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Mittwoch, 3. März 2021

MMM im März mit Basic-Outfit

 Für mein heutiges Outfit habe ich zwei Basics kombiniert, Sweater und Jeans.


Für den Sweater habe ich den Kapuzenpullover Ada von Schnittchen genutzt.

Der Schnitt bietet verschiedene Optionen; er kann mit Halsbündchen oder Kapuze genäht werden, in kurzer oder langer Version, schlicht einfarbig oder im Colourblocking-Design.

Auch eine Kängurutasche kann aufgesetzt werden.

Bei meinem Sweater habe ich mich, getreu dem Motto "keep it simple",  für eine kurze, unifarbene Variante entschieden und als Stoff einen anthrazitfarbenen Scuba-Modalsweat verwendet.

Der Stoff ist sehr schön weich, glatt und mattglänzend mit etwas Volumen.

Da ich keinen farblich passenden Bündchenstoff gefunden habe, habe ich den Sweatstoff auch für das Halsbündchen, sowie die Ärmelabschlüße und den Saumbund genutzt. 

Das ging problemlos, da der Stoff nicht zu dick und sehr schön dehnbar ist.

Ursprünglich hatte ich keine Kapuze für meinen Sweater geplant, aber da nach dem Auflegen der Schnittteile auf den Stoff ein großes Stück übrig blieb,  konnte ich den Reststoff mit dem Zuschnitt einer Kapuze wenigstens komplett verbrauchen.

Bis auf eine Ziernaht am Saumabschlußbündchen und am Kapuzenrand habe ich den Sweater schlicht belassen.




Ich mag den Schnitt sehr; 

eine Nahtzugabe von 1 cm ist enthalten und die Schnittteile passten einwandfrei zusammen. Die Bündchenteile hatten genau die richtige Länge, um faltenfrei auf Zug angenäht werden zu können und die Passform an mir ist schön locker, aber nicht oversized.


Zum Kapuzensweater habe ich eine Boyfriend-Jeans kombiniert, die mir, als ich sie nach der Fertigstellung angezogen habe, überhaupt nicht gefallen hat. 

Am Schnitt lag es nicht, denn den hatte ich schon öfter genäht und er hat sich bisher immer bewährt.




Auch an der Stoffqualität, einem 10 Oz schweren Baumwolldenim, hatte ich nichts zu bemängeln.

Es war die hellblaue Stofffarbe, die die fertige Hose irgendwie, ich kann es gar nicht richtig benennen, seltsam aussehen ließ. 

Ich fühlte mich in der neuen Jeans nicht wohl und sie verschwand ganz hinten im Schrank.


Und dann las ich neulich bei Stefanie, wie sie ihrer neu genähten Jeans einen "Used Look" verpasst hat, merci für den Tipp,  und wusste plötzlich, was meiner in den Schrank verbannten Jeans fehlt.

Ich bin genau so vorgegangen, wie Stefanie es in ihrem Post beschrieben hat; ich habe die Hose nass gemacht, kräftig mit einem Bimstein abgeschrubbt und dann in der Maschine durchgewaschen. 






Als der Mann mich in meinem heutigen Outfit sah und fragte: "Was ist das denn für eine Hose? Trägst du eine alte Jeans von unserem Sohn auf?" , war ich hocherfreut.

Das war genau der Effekt, den ich mit der Aktion erreichen wollte.

















Mein Outfit schicke ich hinüber auf den MMM-Blog, an dem am ersten Mittwoch des Monats selbstgenähte Kleidung gezeigt werden kann.
Gastgeberin ist diesmal Carola von Nähkatze in einer Rock-Strickpulli-Kombination, die ihr ausgesprochen gut steht.


LG an das MMM-Team, sowie die anderen Teilnehmerinnen

von Susanne


Bilder vom Sohn


Baumwolldenim über Juni-Design

Scuba Modalsweat von 1000stoff


Hinweis in Sachen Werbung:Unbeauftragte Werbung durch Markennennung; es besteht keine Kooperation; Stoffe und Schnittmuster habe ich selbst gekauft

Mittwoch, 3. Februar 2016

MMM:Blumensweater trifft auf Rock

Den Blumensweater, den ich heute trage, habe ich bereits vor knapp einem Jahr genäht und hier und hier vorgestellt.
Der Blumenstoff ist aus Scuba, die Ärmel sind dagegen aus Baumwollsweat.

Als ich ihn damals vorgestellt habe, wurde ich gebeten, doch nach einiger Zeit darüber zu berichten, wie der Sweater sich so trägt und wie das Material sich auf Dauer hält.
Dem komme ich gerne nach.
Den Sweater trage ich oft und gern, meist zu Jeans, aber auch mal, wie heute, zum Rock.

Ich finde das Material angenehm, auch auf bloßer Haut, glatt und kühl. Die Schwitzgefahr habe ich bei diesem Stück ganz gut umgangen, da der Schnitt eher weit ist und zudem die Ärmel aus Baumwollsweat sind.

Auch nach mittlerweile vielen Wäschen sieht der Stoff noch aus, wie neu und hält seine Form. Überhaupt ist der Pulli wunderbar pflegeleicht; waschen, trocknen, anziehen. Auf das Bügeln kann man gut verzichten, da der Scuba sich quasi von selbst glättet.

Ich bin also ein Jahr später immer noch sehr zufrieden mit meinem Blumensweater und dem Verhalten des Materials.


 




Jetzt schaue ich, was die anderen Teilnehmerinnen des MMM heute tragen.
Gastgeberin ist diesmal Karin von dreikah in einer wunderbar harmonischen Kombination, über die sie sich viele Gedanken gemacht hat.
LG an das MMM-Teram, sowie die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne


Fotos vom Ehemann


Blumensweater:selbstgenäht, nach Burda 11/2012-128, mit kleinen Änderungen
Rock:pulls
Strümpfe:Wolford
Stiefelletten:Bellissima

Mittwoch, 20. Januar 2016

MMM im Alltagslook

Heute trage ich absolute Basics; einen Sweater mit Hose.

Die schmale Blumenprinthose habe ich bereits vor zwei Jahren genäht und hier vorgestellt.
Obwohl ich sie recht häufig trage, sieht der Stoff noch aus, wie neu und bleibt, dank Elastan, auch gut in Form.

Den Sweater habe ich schon im November letzten Jahres genäht, aber noch nicht gezeigt.

Ich wollte gern einen dunkelgrauen, lässigen Sweater nähen, den ich unkompliziert zu meinen gemusterten Unterteilen kombinieren kann.
Einen passenden Stoff hatte ich online schnell gefunden und bestellt.
Als er eintraf, war ich allerdings schwer enttäuscht; an der Farbe hatte ich nichts auszusetzen, aber der Sweat war so gut, wie gar nicht dehnbar. Das hatte ich mir anders vorgestellt.
Da ich mir aber nun einmal einen Sweater in den Kopf gesetzt hatte und ich nicht gewußt hätte, was ich sonst aus dem Stoff hätte nähen sollen, habe ich an meinem Plan festgehalten.

Als Schnitt habe ich wieder denselben Schnitt, wie für meinen Blumensweater aus Scuba genutzt, Burda 11/2012-128.
Da Vorder- und Rückteil dieses Schnittes reichlich weit sind, war das auch für meinen unelastischen Sweat in Ordnung. Ein wenig Sorge hatte ich wegen der Ärmel, die recht schmal geschnitten sind; da habe ich etwas mehr Nahtzugabe angeschnitten und es hat funktioniert.
Auch alle sonstigen Änderungen, die ich schon beim Blumensweater am Schnitt gemacht hatte, habe ich bei diesem Sweat übernommen, also Rundhals-, statt V-Ausschnitt, Vorderteil kürzer, Rückteil länger.
Für die Saumabschlüße habe ich keine Bündchenware genutzt, sondern den Stoff umgeschlagen und gesäumt. Lediglich der Halsausschnitt ist mit einem Minibündchen eingefasst.

Obwohl ich mit dem Stoff zunächst so unzufrieden war, trage ich den Sweater mittlerweile gern und häufig; farblich ist er einfach wunderbar anpassungsfähig und unkompliziert zu kombinieren und da der Stoff rückseitig kuschelig angeraut ist, hält er auch schön warm.
Auch die Tochter hat ihn sich schon mehrfach ausgeliehen, : ).

Trotz warmem Sweater gibt es heute keine Outdoorfotos, denn jetzt ist es auch bei uns in NRW richtig Winter geworden, mit Schnee und Kälte.
Statt Bibberbilder im Schnee gibt es daher lieber welche drinnen auf dem Sofa.








Jetzt gehts aber runter vom Sofa und ran an den Bildschirm, um zu schauen, was die anderen Teilehnmerinnen auf dem MMM-Blog.an handgefertigter Kleidung zu zeigen haben.

Gastgeberin ist heute Dodo von Dodosbeads, die sich ganz wunderbar eingehüllt hat, in ihren neuen Wintermantel und auch noch einen neuen Karorock zu zeigen hat.

LG an die unermüdliche MMM-Crew, sowie die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne


Fotos:Der Ehemann

Blumenhose: selbstgenäht; Burda 3/2013-104
Sweater:selbstgenäht, Burda 11/2012-128

Mittwoch, 8. April 2015

MMM:Frühlingserwachen

Passend zur Jahreszeit steht der MMM heute unter dem Motto Frühlingserwachen.

Bei uns ist der Frühling dieses Jahr noch etwas verschlafen, jedenfalls grünt und sprießt es bisher eher zögerlich.

Um den fehlenden Schwung des Frühlings draußen auszugleichen, lasse ich es dafür auf meinem neuen Sweater blühen.
Gut, man könnte jetzt natürlich einwenden, dass die Farben meines Blumenstoffes ja wohl nicht frühlingsfrisch, sondern eher herbstlich gedeckt sind, aber einen Blumensweater in Pastellfarben kann ich mir beim besten Willen nicht an mir vorstellen.

Der Oversizeschnitt des Sweaters war ein Experiment, da ich in den letzten Jahren ausschließlich schmale Shirts getragen habe. Passt thematisch auch wieder, frei nach dem Motto "alles neu macht der Frühling".
Und ich muß sagen, dass ich mich erstaunlich wohl mit der ungewohnten Stoffmenge um mich herum fühle.
Auch das Material trägt sich angenehm; der Scuba fällt schön schwer, ist dünner, als ein Sweatstoff, aber dicker, als Jersey und ist ganz glatt, da kann nichts knittern oder knautschen.

Meinungen der Familienmitglieder:
Die Tochter:"Echt schöner Sweater, den leihe ich mir mal aus."
Der Sohn:"Den würde sogar ich tragen. Ja, solche Pullis gibt es jetzt auch für Männer..... Deiner passt mir aber nicht; du bist zu klein, Mama."











Zum guten Schluß noch ein Frühlingsgedicht von Wilhelm Busch:

Sie war ein Blümlein hübsch und fein,
Hell aufgeblüht im Sonnenschein.

Er war ein junger Schmetterling,
Der selig an der Blume hing.

Oft kam ein Bienlein mit Gebrumm
Und nascht und säuselt da herum.

Oft kam ein Käfer kribbelkrab
Am hübschen Blümlein auf und ab.

Ach Gott, wie das dem Schmetterling
So schmerzlich durch die Seele ging.

Doch was am meisten ihn entsetzt,
Das Allerschlimmste kam zuletzt.

Ein alter Esel fraß die ganze
Von ihm so heißgeliebte Pflanze.


An meinem zähen Blumenscuba hätte der alte Esel sich sicher die Zähne ausgebissen. Aber ich habe ja auch gar keinen alten Esel, nur einen alten Hund. Und der käme höchstens in Versuchung, in meinen Sweater zu beißen, wenn er nach Leberwurst riechen würde.

Jetzt schaue ich mir an, ob die anderen Teilnehmerinnen des Me-Made-Mittwoch sich vom heutigen Motto auch haben inspirieren lassen.
Gastgeberin ist diesmal Monika von wollixundstoffix, die mit ihrem hübschen, bunt gemusterten neuen Kleid den Frühling aufweckt.

LG an das MMM-Team, sowie die anderen Teilnehmerinnen

von Susanne


Bilder:Der Sohn in Eile:"Schnell Mama, der Akku ist gleich alle."

Blumensweat:selbstgenäht, Schnittfindung und -besprechung hier
None Boyfriend-Style-Jeans:selbstgenäht
Stiefeletten:Belissima

Dienstag, 7. April 2015

Nähergebnis und Strickfortschritt:Blumensweat und Strickblouson

Seit ich in der Burda 9/2014 diesen Blumensweater gesehen habe, wollte ich auch einen.

Leider konnte ich lange Zeit keinen Blumenstoff finden, der mir gefallen hätte. Aber dann entdeckte ich den "richtigen" Stoff  bei Autfizz-Stoffe-einen Scuba.

Scuba ist ein Material, das auch als Neopren bekannt ist und üblicherweise für Taucheranzüge verwendet wird. Aktuell wird Scuba für "normale" Bekleidung neu entdeckt. Der Stoff ist etwas dicker als Jersey und hat "Stand" und scheint absolut bügelfrei zu sein.
Meike beispielsweise hat über erste Erfahrungen mit Scuba berichtet und sich einen tollen Rock daraus genäht. Ich war neugierig und bestellte den Stoff.

Bei der Überlegung, welchen Schnitt ich für den Sweater nehme, war ich unsicher.
Der Schnitt 114 aus der Burda 9/2014 wirkt am Model, als würde es dreimal hineinpassen. Auch in der Burda Community wurde der Schnitt zum Beispiel hier und dort ausprobiert und berichtet, dass er sehr weit ausfällt.
Mich störten vor allem die voluminösen Ärmel am Schnitt. Da ich in den letzten Jahren ausschließlich schmale Shirts getragen habe, hatte ich die Befürchtung, dass mich ein Sweater mit weitem Körper und zudem noch Flatterärmeln überfordern könnte.

Bei der Suche nach Schnittalternativen stieß ich auf  Nr.128 aus der Burda 11/2012. Ebenfalls ein Oversize-Schnitt, aber mit wesentlich schmaleren Ärmeln.
Zugeschnitten habe ich die Größe 36, den Körper aus Scuba, die Ärmel und Bündchen aus schwarzem, dünnen Sweat vom roten Faden.
Trotzdem habe ich noch zwei Dinge geändert.
Den vorgesehenen V-Ausschnittes habe ich in einen Rundhalsausschnitt umgewandelt, da ich persönlich diese Ausschnittform lieber für mich mag.
Und den Saum habe ich hinten länger, als vorn geschnitten und genäht, sowie die Länge insgesamt etwas gekürzt. Die Saumkante habe ich zusätzlich mit der Zwillingsnadel abgesteppt, denn da am Saum drei Lagen Stoff aufeinandertreffen, wollte ich die Naht dort gern flach anliegend haben. Außerdem mag ich die sportliche Optik des doppelt abgesteppten Saums im Kontrast zum Blumenstoff.

Hier schon mal ein Bild auf der Puppe:







Auch mit meinem Strickblouson bin ich gut vorangekommen.
Es fehlen noch das Halsbündchen und der Reißverschluß.
Da ich gerne einen Metallreißer hätte, der aber nicht so schwer sein sollte, werde ich nach den Ostertagen in die nächste Stadt fahren, um einen geeigneten zu suchen. Ich hoffe, dass ich fündig werde.Bei den momentanen kühlen Temperaturen könnte ich die Jacke gut gebrauchen.






LG von Susanne


Bilder von mir