Dienstag, 26. März 2013

MMM mit etwas Altem und etwas Neuem

Neu ist der Jeansrock, den ich heute trage.
Es ist das Model 106 aus der Burda 5/2012. Durch den Jeansstoff hat der Rock ordentlich Stand. Ich hoffe, der Stoff wird nach einigen Wäschen noch etwas weicher. Der Rock hat schräge Hüftpassentaschen mit Patten an den Eingriffen, was mir gut gefällt. Genäht habe ich das Model in Gr.36 und habe noch Luft.
Der Schnitt hat eine hohe Taille. Diese habe ich  um ca. 2 cm nach unten verlegt, da ich es - mangels nennenswerter Taille - lieber mag, wenn Röcke hüftiger sitzen.
Außerdem sieht der Schnitt eine verdeckte Knopfleiste vor. Für meinen Jeansrock wollte ich das aber nicht. Zum einen finde ich das Knöpfen bei verdeckter Knopfleiste immer "fummelig" und zum anderen gefallen mir sichtbare Druckknöpfe zu Jeans besser. Mit dem Einschlagen der Knöpfe hat sich der Ehemann abgemüht-vielen Dank dafür.
Gesäumt habe ich den Rock in Kontrastfarbe mit dem einzigen Zierstich meiner Nähmaschine.
Mit dem Gesamtergebnis bin ich ganz zufrieden.



Dazu trage ich ein altes Shirt, genäht nach dem Schnitt Nr. 124 aus der Burda 1/2003. Dieser Schnitt ist die Basis vieler meiner Shirts. Den Polokragen habe ich von der Nr.35 aus der (Kinder-) Ottobre 3/2007 übernommen. Das Shirt dürfte also 2007 entstanden sein, genäht aus pink-grau geringeltem Campan-Jersey.














Was Jäckchen betrifft, die sich dazu kombinieren lassen, bin ich momentan etwas eingeschränkt, da sich die Tochter vor ihrer Amerikareise in meinem Kleiderschrank bedient hat. Einstweilen tut es aber auch die rote Strickjacke- fürs Foto hochgeschoppt, da zu diesem Rock eine kürzere Jacke besser aussähe.


Was die anderen Schneiderinnen neues oder altes tragen, kann man auf dem

MMM-Blog verfolgen.


 Liebe Grüße an die MMM-Crew und die anderen Teilnehmerinnen.

Fotos und Bildbearbeitung : der Sohn














Dienstag, 19. März 2013

MMM im Kompromiskleid

Das Kleid, das ich heute zeige ist das Model Nr.108 aus der Burda 10/2012.
Als ich das Model im Heft gesehen habe, wußte ich sofort, dass ich dieses Kleid nähen möchte .

Bis es soweit war, hat es dann doch gedauert. Der passende Stoff ließ sich nicht finden. Mir schwebte ein heller Kleiderstoff vor. Einen hellen und wie von Burda empfohlenen weichfallenden Kleiderstoff, der mir gefallen hätte, gab es weder im örtlichen Stoffladen, noch in der nächst größeren Stadt. Online habe ich zwar geschaut, letzlich aber nicht bestellt, weil ich mir unsicher war.

Dann habe ich das "Sonntagskleid" für die Tochter genäht.

Der Stoff vom Tochterkleid war schön weichfallend, gekauft im örtlichen Stoffladen, aber dunkelblau.
 Also schloß ich farblich einen Kompromis. Besser ein dunkelblaues, als gar kein Kleid.
Das Kleid ließ sich gut nähen,  die bis zur Taille zugesteppten Kellerfalten waren unproblematisch .Im Rücken hat es einen nahtverdeckten Reißverschluß.
Genäht habe ich es in Gr. 38, habe aber an den Seiten nach der Anprobe noch etwas weggenommen. Gesäumt habe ich mit Blindstich.
Schwierigkeiten hatte ich mit dem Ausschnittbesatz.
 Er hat sich immer wieder hochgeklappt, so dass ich dann zu drastischen Maßnahmen gegriffen habe und den Besatz mit Textilkleber festgeklebt habe.
Leider steht hinten der Ausschnitt etwas ab. 
Nachdem ich das Kleid gestern schon eingetragen habe, habe ich den leisen Verdacht, dass ich seitlich etwas zu viel weggenommen habe. Im Brustbereich ist es einen Tick zu eng geworden.  Deshalb wahrscheinlich auch der abstehende Auschnitt. Nun ja, was weg ist, ist weg - ich habe alles säuberlich weggeschnitten.
Insgesamt trägt sich das Kleid trotzdem gut und ich bekomme auch noch genug Luft.





gekaufte Strickjacke als Farbtupfer



Was andere sich schönes genäht haben, gibt es auf dem MMM-Blog zu sehen. Ich werde gleich mal schauen.

Liebe Grüße an die MMM-Crew und die anderen Teilnehmerinnen.

Fotos: Der Ehemann
Bildbearbeitung (verpixeln) :Der Sohn

Dienstag, 12. März 2013

MMM : Aus Kleid wird Jacke

Heute trage ich ein Jäckchen, das vor noch nicht allzulanger Zeit ein Kleid war, nämlich dieses hier:

Genäht habe ich es nach dem Schnitt "Marly" von der Schnittquelle.
Der Schnitt schien mir für den Stoff, einen Jersey Jaquard von Stoff und Stil, gut geeignet, da er aus nur drei Schnittteilen besteht und man so wenig Schwierigkeiten hat, die Karos aufeinandertreffen zu lassen.
Soweit hat auch alles gut funktioniert und auch der Schnitt an sich passte gut, aber irgendwie war mir das ganze "too much".

Getragen habe ich es dann einige Male so,

 mit einem kurzen Wollpullover drüber, aber richtig glücklich war ich nicht damit.

Dann habe ich in der Burda 3/2013 das Jäckchen Nr.107 gesehen.
Jäckchen kann ich nie genug haben und die Raffung vorn an der Knopfleiste fand ich ganz reizvoll.  Da passender Stoff nicht vorhanden war, habe ich kurzer Hand das (ungeliebte) Kleid hergenommen. Und so sieht es jetzt aus:









Die Ärmel mußte ich vom ehemaligen Kleid eins zu eins übernehmen, so dass sie für ein Jäckchen zugegebenermaßen etwas  "spackig" sitzen. Ansonsten bin ich mit der Jacke aber zufriedener, als vormals mit dem Kleid.

Was die anderen Schneiderinnen sich schönes genäht haben, kann man sich hier auf dem
MMM-Blog
ansehen.
Liebe Grüße an die MMM-Crew und die anderen Teilnehmerinnen.

Fotos: Der Sohn, der sich wieder von dem fiesen Magen-Darm-Virus erholt hat, der ihn die letzten Tage niedergestreckt hat.

PS: Zum erneuten Wintereinbruch kann ich nur sagen, dass mir trotz körperlicher Ertüchtigung ( mehrmals täglich Schnee schippen ) klapperkalt ist.
Unsere Familie drückt derzeit die Daumen, dass die Tochter, die Donnerstag von Düsseldorf für zwei Wochen in die USA ( New Jersey)  zum Schüleraustausch starten möchte keine wetterbedingten Schwierigkeiten haben wird.




Dienstag, 5. März 2013

Noch kein Frühlingskleid

Bei uns ist vom nahenden Frühling leider noch nichts zu spüren. Es liegt immer noch Schnee und es ist empfindlich kalt.
Darum trage ich heute ein Strickkleid, welches ich mir bereits vor zwei Jahren genäht habe. Es handelt sich um " Pidgeon Grey " aus der ottobre woman 5/09. Das Kleid ließ sich einfach nähen und ich habe- soweit ich mich erinnere- keine Änderungen vorgenommen.
Verwendet habe ich einen leichten Strickstoff aus dem hiesigen Stoffladen. Der Stoff ist toll - trotz häufigen Tragens und waschen in der Maschine - sieht er aus wie neu.

Darübergezogen  habe ich meine am Wochenende fertiggewordene Strickjacke. Sie ist wunderbar kuschelig und das Rot ist toll.
Die Jacke ist gestrickt aus je einem Faden Kid silk und Lace von Drops. Es handelt sich um das Model "Morning Sky" von Drops Design.
Die Jacke wird in einem Stück hin und zurückgestrickt. Das ist prima, weil man so fast nichts zusammennähen muß. (Ich hasse es, Stricksachen am Schluß von Hand zusammenzunähen.) Auch die Armel habe ich - entgegen der Anleitung - rund gestrickt, um ein Zusammennähen zu vermeiden.
Außerdem habe ich die Jacke nicht - wie vorgesehen - kraus rechts, sonmdern glatt rechts gearbeitet. So gefällt es mir besser.

Was die anderen Teilnehmerinnen heute tragen- ob frühlingshaft oder nicht- kann man sich auf dem

MMM-Blog hier ansehen. Ich bin gespannt.

 


Teilungsnaht mit Zierborte verdeckt

Saumabschluß mit elastischer Spitze



in " Echt" ein sattes warmes Rot, kein Orange
Fotos : Der Sohn, der sich anläßlich des "Shootings" erkundigte, was man als Modefotograph denn    so verdienen könne. Hihi.

Liebe Grüße an die MMM-Crew und die anderen Teilnehmerinnen.