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Sonntag, 15. Oktober 2017

Herbstjacken-Knit-Along:Vorstellung von Anleitung und Wolle

Monika. hat bereits letzte Woche zum gemeinsamen Strickkränzchen eingeladen und es wurden Ideen gesammelt.

Letzte Woche war ich noch völlig unentschlossen, was ich denn wohl stricken möchte und mußte erst mal auf Inspirationssuche gehen.

Beim Durchblättern diverser Strickanleitungen habe ich mich dann spontan in diesen Boyfriend-Karopulli verliebt.

Quelle:Brigitte KREATIV 3/2017


Das Materialpaket für die Originalwolle kostet allerdings über 100 Euro.
Sorry, aber das ist mir too much.

Als Altenativgarn habe ich mir daher Nepal von Drops-Design ausgesucht, aber bei der Zusammenstellung der Farben bekam ich die Info, dass eine der benötigten Farben nicht vorrätig ist. Lieferzeit zwei Wochen.
Ich habe die Wolle zwar bestellt, weil ich den Pulli auf jeden Fall stricken möchte, aber für das Strickkränzchen brauchte ich einen Plan B.

Plan B heißt lange Strickjacke.
Letztes Jahr im Dezember hatte ich bereits eine lange Jacke gestrickt und hier vorgestellt.

Allerdings habe ich die Strickjacke nicht mehr, denn als sie fertig war und dekorativ auf der Puppe hing, kam die Tochter übers Wochenende zu Besuch und fand die Jacke "so schön".
Nun ja, ....ich habe sie ihr geschenkt, .... auch weil ich dachte, ich kann mir ja schnell eine Neue stricken.

Wie es dann so ist, ist es beim Vorsatz geblieben.

Aber das gemeinsame Strickkränzchen bietet jetzt die Gelegenheit, den Vorsatz in die Tat umzusetzen.

Erst wollte ich die Jacke der Tochter einfach nochmal für mich nachstricken, aber dann habe ich überlegt, dass ein ähnliches Modell vielleicht besser wäre; nicht, dass die Tochter mit ihrer Jacke zu Besuch ist und es zu Verwechslungen kommt, 😊.

Ausgesucht habe ich mir "Evening Promenade"

Quelle:Drops-Design
Allerdings werde ich die Jacke nicht, wie in der Anleitung mit der Wolle "Air" stricken, sondern mein Lieblingsgarn, die Alpacawolle, verstricken, aber mit doppeltem Faden.

Farblich bleibe ich bei Camel.
Bunte Strickjacken habe ich genug; ich brauche mal etwas farblich neutraleres.


Ich schaue dann mal, für welches Garn und welches Modell sich die anderen Teilnehmerinnen entschieden haben.

Herzlichen Dank an Monika für die Organisation und lG an die Gastgeberin, sowie die anderen Teilnehmerinnen

von Susanne

Bilder von mir

Sonntag, 20. November 2016

Herbst-Jacken-Knit-Along:Finale der Herzen....,

....für diejenigen, die zum Finaltermin nicht fertig geworden sind.

So, wie ich, : ).

Aber jetzt; ich habe es geschafft und ich war ehrlich gesagt sehr froh, als ich die letzte Masche für mein Strickjäckchen abgekettet hatte.
Ich glaube, so lange, wie für diese Jacke,  habe ich noch nie für ein Strickstück gebraucht.
Gut, das ist jetzt kein Wunder bei dem Muster, aber am Schluß zieht es sich schon sehr, jedenfalls gefühlt.

Nach dem letzten Zwischenstand mußten noch die Ärmel gestrickt werden.
Kurz war ich versucht, den Musterrapport an den Ärmeln nur einmal zu stricken und die Ärmel dann einfabig zu beenden, aber als ich soweit war, dachte ich, jetzt kann ich es auch durchziehen.
Die Ärmel habe ich nicht nach der Anleitung- ( zur Erinnerung:Ich habe den Glen Cardigan aus dem Rowan Magazin Herbst/Winter 2016/17 gestrickt)- gearbeitet, sondern nach meinem Standardstrickjäckchenschnitt, da ich Sorge hatte, dass mir die Ärmel sonst zu eng werden.
Am Model im Heft sitzen sie meiner Meinung nach ganz schön eng.

Der Halsausschnitt ist gedoppelt.
Außerdem habe ich, anders als in der Anleitung, Knopflöcher in die Blende eingearbeitet, denn ich möchte mein Jäckchen nach Bedarf ordentlich schließen können.
Bündchen, Halsausschnitt und Blende habe ich im Perlmuster gearbeitet, da mir der kraus-rechts gestrickte Rand der Vorlage nicht gefiel.




Zwischendurch brauchte ich auch mal eine Strickpause und habe stattdessen genäht.
Eine Kombinationshose.
Ausprobiert habe ich den Schnitt 6658-V von Burda, eine hüftig geschnittene, schmale Hose mit interessanten Teilungsnähten und Knopfverschluß.
Genäht habe ich die Hose aus dunkelblauem Twill von Stoff und Stil und die Nähte mit doppeltem Garn abgesteppt.
Den Knopfverschluß habe ich durch einen Hosenreißverschluß ersetzt; ich mag geknöpfte Hosen für mich nicht so gern.
Der Schnitt funktioniert gut bei mir und ich kann mir vorstellen, dass noch die ein oder andere Version folgen wird.

Nochmal zurück zum Jäckchen.
Die Passform ist so ausgefallen, wie ich mir das erhofft hatte; das Jäckchen ist gerade geschnitten, sitzt aber dennoch figurnah.
Die Wollqualität, das Alpacagarn von Drops, ist ja mein Lieblingsgarn, das ich schon mehrfach verstrickt habe, insofern gab es da keine Überraschungen. Ich finde auch, dass das Muster gut herauskommt.
Ich bin also rundum zufrieden mit dem guten Stück.



Jetzt werde ich mir bei Luise die Jäckchen der anderen Nachzüglerinnen anschauen.
Vielen Dank nochmal an Sylvia und Luise für die gute Betreuung während des Knit-Alongs; gemeinsam strickt es sich einfach netter.

LG und einen schönen Sonntag wünscht
Susanne


Hose:selbstgenäht, Schnitt:Burda 6658-V
Shirt:selbstgenäht, Schnitt auf Grundlage von Ottobre-kids-fashion
Stiefelletten:Deichmann

Fotos:Der Ehemann


Sonntag, 16. Oktober 2016

Herbst-Jacken-Knit-Along:Drittes Treffen

Heute gibt es vor dem finalen Termin erneut die Gelegenheit den Stand der Dinge zu präsentieren.

Da ich mein Jäckchen aufgeribbelt und nochmal neu begonnen habe, kann ich zwar etwas zeigen, bin aber leider noch nicht so weit, wie ich gerne wäre.
Was daran liegt, dass ich quasi nur im Schneckentempo vorankomme, da das Muster keine Regelmäßigkeit aufweist.
Folglich hänge ich die ganze Zeit über dem Musterrapport, stricke ein paar Maschen und muss wieder nachsehen, wie es weitergeht.
Das Muster verzeiht auch kein Verstricken; ein Fehler fällt sofort ins Auge. Und ein paarmal musste ich auch wieder zurückstricken.
Für mich sehr gewöhnungsbedürftig. Aber gut, ich habe mir den Schnitt ja selbst ausgesucht und stricke jetzt also geduldig Reihe für Reihe.

Zumindest ist die Anleitung bisher fehlerfrei und das größte Musterteil, das Rückenteil des Jäckchens, ist fertig.



Und so sieht das Ganze rückseitig aus

Ich stricke die Größe S mit Nadelstärke 3, auch unüblich für mich, recht locker, damit der zweite Faden, der ständig mitläuft, genug Spiel behält.
Während des Strickens habe ich mehrmals die Breite nachgemessen; nicht, dass mir das Jäckchen zu weit oder zu eng wird, aber das Rückenteil ist so ausgefallen, wie ich mir das vorgestellt hatte.

Ein bißchen musste ich auch wieder abändern; mir hat der kraus-rechts gestrickte Bund nicht gefallen, so dass ich stattdessen ein Bündchen im Perlmuster gearbeitet habe.

So weit, so gut.

Das linke Vorderteil ist in Arbeit.
Blende und Halsausschnitt werde ich zum Schluß anstricken, um mir offen zu halten, wie breit ich diese Teile haben möchte.


So, wie es aussieht, wird es mir unmöglich sein, rechtzeitig zum Finale in zwei Wochen ein fertiges Jäckchen zu präsentieren.
So schlimm ist das aber nicht.

Sylvia wirft heute die Frage in die Runde, wie man sein fertiges Jäckchen zusammennäht.

Mein Jäckchen werde ich, so, wie ich es seit einigen Jahren mit allen meinen Strickjacken mache, wieder mit der Nähmaschine zusammennähen.
Für mich hat sich diese Methode bewährt; es geht schnell, sieht sauber aus und hält bombenfest.
Ich nehme zum Zusammennähen immer einen Faden in Jackenfarbe und nutze einen kleinen, schmalen Zick-Zack-Stich, um die Naht etwas elastisch zu halten. Ein weiteres Versäubern entfällt, da ja nichts fransen kann.
Eventuell werde ich diesmal Sylvias Methode ausprobieren, die Jackenärmel mit einer Häkelnaht zusammenzufügen; interessiert mich sehr, ob mir das so gut gelingt, wie ihr und es sieht bei ihr auch sehr schön sauber aus.

Jetzt mache ich erst mal ein Strickpäuschen und schaue mich bei meinen Jäckchenmitstrickerinnen um, wie weit sie mit ihren Projekten gekommen sind.
Sylvia sammelt wieder die Beiträge.


LG an die Organisatorinnen und die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne


Fotos von mir




Sonntag, 2. Oktober 2016

Herbstjacken-Knit-Along: Zweites Treffen

Der Anfang ist gemacht; ich habe das Rückenteil meiner geplanten Longjacke angestrickt.
Ich habe noch ein Knäuel in Rot geordert, weil ich fand, dass sich ein schmales Rändchen in Rot gut machen würde.


Das Rückteil ist fast fertig.
Aber: Mir gefällt mein Streifenmuster nicht mehr. Mäh.

Ich liebe Streifen, aber im Hinblick darauf, dass ich ein Herbstjäckchen stricke, finde ich mein Muster irgendwie unpassend, zumindest in der Farbkonstellation, die ich verstricke.
Der Marinelook verheißt für mich halt doch den beginnenden Frühling.

Ich habe meine Bedenken der Tochter gegenüber geäußert und sie meinte, " Mama, mir gefällt sehr gut, was du da strickst; ist halt sehr klassisch und wenn es dir nicht gefällt, nehme ich dein Jäckchen gerne. Aber wenn du unzufrieden bist, mit dem, was du da machst, musst du etwas ändern."

Recht hat sie.
Ich habe also nochmal nachgedacht.
Neue Wolle möchte ich nicht bestellen; ich möchte schon das vorhandene Garn verstricken, also brauche ich ein anderes Muster, ein Muster, das besser in den Herbst passt.

Ich habe mich online ein bißchen umgeschaut .....und auch etwas gefunden, was ich sofort bestellt habe; das Rowan Magazin Herbst/Winter 2016/2017.



So viele schöne Modelle, die ich am liebsten alle stricken würde. Wobei es mir besonders die mehrfarbigen Designs angetan haben.
Erst wollte ich Mara stricken,

Quelle:Rowan Magazi Herbst/Winter 2016/17

da ich ja vorhatte, eine lange Jacke zu stricken, aber in Anbetracht der Zeit, die mir bis zum Ende des Knit-Alongs noch bleibt, habe ich mich dann doch für ein kürzeres Modell, den Glen Cardigan, entschieden.

Quelle:Rowan Magazin Herbst/Winter 2016/17, Glen Cardigan


Last, but not least hat Sylvia einige Fragen zu den Strickgewohnheiten gestellt, die ich gerne beantworten möchte:

 1. Wie lange strickst du schon?

Ich stricke schon sehr lange,  als Jugendliche habe ich angefangen, meine ersten Pullis zu stricken.

2. Wer hat dir das Stricken beigebracht?

Ich meine mich zu erinnern, dass mir beim ersten Strickpulli meine Großmutter geholfen hat, bei der ich als Kind und Jugendliche gern viel Zeit verbracht habe.

3. Kannst du dich an dein erstes Strickstück erinnern und was war es?

Das dürfte ein Pulli für mich gewesen sein, im Streifenmuster aus ganz vielen, verschiedenfarbigen Garnen, der auch recht weit war, wie es in den 80ern modern war.

4.Wie alt ist das älteste Strickstück, das du besitzt? Hast du ein Foto davon?

Das älteste Strickstück, das ich besitze und noch getragen wird, ist ein Rollkragenpullover, den allerdings nicht ich, sondern meine Mutter gestrickt hat, irgendwann in den 80ern. Ursprünglich hat sie ihn auch für sich gestrickt und getragen, mir aber dann überlassen.
Ich habe ihn sogar schon einmal beim Me Made Mittwoch angehabt ( hier).
Mittlerweile ist die Form sogar wieder modern und wenn es richtig kalt ist, wird er von mir oder der Tochter noch gern getragen.

Februar 2015

Aber das allerälteste Strickstück, das ich besitze, ist mein Taufjäckchen.
Auf dem Foto hält mich meine Urgroßmutter im Arm, neben ihr mein Urgroßvater.


5. Wird bei dir in der Familie gestrickt?

Meine Mutter hat früher sehr viel gestrickt,  Strickzeug lag bei uns irgendwie immer herum, erst nur ihres, dann kam meines noch dazu.
Auch meine Schwiegermutter und meine Schwägerin sind sehr gute Strickerinnen.

6.Strickst du nur für dich, oder auch für andere?

In meinen Jugendjahren habe ich vorwiegend für mich gestrickt, meist Pullover, auch schon mal eine Jacke für den Freund oder Handschuhe für die Familienmitglieder zu Weihnachten.
Während meiner Studienzeit habe ich dann gar nicht mehr gestrickt und erst wieder damit angefangen, als ich mit meiner Tochter schwanger war.
Mit Begeisterung habe ich  damal Babyjäckchen, -pullis und sogar -hosen gestrickt, später habe ich dann natürlich beide Kinder (Tochter und Sohn) immer mal wieder bestrickt.
Auch für den Gatten habe ich schon mal einen Pulli  und eine Jacke gestrickt.
In letzter Zeit stricke ich entweder für mich, oder für die Tochter, die eine dankbare Abnehmerin ist, aber selbst nichts mit Handarbeit am Hut hat.

7. Wie reagiert deine Umgebung auf dein Hobby? 

Der Ehemann ist es gewöhnt, dass ich stricke; das kennt er schon von seiner Mutter und Schwester und die Kinder sind damit aufgewachsen.
Mann und Sohn nehmen neu gestrickte Sachen zwar zur Kenntnis, aber das war es auch. Die Tochter hingegen lobt mein Gestricktes immer sehr und leiht es sich auch gerne aus.

8. Hast du Lieblingswolle oder Lieblingsnadeln?

Ich benutze Metallnadeln, teils noch aus dem Bestand meiner Großmutter, die ich in allen Stärken vorrätig habe und komme damit gut zurecht, so dass ich nie Alternativen ausprobiert habe.
Bei Wollsachen bevorzuge ich für mich dünneres Garn.
Einige meiner Jäckchen habe ich aus Alpacagarn von Drops-Design gestrickt; ich mag diese Qualität sehr gern, die Stricksachen halten warm, das Maschenbild ist schön fein und außerdem lassen sich die Jäckchen problemlos in der Maschine waschen.

Jetzt schaue ich mir an, wie weit die anderen Teilnehmerinnen des Knit-Alongs mit ihren Vorhaben gekommen sind.
Sylvia sammelt die Beiträge.

LG an die Organisatorinnen und die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne

Bilder von mir
 

Sonntag, 11. September 2016

Herbstjacken-Knit-Along:Die Planung

Der Herbst klopft an die Tür und morgens ist es schon recht frisch, da begrüße ich es sehr, dass Sylvia von Frauenoberbekleidung und Luise von die Luise zum gemeinsamen Herbstjacken-Knit-Along einladen.
Eine Strickjacke ist im Herbst ein unverzichtbarer Begleiter für mich und ein neues Jäckchen für eine bessere Auswahl ist immer gut.

Ich habe große Lust mitzustricken, zumal ich noch passende Wolle im Vorrat lagere; mein Lieblingsgarn, die Alpacawolle von Drops, in marine und natur.

Gekauft hatte ich das Alpacagarn im letzten Sale bei Lanade, irgendwann im Frühjahr, zusammen mit noch mehr Alpaca-Silk-Garn.
Das Alpaca-Silk-Garn habe ich jeweils zu einem Sommerjäckchen für die Tochter und für mich verstrickt. Mein Jäckchen ist auch fertig und wurde schon getragen, aber noch nicht verbloggt.

Nach den Silk-Jäckchen verließ mich vorerst die Lust, aber die ist durch den Aufruf von Luise und Sylvia wieder geweckt worden.

Stricken möchte ich diesmal eine lange Jacke, da ich bisher bevorzugt kurze Jacken gestrickt habe und mir ein langes Modell einfach fehlt.

Bei der Suche nach einer Anleitung, die meinen Vorstellungen entspricht und zum Garn passt, bin ich auf den Schnitt 74-6 von Drops-Design gestoßen; schon eine ältere Anleitung, aber das, was ich suchte: Lang, legerer Schnitt, Rundhalsausschnitt, aufgesetzte Taschen als Extra und für Alpaca vorgesehen.


Das Muster wird einfach glatt-rechts sein, aber ganz maritim, blau-weiß gestreift
Der Marine-Look ist zwar eher im Frühling/Sommer ein Thema, aber ich trage meine Strickjacken sowieso meist ganzjährig.
Ob ich regelmäßige oder unregelmäßige Streifen stricke und wie genau ich die Farben verteile, muss ich noch überlegen. Aber im Prinzip kann ich loslegen.

Wie weit die Mitstrickerinnen in ihrer Planung sind, werde ich mir jetzt bei Luise ansehen.

Vielen Dank schon mal für die Leitung des Knit-Alongs und
lG an die Organisatorinnen und die anderen Teilnehmerinnen, ich wünsche allen noch einen schönen Sonntag,
 Susanne