, habe ich schon seit letzem Jahr im Schrank.
Tierische Drucke stoßen ja nicht bei jedem auf Gegenliebe, aber ich bin durchaus ein Freund dieser Drucke.
Klar, bei der Vielzahl der Drucke mit Tierprint, die es mittlerweile gibt, entsprechen nicht alle meinem Geschmack und sehr warscheinlich würde ich mich wohl nicht in ein komplettes Outfit in Tierfell-Optik hüllen, aber kombiniert mit neutralen Basics finde ich ein Kleidungsstück im Animalprint einen netten Hingucker, das auch gut im Alltag tragbar ist.
Meine "wilde" Hose trage ich jedenfalls, so wie heute, ganz selbstverständlich im normalen Alltag, aber ich habe sie auch schon zum Ausgehen angezogen.
Heute habe ich zur Printhose ein schlichtes, schwarzes Kapuzenshirt kombiniert, das ich mir bereits im Oktober 2014 genäht habe. Das Shirt hält sich gut, auch die Farbe ist nicht ausgeblichen; gerade bei schwarzer Kleidung finde ich es sehr unschön, wenn sie nach einiger Zeit so verwaschen aussieht. Irgendwann muß ich diesen Schnitt nochmal in einer anderen Farbe wiederholen, denn für mich ist das Shirt einfach ein gutes Basic.
Und als wärmendes Obendrüber habe ich mir mein Tuch vom Summer-Shawl-Knit-Along umgelegt, zu dem ich erstaunlich oft greife; vielleicht nutze ich es deshalb so oft, weil es dauernd an einem Haken am Schrank im Hausflur hängt, an dem ich im Laufe des Tages immer mal wieder vorbeikomme. Und falls das Tuch dort nicht hängt, hat es sich schon die Tochter geschnappt, die es gern um den Hals geschlungen trägt, : ).
Jetzt bin ich aber gespannt, welche wilden Me-Made-Looks die anderen Teilnehmerinnen heute zusammengestellt haben.
Das MMM-Team hat sich diesmal besonders viel Mühe gegeben und eröffnet den Tag mit einer coolen Dschungel-Collage.
LG an das MMM-Team, sowie die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne
Fotos:Ehemann und Tochter
Animalprinthose:selbstgenäht, Schnitt:Burda 10/2013-127
Kapuzenshirt:selbstgenäht, Schnitt: Burda 12/2009-120
Tuch:selbstgestrickt nach einer Anleitung aus Brigitte-spezial, Stricken
Stiefeletten:Bellissima
Heute gibt es auf dem MMM-Blog so einen Mottotag, welcher ganz global "Animalprint" lautet.
Darauf habe ich mich schon gefreut, denn das passende selbstgenähte Kleiungsstück zum Motto, eine Hose im Animalprint, habe ich schon seit letzem Jahr im Schrank.
Tierische Drucke stoßen ja nicht bei jedem auf Gegenliebe, aber ich bin durchaus ein Freund dieser Drucke.
Klar, bei der Vielzahl der Drucke mit Tierprint, die es mittlerweile gibt, entsprechen nicht alle meinem Geschmack und sehr warscheinlich würde ich mich wohl nicht in ein komplettes Outfit in Tierfell-Optik hüllen, aber kombiniert mit neutralen Basics finde ich ein Kleidungsstück im Animalprint einen netten Hingucker, das auch gut im Alltag tragbar ist.
Meine "wilde" Hose trage ich jedenfalls, so wie heute, ganz selbstverständlich im normalen Alltag, aber ich habe sie auch schon zum Ausgehen angezogen.
Heute habe ich zur Printhose ein schlichtes, schwarzes Kapuzenshirt kombiniert, das ich mir bereits im Oktober 2014 genäht habe. Das Shirt hält sich gut, auch die Farbe ist nicht ausgeblichen; gerade bei schwarzer Kleidung finde ich es sehr unschön, wenn sie nach einiger Zeit so verwaschen aussieht. Irgendwann muß ich diesen Schnitt nochmal in einer anderen Farbe wiederholen, denn für mich ist das Shirt einfach ein gutes Basic.
Und als wärmendes Obendrüber habe ich mir mein Tuch vom Summer-Shawl-Knit-Along umgelegt, zu dem ich erstaunlich oft greife; vielleicht nutze ich es deshalb so oft, weil es dauernd an einem Haken am Schrank im Hausflur hängt, an dem ich im Laufe des Tages immer mal wieder vorbeikomme. Und falls das Tuch dort nicht hängt, hat es sich schon die Tochter geschnappt, die es gern um den Hals geschlungen trägt, : ).
Jetzt bin ich aber gespannt, welche wilden Me-Made-Looks die anderen Teilnehmerinnen heute zusammengestellt haben.
Das MMM-Team hat sich diesmal besonders viel Mühe gegeben und eröffnet den Tag mit einer coolen Dschungel-Collage.
LG an das MMM-Team, sowie die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne
Fotos:Ehemann und Tochter
Animalprinthose:selbstgenäht, Schnitt:Burda 10/2013-127
Kapuzenshirt:selbstgenäht, Schnitt: Burda 12/2009-120
Tuch:selbstgestrickt nach einer Anleitung aus Brigitte-spezial, Stricken
Stiefeletten:Bellissima
Sonntag, 28. Februar 2016
Summer Shawl Knit Along:Finale
Monika sammelt heute auf ihrem Blog die fertigen Summer Shawls.
Vielen Dank nochmal für die Organisation des Knit Alongs; ohne Monikas Anstoß hätte ich mir wohl nie ein Tuch gestrickt und dabei bin ich jetzt richtig zufrieden mit meinem Schal.
Mein Tuch ist sehr schön groß und ich kann mich bei Bedarf gut darin einhüllen; zur Zeit ist das abends auf dem Sofa richtig nett, : ).
Verschiedene Tragevarianten teste ich noch aus und ich werde mir wohl noch eine Verschlußnadel besorgen; einstweilen habe ich Perlen auf eine Sicherheitsnadel gefädelt.
Während des Strickens hatte ich bemängelt, dass die Wolle sich kratzig anfühlt.
Nachdem ich das Tuch nach der Fertigstellung ordentlich mit dem Dampfbügeleisen geglättet hatte, ist die Wolle schon viel weicher geworden; immer noch kein Schmusetuch, aber damit kann ich gut leben.
Mehr habe ich gar nicht zu sagen, ich lasse die Bilder sprechen:
Jetzt schaue ich mir die Ergebnisse der anderen an.
Unsere Gastgeberin Monika hat es sich nicht nehmen lassen, gleich zwei Tücher ins Rennen zu schicken; eines schöner, als das andere.
Sonntagskuchen gibt es auch dazu; ich bin gerade fertig geworden.
Es gibt Schokoccinocupcakes von hier; die Tochter und ich haben schon mal einen probiert. Schmeckt nach mehr, : ).
Liebe Grüße an Monika und die anderen Mitstrickerinnen; es hat mir viel Spaß gemacht, gemeinsam mit euch zu stricken.
Susanne
Fotos:Die Tochter
Bluse:Broadway
Jeans: selbstgenäht
Stiefeletten:Bellissima
Ohrringe:ein Geschenk des Sohnes
Vielen Dank nochmal für die Organisation des Knit Alongs; ohne Monikas Anstoß hätte ich mir wohl nie ein Tuch gestrickt und dabei bin ich jetzt richtig zufrieden mit meinem Schal.
Mein Tuch ist sehr schön groß und ich kann mich bei Bedarf gut darin einhüllen; zur Zeit ist das abends auf dem Sofa richtig nett, : ).
Verschiedene Tragevarianten teste ich noch aus und ich werde mir wohl noch eine Verschlußnadel besorgen; einstweilen habe ich Perlen auf eine Sicherheitsnadel gefädelt.
Während des Strickens hatte ich bemängelt, dass die Wolle sich kratzig anfühlt.
Nachdem ich das Tuch nach der Fertigstellung ordentlich mit dem Dampfbügeleisen geglättet hatte, ist die Wolle schon viel weicher geworden; immer noch kein Schmusetuch, aber damit kann ich gut leben.
Mehr habe ich gar nicht zu sagen, ich lasse die Bilder sprechen:
Jetzt schaue ich mir die Ergebnisse der anderen an.
Unsere Gastgeberin Monika hat es sich nicht nehmen lassen, gleich zwei Tücher ins Rennen zu schicken; eines schöner, als das andere.
Sonntagskuchen gibt es auch dazu; ich bin gerade fertig geworden.
Es gibt Schokoccinocupcakes von hier; die Tochter und ich haben schon mal einen probiert. Schmeckt nach mehr, : ).
Liebe Grüße an Monika und die anderen Mitstrickerinnen; es hat mir viel Spaß gemacht, gemeinsam mit euch zu stricken.
Susanne
Fotos:Die Tochter
Bluse:Broadway
Jeans: selbstgenäht
Stiefeletten:Bellissima
Ohrringe:ein Geschenk des Sohnes
Montag, 15. Juni 2015
Work in Progress:Businesskleid, ...
...so heißt das Modell, das ich gerade nähe und noch beenden möchte, bevor ich mit meinem kleinen Schwarzen beginne.
Der Schnitt stammt aus der Sommerkleider-Beilage zum Nachnähen der Zeitschrift Brigitte, Heft Nr.9 aus 2015.
Die Brigitte kaufe ich ganz selten, meist die Ausgabe mit den Weihnachtsplätzchen, oder, wenn Strickanleitungen enthalten sind, die mir gefallen.
Diesmal habe ich das Heft wegen des Extras mitgenommen, denn der Entwurf zum Nachnähen für das Businesskleid hat mir sofort gefallen; schlicht und eher schmal, im Vorder- und Rückteil reichlich figurformende Abnäher und auch den Ausschnitt mit Schlitz finde ich nett.
Für das Kleid wird Baumwollstoff mit 4% Elastan vorgeschlagen. Den Originalstoff kann man auch bestellen.
Helles Grau ist aber nichts für mich. Dafür habe ich im Stoffladen der nächst größeren Stadt einen leichten Baumollstoff mit entsprechendem Elatananteil in grau-braun gefunden.
Bei der Frage, in welcher Größe ich das Kleid nähen soll, stand ich erst vor einem Rätsel.
In der Zeitschrift und auf dem Schnittbogen war lediglich die Rede von den verschiedenen Konfektionsgrößen, aber eine Maßtabelle fehlte. Ich habe mir einen Wolf gesucht, aber die Tabelle war nicht enthalten.
Ich habe mich dann an den Leserservice gewandt und eine Mitarbeiterin hat mir, auf meine Anfrage hin, umgehend eine Maßtabelle zugemailt.
Die Nähanleitung an sich ist äußerst knapp gehalten. Wer noch nie ein Kleid mit Belegen, Nahtreißverschluß und Ausschnittschlitz genäht hat, dürfte seine Schwierigkeiten damit haben.
Ein paar kleine Änderungen habe ich vorgenommen.
Den Ausschnittschlitz habe ich verkürzt. Ich mag weder einen großen Ausschnitt, noch lange Schlitze, die tief blicken lassen.
Die Ärmel habe ich im Bruch zugeschnitten und gedoppelt.
Diesen Trick habe ich neulich bei Julia von Sewionista gelesen. Es gefällt mir, dass man sich damit einen sichtbaren Saum erspart.
Das Kleid ist komplett gefüttert, so rutscht es besser und sieht auch innen sauberer aus.
Außerdem konnte ich so die Charmeuse schon mal ausprobieren, die ich auch als Stretchfutter für mein kleines Schwarzes vorgesehen habe.
Ich finde diese Futterqualität sehr glatt und damit auch sehr "rutschig" . Aufpassen mußte ich beim Anfang und Ende des Nähstückes, dass die Maschine den Stoff nicht "frisst", sondern weitertransportiert, aber ansonsten ließ er sich gut nähen.
Bleibt noch der Saum am Oberstoff.
Da werde ich vor dem Spiegel herumprobieren müssen, wie lang das Kleid sein soll, denn die vorgegebene Länge ein ganzes Stück über dem Knie finde ich für mich zu kurz.
Hier schon mal ein Bild auf der Puppe. Der Puppe ist mein Kleid wie üblich einen Tick zu eng, aber dank Stretchanteil geht auch bei ihr der Reißverschluß zu, : ).
LG von
Susanne
Bilder von mir
Der Schnitt stammt aus der Sommerkleider-Beilage zum Nachnähen der Zeitschrift Brigitte, Heft Nr.9 aus 2015.
Die Brigitte kaufe ich ganz selten, meist die Ausgabe mit den Weihnachtsplätzchen, oder, wenn Strickanleitungen enthalten sind, die mir gefallen.
Diesmal habe ich das Heft wegen des Extras mitgenommen, denn der Entwurf zum Nachnähen für das Businesskleid hat mir sofort gefallen; schlicht und eher schmal, im Vorder- und Rückteil reichlich figurformende Abnäher und auch den Ausschnitt mit Schlitz finde ich nett.
Für das Kleid wird Baumwollstoff mit 4% Elastan vorgeschlagen. Den Originalstoff kann man auch bestellen.
Helles Grau ist aber nichts für mich. Dafür habe ich im Stoffladen der nächst größeren Stadt einen leichten Baumollstoff mit entsprechendem Elatananteil in grau-braun gefunden.
Bei der Frage, in welcher Größe ich das Kleid nähen soll, stand ich erst vor einem Rätsel.
In der Zeitschrift und auf dem Schnittbogen war lediglich die Rede von den verschiedenen Konfektionsgrößen, aber eine Maßtabelle fehlte. Ich habe mir einen Wolf gesucht, aber die Tabelle war nicht enthalten.
Ich habe mich dann an den Leserservice gewandt und eine Mitarbeiterin hat mir, auf meine Anfrage hin, umgehend eine Maßtabelle zugemailt.
Die Nähanleitung an sich ist äußerst knapp gehalten. Wer noch nie ein Kleid mit Belegen, Nahtreißverschluß und Ausschnittschlitz genäht hat, dürfte seine Schwierigkeiten damit haben.
Ein paar kleine Änderungen habe ich vorgenommen.
Den Ausschnittschlitz habe ich verkürzt. Ich mag weder einen großen Ausschnitt, noch lange Schlitze, die tief blicken lassen.
Die Ärmel habe ich im Bruch zugeschnitten und gedoppelt.
Diesen Trick habe ich neulich bei Julia von Sewionista gelesen. Es gefällt mir, dass man sich damit einen sichtbaren Saum erspart.
Das Kleid ist komplett gefüttert, so rutscht es besser und sieht auch innen sauberer aus.
Außerdem konnte ich so die Charmeuse schon mal ausprobieren, die ich auch als Stretchfutter für mein kleines Schwarzes vorgesehen habe.
Ich finde diese Futterqualität sehr glatt und damit auch sehr "rutschig" . Aufpassen mußte ich beim Anfang und Ende des Nähstückes, dass die Maschine den Stoff nicht "frisst", sondern weitertransportiert, aber ansonsten ließ er sich gut nähen.
Bleibt noch der Saum am Oberstoff.
Da werde ich vor dem Spiegel herumprobieren müssen, wie lang das Kleid sein soll, denn die vorgegebene Länge ein ganzes Stück über dem Knie finde ich für mich zu kurz.
Hier schon mal ein Bild auf der Puppe. Der Puppe ist mein Kleid wie üblich einen Tick zu eng, aber dank Stretchanteil geht auch bei ihr der Reißverschluß zu, : ).
LG von
Susanne
Bilder von mir
Dienstag, 7. April 2015
Nähergebnis und Strickfortschritt:Blumensweat und Strickblouson
Seit ich in der Burda 9/2014 diesen Blumensweater gesehen habe, wollte ich auch einen.
Leider konnte ich lange Zeit keinen Blumenstoff finden, der mir gefallen hätte. Aber dann entdeckte ich den "richtigen" Stoff bei Autfizz-Stoffe-einen Scuba.
Scuba ist ein Material, das auch als Neopren bekannt ist und üblicherweise für Taucheranzüge verwendet wird. Aktuell wird Scuba für "normale" Bekleidung neu entdeckt. Der Stoff ist etwas dicker als Jersey und hat "Stand" und scheint absolut bügelfrei zu sein.
Meike beispielsweise hat über erste Erfahrungen mit Scuba berichtet und sich einen tollen Rock daraus genäht. Ich war neugierig und bestellte den Stoff.
Bei der Überlegung, welchen Schnitt ich für den Sweater nehme, war ich unsicher.
Der Schnitt 114 aus der Burda 9/2014 wirkt am Model, als würde es dreimal hineinpassen. Auch in der Burda Community wurde der Schnitt zum Beispiel hier und dort ausprobiert und berichtet, dass er sehr weit ausfällt.
Mich störten vor allem die voluminösen Ärmel am Schnitt. Da ich in den letzten Jahren ausschließlich schmale Shirts getragen habe, hatte ich die Befürchtung, dass mich ein Sweater mit weitem Körper und zudem noch Flatterärmeln überfordern könnte.
Bei der Suche nach Schnittalternativen stieß ich auf Nr.128 aus der Burda 11/2012. Ebenfalls ein Oversize-Schnitt, aber mit wesentlich schmaleren Ärmeln.
Zugeschnitten habe ich die Größe 36, den Körper aus Scuba, die Ärmel und Bündchen aus schwarzem, dünnen Sweat vom roten Faden.
Trotzdem habe ich noch zwei Dinge geändert.
Den vorgesehenen V-Ausschnittes habe ich in einen Rundhalsausschnitt umgewandelt, da ich persönlich diese Ausschnittform lieber für mich mag.
Und den Saum habe ich hinten länger, als vorn geschnitten und genäht, sowie die Länge insgesamt etwas gekürzt. Die Saumkante habe ich zusätzlich mit der Zwillingsnadel abgesteppt, denn da am Saum drei Lagen Stoff aufeinandertreffen, wollte ich die Naht dort gern flach anliegend haben. Außerdem mag ich die sportliche Optik des doppelt abgesteppten Saums im Kontrast zum Blumenstoff.
Hier schon mal ein Bild auf der Puppe:
Auch mit meinem Strickblouson bin ich gut vorangekommen.
Es fehlen noch das Halsbündchen und der Reißverschluß.
Da ich gerne einen Metallreißer hätte, der aber nicht so schwer sein sollte, werde ich nach den Ostertagen in die nächste Stadt fahren, um einen geeigneten zu suchen. Ich hoffe, dass ich fündig werde.Bei den momentanen kühlen Temperaturen könnte ich die Jacke gut gebrauchen.
LG von Susanne
Bilder von mir
Leider konnte ich lange Zeit keinen Blumenstoff finden, der mir gefallen hätte. Aber dann entdeckte ich den "richtigen" Stoff bei Autfizz-Stoffe-einen Scuba.
Scuba ist ein Material, das auch als Neopren bekannt ist und üblicherweise für Taucheranzüge verwendet wird. Aktuell wird Scuba für "normale" Bekleidung neu entdeckt. Der Stoff ist etwas dicker als Jersey und hat "Stand" und scheint absolut bügelfrei zu sein.
Meike beispielsweise hat über erste Erfahrungen mit Scuba berichtet und sich einen tollen Rock daraus genäht. Ich war neugierig und bestellte den Stoff.
Bei der Überlegung, welchen Schnitt ich für den Sweater nehme, war ich unsicher.
Der Schnitt 114 aus der Burda 9/2014 wirkt am Model, als würde es dreimal hineinpassen. Auch in der Burda Community wurde der Schnitt zum Beispiel hier und dort ausprobiert und berichtet, dass er sehr weit ausfällt.
Mich störten vor allem die voluminösen Ärmel am Schnitt. Da ich in den letzten Jahren ausschließlich schmale Shirts getragen habe, hatte ich die Befürchtung, dass mich ein Sweater mit weitem Körper und zudem noch Flatterärmeln überfordern könnte.
Bei der Suche nach Schnittalternativen stieß ich auf Nr.128 aus der Burda 11/2012. Ebenfalls ein Oversize-Schnitt, aber mit wesentlich schmaleren Ärmeln.
Zugeschnitten habe ich die Größe 36, den Körper aus Scuba, die Ärmel und Bündchen aus schwarzem, dünnen Sweat vom roten Faden.
Trotzdem habe ich noch zwei Dinge geändert.
Den vorgesehenen V-Ausschnittes habe ich in einen Rundhalsausschnitt umgewandelt, da ich persönlich diese Ausschnittform lieber für mich mag.
Und den Saum habe ich hinten länger, als vorn geschnitten und genäht, sowie die Länge insgesamt etwas gekürzt. Die Saumkante habe ich zusätzlich mit der Zwillingsnadel abgesteppt, denn da am Saum drei Lagen Stoff aufeinandertreffen, wollte ich die Naht dort gern flach anliegend haben. Außerdem mag ich die sportliche Optik des doppelt abgesteppten Saums im Kontrast zum Blumenstoff.
Hier schon mal ein Bild auf der Puppe:
Auch mit meinem Strickblouson bin ich gut vorangekommen.
Es fehlen noch das Halsbündchen und der Reißverschluß.
Da ich gerne einen Metallreißer hätte, der aber nicht so schwer sein sollte, werde ich nach den Ostertagen in die nächste Stadt fahren, um einen geeigneten zu suchen. Ich hoffe, dass ich fündig werde.Bei den momentanen kühlen Temperaturen könnte ich die Jacke gut gebrauchen.
LG von Susanne
Bilder von mir
Donnerstag, 26. März 2015
Angestrickt
Meine Wollbestellung ist eingetroffen und ich habe direkt mein zweites Frühlingsjäckchen angestrickt.
Es soll eine Blouson mit Reißverschluß werden.
Die Anleitung stammt aus einem Brigitte-Extra vom Herbst/Winter 2010. Es ist ein Entwurf der Berliner Strick-Designerin Caro E., exklusiv für Brigitte.
Diese Jacke wollte ich schon immer stricken. Aber wie das so ist, blieb es beim Vorsatz. Bis jetzt.
Die Anleitung schlägt für den Blouson Wolle von Rowan vor. Gestrickt wird mit Nadelstärke Nr. 5,5 und 6.
Ich stricke aber mit Nepal von Drops in "tiefrot", mit Nadestärke 4,5 für das Bündchen und 5 für den Körper. Damit erhalte ich genau die vorgegebenen Maße.
Das Bündchen wird im Rippenmuster, der Jackenkörper im doppelten Perlmuster gearbeitet.
Ein recht einfaches, aber, wie ich finde, hübsches Muster und dank der Nadelstärke komme ich auch flott voran.
Aufgrund der Nadelstärke und des Musters wird das nun kein leichtes Frühlingsjäckchen, sondern eher eine Jacke für kühlere Temperaturen. Da es aber in unseren Breiten auch im Frühling recht kühl sein kann, ( so wie momentan ) werde ich die Jacke sicher gut gebrauchen können.
Ob ich den Blouson bis zum Finale des Knit-Alongs fertig haben werde, ist äußerst fraglich.
Macht aber nichts, denn zum Anziehen habe ich ja auf alle Fälle das 1. Frühlingsjäckchen.
Hier schon mal einen Blick auf das fertige Rückteil der neuen Jacke.
LG von Susanne
Fotos von mir
Es soll eine Blouson mit Reißverschluß werden.
Die Anleitung stammt aus einem Brigitte-Extra vom Herbst/Winter 2010. Es ist ein Entwurf der Berliner Strick-Designerin Caro E., exklusiv für Brigitte.
Diese Jacke wollte ich schon immer stricken. Aber wie das so ist, blieb es beim Vorsatz. Bis jetzt.
Die Anleitung schlägt für den Blouson Wolle von Rowan vor. Gestrickt wird mit Nadelstärke Nr. 5,5 und 6.
Ich stricke aber mit Nepal von Drops in "tiefrot", mit Nadestärke 4,5 für das Bündchen und 5 für den Körper. Damit erhalte ich genau die vorgegebenen Maße.
Das Bündchen wird im Rippenmuster, der Jackenkörper im doppelten Perlmuster gearbeitet.
Ein recht einfaches, aber, wie ich finde, hübsches Muster und dank der Nadelstärke komme ich auch flott voran.
Aufgrund der Nadelstärke und des Musters wird das nun kein leichtes Frühlingsjäckchen, sondern eher eine Jacke für kühlere Temperaturen. Da es aber in unseren Breiten auch im Frühling recht kühl sein kann, ( so wie momentan ) werde ich die Jacke sicher gut gebrauchen können.
Ob ich den Blouson bis zum Finale des Knit-Alongs fertig haben werde, ist äußerst fraglich.
Macht aber nichts, denn zum Anziehen habe ich ja auf alle Fälle das 1. Frühlingsjäckchen.
Hier schon mal einen Blick auf das fertige Rückteil der neuen Jacke.
LG von Susanne
Fotos von mir
Donnerstag, 31. Oktober 2013
Einen Zopfpullover...
...dick und kuschelig wünschte sich die Tochter für die kommenden kalten Tage.
Nachdem sie meine Strickhefte und -bücher durchgesehen hatte, entschied sie sich für ein Modell aus der Brigitte (9/13), einem gerade geschnittenen, glatt rechts gestrickten Pullover mit einem einzelnen dicken seitlichen Zopf im Vorderteil.
Mit Nadelstärke 6 und 7 war der Pulli abends auf dem Sofa flott gestrickt.
Verwendet habe ich das Drops-Garn "Alaska", das die Tochter sich in der Farbe Graublau ausgesucht hat.
Der Pullover ist ein wenig kürzer ausgefallen als die Vorlage-ich hatte den Materialbedarf zu knapp berechnet, aber die Tochter liebt ihn trotzdem und trägt ihn schon den zweiten Tag.
Nachdem sie meine Strickhefte und -bücher durchgesehen hatte, entschied sie sich für ein Modell aus der Brigitte (9/13), einem gerade geschnittenen, glatt rechts gestrickten Pullover mit einem einzelnen dicken seitlichen Zopf im Vorderteil.
Mit Nadelstärke 6 und 7 war der Pulli abends auf dem Sofa flott gestrickt.
Verwendet habe ich das Drops-Garn "Alaska", das die Tochter sich in der Farbe Graublau ausgesucht hat.
Der Pullover ist ein wenig kürzer ausgefallen als die Vorlage-ich hatte den Materialbedarf zu knapp berechnet, aber die Tochter liebt ihn trotzdem und trägt ihn schon den zweiten Tag.
Fotos: Von mir
Röckchen: American Apparel
Stiefeletten: Roxy
LG von Susanne
Abonnieren
Posts (Atom)