Montag, 10. Juni 2019

Leichter Jumpsuit mit langem Bein

Nach den beiden Print-Jumpsuits mit kurzen Beinen im letzten und vorletzten Jahr wünschte die Tochter sich dieses Jahr einen unifarbenen Einteiler mit langen Beinen.

Nach einigem hin und her entschied sie sich für den Overall aus der Märzburda 2015.

Quelle:BurdaStyle 3/2015#115


Ober- und Beinteil des Jumpers werden mit einem breiten, gesmokten Taillenband miteinander verbunden, so dass kein Reißverschluß benötigt wird.

Das Oberteil besteht quasi aus 4 Rechetcken, die in der vorderen und hinteren Mitte überlappend zusammengefügt werden, die Schultern fallen locker überschnitten.

Da der Ausschnitt vorn sehr tief blicken ließ, habe ich ihn, nach dem Geschmack der Tochter, mit ein paar Handstichen unsichtbar entschärft.

Im Rücken halten Bindebänder den Ausschnitt zusammen.

Die Hosenbeine sind schmal geschnitten und da die Tochter jahrelang Ballett getanzt hat und mittlerweile mehrmals die Woche läuft und infolgedessen sehr schön durchtrainierte, muskulöse Waden hat, musste ich die Hinterhose nach der ersten Anprobe im Bereich der Waden erweitern und neu zuschneiden.
Die Hosenbeine habe ich auf Wunsch der Tochter auf  eine 7/8 -Länge gekürzt.

Der Stoff ist eine hellgraue Viskose, die gleiche Qualität, wie für mein Hemd im letzten Post.







LG von Susanne


Bilder von mir

Stoff:Viskose, stone washed, hellgrau von 1000stoff



Hinweis in Sachen Werbung:
Unbeauftragte Werbung durch Markennennung; es besteht keine Kooperation, sowohl Schnittmuster, als auch Stoff habe ich selbst gekauft.



Dienstag, 4. Juni 2019

MeMadeMittwoch im Juni mit Hemd und Hose

Schon seit einiger Zeit liegt hier das Kleiderschnittmuster "The Factory" von Merchant and Mills, aber bei den bisher kühlen Frühlingstemperaturen hatte ich keine Lust, den Schnitt auszuprobieren.

Dann sah ich neulich auf der Merchant and Mills Seite ein Oversize-Top, das vom The Factory Schnittmuster abgeleitet war und wußte, dass ich genau so ein Hemd auch brauche.



Um einen leichten Oversize-Look zu erzielen, habe ich für mein Hemd eine Nummer größer genommen, als ich sie für ein Kleid wählen würde und das Oberteil des Schnittmusters nach meinen Vorstellungen verlängert.

Das Nähen ging problemlos;
ich habe, ehrlich gesagt, nur einen kurzen Blick auf die zwar bebilderte, aber ansonsten recht knapp gehaltene englische Nähanleitung geworfen, die vorgegebenen Schnittteile mit Einlage verstärkt, registriert, dass eine Nahtzugabe im Schnitt enthalten ist und losgenäht.

Durch die überschnittenen Schultern sind die Ärmelteile fast gerade und lassen sich leicht einsetzen und ich mag sehr die Ärmelaufschläge.

Die Ausschnitttiefe habe ich für mich ein wenig entschärft, will heißen verkürzt und das Vorderteil in einem Schlitz auslaufen lassen.

Knöpfe und Knopflöcher werden nicht benötigt, das Hemd kann einfach über den Kopf gezogen werden.

Die aufgesetzten Taschen würde ich das nächste Mal einen Tick nach unten versetzen, aber ansonsten bin ich mit meinem Hemd rundum zufrieden.

Der Stoff ist eine schöne, feste und nahezu blickdichte Viskose.






Zum Hemd trage ich eine neu genähte Hose.

Den Schnitt, Burda Style 4/2014#116, habe ich bereits einmal mit Leinen -hier-umgesetzt und im letzten Sommer sehr gerne getragen.

Diesmal habe ich einen Fischgrät-Denim genommen und mir gefällt die stabilere Jeans-Version des Schnittes.
Dank der Leinenversion als Vorlage ging diesmal auch das Zusammensetzen des Schnittes erheblich besser.





Auf die Bügelfalten habe ich verzichtet, ebenso auf die rückwärtige Paspeltasche.
Dafür gibt es wieder Fake-Taschenklappen hinten und, für mich bei Hosen unverzichtbar, da ich eigentlich immer Gürtel trage, extra Gürtelschlaufen.
Als Saumabschluß habe ich die kleine Fransenkante der Webkante genutzt.










Mit meinem Outfit geselle ich mich auf den MMM-Blog, zum monatlichen Treffen der Hobbyschneiderinnen, die dort ihre Kreationen an der Frau präsentieren können.
Gastgeberin ist Elke, von grueneblume in einem wunderschönen, edel aussehenden Dirndl.

LG an das MMM-Team, sowie die anderen Teilnehmerinnen,
von Susanne


Bilder vom Ehemann

Hemd-Stoff:Viskose, stone washed weiß von 1000stoff
Hosenstoff:Fischgrät-Denim von Merchant and Mills über junidesign


Hinweis in Sachen Werbung:Unbeauftragte Werbung durch Markennennung; Stoffe und Schnittmuster habe ich selbst gekauft; es besteht keine Kooperation

Dienstag, 21. Mai 2019

Und noch ein neues Strickjäckchen.....

...., aber diesmal für die Tochter.

Es ist der Zwilling meines grauen Jäckchens aus dem letzten Post; dasselbe Design mit einer kleinen Änderung-der Tochter gefiel ein "normal" hohes  Halsbündchen besser.

Auch die Wolle ist dieselbe, nur diesmal dunkelgrau.









Das warme Jäckchen ist der ideale Begleiter, so kühl und verregnet, wie der Mai sich dieses Jahr zeigt.

LG von Susanne


Bilder von mir


Strickjacke:Anleitung Rachel von Drops-Design; Lima von Drops über Lanade


Hinweis in Sachen Werbung:Unbeauftragte Werbung durch Markennennung; es besteht keine Kooperation; die Wolle habe ich selbst gekauft

Dienstag, 30. April 2019

MMM im Mai:Boyfriend-Style

Dieses Jahr zeigt sich der Mai deutlich kühler, als im letzten Jahr und daher ist bei mir gerade Schichtkleidung angesagt.

Gut also, dass in meinen Schrank ein neues Jäckchen eingezogen ist.

Gedacht war es als Frühlingsjäckchen, wobei es optisch, allein schon wegen der grauen Farbe und des hohen Kragens, wohl eher als Herbstjäckchen einzuordnen ist.







Aber ich wollte gern ein graues Jäckchen, weil diese Farbe in meiner Jackensammlung fehlt.
Jahrelang habe ich gar kein Grau getragen, aber mittlerweile weiß ich den neutralen Ton und das damit einhergehende unkomplizierte Kombinieren zu schätzen.

Auf der Suche nach Inspiration für den Look des Jäckchens stieß ich auf Aileas von Isabell Kraemer.
Gekauft habe ich die Anleitung dann allerdings nicht, sondern ich habe als Grundlage Rachel (141/36) von Drops-Design verwendet und mit einem Kragen und dem Aileas-Kaffeeböhnchenmuster ergänzt.








Rachel habe ich schon einmal für meine Streifenjacke verwendet und ich mag die Passform gerne, wenn auch die Armkugel ein wenig ausgeformter sein könnte.
Gestrickt habe ich die Größe M mit Lima von Drops-Design; dieses Garn wollte ich schon immer einmal ausprobieren.

Das neue Jäckchen hat sich definitiv schon bezahlt gemacht, da ich es die letzten Wochen quasi dauergetragen habe.




Unterm Jäckchen trage ich mein neues Streifenshirt nach dem T-shirt-Schnitt aus dem Named Book "Breaking The Pattern".

Quelle:Breaking The Pattern-Named


Quelle:Breaking The Pattern-Named


Ich mag diesen Schnitt; er erinnert mit dem halsnahen Ausschnitt und der schlichten Optik an ein Herrenshirt, aber durch den leicht A-förmigen Schnitt umspielt er die Figur schön feminin.

Ich habe einen Streifenjersey aus schön fließendem Modal genommen und wegen der Streifen auf die eigentlich vorgesehene vordere Mittelnaht verzichtet.
Auch habe ich kein Halsbündchen genäht, sondern den Ausschnitt mit einem Beleg versäubert, da mir Streifenshirts mit zusätzlichem Ringelbündchen nicht gefallen.
Genäht habe ich die Größe 38, die genau so ausgefallen ist, wie es die Maaßtabelle im Buch verspricht.

Diesen Schnitt werde ich ganz sicher noch öfter verwenden, weil ich finde, dass er prima sitzt und sich, etwa durch einen anderen Halsauschnitt, nach Belieben abändern lässt.








Komplett wird mein Outfit mit meiner neuen Jeans im Boyfriend-Style.

Quelle:Kaufschnitt 6798 von Burda 

Ich weiß gar nicht mehr, wie oft ich diesen Schnitt schon genäht habe.
Immer, wenn ich eine Hose nach diesem Schnitt ausmustern muss, wird umgehend eine neue genäht.

Diesmal habe ich eine Nummer größer gewählt, da ich festgestellt habe, dass die genähten Hosen nach und nach durch das Waschen eingehen und irgendwann macht sich das unangenehm bemerkbar, zumal der Schnitthersteller Jeansstoff ohne Elastananteil vorgibt.

Diese Jeans sitzt jetzt komfortabel  lässig-locker und am zweiten Tragetag noch legerer, was ich am Boyfriend-Style schätze.

Auch die Beine der Jeans habe ich, wegen der schleichenden Schrumpfung, extra großzügig verlängert; ich mag gekrempelte Hosenbeine ganz gerne, jedenfalls lieber, als Hosen, die irgendwann zu kurz sind.







Verarbeitungsdetails


Meinen Beitrag schicke ich hinüber auf den MMM-Blog, wo sich heute Hobbynäherinnen treffen, um ihre handgefertigte Kleidung für den Mai vorzustellen.
Gastgeberin ist diesmal Ina von Fitzladen, die den Mai in einem wunderbaren Frühlingskleid begrüßt.


LG an das MMM-Team, sowie die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne

Bilder vom Ehemann


Strickjacke:Anleitung Rachel von Drops Design, Lima von Drops-Design über Lanade
Streifenshirt:T-shirt aus Breaking The Pattern-Named; Modaljersey von 1000stoff
Boyfriendjeans:6798 von BurdaStyle, Jeansstoff (100% Baumwolle) von Stoff&Stil


Hinweis:Dieser Post enthält unbeauftragte Werbung durch Markennennung; es besteht keine Kooperation, Schnittmuster, Garn und Stoffe habe ich selbst gekauft.

Samstag, 30. März 2019

Green Fashion-Latzkleid und Turtleneck-Shirt

Die Tochter trägt mittlerweile überwiegend Green-Fashion und da sie sich außerdem immer noch gern benähen lässt, erfreut es mich, dass das Angebot an Bio-Stoffen stetig steigt.

So war sie auch gleich begeistert, als ich ihr vorschlug, ein Latzkleid aus Bio-Cordstoff zu nähen und suchte sich dafür einen terracottafarbenen Stoff aus.

Der Schnitt, Burda Style 4/2017 #115,


Quelle:BurdaStyle 4%2017#115


war bereits erprobt; ich hatte der Tochter schon im letzten Herbst ein graues Cordlatzkleid nach diesem Schnittmuster genäht.
Und obwohl die Tochter das Latzkleid "rauf und runter" trägt, ergab sich bisher nicht die Gelegenheit, es zu verbloggen-wie das halt so ist.

Wie in der Anleitung vorgesehen, habe ich das obere Vorder- und Rückteil, sowie den Bund gedoppelt und zusätzlich die Rockteile mit Flutschstoff abgefüttert; der Rock soll ja nicht an den Strumpfhosen kleben bleiben, wenn man welche trägt.

Auf den Fotos trägt die Tochter zum Kleid ein graues Shirt aus Bio-Interlockjersey, das mir gehört.
Der vorgesehene Kombipartner für das Latzkleid, ein Turtleneck-Shirt, war noch nicht fertiggestellt, aber da die Tochter das Latzkleid unbedingt tragen wollte, hat sie erst mal auf mein Shirt zurückgegriffen.

Für das Turtleneck-Shirt habe ich den Schnitt für das Ruska-Knit-Dress


Quelle:Ruska Knit Dress-Named Clothing

aus dem Buch Breaking The Pattern von Named



verwendet und auf Shirtlänge gekürzt.


Das Nähbuch war im letzten Päckchen meines Adventskalenders, den die Tochter mir gepackt hatte und ich habe mich wie ein Schneekönig darüber gefreut.
Mit dem Shirt kann die Tochter direkt davon profitieren.

Ich dachte mir, ein Shirt ist ein guter Testeinstieg und ich finde den Schnitt klasse.
Die Nahtzugaben (1cm, wie ich sie auch immer hinzufüge) sind im Schnitt enthalten. Man muss nur ausschneiden und losnähen und sich darüber freuen, dass alles wunderbar zusammenpasst.
Neben der Maaßtabelle sind im Buch auch die Maaße des fertigen Kleidungsstückes angegeben.
Das finde ich zur Größenfindung sehr hilfreich.
Genäht habe ich die Größe 3, die einer Größe 38 entspricht und das war richtig so.
Der Schnitt ist tailliert und daher hat das Shirt eine schmale Passform; ideal, um es unter dem Latzkleid zu tragen.





Die Tochter ist gestern glücklich in ihrem neuen Latzkleid losgezogen und ist in der Stadt auf ihr schönes Kleid angesprochen worden.













Ein schönes Wochenende und lG von
Susanne

Bilder von mir

Bio-Cordstoff von www.naturstoff.de
Bio-Interlockjersey für mein Shirt:Zufallskauf im Stoffladen
Turtleneck-Shirt:Organic-Jersey von Stoff&Stil


Hinweis in Sachen Werbung:
Unbeauftragte Werbubg; Stoff und Schnittmuster habe ich selbst gekauft; es besteht keine Kooperation





Dienstag, 5. März 2019

MMM im März:Übergangslook

Bei schwankenden Temperaturen, wie jetzt im März, setze ich gerne auf ein Outfit mit Strickjacke.

Eine Strickjacke hält schön warm, wenn es nötig ist und ist schnell abgelegt, wenn es schweißtreibend wird.

Mein heutiges Jäckchen habe ich bereits im letzten Herbst gestrickt und schon öfter getragen, aber bisher noch nicht gezeigt.
Der Raglanschnitt mit kleinem Schalkragen hat eine lockere Passform und bleibt verschlußlos.
Gestrickt habe ich die Jacke mit der Originalwolle und mich für einen warmen Farbton entschieden, der sich rehbraun nennt.

Quelle:stricken.de-edle Raglanjacke für jeden Tag

Zu einem Jäckchen, das offen getragen wird, braucht es auch ein vorzeigbares "Untendrunter".
Unter meinem Jäckchen trage ich heute ein Shirt aus weichem, schwerfallendem Jersey mit wildem Muster.
Das Muster hat mir den Zuschnitt schwergemacht; ich habe meinen Shirtschnitt ewig auf dem Stückchen Stoff herumgeschoben, bis ich mit der Musterplazierung im Vorderteil zufrieden war, denn ich wollte unbedingt vermeiden, große Blumen im Brustbereich zu haben.



Danach konnte ich das Rückenteil allerdings nicht mehr im Bruch zuschneiden , so dass es folglich eine Mittelnaht hat. Das stört mich aber nicht; die Naht ist jetzt eben ein Designelement.



Auch das Shirt habe ich schon Ende letzten Jahres genäht, aber selten getragen.
Zwar ist der Stoff von wirklich schöner, schwerer Qualität und angenehm zu tragen, jedoch ist das schrille Muster letztlich doch nicht so ganz meins.
Aber zusammen mit einem Jäckchen, unter dem es hervorblitzen kann, fühle ich mich ganz wohl damit.

Den Look komplettiert meine "Laufsteghose", die, was ich beim Nähen der Hose nie gedacht hätte, ein echtes Lieblingsteil geworden ist.
Zum Glück ist der Stoff von guter Qualität und zeigt trotz häufigen Tragens und Waschens keine Abnutzungserscheinungen.















Meinen Übergangslook schicke ich hinüber auf den MMM-Blog, auf dem heute selbstgefertigte Kleidung an der Frau gezeigt werden kann.
Gastgeberin ist diesmal Elke, von elkeundmatthias, in einem lila-Laune-Frühlingskleid, das sie ganz wunderbar auf sich zugeschnitten hat.

LG an das MMM-Team, sowie die anderen Teilnehmerinnen,
von Susanne



Fotos vom Ehemann


Strickjacke:Kostenlose Anleitung zu finden bei stricken.de
                   verwendetes Garn:Landlust Merino von Lana Grossa

Shirt:Schnitt Burda Style 08/2015#120
         Milanojersey von stoffe-creativ

Hose:Entstanden bei der Aktion vom Laufsteg in den Kleiderschrank
         Schnitt:eine Mischung aus den Hosenschnitten 05/2015#127 und 11/2016#106 von Burda Style



Hinweis in Sachen Werbung:
Unbeauftragte Werbung durch Markennennung; es besteht keine Kooperation, die verwendeten Schnittmuster und Stoffe habe ich selbst gekauft

Sonntag, 24. Februar 2019

Oversize Mantel für die Tochter

Die Tochter wünschte sich einen neuen Wintermantel in dunkler Farbe, am liebsten lang und oversized geschnitten, so richtig schön zum Einhüllen und lässig über allen Outfits.

Ich suchte ein paar entsprechende Mantelschnitte heraus und der Favorit war schnell gefunden; es sollte der wadenlange Oversized Coat aus der  Oktober Burda 2015 werden.

Quelle:Burda Style 10/2015#103


Der an sich simple Raglanschnitt hat hübsche Details;
weite, lange Ärmel,
einen riesigen Schalkragen
und, was ich besonders raffiniert finde, breite Gürtelriegel, die über den Eingriffstaschen im Vorderteil angesetzt werden und wie Klappentaschen wirken.
Über der Rückenmitte werden sie übereinandergelegt und mit einem Knopf fixiert, wodurch der Mantel gerafft wird,
und natürlich auch ein tiefer Rückenschlitz.



Quelle:Burda Style 10/2015#103

Beim Stoff musste ich umdisponieren, da der von der Tochter ursprünglich gewünschte Velour schlicht nicht in ausreichender Menge verfügbar war.
Der Schnitt verschlingt wegen seiner Länge und lockeren Passform eine große Menge Stoff.
In der Zeitschrift ist die Menge, da ein Karostoff verwndet wird, mit 4,7 m angegeben.
Ich bin, da ich einen Unistoff verarbeitet habe, mit 4 m ausgekommen, aber 4 m Wollstoff guter Qualität hat dennoch seinen Preis. Allein für die Materialkosten ( Stoff, Futter, Einlage, Knöpfe) kommt damit allerhand zusammen.
Trotzdem finde ich, dass sich gerade bei Mänteln das Selbernähen absolut lohnt. Ich möchte gar nicht wissen, was dieser Mantel kosten würde, wenn ich ihn in einem Geschäft hätte kaufen wollen.

Da der von mir verwendete Mantelvelour zwar schön weich und gut fallend ist, aber dafür nicht sonderlich dick, entschied ich mich, noch eine dünne atmungsaktive ( nicht raschelnde) Zwischenlage einzunähen, damit der Mantel auch wirklich warm hält.
Die Zwischenlage habe ich vor dem Zusammennähen der Einzelteile auf den Oberstoff geheftet.

Genäht habe ich die Größe 38 und dank des simplen Schnittes war der Mantel unkompliziert zu nähen.
Ich mußte nichts ändern, außer der Länge des Rückenschlitzes, der für meinen Geschmack zu hoch angesetzt war. Ich habe ihn ein gutes Stück gekürzt.

Das Futter in, von der Tochter ausgesuchtem, mädchenhaften Rosa, habe ich mit der Maschine eingenäht und den Schlitz von Hand anstaffiert.
















Die Tochter ist sehr glücklich mit ihrem neuen Mantel und freut sich schon, ihn demnächst in Paris auszuführen, wo sie sich nach einem anstrengenden Semester über Karneval eine Auszeit mit dem Freund gönnen wird.
Bei dem warmen Frühlingswetter, das hier plötzlich ausgebrochen ist, ist allerdings fraglich, ob sie den warmen Mantel in nächter Zeit noch brauchen wird....

LG von Susanne


Bilder von mir


Mantelvelour, Einlage und Futter vom Roten Faden
Klimamembran von Fun Fabrics


Hinweis in Sachen Werbung:
Unbeauftragte Werbung durch Markennennung;
es besteht keine Kooperation; sowohl Nähzutaten, als auch das Schnittmuster habe ich selbst gekauft