Sonntag, 30. Oktober 2016

Herbstjacken-Knit-Along:Finale

Leider noch nicht bei mir.

Rücken- und Vorderteile sind zwar fertig, aber es fehlen noch die Ärmel und Blenden.








Ich hoffe aber, zum Finale der Herzen im November eine vollständige Jacke präsentieren zu können.

Die Ergebnisse der anderen Teilnehmerinnen, die pünktlich fertig geworden sind, schaue ich mir schon mal bei Luise an, die die Finalbeiträge heute sammelt.
Das motiviert mich bestimmt.

LG an die Organisatorinnen des Knit-Alongs und die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne

Bilder von mir

Samstag, 22. Oktober 2016

12-Letters-Of-Handmade-Fashion im Oktober:Roter Raglansweater

Eigentlich sollte der Sweater ein schnelles Projekt werden.

Aber schnelle Projekte dauern ja manchmal länger, als man denkt.

Am Schnitt lag es nicht; der Schnitt für einen Raglansweater aus der Oktoberburda war absolut unkompliziert.
Auch der Stoff, den ich vorgesehen hatte, war bestens für den Schnitt geeignet; ein  weich angerauhter Sweatstoff in Rot, gekauft im nahe gelegenen Stoffladen.
Es war nur leider zu wenig Stoff für den Schnitt.

Es sollte aber unbedingt dieser Schnitt sein, also beschloß ich, für den unteren Teil der Ärmel  einen anderen Stoff zu nutzen.

Das einzige geeignete Reststück, das ich in meinem Stoffschrank hierfür fand, war ein hellgrauer Sweatstoff.

Der Sweater war schnell genäht ...... und dann hing er auf der Puppe, ....tagelang, denn ich war unzufrieden.
Irgendwie gefielen mir die hellgrauen Ärmelabschlüße nicht; es sah so fad und trist aus.
Ich überlegte, ob ich die hellgrauen Abschlüße noch verzieren sollte, eventuell mit einer Stickerei.
Aber eigentlich war mir das zu zeitaufwändig, zumal ich gerade auch noch ein kompliziertes Musterstrickjäckchen in Arbeit habe.

Und dann sah ich neulich bei der Durchsicht meiner bevorzugten Onlinestoffshops einen Ethnojacquardjersey; perfekt als Kombistoff für meinen Raglansweater, der immer noch ungetragen auf der Puppe hing und deutlich attraktiver, als die langweiligen, hellgrauen Ärmelabschlüße.


Und seit die Ärmelabschlüße ausgetauscht sind, mag ich den Sweater auch tragen.







Meinen roten Raglansweater schicke ich hinüber zu Lisa von Stoffreise, die im Oktober den Buchstaben R für die Aktion 12 Letters Of Handmade Fashion gezogen hat und die Beiträge sammelt.
Ich feue mich schon auf die Bildergalerie am Monatsende.

LG an die Gastgeberin und die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne


Fotos:Die Tochter

Raglansweater:Schnitt aus der Burda Style 10/2016-114
Jacquardjersey:Autfizz-Stoffe
Jeans: selbstgenäht, Schnitt:Burda 6798V
Stiefelletten:Deichmann

Sonntag, 16. Oktober 2016

Herbst-Jacken-Knit-Along:Drittes Treffen

Heute gibt es vor dem finalen Termin erneut die Gelegenheit den Stand der Dinge zu präsentieren.

Da ich mein Jäckchen aufgeribbelt und nochmal neu begonnen habe, kann ich zwar etwas zeigen, bin aber leider noch nicht so weit, wie ich gerne wäre.
Was daran liegt, dass ich quasi nur im Schneckentempo vorankomme, da das Muster keine Regelmäßigkeit aufweist.
Folglich hänge ich die ganze Zeit über dem Musterrapport, stricke ein paar Maschen und muss wieder nachsehen, wie es weitergeht.
Das Muster verzeiht auch kein Verstricken; ein Fehler fällt sofort ins Auge. Und ein paarmal musste ich auch wieder zurückstricken.
Für mich sehr gewöhnungsbedürftig. Aber gut, ich habe mir den Schnitt ja selbst ausgesucht und stricke jetzt also geduldig Reihe für Reihe.

Zumindest ist die Anleitung bisher fehlerfrei und das größte Musterteil, das Rückenteil des Jäckchens, ist fertig.



Und so sieht das Ganze rückseitig aus

Ich stricke die Größe S mit Nadelstärke 3, auch unüblich für mich, recht locker, damit der zweite Faden, der ständig mitläuft, genug Spiel behält.
Während des Strickens habe ich mehrmals die Breite nachgemessen; nicht, dass mir das Jäckchen zu weit oder zu eng wird, aber das Rückenteil ist so ausgefallen, wie ich mir das vorgestellt hatte.

Ein bißchen musste ich auch wieder abändern; mir hat der kraus-rechts gestrickte Bund nicht gefallen, so dass ich stattdessen ein Bündchen im Perlmuster gearbeitet habe.

So weit, so gut.

Das linke Vorderteil ist in Arbeit.
Blende und Halsausschnitt werde ich zum Schluß anstricken, um mir offen zu halten, wie breit ich diese Teile haben möchte.


So, wie es aussieht, wird es mir unmöglich sein, rechtzeitig zum Finale in zwei Wochen ein fertiges Jäckchen zu präsentieren.
So schlimm ist das aber nicht.

Sylvia wirft heute die Frage in die Runde, wie man sein fertiges Jäckchen zusammennäht.

Mein Jäckchen werde ich, so, wie ich es seit einigen Jahren mit allen meinen Strickjacken mache, wieder mit der Nähmaschine zusammennähen.
Für mich hat sich diese Methode bewährt; es geht schnell, sieht sauber aus und hält bombenfest.
Ich nehme zum Zusammennähen immer einen Faden in Jackenfarbe und nutze einen kleinen, schmalen Zick-Zack-Stich, um die Naht etwas elastisch zu halten. Ein weiteres Versäubern entfällt, da ja nichts fransen kann.
Eventuell werde ich diesmal Sylvias Methode ausprobieren, die Jackenärmel mit einer Häkelnaht zusammenzufügen; interessiert mich sehr, ob mir das so gut gelingt, wie ihr und es sieht bei ihr auch sehr schön sauber aus.

Jetzt mache ich erst mal ein Strickpäuschen und schaue mich bei meinen Jäckchenmitstrickerinnen um, wie weit sie mit ihren Projekten gekommen sind.
Sylvia sammelt wieder die Beiträge.


LG an die Organisatorinnen und die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne


Fotos von mir




Dienstag, 4. Oktober 2016

Me Made Mittwoch am 5.10.2016:Gastpost

Heute bin ich als Gastbloggerin auf dem MMM-Blog  
Der Vollständigkeit halber gibt es den Post auch hier.



Vorwiegend nähe ich für mich gern schlichte Alltagskleidung, die sich im besten Falle gut kombinieren lässt.
So auch die Hose, die ich heute trage, in freundlichem  "past immer" Schwarz.
Genäht habe ich die Hose in den Sommerferien, die in diesem Jahr so verregnet und kühl waren, dass ich keine Lust verspürte, sommerlich leichte Kleidung zu produzieren. Dafür habe ich für den Herbst vorgenäht.
Für die Hose habe ich den Schnitt 127 aus der Oktoberburda 2013 ausgesucht, den ich bereits hier für meine Hose im Leolook schon einmal verwendet habe.
Bei Hosen verlasse ich mich gern auf erprobte Schnitte.
Ich finde, dass verschiedene Stoffe den Look einer Hose ausreichend variieren. Außerdem verspricht ein bereits bekannter Schnitt weniger lästige Anpassungen.
Auch bei diesem Modell habe ich wieder die Bundhöhe um 2 cm reduziert, da ich meine Hosen lieber hüftiger trage.


Außerdem habe ich das Hinterhosenteil mit Taschenklappen ausgestattet; irgendwie stehe ich gerade auf  dieses Detail, sowie Gürtelschlaufen genäht, da ich Hosen so gut, wie nie ohne Gürtel trage.


Den Stoff, ein Baumwollstoff mit 2 % Elastananteil,  habe ich vor Ort im Stoffladen gekauft; er ist schön fest, aber nicht zu dick.
Obwohl dieser Stoff deutlich weniger stretchig ist, als seinerzeit der Leoprint, habe ich auch diesmal die Hose nach der ersten Anprobe seitlich noch ein wenig engernähen müssen, damit sie so sitzt, wie ich mir das vorgestellt hatte.
Einziger Nachteil bei einer schwarzen Hose ist, dass jeder Fussel sichtbar daran hängenbleibt und natürlich auch jedes Hundehaar unseres Familienhundes. Aber das lässt sich ja alles leicht abbürsten.

Zur Hose habe ich mein Ringelshirt aus dünnem Sweat kombiniert.


Nach diesem Schnitt  habe ich bereits zwei Shirts ( hier und hier) und auch ein Kleid genäht und ich schließe nicht aus, dass noch weitere folgen.
Das Ringelshirt ist von den Shirts dasjenige, das ich am häufigsten anziehe. Wahrscheinlich, weil fröhliche Ringel eigentlich immer gehen und auch hier die eher strenge schwarze Hose nett aufmuntern.
Äußerlich sieht der Ringelstoff noch gut aus, aber die typische Sweatschlingenrückseite hat durch das häufige Waschen und Tragen doch schon gelitten.


Ich hoffe, der Stoff hält noch ein bißchen durch.

Als wärmendes Obendrüber habe ich mein rotes Strickjäckchen übergezogen.


Gerade im Herbst, wenn die Strickjäckchensaison wieder beginnt, bin ich froh, dass ich mir im Laufe der Jahre ein paar Jäckchen in verschiedenen Farben gestrickt habe; eines davon passt immer.

Zu diesem Outfit würde auch gut eine längere Strickjacke passen, aber eine solche muss ich mir erst noch stricken.
Gut, dass gerade ein Herbstjacken-Knit-Along staffindet.

 



Jetzt seid ihr aber dran.
Ich freue mich auf eure, hoffentlich zahlreichen, Beiträge.

LG an das unermüdliche MMM-Team und die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne


Fotos von der Tochter

Ringelshirt: selbstgenäht, Burda 8/2015-120
Strickjäckchen:selbstgestrickt
Schuhe:Xarah

Sonntag, 2. Oktober 2016

Herbstjacken-Knit-Along: Zweites Treffen

Der Anfang ist gemacht; ich habe das Rückenteil meiner geplanten Longjacke angestrickt.
Ich habe noch ein Knäuel in Rot geordert, weil ich fand, dass sich ein schmales Rändchen in Rot gut machen würde.


Das Rückteil ist fast fertig.
Aber: Mir gefällt mein Streifenmuster nicht mehr. Mäh.

Ich liebe Streifen, aber im Hinblick darauf, dass ich ein Herbstjäckchen stricke, finde ich mein Muster irgendwie unpassend, zumindest in der Farbkonstellation, die ich verstricke.
Der Marinelook verheißt für mich halt doch den beginnenden Frühling.

Ich habe meine Bedenken der Tochter gegenüber geäußert und sie meinte, " Mama, mir gefällt sehr gut, was du da strickst; ist halt sehr klassisch und wenn es dir nicht gefällt, nehme ich dein Jäckchen gerne. Aber wenn du unzufrieden bist, mit dem, was du da machst, musst du etwas ändern."

Recht hat sie.
Ich habe also nochmal nachgedacht.
Neue Wolle möchte ich nicht bestellen; ich möchte schon das vorhandene Garn verstricken, also brauche ich ein anderes Muster, ein Muster, das besser in den Herbst passt.

Ich habe mich online ein bißchen umgeschaut .....und auch etwas gefunden, was ich sofort bestellt habe; das Rowan Magazin Herbst/Winter 2016/2017.



So viele schöne Modelle, die ich am liebsten alle stricken würde. Wobei es mir besonders die mehrfarbigen Designs angetan haben.
Erst wollte ich Mara stricken,

Quelle:Rowan Magazi Herbst/Winter 2016/17

da ich ja vorhatte, eine lange Jacke zu stricken, aber in Anbetracht der Zeit, die mir bis zum Ende des Knit-Alongs noch bleibt, habe ich mich dann doch für ein kürzeres Modell, den Glen Cardigan, entschieden.

Quelle:Rowan Magazin Herbst/Winter 2016/17, Glen Cardigan


Last, but not least hat Sylvia einige Fragen zu den Strickgewohnheiten gestellt, die ich gerne beantworten möchte:

 1. Wie lange strickst du schon?

Ich stricke schon sehr lange,  als Jugendliche habe ich angefangen, meine ersten Pullis zu stricken.

2. Wer hat dir das Stricken beigebracht?

Ich meine mich zu erinnern, dass mir beim ersten Strickpulli meine Großmutter geholfen hat, bei der ich als Kind und Jugendliche gern viel Zeit verbracht habe.

3. Kannst du dich an dein erstes Strickstück erinnern und was war es?

Das dürfte ein Pulli für mich gewesen sein, im Streifenmuster aus ganz vielen, verschiedenfarbigen Garnen, der auch recht weit war, wie es in den 80ern modern war.

4.Wie alt ist das älteste Strickstück, das du besitzt? Hast du ein Foto davon?

Das älteste Strickstück, das ich besitze und noch getragen wird, ist ein Rollkragenpullover, den allerdings nicht ich, sondern meine Mutter gestrickt hat, irgendwann in den 80ern. Ursprünglich hat sie ihn auch für sich gestrickt und getragen, mir aber dann überlassen.
Ich habe ihn sogar schon einmal beim Me Made Mittwoch angehabt ( hier).
Mittlerweile ist die Form sogar wieder modern und wenn es richtig kalt ist, wird er von mir oder der Tochter noch gern getragen.

Februar 2015

Aber das allerälteste Strickstück, das ich besitze, ist mein Taufjäckchen.
Auf dem Foto hält mich meine Urgroßmutter im Arm, neben ihr mein Urgroßvater.


5. Wird bei dir in der Familie gestrickt?

Meine Mutter hat früher sehr viel gestrickt,  Strickzeug lag bei uns irgendwie immer herum, erst nur ihres, dann kam meines noch dazu.
Auch meine Schwiegermutter und meine Schwägerin sind sehr gute Strickerinnen.

6.Strickst du nur für dich, oder auch für andere?

In meinen Jugendjahren habe ich vorwiegend für mich gestrickt, meist Pullover, auch schon mal eine Jacke für den Freund oder Handschuhe für die Familienmitglieder zu Weihnachten.
Während meiner Studienzeit habe ich dann gar nicht mehr gestrickt und erst wieder damit angefangen, als ich mit meiner Tochter schwanger war.
Mit Begeisterung habe ich  damal Babyjäckchen, -pullis und sogar -hosen gestrickt, später habe ich dann natürlich beide Kinder (Tochter und Sohn) immer mal wieder bestrickt.
Auch für den Gatten habe ich schon mal einen Pulli  und eine Jacke gestrickt.
In letzter Zeit stricke ich entweder für mich, oder für die Tochter, die eine dankbare Abnehmerin ist, aber selbst nichts mit Handarbeit am Hut hat.

7. Wie reagiert deine Umgebung auf dein Hobby? 

Der Ehemann ist es gewöhnt, dass ich stricke; das kennt er schon von seiner Mutter und Schwester und die Kinder sind damit aufgewachsen.
Mann und Sohn nehmen neu gestrickte Sachen zwar zur Kenntnis, aber das war es auch. Die Tochter hingegen lobt mein Gestricktes immer sehr und leiht es sich auch gerne aus.

8. Hast du Lieblingswolle oder Lieblingsnadeln?

Ich benutze Metallnadeln, teils noch aus dem Bestand meiner Großmutter, die ich in allen Stärken vorrätig habe und komme damit gut zurecht, so dass ich nie Alternativen ausprobiert habe.
Bei Wollsachen bevorzuge ich für mich dünneres Garn.
Einige meiner Jäckchen habe ich aus Alpacagarn von Drops-Design gestrickt; ich mag diese Qualität sehr gern, die Stricksachen halten warm, das Maschenbild ist schön fein und außerdem lassen sich die Jäckchen problemlos in der Maschine waschen.

Jetzt schaue ich mir an, wie weit die anderen Teilnehmerinnen des Knit-Alongs mit ihren Vorhaben gekommen sind.
Sylvia sammelt die Beiträge.

LG an die Organisatorinnen und die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne

Bilder von mir