Der Anfang ist gemacht; ich habe das Rückenteil meiner
geplanten Longjacke angestrickt.
Ich habe noch ein Knäuel in Rot geordert, weil ich fand, dass sich ein schmales Rändchen in Rot gut machen würde.
Das Rückteil ist fast fertig.
Aber: Mir gefällt mein Streifenmuster nicht mehr. Mäh.
Ich liebe Streifen, aber im Hinblick darauf, dass ich ein Herbstjäckchen stricke, finde ich mein Muster irgendwie unpassend, zumindest in der Farbkonstellation, die ich verstricke.
Der Marinelook verheißt für mich halt doch den beginnenden Frühling.
Ich habe meine Bedenken der Tochter gegenüber geäußert und sie meinte, "
Mama, mir gefällt sehr gut, was du da strickst; ist halt sehr klassisch und wenn es dir nicht gefällt, nehme ich dein Jäckchen gerne. Aber wenn du unzufrieden bist, mit dem, was du da machst, musst du etwas ändern."
Recht hat sie.
Ich habe also nochmal nachgedacht.
Neue Wolle möchte ich nicht bestellen; ich möchte schon das vorhandene Garn verstricken, also brauche ich ein anderes Muster, ein Muster, das besser in den Herbst passt.
Ich habe mich online ein bißchen umgeschaut .....und auch etwas gefunden, was ich sofort bestellt habe; das
Rowan Magazin Herbst/Winter 2016/2017.
So viele schöne Modelle, die ich am liebsten alle stricken würde. Wobei es mir besonders die mehrfarbigen Designs angetan haben.
Erst wollte ich
Mara stricken,
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| Quelle:Rowan Magazi Herbst/Winter 2016/17 |
da ich ja vorhatte, eine lange Jacke zu stricken, aber in Anbetracht der Zeit, die mir bis zum Ende des Knit-Alongs noch bleibt, habe ich mich dann doch für ein kürzeres Modell, den
Glen Cardigan, entschieden.
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| Quelle:Rowan Magazin Herbst/Winter 2016/17, Glen Cardigan |
Last, but not least hat
Sylvia einige Fragen zu den Strickgewohnheiten gestellt, die ich gerne beantworten möchte:
1.
Wie lange strickst du schon?
Ich stricke schon sehr lange, als Jugendliche habe ich angefangen, meine ersten Pullis zu stricken.
2.
Wer hat dir das Stricken beigebracht?
Ich meine mich zu erinnern, dass mir beim ersten Strickpulli meine Großmutter geholfen hat, bei der ich als Kind und Jugendliche gern viel Zeit verbracht habe.
3.
Kannst du dich an dein erstes Strickstück erinnern und was war es?
Das dürfte ein Pulli für mich gewesen sein, im Streifenmuster aus ganz vielen, verschiedenfarbigen Garnen, der auch recht weit war, wie es in den 80ern modern war.
4.
Wie alt ist das älteste Strickstück, das du besitzt? Hast du ein Foto davon?
Das älteste Strickstück, das ich besitze und noch getragen wird, ist ein Rollkragenpullover, den allerdings nicht ich, sondern meine Mutter gestrickt hat, irgendwann in den 80ern. Ursprünglich hat sie ihn auch für sich gestrickt und getragen, mir aber dann überlassen.
Ich habe ihn sogar schon einmal beim
Me Made Mittwoch angehabt (
hier).
Mittlerweile ist die Form sogar wieder modern und wenn es richtig kalt ist, wird er von mir oder der Tochter noch gern getragen.
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| Februar 2015 |
Aber das allerälteste Strickstück, das ich besitze, ist mein
Taufjäckchen.
Auf dem Foto hält mich meine Urgroßmutter im Arm, neben ihr mein Urgroßvater.
5.
Wird bei dir in der Familie gestrickt?
Meine Mutter hat früher sehr viel gestrickt, Strickzeug lag bei uns irgendwie immer herum, erst nur ihres, dann kam meines noch dazu.
Auch meine Schwiegermutter und meine Schwägerin sind sehr gute Strickerinnen.
6.
Strickst du nur für dich, oder auch für andere?
In meinen Jugendjahren habe ich vorwiegend für mich gestrickt, meist Pullover, auch schon mal eine Jacke für den Freund oder Handschuhe für die Familienmitglieder zu Weihnachten.
Während meiner Studienzeit habe ich dann gar nicht mehr gestrickt und erst wieder damit angefangen, als ich mit meiner Tochter schwanger war.
Mit Begeisterung habe ich damal Babyjäckchen, -pullis und sogar -hosen gestrickt, später habe ich dann natürlich beide Kinder (Tochter und Sohn) immer mal wieder bestrickt.
Auch für den Gatten habe ich schon mal einen Pulli und eine Jacke gestrickt.
In letzter Zeit stricke ich entweder für mich, oder für die Tochter, die eine dankbare Abnehmerin ist, aber selbst nichts mit Handarbeit am Hut hat.
7.
Wie reagiert deine Umgebung auf dein Hobby?
Der Ehemann ist es gewöhnt, dass ich stricke; das kennt er schon von seiner Mutter und Schwester und die Kinder sind damit aufgewachsen.
Mann und Sohn nehmen neu gestrickte Sachen zwar zur Kenntnis, aber das war es auch. Die Tochter hingegen lobt mein Gestricktes immer sehr und leiht es sich auch gerne aus.
8.
Hast du Lieblingswolle oder Lieblingsnadeln?
Ich benutze Metallnadeln, teils noch aus dem Bestand meiner Großmutter, die ich in allen Stärken vorrätig habe und komme damit gut zurecht, so dass ich nie Alternativen ausprobiert habe.
Bei Wollsachen bevorzuge ich für mich dünneres Garn.
Einige meiner Jäckchen habe ich aus
Alpacagarn von
Drops-Design gestrickt; ich mag diese Qualität sehr gern, die Stricksachen halten warm, das Maschenbild ist schön fein und außerdem lassen sich die Jäckchen problemlos in der Maschine waschen.
Jetzt schaue ich mir an, wie weit die anderen Teilnehmerinnen des
Knit-Alongs mit ihren Vorhaben gekommen sind.
Sylvia sammelt die Beiträge.
LG an die Organisatorinnen und die anderen Teilnehmerinnen
von
Susanne
Bilder von mir