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Mittwoch, 2. Dezember 2020

MMM im Dezember mit Winteroutfit in hellen Tönen

Normalerweise passe ich mich im Winter der grauer und dunkler werdenden Umgebung farblich an und greife bei meiner Kleidung zu dunklen Tönen.

So habe ich auch bei dem Pullover, den ich heute trage, als ich ihn Anfang November stricken wollte, automatisch die dunklen Töne der Wollfarbkarte in Betracht gezogen.

Aber dabei ist mir aufgefallen, dass ich schon genug Pullover in dunklen Farben besitze und da ich meine Garderobe gerne klein und übersichtlich halte, gab es keinen Grund, noch einen weiteren hinzuzufügen.

Nachdem ich mich mit den bunten Farben, die zur Verfügung standen, nicht anfreunden konnte, habe ich mich letztlich für die hellste Variante der Auswahl entschieden, ein Natur-meliert.

Warum sollte ich auch nicht einmal ein Winteroutfit in hellen Tönen tragen?

Mein neuer Pullover ist eigentlich ein ganz schlichtes Modell.
Vorder- und Rückenteil sind kastig geschnitten und werden einfach glatt-rechts gearbeitet.
Die Ärmel dagegen werden im simplen Rippenmuster gestrickt und sind leicht überschnitten.

Besonders wird der Pullover, und deswegen wollte ich ihn auch unbedingt stricken, durch die raffinierte, überlappende Saumverarbeitung,  die absolut leicht zu bewältigen ist.


Quelle:Modell 18 aus Filati Classici Nr.17


Gestrickt habe ich den Pullover in der Doppelgröße 36/38 mit Nadelstärke 4,5 für das Rippenmuster an den Säumen und Ärmeln, sowie 5 für die  glatt-rechts gestrickten Teile.

Verwendet habe ich die Originalwolle Mary`s Tweed von Lana Grossa.
Die Qualität, eine Mischung aus Baby Alpaka, Merino Schurwolle, etwas Seide und Polyamid, ließ sich gut verstricken und fühlt sich angenehm weich auf der Haut an.

Angepasst habe ich an meinem Modell lediglich die Länge; beim Vorder- und Rückteil habe ich 3 cm zugegeben.

Das Halsbündchen ist gedoppelt, wodurch es mehr Stand hat und auf der Ansatznaht unsichtbar festgenäht.
Auch die Ärmelsäume hätten so gearbeitet werden sollen, aber ich habe meine glatt rechts-gestrickten Ärmelabschlüsse unversäumt gelassen; so können sich die Kanten nach oben aufrollen.

Zum neuen Pullover habe ich meine camelfarbene Chino  aus Wollgabardine kombiniert, die ich schon im November 2017 genäht und hier vorgestellt habe.
Ich war erstaunt, als ich nachgelesen habe, dass die Hose schon drei Jahre alt ist, denn der Stoff sieht noch aus wie neu, obwohl ich die Hose regelmäßig trage und natürlich auch wasche.
Ich finde es immer erfreulich, wenn sich herausstellt, dass ein Stoff seine Qualität auf Dauer gleichbleibend gut erhält.

















Mein Winteroutfit stelle ich heute beim monatlichen virtuellen Treffen für selbstgefertigte Kleidung auf dem MMM-Blog vor.

Kaum zu glauben, dass heute schon der letzte Termin des Jahres stattfindet, auch wenn ich zugeben muss, dass ich nicht traurig bin, wenn sich dieses, durch die Pandemie so beschränkte, seltsame Jahr dem Ende zuneigt.

Aber heute werde ich mich an den selbstgefertigten Kreationen der anderen Teilnehmerinnen erfreuen.
Gastgeberin ist diesmal Ina, von Fitzladen in einem hübschen und bequemen Colourblocking-Kleid.

LG an das MMM-Team, sowie die anderen Teilnehmer,
 bleibt gesund, munter und zuversichtlich,
Susanne


Bilder vom Ehemann

Wolle für den Strickpullover:Mary`s Tweed in Natur meliert von Lana Grossa über Filati
Modellanleitung aus Filati Classici, Ausgabe Nr.17

Chino:selbstgenäht nach Burda-Kaufschnitt 7250 aus Stretchwollgabardine von stoffladen-online


Hinweis in Sachen Werbung:Unbeauftragte Werbung durch Markennennung; es besteht keine Kooperation, Schnitt, Anleitung und Material habe ich selbst gekauft

Mittwoch, 4. Juli 2018

MMM:7/8 Sommerhose oder der ideale Hosenschnitt, wenn man keinen Reißverschluß im Haus hat

Denn die Hose, Modell 116 aus der Aprilburda von 2014 wird nicht per Zipper geschlossen, sondern über den Taschen an beiden Seiten des Bundes mit je einem Knopf.

Quelle:Burda Style 4/2014-116

Den Schnitt hatte ich schon länger auf meiner gedanklichen Nähliste.
Da weder ein Reißverschluß eingearbeitet werden muss, noch zeitintensive Absteppungen erforderlich sind, hoffte ich auf ein schnelles Projekt, denn meine Nähzeit ist derzeit begrenzt.

Schnell war ich dann leider nicht, denn ich habe die für mich relevanten Stellen der Anleitung, die Verarbeitung der Taschen und des Untertritts, trotz mehrmaligen Lesens einfach nicht verstanden.

Ich habe daraufhin die Anleitung beiseite gelegt und darauf vertraut, dass sich die Teile während des Nähvorgangs schon zusammenfügen lassen würden; zum Glück gibt es bei Burda ja die Nahtzahlen als Hilfe.

Ich habe mich also durchgewurstelt, probiert und auch getrennt und was ich fabriziert habe, sieht schlußendlich auch richtig aus und funktioniert.
Jetzt im nachhinein kann ich auch den Anleitungstext einigermaßen nachvollziehen, aber es hat um einiges länger gedauert, als ich erwartet hatte und insgesamt war es kein entspanntes Arbeiten




























Auch der Stoff, ein hellgraues Leinen, war nicht mein Wunschstoff.
Gerne hätte ich einen leichten Baumwollsatin gehabt, aber den gab es nicht in hellgrau und ich wollte unbedingt ein helles Grau.
Leinen ist natürlich ein schöner Sommerstoff, aber doch sehr knitteranfällig und für dieses Modell wäre mir ein glatter bleibender Stoff einfach lieber gewesen.

In die Vorderhosenbeine werden bei diesem Modell Bügelfalten eingebügelt.
Ich habe meine Bügelfalten mit Hilfe des Reißverschlußfüsschens gesteppt und so dauerhaft fixiert.

Und statt der Paspeltasche auf der Hinterhose hat meine Hose einfache Fake-Taschenklappen; ich hatte einfach keine Lust mehr, noch mehr Zeit in dieses Projekt zu stecken.

Burda gibt im Anleitungsjournal den Hinweis, dass der Schnitt am Bund etwas weiter konzipiert ist, damit die Hose beim Tragen nach unten rutschen kann.
Hüftig geschnittene Hosen mag ich ja gerne und der leichte Baggy-Style, der durch den locker sitzenden Bund entsteht, ist bei der sommerlichen Hitze angenehm zu tragen und bequem.
Da Leinen sich beim Tragen aber gerne noch weitet und ich nicht riskieren möchte, dass mir die Hose beim Tragen herunterrutscht, habe ich Gürtelschlaufen angebracht.










Der Juli-Me-Made-Mittwoch steht heute unter dem Motto "ich packe meinen Koffer".

An Urlaub denke ich derzeit noch nicht, denn ich habe keine schulpflichtigen Kinder mehr und werde mit dem Gatten frühestens im September Ferien machen.
Ob dann die neue Hose mitdarf, wird sich zeigen; jetzt wird sie erst mal ausgiebig im Alltag getestet.

Was die anderen Teilnehmerinnen an handgefertigter Kleidung in den Koffer packen bzw heute schönes Tragen, werde ich mir gleich ansehen.
Gastgeberin im Juli ist Claudia vom Blog buntekleider in einem Frida Kahlo inspirierten luftig leichten und sehrsehr hübschen Sommerkleid.

LG an die MMM-Crew, sowie die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne


Bilder vom Sohn

Leinenjerseyshirt:gekauft

Mittwoch, 20. Dezember 2017

MMM mit Karopullover

Es ist Mittwoch, Me-Made-Mittwoch,....und nur noch wenige Tage bis Weihnachten.
Wie es aussieht, wird es dieses Jahr tatsächlich mal wieder eine weiße Weihnacht.

Jahrelang gab es zu Weihnachten keine Spur von Schnee, aber dieses Jahr schneit es im Überfluß.

Ich oute mich mal und bekenne, dass ich ein Weihnachtsmuffel bin und getrost auf das ganze Gedöns verzichten könnte. Ganz im Gegensatz zum Rest meiner Familie.
Letztes Jahr habe ich kein einziges Plätzchen gebacken, obwohl ich eigentlich gerne backe, aber ich hatte einfach keine Lust.
In diesem Jahr war ich allerdings fleißig und habe einige Sorten gebacken, die von der Familie schon freudig getestet worden sind.

Und weiße Weihnachten bräuchte ich auch nicht. Ein Schneefan bin und war ich noch nie; kalt und nass ist einfach nicht meins.
Aber beim Wetter hat man ja bekanntlich keine Wahl und zumindest habe ich mir, als hätte ich gewußt, dass es dieses Jahr im Dezember so kalt und usselig wird, einen richtig warmen Winterpulli gestrickt.

Den Karopulli hatte ich als Zweitprojekt im Rahmen des Herbst-Jacken-Knit-Alongs bei Monika angefangen, konnte ihn aber nicht beenden, weil mir die Wolle ausgegangen war.
Mittlerweile habe ich die Wolle online nachgeordert und, damit es sich auch lohnt, außerdem noch Garn für einen Winterpulli für die Tochter mitbestellt.

Die Restarbeiten an meinem Pulli waren schnell erledigt und ich habe ihn wegen des kalten Winterwetters schon fleißig eingetragen. Durch das dicke Garn ist er schön wärmend und durch die geräumige Boyfriendweite passt auch gut noch die ein oder andere Schicht darunter.







Mein Outfit schicke ich hinüber auf den MMM-Blog auf dem heute wieder handgefertigte Kleidung an der Frau gezeigt werden kann.
Gastgeberin ist diesmal Sybille aus dem MMM-Team, die stimmungsvolle Bilder vom Weihnachtsmarkbesuch in Begleitung von Mechthild (Mema) sendet; beide Damen sind in wunderbare farbenfrohe und natürlich selbstgenähte Wintermäntel gehüllt.

LG an das MMM-Team, sowie die anderen Teilnehmerinnen und
frohe Weihnachten
wünscht Susanne


Bilder: Der Gatte

Bluse:Broadway
Hose:selbsgenäht, Schnitt gemixt
Stiefelletten:Gabor

Mittwoch, 29. November 2017

MMM mit Alltagsoutfit


Heute trage ich meine lange Strickjacke, die während des Herbst-Knit-Alongs bei Monika entstanden ist und bei mir seitdem quasi im Dauereinsatz ist.

Bei den derzeitigen kalten Temperaturen kann man sich aber auch so herrlich darin einhüllen.
Außerdem ist sie wegen ihrer neutralen Farbe so unkompliziert zu kombinieren und, was eigentlich am wichtigsten ist, ich fühle mich absolut wohl in ihr.

Abends hänge ich die Jacke dann auf einen Bügel, den ich ans gekippte Fenster hänge, so dass die Jacke morgens frisch ausgelüftet ist.

Dazu habe ich meine neu genähte Chino nach dem Kaufschnitt Burdastyle 7250 -(out of print)-kombiniert.



Eigentlich war die Hose als Kombipartner für den Karopulli gedacht, den ich als Zweitprojekt während des Herbst-Knit-Alongs angefangen habe. Aber da der Pulli noch nicht fertig ist, habe ich sie heute zur Strickjacke angezogen.
Ich mag ja gerne Ton-in-Ton Kombinationen und wenn ich etwas neu genäht habe, will ich es auch immer sofort tragen.

Eine Chino nach diesem Hosenschnitt habe ich zwar schon öfter genäht, aber die letzte Hose danach ist schon eine ganze Weile her und da ich immer einige Änderungen an dem Schnitt vornehme, damit die Hose so sitzt, wie ich es mag, war ich froh, dass ich mir diese auf dem Schnittmuster vermerkt hatte.
Ich habe also wieder die Leibhöhe reduziert, die Hosenbeine verlängert, Hüftpassentaschen anstatt der vorgegebenen Eingriffstaschen genäht und einen Formbund verwendet.
Der taschenlosen Hinteransicht habe ich diesmal Taschenklappen spendiert, rein zur Zierde und daher einfach rundherum aufgesteppt.





Vernäht habe ich eine Stretchwollgabardine. 
Der Stoff ist recht dünn und ich hätte ihn mir für die kalte Jahreszeit ein wenig griffiger gewünscht, aber da ich den Stoff mal wieder online bestellt hatte, musste ich mich diesbezüglich überraschen lassen.
Dafür fällt der Wollgabardine schön weich und knittert nicht und gibt damit dem Chinoschnitt mal einen etwas anderen Look.
Außerdem ist die Hose weit genug, dass ich eine dünne Strumpfhose unterziehen kann, wenn es richtig kalt wird. Ich bin zwar kein großer Freund von Strumpfhosen unter Hosen, aber bevor ich friere...









Ich bin mal gespannt, mit welchen Schichten sich die anderen Teilnhmerinnen des MMM.heute warmhalten
 Gastgeberin ist diesmal Wiebke von Kreuzberger Nähte, die sich, motiviert vom Bloggertreffen in Köln, ein wunderbares neues Winterkleid genäht hat.

LG an das MMM-Team, sowie die anderen Teilnehmerinnen
 von Susanne


Spiegelfotos von mir


Rüschenshirt:Jackpot
Stiefelletten:Gabor




Sonntag, 20. November 2016

Herbst-Jacken-Knit-Along:Finale der Herzen....,

....für diejenigen, die zum Finaltermin nicht fertig geworden sind.

So, wie ich, : ).

Aber jetzt; ich habe es geschafft und ich war ehrlich gesagt sehr froh, als ich die letzte Masche für mein Strickjäckchen abgekettet hatte.
Ich glaube, so lange, wie für diese Jacke,  habe ich noch nie für ein Strickstück gebraucht.
Gut, das ist jetzt kein Wunder bei dem Muster, aber am Schluß zieht es sich schon sehr, jedenfalls gefühlt.

Nach dem letzten Zwischenstand mußten noch die Ärmel gestrickt werden.
Kurz war ich versucht, den Musterrapport an den Ärmeln nur einmal zu stricken und die Ärmel dann einfabig zu beenden, aber als ich soweit war, dachte ich, jetzt kann ich es auch durchziehen.
Die Ärmel habe ich nicht nach der Anleitung- ( zur Erinnerung:Ich habe den Glen Cardigan aus dem Rowan Magazin Herbst/Winter 2016/17 gestrickt)- gearbeitet, sondern nach meinem Standardstrickjäckchenschnitt, da ich Sorge hatte, dass mir die Ärmel sonst zu eng werden.
Am Model im Heft sitzen sie meiner Meinung nach ganz schön eng.

Der Halsausschnitt ist gedoppelt.
Außerdem habe ich, anders als in der Anleitung, Knopflöcher in die Blende eingearbeitet, denn ich möchte mein Jäckchen nach Bedarf ordentlich schließen können.
Bündchen, Halsausschnitt und Blende habe ich im Perlmuster gearbeitet, da mir der kraus-rechts gestrickte Rand der Vorlage nicht gefiel.




Zwischendurch brauchte ich auch mal eine Strickpause und habe stattdessen genäht.
Eine Kombinationshose.
Ausprobiert habe ich den Schnitt 6658-V von Burda, eine hüftig geschnittene, schmale Hose mit interessanten Teilungsnähten und Knopfverschluß.
Genäht habe ich die Hose aus dunkelblauem Twill von Stoff und Stil und die Nähte mit doppeltem Garn abgesteppt.
Den Knopfverschluß habe ich durch einen Hosenreißverschluß ersetzt; ich mag geknöpfte Hosen für mich nicht so gern.
Der Schnitt funktioniert gut bei mir und ich kann mir vorstellen, dass noch die ein oder andere Version folgen wird.

Nochmal zurück zum Jäckchen.
Die Passform ist so ausgefallen, wie ich mir das erhofft hatte; das Jäckchen ist gerade geschnitten, sitzt aber dennoch figurnah.
Die Wollqualität, das Alpacagarn von Drops, ist ja mein Lieblingsgarn, das ich schon mehrfach verstrickt habe, insofern gab es da keine Überraschungen. Ich finde auch, dass das Muster gut herauskommt.
Ich bin also rundum zufrieden mit dem guten Stück.



Jetzt werde ich mir bei Luise die Jäckchen der anderen Nachzüglerinnen anschauen.
Vielen Dank nochmal an Sylvia und Luise für die gute Betreuung während des Knit-Alongs; gemeinsam strickt es sich einfach netter.

LG und einen schönen Sonntag wünscht
Susanne


Hose:selbstgenäht, Schnitt:Burda 6658-V
Shirt:selbstgenäht, Schnitt auf Grundlage von Ottobre-kids-fashion
Stiefelletten:Deichmann

Fotos:Der Ehemann


Mittwoch, 5. Oktober 2016

Me Made Mittwoch am 5.10.2016:Gastpost

Heute bin ich als Gastbloggerin auf dem MMM-Blog  
Der Vollständigkeit halber gibt es den Post auch hier.



Vorwiegend nähe ich für mich gern schlichte Alltagskleidung, die sich im besten Falle gut kombinieren lässt.
So auch die Hose, die ich heute trage, in freundlichem  "past immer" Schwarz.
Genäht habe ich die Hose in den Sommerferien, die in diesem Jahr so verregnet und kühl waren, dass ich keine Lust verspürte, sommerlich leichte Kleidung zu produzieren. Dafür habe ich für den Herbst vorgenäht.
Für die Hose habe ich den Schnitt 127 aus der Oktoberburda 2013 ausgesucht, den ich bereits hier für meine Hose im Leolook schon einmal verwendet habe.
Bei Hosen verlasse ich mich gern auf erprobte Schnitte.
Ich finde, dass verschiedene Stoffe den Look einer Hose ausreichend variieren. Außerdem verspricht ein bereits bekannter Schnitt weniger lästige Anpassungen.
Auch bei diesem Modell habe ich wieder die Bundhöhe um 2 cm reduziert, da ich meine Hosen lieber hüftiger trage.


Außerdem habe ich das Hinterhosenteil mit Taschenklappen ausgestattet; irgendwie stehe ich gerade auf  dieses Detail, sowie Gürtelschlaufen genäht, da ich Hosen so gut, wie nie ohne Gürtel trage.


Den Stoff, ein Baumwollstoff mit 2 % Elastananteil,  habe ich vor Ort im Stoffladen gekauft; er ist schön fest, aber nicht zu dick.
Obwohl dieser Stoff deutlich weniger stretchig ist, als seinerzeit der Leoprint, habe ich auch diesmal die Hose nach der ersten Anprobe seitlich noch ein wenig engernähen müssen, damit sie so sitzt, wie ich mir das vorgestellt hatte.
Einziger Nachteil bei einer schwarzen Hose ist, dass jeder Fussel sichtbar daran hängenbleibt und natürlich auch jedes Hundehaar unseres Familienhundes. Aber das lässt sich ja alles leicht abbürsten.

Zur Hose habe ich mein Ringelshirt aus dünnem Sweat kombiniert.


Nach diesem Schnitt  habe ich bereits zwei Shirts ( hier und hier) und auch ein Kleid genäht und ich schließe nicht aus, dass noch weitere folgen.
Das Ringelshirt ist von den Shirts dasjenige, das ich am häufigsten anziehe. Wahrscheinlich, weil fröhliche Ringel eigentlich immer gehen und auch hier die eher strenge schwarze Hose nett aufmuntern.
Äußerlich sieht der Ringelstoff noch gut aus, aber die typische Sweatschlingenrückseite hat durch das häufige Waschen und Tragen doch schon gelitten.


Ich hoffe, der Stoff hält noch ein bißchen durch.

Als wärmendes Obendrüber habe ich mein rotes Strickjäckchen übergezogen.


Gerade im Herbst, wenn die Strickjäckchensaison wieder beginnt, bin ich froh, dass ich mir im Laufe der Jahre ein paar Jäckchen in verschiedenen Farben gestrickt habe; eines davon passt immer.

Zu diesem Outfit würde auch gut eine längere Strickjacke passen, aber eine solche muss ich mir erst noch stricken.
Gut, dass gerade ein Herbstjacken-Knit-Along staffindet.

 



Jetzt seid ihr aber dran.
Ich freue mich auf eure, hoffentlich zahlreichen, Beiträge.

LG an das unermüdliche MMM-Team und die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne


Fotos von der Tochter

Ringelshirt: selbstgenäht, Burda 8/2015-120
Strickjäckchen:selbstgestrickt
Schuhe:Xarah

Montag, 25. April 2016

Zeitschriften Sew Along// #2/2016//Finale

Beim finalen Termin des ZSA bei Buxsen können heute die genähten Kleidungsstücke präsentiert werden.

Ich hatte mir nur die Zigarettenhose aus der Aprilburda vorgenommen und dabei ist es auch geblieben; die Hose ist fertig.

Zugeschnitten habe ich die Größe 36.

Geändert habe ich die Bundhöhe.
Burda weist darauf hin, dass die Hose am Bund weiter geschnittenen ist, damit sie beim Tragen nach unten rutscht; will heißen, wenn der Bund herunterrutscht, rutscht auch der Schritt tiefer.
Den Baggy Style muss man mögen; ich, als mittelalte Mutti (eine Anmerkung von Sylvias Sohn,  : )) finde das für mich nicht mehr so passend und ich mag es auch nicht, wenn der Schritt hängt; daher habe ich die Bundhöhe um 1,5 cm reduziert; ich mache das auch immer bei meinen Chinos.
Normalerweise gibt Burda die Bundhöhe der Hosen in der Anleitung an. Diesmal ist aber, wegen des Bundes, der nach unten rutschen soll, diesbezüglich nichts vermerkt.
Meine Hose sitzt jetzt hüftig, was ich persönlich lieber mag.

Außerdem habe ich die Beine insgesamt 1 cm enger genäht; ich weiß von meinen Hosen, die aus Stretchstoff sind, dass sie bei der ersten Anprobe genau richtig sitzen, aber während des Tragens noch um einiges nachgeben.

Die Änderungen habe ich beim Zuschnitt schon vorgenommen, sonst passen Klappen und Reißverschluß nachher nicht mehr.


Die vorderen Taschenklappen sind bei mir etwas zu lang, so dass ein kleines Stück der unteren Ecke in der Seitennaht verschwinden mußte, damit es passt. Da habe ich nicht ordentlich nachgemessen; ich verbuche das mal wieder unter Design.
Ich habe meine Klappen noch zusätzlich abgesteppt, um die dicke Stofflage, die am Tascheneingriff durch die zusätzlich zwischengefassten Klappen entsteht, zu bändigen.
Nina  und Sandra hatten beide schon bemängelt, dass die Taschen aufklaffen. Das tun sie bei mir auch. Ich glaube, das ist letzlich auch gar nicht vermeidbar; sobald man sich bewegt und die Hose ein wenig rutscht, sperren die Taschen mehr oder weniger auf, besonders, wenn man sich hinsetzt. Ich denke, das ist schon allein duch die Lage der Taschenklappen vorprogrammiert.
Ich habe eine Kaufsporthose, aus Jersey mit eben solchen Klappentaschen in derselben Lage und da sind zwei Druckknöpfe eingeschlagen; sind die Knöpfe geöffnet, sperren die Taschen auf.
Ich denke, dass Sandra hier die beste Idee hat; Knöpfe dran und gut ist. Ich habe das jedenfalls gemacht und jeweils einen kleinen Druckknopf angenäht.




Insgesamt sind die vorderen Taschen sehr groß; die Hände gehen ganz hinein; die könnten, sollte ich die Hose nochmal nähen, auch ein wenig kleiner ausfallen, jedenfalls, wenn man einen dünneren Hosenstoff verwenden will, sonst drücken sich die großen Taschen gern durch. Hier lasse ich das so, denn große Taschen sind schon ganz nett und mein Hosenstoff ist eher dick. Bei Kaufhosen sind die Taschen nach meiner Beobachtung wesentlich kleiner.
Für die Innentaschen habe ich einen Rest dünnen Baumwollstoffes verwendet.


Hinten gibt es die Klappen, aber keine Paspeltaschen.



Hinzugefügt habe ich noch Gürtelschlaufen.

Mit den Änderungen gefällt mir die Hose gut, durch den Stretchstoff ist sie auch schön bequem und zu der grauen Farbe des Stoffes lässt sich im Prinzip alles kombinieren.



Nun schaue ich mir bei den anderen Teilnehmerinnen des Sew Alongs an, ob sie mit ihren fabrizierten Kleidungsstücken glücklich sind.

Danke an Jenny von Buxsen für die  Organisation und lG, auch an die anderen Teilnehmerinnen,
von Susanne

Fotos:DerSohn

Pullover:selbstgestrickt
Stefeletten:H&M

Mittwoch, 13. April 2016

MMM mit Poloshirt

Heute trage ich mein neu genähtes Poloshirt, das ich hier schon an der Puppe gezeigt und beschrieben habe.

Den Ausschnittschlitz des Shirts hatte ich beim Zuschnitt zwar ein Stück gekürzt, aber als ich das fertige Shirt der Puppe übergezogen hatte, sah er doch ziemlich lang aus und ich überlegte, ob ich ins untere Ende der Blende doch noch einen Knopf setzen soll.

An mir finde ich aber, dass der Ausschnitt nicht zu tief ist und knopflos bleiben kann.


Neu genähtes möchte ich immer sofort anziehen und testen, auch wenn es eigentlich noch zu kalt für ein solo getragenes Shirt ist, also zumindest draußen und auch abends.

Aber ich kann ja schichten; mein im Rahmen des Summer Shawl Knit Alongs gestricktes Tuch wärmt schön und passt farblich gut zum Shirt.


Mittlerweile habe ich das Stricktuch gewaschen; im Wollwaschgang der Maschine und jetzt riecht es nicht nur schöner, sondern ist durch die Wäsche tatsächlich weicher geworden, so dass ich mich noch lieber darin einwickle.


Das Tuch trage ich in diesen Tagen, wenn es morgens noch sehr frisch ist, gern auch über einer dünneren Jacke.

So gestiefelt und gespornt fahre ich jetzt erst den Sohn zur Schule-mittwochs hat der die ersten beiden Stunden frei- und dann drehe ich noch eine kurze Einkaufsrunde, bevor ich mir auf dem MMM-Blog die me-made-Outfits der anderen Teilnehmerninnen ansehe.


Gastgeberin heute ist Claudia von Bunte Kleider in einer neuen Jeans mit perfekt abgesteppten Nähten; dazu hat sie eine sehr hübsche Bluse kombiniert.


LG an das MMM-Team, sowie die anderen Teilnehmerinnen,
von Susanne

Fotos: der Ehemann

Jacke:Royal Riches
Stricktuch: selbstgestrickt
Poloshirt:selbstgenäht; Schnitt Burda 4/2010-113
Jeans:selbstgenäht; Schnitt Burda Boyfriend-Jeans 6798 V
Stiefelletten:Bellissima
Rucksack:l"amica