Dienstag, 5. Februar 2019

MMM im Februar:Kleinkariert

Der Februar zeigt sich hier im Westen mit winterlichem Schneewetter und verlangt daher nach passender, warmer Kleidung.

Sehr schön wärmend sind Wolltextilien und als winterliches Stoffmuster werden Karomuster jedes Jahr zuverlässig wiederentdeckt.

Bisher habe ich dann gerne mal ein Karohemd genäht und getragen, aber jetzt sind die Karos bei mir eine Etage tiefer gerutscht-ich habe eine Hose genäht.

Der Glencheck-Musterstoff  in dezenter Farbgebung lag hier schon ein bißchen länger und wollte eine Hose werden, aber gerade bei Karostoffen scheue ich den Zuschnitt.
Damit hinterher alles passt, muss man die Schnittteile wohlüberlegt auf dem Stoff plazieren und dennoch ist das bei mir keine Garantie dafür, dass das Muster beim Zusammennähen tatsächlich so aufeinandertrifft, wie es soll.

Diesmal hatte ich aber Glück; das Karo fügte sich an allen relevanten Stellen wunderbar zusammen, so dass ich richtig Spaß beim Nähen hatte.






Beim Schnitt selbst bin ich kein Risiko eingegangen und habe zum Burdastyle-Kaufschnitt 6658 (out of print ) gegriffen, den ich schon einige Male mit gutem Ergebnis genäht hatte.

Wegen des Karomusters habe ich aber auf die vordere Teilungsnaht verzichtet.

Obwohl der Stoff sehr stretchig ist, sitzt die fertige Hose doch sehr körpernah.
Eigentlich hatte ich mir erhofft, dass die Hose mindestens genauso locker sitzt, wie meine beiden anderen Modelle nach diesem Schnitt aus Stoff mit Elastananteil.
Aber das zeigt wieder einmal, dass jeder Stoff sich anders verhält.
Vielleicht "tut" sich mit der Zeit noch etwas hinsichtlich der Weite.
Immerhin kann ich mich über mangelnde Bewegungsfreiheit nicht beklagen und neulich habe ich in einer Modezeitschrift gelesen, dass nach dem Trend für eher weit geschnittene Karohosen jetzt die Skinny-Karopants der letzte Schrei sind-also dann..

Zur Hose trage ich meinen neu gestrickten roten Raglanpullover, den ich hier schon an der Puppe gezeigt und beschrieben habe.

Mit Pulli und Hose bin ich zwar schön warm angezogen, dennoch konnte ich mich bei dem uzzeligen Winterwetter nicht zu Outdoorfotos aufraffen.










Mein Outfit schicke ich hinüber auf den MMM-Blog, auf dem heute selbstgefertigte Kleidung an der Frau präsentiert werden kann.
Gastgeberinnen im Februar sind Sylvia und Carola im Doppelpack; die jede eine gut zu ihr passende Kreation vorstellen.


LG an das MMM-Team, sowie die Teilnehmerinnen
von Susanne


Bilder vom Ehemann

Karostoff von 1000stoff

Hinweis in Sachen Werbung;
Unbeauftragte Werbung durch Markennennung; es besteht keine Kooperation; Stoffe und Schnittmuster habe ich selbst gekauft

Dienstag, 22. Januar 2019

Rot, rot, rot...

Wir stecken schon mitten im Januar des neuen Jahres und ich habe noch nichts gepostet.

Das liegt daran, dass ich sehr beschäftigt bin; ich stricke und stricke.

Zuerst strickte ich einen Raglanpullover für den Sohn zu Weihnachten, den ich zu bewichteln hatte.

Dann einen Raglanpullover für mich, zum ersten Mal mit der Top Down Methode, also in einem Stück vom Halsausschnitt aus nach unten.
Im oberen Teil werden Maschen zugenommen und diese Zunahmen verlaufen schräg vom Hals bis zu den Achseln, wodurch die charakteristischen Linien entstehen.




Auch die Ärmel habe ich in Runden gestrickt, so dass nur unter den Ärmeln zwei kleine Nähte geschlossen werden mussten.

Ein fast nahtloser Pulli ist schon eine feine Sache, allerdings kann die Passform am fertigen Strickstück auch nicht mehr über das Zusammennähen korrigiert werden.




Gestrickt habe ich Carly (186-30) von Drops-Design, aber nicht mit der vorgeschlagenen Wolle "Air", sondern zweifädig mit meinem Lieblingsgarn Alpaka.in tomatenrot.

Ich hatte dieses Garn noch von einer früheren Bestellung im Bestand.
Ursprünglich hatte ich vor, daraus ein Jäckchen zu stricken, aber als es nach den warmen Sommertagen, mit denen wir im letzten Jahr reichlich verwöhnt worden sind, langsam kalt geworden ist, habe ich so gefröstelt, dass ich mir statt eines leichten Jäckchens einen richtig warmen Pulli gewünscht habe.

Natürlich hat die vorrätige Wolle wegen des Strickens mit doppeltem Faden für den ganzen Pulli nicht ausgereicht und ich musste nachbestellen.

Gut für die Tochter, denn die hatte meinen halbfertigen Pulli auf der Puppe gesehen und gleich den Finger gehoben.

Also habe ich auch noch Wolle für einen Pulli für die Tochter mitbestellt, den ich aktuell stricke.
Die Tochter hat sich ebenfalls für Alpaka entschieden und eine sehr ähnliche Farbe, rotmeliert, ausgewählt.


Tochterpulli, noch ärmellos

Mit meinem Pulli bin ich sehr zufrieden.

Gestrickt habe ich die Größe M und der Pulli sitzt, wie es das Modellbild verspricht und die Maaßtabelle ausweist, schön leger, aber nicht zu weit
.
Die Anleitung ist leicht verständlich und der Pulli strickt sich, da er glatt rechts und in Runden gearbeitet wird, quasi wie von selbst.

Die Ärmel könnten, obwohl nach Maaß gestrickt, ein wenig länger sein.
Finde ich allerdings nicht so schlimm, da ich lange Ärmel sowieso gern hochschiebe, aber da ich jetzt Bescheid weiß, werde ich sie beim  Pulli der Tochter ein Stück verlängern.

Da nach der Wollnachbestellung doch noch ein Rest übrig blieb, habe ich diesen gleich verwertet, indem ich eine Mütze gestrickt habe.

Passend zum Raglanpulli ebenfalls einfach glatt-rechts gestrickt, wodurch als Abschluß automatisch ein netter Rollrand entsteht.



Die Anleitung ist wieder von Drops-Design, 108-17.

Im Winter trage ich, vor allem bei den Spaziergängen mit dem Hund, immer eine Mütze, da meist ein eisiger Wind über die Felder pfeift und es für mich nichts schlimmeres als kalte Ohren gibt.

Ich stricke dann mal weiter, : ).

LG von Susanne


Bilder von mir

Hinweis:Unbeauftragte Werbung durch Markennennung;
               es besteht keine Kooperation