Sonntag, 31. Januar 2016

Summer Shawl Knit Along:Inspirationssammlung

Monika von wollixundstiffix hat zum gemeinsamen Tücherstricken eingeladen.

Obwohl ich schon sehr lange stricke, habe ich noch nie ein Tuch gestrickt.
Ich dachte immer, warum soll ich mir ein Tuch stricken, wenn ich mir doch gleich ein Jäckchen stricken kann.

Aber Monika hat Argumente für das Tücherstricken zusammengetragen, sehr gute Argumente.
Ok, liebe Monika, du hast mich überredet, ich bin dabei. Und außerdem kann es ja nicht schaden, mal etwas Neues auszuprobieren.

Ich habe ein bißchen in meinen Strickheften geblättert und in dieser Zeitschrift:


eine Anleitung für ein Streifentuch gefunden, die mir sehrsehr gut gefällt, auch die Farbzusammenstellung ist ganz mein Geschmack.
Wenn schon Tuch, dann dieses.

Quelle:Kaschmirstreifentuch aus Brigitte spezial, Stricken

Die Originalwolle ist aus 100% Kaschmir, bestimmt traumhaft weich und leicht, aber auch sauteuer.
Sorry, aber fast 140 Euro allein fürs Material möchte ich beim Erstversuch einfach nicht berappen.

Ich habe also Alternativgarn in ähnlicher Farbkonstellation bestellt und hoffe, dass es bald eintrifft.

Jetzt schaue ich mal, was die anderen Mitstrickerinnen für Pläne haben.

Sonntagskuchen gibt es auch; eine Hälfte ist von gestern noch übrig.
Gebacken habe ich einen Mohn-Marzipan-Kuchen-mit Baiserhaube. Das Rezept habe ich von hier.




LG an Monika und vielen Dank für die Organisation und lG an die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne

Samstag, 23. Januar 2016

12 Letters Of Handmade Fashion:Mein Beitrag im Januar

12 Letters Of Handmade Fashion ist eine Aktion von Selmin (Tweed & Greet), Laura ( Tagträumerin), Ani (Kopfstücke) und weiteren 8 Bloggerinnen.

Am 1. jeden Monats wird von der Gastgeberin ein Buchstabe bekantgegeben, den sie nach dem Zufallsprinzip gezogen hat.

Danach kann jeder, der mitmachen möchte, ein  Kleidungsstück oder Accessoire zu diesem Buchstaben handfertigen und das Ergebnis an die Gastgeberin schicken.
Diese sammelt dann die monatlichen Ergebnisse auf ihrem Blog und zeigt die entstandenen Kreationen am Ende des Monats in einer Bildergalerie.

Den Anfang im Januar macht Selmin; gezogen hat sie den Buchstaben W.

Mein Beitrag zum Buchstaben W ist ein wolliges Winterstrickjäckchen, das ich Anfang Januar begonnen habe und pünktlich zum Ende des Monats fertiggeworden ist.

Für das Jäckchen habe ich Alpacagarn von Drops in senfgelb verwendet, bestellt  bei Lanade im Dezember. Lanade hatte im Dezember "Alpacafest", was hieß, dass alle Garne mit Alpacaanteil reduziert waren.
Das Alpacagarn von Drops mag ich sehrsehr gern; es ist fein, aber trotzdem schön wärmend, pillt nicht und lässt sich problemlos in der Maschine waschen.
Ich habe bereits ein Alpacastrickjäckchen in schwarz, tomate und königsblau und jetzt noch in senfgelb.
Ein gelbes Jäckchen wollte ich schon länger stricken, denn mein gern getragenes gelbes Kaufstrickjäckchen hat die beste Zeit hinter sich und neulich habe ich mir außerdem ein Loch in den einen Jackenärmel gerissen.

Als Jackenschnitt habe ich wieder auf meinen zur Jacke umgewandelten Pulloverschnitt zurückgegriffen, den ich schon für mein rotes und blaues Alpacajäckchen verwendet habe; bei diesem Schnitt weiß ich einfach, dass er mir passt und gefällt und ideal mit dem Alpacagarn funktioniert.

Für das Muster habe ich mich an der Anleitung von "Sweet As Honey" von Drops Design orientiert.
Das Bündchenmuster habe ich übernommen, das Muster der Vorderteile habe ich, aufgrund des von mir verwendeten anderen Schnittes, geringfügig angepasst.
Das Rückteil habe ich glatt rechts gearbeitet.

Farblich passende Knöpfe habe ich leider keine gefunden, daher habe ich auf gebrochen weiße Knöpfe zurückgegriffen.



Mein neues Jäckchen passt farblich prima zu meiner gelb abgesteppten Boyfriend-Jeans, durch die Länge lässt es sich aber auch gut zu Röcken und Kleidern kombinieren und wird sicher ein viel getragenes Stück.











Vielen Dank für die Organisation dieses spannenden Projekts. Ich lasse mich mal überraschen, was den anderen Mitmachenden zum Buchstaben W eingefallen ist.

Gespannt bin ich auch schon, an wen der Staffelstab im Februar weitergereicht wird und welcher Buchstabe von der Gastgeberin gezogen wird.

LG an die Gastgeberinnen und die anderen Teilnehmerinnen,
von Susanne


Fotos:Der Sohn


Jeanshose:selbstgenäht, Burda 6798 V
Stiefeletten:H&M



Dienstag, 19. Januar 2016

MMM im Alltagslook

Heute trage ich absolute Basics; einen Sweater mit Hose.

Die schmale Blumenprinthose habe ich bereits vor zwei Jahren genäht und hier vorgestellt.
Obwohl ich sie recht häufig trage, sieht der Stoff noch aus, wie neu und bleibt, dank Elastan, auch gut in Form.

Den Sweater habe ich schon im November letzten Jahres genäht, aber noch nicht gezeigt.

Ich wollte gern einen dunkelgrauen, lässigen Sweater nähen, den ich unkompliziert zu meinen gemusterten Unterteilen kombinieren kann.
Einen passenden Stoff hatte ich online schnell gefunden und bestellt.
Als er eintraf, war ich allerdings schwer enttäuscht; an der Farbe hatte ich nichts auszusetzen, aber der Sweat war so gut, wie gar nicht dehnbar. Das hatte ich mir anders vorgestellt.
Da ich mir aber nun einmal einen Sweater in den Kopf gesetzt hatte und ich nicht gewußt hätte, was ich sonst aus dem Stoff hätte nähen sollen, habe ich an meinem Plan festgehalten.

Als Schnitt habe ich wieder denselben Schnitt, wie für meinen Blumensweater aus Scuba genutzt, Burda 11/2012-128.
Da Vorder- und Rückteil dieses Schnittes reichlich weit sind, war das auch für meinen unelastischen Sweat in Ordnung. Ein wenig Sorge hatte ich wegen der Ärmel, die recht schmal geschnitten sind; da habe ich etwas mehr Nahtzugabe angeschnitten und es hat funktioniert.
Auch alle sonstigen Änderungen, die ich schon beim Blumensweater am Schnitt gemacht hatte, habe ich bei diesem Sweat übernommen, also Rundhals-, statt V-Ausschnitt, Vorderteil kürzer, Rückteil länger.
Für die Saumabschlüße habe ich keine Bündchenware genutzt, sondern den Stoff umgeschlagen und gesäumt. Lediglich der Halsausschnitt ist mit einem Minibündchen eingefasst.

Obwohl ich mit dem Stoff zunächst so unzufrieden war, trage ich den Sweater mittlerweile gern und häufig; farblich ist er einfach wunderbar anpassungsfähig und unkompliziert zu kombinieren und da der Stoff rückseitig kuschelig angeraut ist, hält er auch schön warm.
Auch die Tochter hat ihn sich schon mehrfach ausgeliehen, : ).

Trotz warmem Sweater gibt es heute keine Outdoorfotos, denn jetzt ist es auch bei uns in NRW richtig Winter geworden, mit Schnee und Kälte.
Statt Bibberbilder im Schnee gibt es daher lieber welche drinnen auf dem Sofa.








Jetzt gehts aber runter vom Sofa und ran an den Bildschirm, um zu schauen, was die anderen Teilehnmerinnen auf dem MMM-Blog.an handgefertigter Kleidung zu zeigen haben.

Gastgeberin ist heute Dodo von Dodosbeads, die sich ganz wunderbar eingehüllt hat, in ihren neuen Wintermantel und auch noch einen neuen Karorock zu zeigen hat.

LG an die unermüdliche MMM-Crew, sowie die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne


Fotos:Der Ehemann

Blumenhose: selbstgenäht; Burda 3/2013-104
Sweater:selbstgenäht, Burda 11/2012-128

Sonntag, 3. Januar 2016

Karohemdbluse "Gardener"

Mein erstes Projekt im neuen Jahr ist eine Karohemdbluse; noch nicht einmal für mich, sondern für die Tochter.

Den Stoff für das Hemd hat die Tochter sich selbst im Stoffladen in der Stadt ausgesucht.
Und dann lag er erst einmal eine ganze Zeit in meinem Nähzimmer, denn mit passgenauer Karoverarbeitung hatte ich bis dato keine Erfahrung.

In den letzten Tagen zwischen den Jahren hatte ich dann Zeit und Lust, das Karohemd anzugehen.
Bei der Suche nach einem geeigneten Schnitt stieß ich zufällig in der Fashion-Style 1/2015 auf eine Schritt für Schritt Anleitung für den Zuschnitt von Karostoff am Beispiel einer Bluse.



Mit Hilfe dieser Tipps habe ich dann den Karostoff zugeschnitten und es hat wunderbar funktioniert; das Muster trifft an allen wichtigen Stellen genau aufeinander.





Die kleinen Brusttaschen, sowie die Manschetten habe ich im schrägen Fadenlauf zugeschnitten. Diese Teile sind nicht mustergleich ausgefallen, was aber weder die Tochter, noch mich stört.

Kragensteg, Unterkragen und Innenmanschetten sind aus Jeansstoff; ich hatte noch kleine Reste davon herumfliegen.



Der Schnitt für die Bluse ist aus der Ottobre-Woman 5/2012-7; den unkomplizierten Schnitt fand ich für das Karomuster sehr geeignet.



Genäht habe ich die Größe 38, ohne Änderungen und das Hemd passt perfekt.
Das heißt, doch; ich habe das Vorderteil in einem Stück zugeschnittenen, weil ich nicht, wie im Beispielsmodell im Heft, zwei verschiedene Stoffe verwenden wollte.
Und die Knopfleiste habe ich nicht separat zu-, sondern am Vorderteil angeschnitten.

Hier zumindest zwei, zugegebenermaßen nicht optimale, Tragebilder.
Bessere sind mir auf die Schnelle nicht gelungen, aber da die Tochter aufgrund ihres Studiums nicht mehr so oft zu Hause ist und fraglich ist, wann sich wieder eine Gelegenheit bietet...





Für mich selbst habe ich aber auch etwas angefangen...


 ...und es geht ganz gut voran.

Seid lieb gegrüßt von
Susanne

Bilder von mir

Bluse:selbstgenäht
Sweatrock:selbstgenäht
Strümpfe:Falke
Stiefeletten:Lasocki