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Mittwoch, 9. November 2016

MMM im Herbstkleid

Heute trage ich ein Kleid, das für mich, aufgrund der dunklen Farbe, in diesem Fall dunkelblau und  dem warmen Stoff, einem Romanitjersey, ein typisches Herbstkleid ist.

Genäht habe ich das Kleid schon im letzten Jahr, im September.
Das Oberteil ist nach dem Schnitt  "Lora" aus der La Maison Viktor genäht, das Rockteil nach einem Burdarockschnitt.
Der Schnittmix entstand unfreiwillig, da mir das Rockteil des Lora-Kleides nicht passte. Dafür hat das Zusammensetzten der beiden Schnitte prima funktioniert. Insofern bin ich wieder versöhnt mit der La Maison Viktor, zumal das Oberteil bei mir sehr gut sitzt.
Wenn ich so darüber nachdenke, könnte ich diesen Oberteilschnitt gut nochmal mit einem anderen Rockschnitt kombinieren....

Eine kleine Änderung habe ich an dem Kleid aber noch vorgenommen.
Ich habe das Rockteil noch ein Stück gekürzt.
Zwar sind Midikleider und -röcke wieder schwer im Trend, aber irgendwie mag ich meine Herbstkleider und -röcke mit bestrumpften Beinen lieber ein wenig kürzer an mir.
Und beim Selbernähen kann ich mich ja zum Glück  nach meiner eigenen Vorliebe richten und muss nicht die Länge tragen, die die jeweilige Mode vorgibt.

 



Für das Kleid allein ist es mir heute zu kalt und usselig, wir hatten sogar schon den ersten Schneefall des Jahres, örgs, daher kommt schnell noch ein Jäckchen drüber.




Ich bin immer wieder angenehm überrascht, wie schön wärmend selbst so ein dünnes, mit Nadelstärke 3 gestricktes Jäckchen, wie mein Alpakajäckchen doch ist.
Auch das Jäckchen habe ich nicht neu, sondern bereits im Herbst 2014 gestrickt.

Jetzt mache ich mir noch schnell einen Cappuccino und dann schaue ich mir auf dem MMM-Blog die selbstgefertigten Outfits der anderen Teilnehmerinnen an.

Gastgeberin ist heute Sybille vom "bürofürschönedinge", die sich nach draußen in den Schnee gewagt hat, damit man ihr in dunklen Farben gehaltenes und wie gewohnt wunderbares Outfit bewundern kann.

LG an die MMM-Crew und die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne

Kleid:selbstgenäht, Oberteil nach Lora aus La Maison Viktor, September/Oktober 2015, Rockteil nach Burda 3/2014-117
Jäckchen:selbstgestrickt
Strümpfe: nur die
Stiefeletten:Bellissima

Fotos:die Tochter

Montag, 30. November 2015

Lederleggings "Roxie"...

...nicht für mich, sondern für die Tochter.

Trotz meines Schnittdesasters bei diesem Kleid ,  habe ich mich nochmal an einem La Maison Viktor Schnitt versucht:Lederleggings "Roxie".

Quelle:LMV; Lederleggings "Roxie"

Quelle:LMV; Schnittteile Lederleggings "Roxie"

Zugeschnitten und genäht habe ich die Größe 36.
Diesmal hält die Maßtabelle, was sie verspricht:Die Hose passt und sitzt, wie ich finde, sehr gut.

Vor dem Zuschnitt habe ich den "Roxie"-Schnitt zur Sicherheit mit einem Leggingsschnitt von Burda für Jersey verglichen.
Der Leggingsschnitt von Burda hat ein schmaleres Bein, als der Schnitt aus der La Maison Viktor.
Aber der Burdaschnitt ist auch für Jersey konzipiert und Kunstleder ist, wenn auch dehnbar, längst nicht so stark nachgiebig, wie Jerseystoff.
Gut finde ich bei dem LMV-Schnitt auch die Schrägung im oberen Schnittteil; so hat der Popo gut Platz.

Insgesamt war es ein schnell und unkompliziert umzusetzender Schnitt, oben mit einem Gummibund.
Ich habe noch Taschen auf die Rückseite gesetzt, damit die Tochter weiß, wie sie in die Hose steigen muß.

Verwendet habe ich ein schwarzes, dehnbares Lederimitat, das auf der Rückseite mit schwarzem Jersey kaschiert ist. Durch die Jerseyrückseite trägt das Material sich angenehm auf der Haut.

Vor dem Zuschnitt habe ich das Kunstleder im Feinwaschgang meiner Waschmaschine, bei 0 Grad vorgewaschen, was das Imitat gut überstanden hat. Wie gut das Material dann regelmäßige Waschgänge verkraftet, bleibt abzuwarten.

Gekauft hatte ich das Kunstleder während des Nähbloggerinnentreffens in Köln bei Stoff&Stil.




LG von Susanne

Bilder von mir

Bluse:Hilfiger
Schuhe:Doc Martens

Mittwoch, 30. September 2015

MMM: Kleid "Lora"...

...aus  La Maison Victor, Sep-Okt 2015 sollte es werden.


Geworden ist es ein Schnittmix.

Schnittmusterzeitschriften kaufe ich nur noch selten und wenn, dann halte ich mich meist an Burda.
Mittlerweile habe ich einfach einen ordentlichen Bestand an Schnitten, aus denen ich wählen kann und davon passen mir die Burdaschnitte in der Regel am besten.
Ich habe auch Ausgaben der Ottobre-Woman, die neue Nähmode und Knip bzw Fashion-Style, aber bei den Schnitten aus diesen Zeitschriften muß ich immer viel mehr anpassen, als bei Burda.

Wenn ich im Zeitschriftladen eine neue Nähzeitschrift anderer Hersteller entdecke, blättere ich sie zwar interessiert durch, lege sie dann aber, aus den oben genannten Gründen, meist wieder zurück ins Regal.

Diesmal habe ich La Maison Victor nach dem Durchschauen eingepackt.
Der Schnitt "Lora" hat mir einfach zu gut gefallen und es ist mit dem Modell "River" noch ein weiterer Kleiderschnitt in dieser Ausgabe, den ich sehr schick finde.

Ausprobiert habe ich erst "Lora", zumal ich passenden Stoff, einen dunkelblauen Courtelle Jersey von Stoff&Stil, noch im Vorrat hatte.

Da ich noch nie einen Schnitt nach dieser Zeitschrift genäht hatte, entschloß ich mich zu einer Probe und habe das Oberteil des Kleides zugeschnitten. Das Oberteil saß prima.

O.k. dachte ich, wenn das Oberteil sitzt, passt auch der Rock und habe munter zugeschnitten und genäht.
Die Anprobe zeigte: Der Rock passte nicht, aber so überhaupt gar nicht. Er war, nett gesagt, mindestens eine Nummer zu klein, was eigentlich heißt: Ich sah in dem Kleid aus, wie die Wurst in der Pelle.

Dann hing das Kleid erst einmal an der Schneiderpuppe.
Ich hatte nun die Wahl: Tonne oder Rettungsversuch.
Ich entschloß mich für den Rettungsversuch.

Ich trennte das Oberteil ab und suchte für das Rockteil nach einer Schnittalternative bei Burda, die in etwa dem Rockteil des Loraschnittes nahekam und fand sie mit Tulpenrockschnitt 117 aus der Burda 3/2014




Stoff war fast keiner mehr übrig, so dass ich das rückwärtige Rockteil von Lora wiederverwenden nußte, das vordere Rockteil schnitt ich nach Burda zu.
Leider mußte ich das vordere Rockteil, mangels eines ausreichend großen Stoffstückes, in zwei Teilen zuschneiden. Um die Teilungsnaht zu rechtfertigen, habe ich wenigstens einen kleinen Schlitz genäht.

Mit Hilfe von Burda passt nun meine Schnittmix-Lora, aber so ganz glücklich bin ich nicht; zum einen, weil ich einfach zu viel herumpuzzeln und schnippeln mußte. Und zum anderen fehlen die Rocktaschen, die ich an dem Schnitt sehr nett fand. Aber aus Angst, dass sie unschön beulen könnten, habe ich sie beim Rettungsversuch lieber weggelassen.















Mit meinem Jerseykleid reihe ich mich nun auf dem MMM-Blog ein. Dort kann mittwochs selbstgenähte Kleidung an der Frau gezeigt werden.

Diesmal begrüßt Muriel, von Nahtzugabe 5cm die Teilnehmerinnen in einem rundum gelungenen Hochzeitsgastkleid.

LG an die MMM-Crew und die anderen Teilnehmerinnen von
Susanne


Fotos:Bilder 1 und 2:Die Tochter
          Bilder3 und 4:Der Sohn
        
Strümpfe:Nur Die
Stiefeletten:H&M