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Mittwoch, 4. Mai 2022

MMM im Mai mit Outfit aus Lieblingsschnittmustern oder Ringelshirt und Hose

Mein saisonaler Favorit in diesem Frühling scheint das Ringelshirt zu sein;

gerade erst habe ich mir im Rahmen des Frühlingsjäckchen -Knit-Alongs ein Shirt im Streifenmuster gestrickt.

und heute trage ich ein selbstgenähtes Ringelshirt.


Für das Ringelshirt habe ich eines meiner Lieblingsschnittmuster verwendet, das Ruska-Shirt von Named .


Quelle:Ruska Shirt von Named aus Breaking The Pattern

Normalerweise geht mir die Fertigung eines Shirts nach diesem bewährten Schnittmuster leicht von der Hand; zuschneiden, die Schnittteile zusammenstecken, nähen, anziehen.

Diesmal hat mir aber der Stoff, ein feiner Strickjersey, den ich für mein heutiges Shirt verwendet habe, einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Die Stoffkanten rollten sich ganz fürchterlich ein; weder glatt streichen, noch bügeln half und Nahtband, das sicherlich hilfreich gewesen wäre, hatte ich keines im Haus.

Aber mit viel Geduld und ganzganz vielen Stecknadeln ist es mir dann doch gelungen, das Shirt passgenau zusammenzufügen.







Die Hose, die ich zum Shirt kombiniert habe, habe ich bereits beim MMM im Februar vorgestellt und sie ist wirklich in ständigem Gebrauch.

Das liegt sicher auch daran, dass ich für die Hose ebenfalls ein Lieblingsschnittmuster verwendet habe, auf das ich mich einfach verlassen kann, Burda Style F/S # 6658.




Mein Outfit zeige ich heute auf dem MMM-Blog, auf dem an jedem ersten Mittwoch des Monats selbstgenähte Kleidung gezeigt werden kann.

Und da mein heutiges Outfit so schnell zusammengestellt war, bleibt mir viel Zeit, zu schauen, was die anderen Teilnehmer/-innen zu präsentieren haben.

Gastgeberin Ina von Fitzladen fragt diesmal um Rat, ob sie ihrer neu angefertigten Hemdjacke aus sehr coolem Stoff noch Taschen aufsetzen soll, oder lieber nicht.


LG an das MMM-Team und die anderen Teilnehmerinnen 

von Susanne


Fotos von mir


Shirt:Strickjersey von Annemie Verbeke über The Fabric Sales



Hinweis in Sachen Werbung:Unbeauftragte Werbung durch Markennennung; es besteht keine Kooperation; Stoffe und Schnittmuster habe ich selbst gekauft.





Mittwoch, 3. Juni 2020

MMM im Juni mit neuen Basics

Mit den steigenden Temperaturen klettern bei mir die Hosensäume nach oben, da ich mir einbilde,  dass es mit bloßen Knöcheln gleich viel luftiger ist.

Meist krempele ich meine Hosenbeine einfach ein Stückchen auf, aber mittlerweile habe ich sogar zwei 7/8 Hosen, die die Knöchelfreiheit schon mitbringen.
Einmal eine Leinenhose, gezeigt und vorgestellt hier und noch eine Jeans, gezeigt hier.

Und ganz neu ist eine weitere Hose in Hochwasserlänge entstanden, nach einem anderen Schnitt, als die genannten Vorgängermodelle.
Die beiden vorhandenen 7/8 Modelle haben keinen Hosenreißverschluß, sondern werden zu beiden Seiten geknöpft.
Zugegebenermaßen eine nette Alternativlösung, aber für meine neue Hose wollte ich lieber wieder den klassischen Zipper

Ausprobiert habe ich daher Variante B dieses  Schnittes:

Quelle:Burda Style 12/2011#111B

Der Schnitt hat eine lockere Passform, vorn und hinten formgebende Abnäher und ist nach unten schmal geschnitten, hat Hüftpassentaschen und bringt, was ich immer sehr schätze, einen Formbund mit.
Als netten Zusatz sieht er im Vorderteil eine Bügelfalte vor, die ich nach dem Einbügeln mit dem Reißverschlußfüßchen eingesteppt habe.

Ein wenig habe ich den Schnitt für mich angepasst.
Die Bundkante der Hose liegt, laut Anleitung, 1 cm unterhalb der Taille.
Ich habe die Bundkante für mich noch 1 cm weiter heruntergesetzt, da ich mittlerweile weiß, daß mir dann die Burdahosenschnitte besser passen.
Außerdem habe ich meine Hose um Fake-Taschenklappen und Gürtelschlaufen ergänzt.

Der Stoff, den ich vernäht habe, ist ein leichter, aber nicht zu dünner Hosenstretch in Camel, der sich angenehm kühl anfühlt, glatt fällt und wenig knittert.

Gestern habe ich zur neuen Hose eines meiner T-shirts nach unten genanntem Schnitt getragen.


Quelle: T-Shirt von Named-Clothing aus dem Buch Breaking The Pattern

Dieser Schnitt ist einer meiner Lieblings-Basic-Shirtschnitte und ich habe mittlerweile davon eine kleine Shirt-Kollektion aus unterschiedlichen Stoffen.

Das gestern getragene Shirt war, glaube ich, mein erstes nach dem Named-T-shirt-Schnitt;
genäht habe ich es irgendwann im letzten Jahr, aus feinem Modaljesey in Oliv und zwar viel getragen, aber nicht im Blog gezeigt.







Heute trage ich zwar wieder die neue 7/8 Hose, habe aber ein anderes Shirt dazu kombiniert.
Neu genäht, wieder nach dem Named-T-shirt-Schnitt, aber, anders als das olivfarbene Shirt, nicht mit Halsbündchen, sondern mit einer Belegverarbeitung am Ausschnitt.
Mit solch kleinen Änderungen lässt sich auch ein Basic-Schnitt schön variiren.
Der Stoff des Shirts ist ein Viskosejersey in Rost.











Mein Outfit zeige ich heute beim monatlichen Treffen auf dem MMM-Blog
Gastgeberin im Juni ist Elke vom Blog grueneblume in einem superschönen Sommerkleid.

LG an das MMM-Team, sowie die anderen Teilehmerinnen,
von Susanne
Und nicht vergessen; bleibt gesund und munter


Bilder von mir bzw dem Ehemann

Hosentretch von stoffe-autfizz
Shirtstoffe von 1000stoff

Hinweis in Sachen Werbung: Unbeauftragte Werbung durch Markennennung; es besteht keine Kooperation; sowohl Stoffe, als auch Schnitte habe ich selbst gekauft



Freitag, 1. Mai 2020

Saraste-Shirt

Die Tochter wünschte sich das Saraste-Shirt in kombinierfreundlichem Weiß.

Das Saraste-Shirt ist eine Variante des gleichnamigen Kleides aus dem Named-Clothing-Buch
"Breaking the Pattern".

Das Kleid hatte ich der Tochter schon letztes Jahr genäht und hier gezeigt.

Named`s  Interpretation des klassischen Blusenschnittes punktet durch die Details.
Der Schnitt ist figurnah konzipiert, mit extra langen Ärmelschlitzen, die in hemdentypische, doppelt geknöpfte Manschetten übergehen und auch an den Schultern sind Schlitze, die ein bißchen Haut blitzen lassen.
Ich mag solche kleinen, feinen Details, die hier der mitunter etwas bieder wirkenden "Normalobluse" einen Hauch Raffinesse verleihen.

Als Material für die Bluse habe ich einen gängigen Hemdenstoff, Popeline mit ein wenig Stretch, in Off-White verwendet; der leichte Stretchanteil sorgt bei der schmal geschnittene Bluse für Bequemlichkeit.

Schnitt und Anleitung sind, wie bei Named gewohnt, sorgfältig erstellt und die Schnittteile lassen sich anhand der bebilderten Schritt-für-Schritt Anleitung im Buch problemlos zusammenfügen.

Ein kleines Manko hat der Schnitt aber dieses Mal-die Ärmel fallen ein wenig zu kurz aus; zwei, drei Zentimeter mehr an Länge wären besser gewesen.
Ich habe dann mal im Netz geschaut und tatsächlich hatten auch andere Nähende dieses Schnittes die fehlende Ärmellänge bemängelt.

Na ja, der Tochter gefällt die Bluse dennoch, zumal sie die Ärmel auch ganz gerne hochkrempelt.
Und sollte ich den Schnitt noch einmal nähen wollen, werde ich die Ärmel entsprechend verlängern.












Einen schönen Feiertag und LG
von Susanne


Bilder von mir



Hinweis in Sachen Werbung:
Unbeauftragte Werbung durch Markennennung; es besteht keine Kooperation; Schnitt und Material habe ich selbst gekauft

Sonntag, 25. August 2019

Ruska Knot-Dress oder ein kleines Sommerjerseykleid für den Urlaubskoffer

Die Tochter hat ihren Sommerurlaub an Portugals Küste und ein paar Tage Sightseeing in Lissabon noch vor sich und bat mich, für ihre Urlaubsgarderobe ein weiters Kleid zu nähen.

Auch diesmal wußte sie genau, welchen Schnitt sie haben wollte- natürlich wieder von Named aus dem "Breaking the Pattern" Buch. Es sollte das Ruska Knot Dress sein.


Quelle:Ruska-Knot-Dress aus "Breaking The Pattern" von Named


So langsam nähe ich mich im Auftrag der Tochter durchs Buch, : ).

Auf der Suche nach einem passenden Jersey für den Schnitt zeigte ich der Tochter einen hellblauen Bio-Baumwolljersey mit Blättermuster.
Normalerweise bevorzugt die Tochter unifarbenen Stoff, aber das Muster des Jerseys gefiel ihr auf Anhieb und die Bioqualität war ein zusätzliches Argument für den Stoff.

Der Jersey stellte sich bei seiner Ankunft als sehr schön weichfallend heraus; perfekt für das gedoppelte Vorderteil mit Knotendetail.

Ich schnitt die bisher übliche Größe 3 zu, die der Tochter auch bei diesem Kleid einwandfrei passt.

Der Schnitt hat verschiedene Ärmellängen zur Wahl und ich habe für den sommerlichen Look die ganz kurze Variante genommen und mit einem Rollsaum gesäumt.



Den Halsausschnitt habe ich nicht, wie vorgesehen, mit einem Bündchen versäubert, sondern Formband auf den Ausschnitt gebügelt, 1cm nach innen umgeklappt und festgesteppt.

Die Länge des Kleides habe ich wieder, nach einer Anprobe, dem Wunsch der Tochter angepasst.




















Einen schönen Sonntag und lG von Susanne


Bilder von mir

Stoff:Bio-Baumwolljersey Ginko von Stof fabrics aus Dänemark über 1000stoff


Hinweis in Sachen Werbung:
Unbeauftragte Werbung durch Markennnennung; es besteht keine Kooperation, Schnitt und Stoff habe ich selbst gekauft










Donnerstag, 25. Juli 2019

Saraste Shirt Dress

Die Tochter wünschte sich ein sommerliches Hemdblusenkleid.

Diesmal brauchte sie keine Schnittvorschläge von mir.
Sie hatte sich in das Shirt-Dress aus dem Buch Breaking The Pattern von Named  verliebt.

Quelle:Saraste Shirt Dress aus Breaking The Pattern-Named 


Der Schnitt hat, neben den klassischen Elementen eines Hemdblusenkleides, zusätzliche, nette feminine Details;
einen Kragen mit verspieltem Rüschenrand
und während die Front mit der langen Knopfleiste glatt fällt, werden die seitlichen, sowie das hintere Rockteil eingereiht, wodurch luftig, schwingende Weite entsteht.






Für den sommerlichen Look des Kleides schlug ich der Tochter Leinenstoff vor, den ich sowohl schick, als auch lässig finde.
Sie hat sich für einen champagnerfarbenen Stretchleinen entschieden, wodurch Bequemlichkeit garantiert ist und der, wie wir bei Lieferung erfreut feststellten, absolut blickdicht ist.

Das Nähen des Kleides lief reibungslos; die Schnittteile ließen sich problemlos aneinanderfügen.

Da die Named-Schnitte für eine 1,72 m große Frau designet sind, die Tochter aber knapp 1,7 m misst,
habe ich die Länge, dem Wunsch der Tochter entsprechend, nach der Anprobe gekürzt.

Auch die Knopflöcher habe ich bei einer Anprobe individuell an die Tochter angepasst.
Wichtig war ihr, dass sie die obersten Knöpfe offen lassen kann, ohne unerwünschte Einblicke zu geben.
Die Knöpfe selbst sind vintage; schöne, schwere Perlmuttknöpfe aus dem Bestand meiner verstorbenen Großmutter.

Wenn die Tochter Kleidung trägt, die ich ihr genäht habe, schickt sie mir oftmals ein Outfitfoto per Whats-App; so auch diese Fotos vom WG-Balkon:






Fröhliches Schwitzen und lG
von Susanne


Fotos von mir bzw der Tochter

Leinenstoff:Stretchleinen in Champagner von der Rote Faden


Hinweis in Sachen Werbung:
Unbeauftragte Werbung durch Markennennung; es besteht keine Kooperation; Schnittmuster und Stoff habe ich gekauft